Ganz spontan fällt mir ein, dass ich für Menschen arbeiten würde, unentgeldlich und sozial. Ich würde alte Menschen im Heim besuchen, ihnen vorlesen, mit ihnen sprechen, lachen, ihnen zuhören, für und mit ihnen einkaufen... Oder ich würde für Kinder kostenlos Kreativkurse anbieten, mit ihnen malen, tanzen, singen oder mit ihnen in die Natur gehen, Feuer machen, ihnen die Natur nahebringen...
Es wäre ein wahrgewordener Traum, wenn jedem Menschen in bedingungsloses Grundeinkommen zur Verfügung stehen würde.
Ich selbst bin Mutter von zwei Kindern und habe mich bei beiden Kindern entschieden, die ersten Jahre für sie dazusein. Somit habe ich auf die berufliche "Karriere" und somit auf finanzielle Sicherheit verzichtet. Finanziell ist das Leben dadurch nicht leicht zu bewältigen.
Glücklich bin ich, da ich eine ganz intensive Zeit mit meinen Kindern verbringe und ihnen Geborgenheit, Liebe und Sicherheit gebe und wir deshalb eine sehr harmonische und gesunde Familie sind. Und leider ist das nicht mehr häufig anzutreffen, weil viele Eltern eher Geld verdienen als Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, um einen guten Lebensstandard zu erreichen oder zu halten.
Gäbe es das Grundeinkommen, gäbe es auch mehr Freiheit und Leichtigkeit, viel mehr soziales Engagement, mehr Vertrauen, viel mehr Spaß an der Arbeit und Kreativität. Es gäbe weniger Druck und Konkurrenzkampf, weniger Mobbing und Ausgrenzung. Es gäbe weniger Angst vor der Zukunft.
Ich hoffe sehr, dass wir und unsere Kinder dies noch erleben dürfen!!!!
Steffi Ringel
21 Februar 2009
Peter Schuster
Ich würde weiterstudieren bis ich glaube genug zu wissen. Gleichzeitig würde ich gerne Nachhilfe geben. Beides etwa im Verhältnis 50:50.
Peter Schuster
Peter Schuster
Anne Bien
Ich würde 30 Stunden/Woche im Weltladen arbeiten, sobald ich mein Diplom fertig hätte. Im Moment habe ich dort einen Aushilfsjob neben meinem Studium und der Vertrag dafür läuft bald aus. Zu tun gibt es dort genug, nur hat der Trägerverein nicht das nötige Geld um eine weitere Kraft fest einzustellen.
Anne Bien, Köln
Anne Bien, Köln
Christian Vosloh
Wenn für mein Einkommen gesorgt wäre, würde ich zuerst mein Theologiestudium abschließen. Danach - vielleicht auch währenddessen - würde ich eine Musik-/Kulturjugendarbeit in einer Gemeinde vor Ort anfangen. Ich würde an Schulen Projektkreise für gehirn-gerechtes Lernen gründen und begleiten und einige typische Aufgaben eines Pfarrers in einer Kirchengemeinde übernehmen.
Die Arbeitszeit würde ich mir so einteilen, dass ich mehr in Beziehungen zu Freunden und Familie investieren könnte und viel Zeit mit meiner Frau verbringen kann. Auch für Sport und meine Gesundheit würde ich mir so viel Zeit nehmen, dass ich mich wohl fühle und mit viel Freude an meine Aufgaben und Projekte gehen kann.
Christian Vosloh, Student, ev. Theologie, angehender Pfarrer
Die Arbeitszeit würde ich mir so einteilen, dass ich mehr in Beziehungen zu Freunden und Familie investieren könnte und viel Zeit mit meiner Frau verbringen kann. Auch für Sport und meine Gesundheit würde ich mir so viel Zeit nehmen, dass ich mich wohl fühle und mit viel Freude an meine Aufgaben und Projekte gehen kann.
Christian Vosloh, Student, ev. Theologie, angehender Pfarrer
Ronald Christiansen
Ich würde auf jeden Fall weniger arbeiten und mich mehr um meine Familie und meinen Wünschen widmen.
Ronald Christiansen (*1955), IT-ler, Harrislee
Ronald Christiansen (*1955), IT-ler, Harrislee
Nicolina Schob
Ich habe nun nach langer Zeit, in der ich immer gejobbt habe, tatsächlich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und stehe dort nun gerade am Beginn. Mein Wunsch war seit jeher zu Malen, was mich berührt und bewegt. Für mich ist die Natur und die Welt um mich herum zauberhaft und beseelt, was ich durch meine Bilder versuche zu transportieren. Doch dieser Schritt, "ich mache mich mit dem, was mir am meisten Freude bereitet selbstständig" wäre jetzt nicht möglich gewesen, wäre da nicht mein Mann, der arbeitet, um mir/uns eine Lebensbasis zu sichern. Ich musste meinen Business-Plan schreiben, um den Gründungszuschuss beantragen zu können, und da werde ich nach Zahlen, Umsatz und Leistung gefragt. Ich habe Zahlen dort eingetragen und merkte wie ich innerlich eng wurde, aus Sorge diese Zahlen und damit mein Einkommen, nicht zu schaffen. Ich kann doch niemanden zwingen meine Sachen zu kaufen! Mein Wunsch ist es einzuladen, ein Angebot zu machen und nicht Zahlen zu erreichen, damit ich mir das nötigste leisten kann. Ich bin sehr froh, dass ich überhaupt die Möglichkeit habe, den Gründungszuschuss zu erhalten und es ist ein Vorgeschmack dessen, was für alle möglich wäre, wenn dieser monatliche Grundbetrag für alle da wäre, bedingungslos und zeitlos. Ich würde mir wünschen, mit unseren Freunden zusammen zu leben mehr Zeit und RAUM für Beziehungen zu haben, dass mein Mann mehr daheim wäre und wir wirklich LEBEN miteinander teilen könnten. So lebt jeder sein eigenes zerstückeltes Leben. Meine Projekte könnten die Zeit zum entwickeln haben, die sie brauchen. Und es gibt noch so Vieles, was ich gerne lernen möchte. Wenn ich mich umsehe, dann geschieht so viel heilsames und förderndes NICHT, weil unser Leben ein Lebenskampf geworden ist. Mit dem Grundeinkommen könnte sich das SEIN etablieren und wir viel gegenwärtiger leben. Beides ist Grundvorraussetzung für Lebensfreude und der damit einhergehenden Freude an den Aufgaben, die man tut, weil man sie tun WILL.
So gesehen habe ich also getan, was ich wollte, trotz der allgemein schlechten Bedingungen. Doch ich sehe ebenso wie Viele es nicht tun können. Ich wünsche mir Freude, Entfaltungsmöglichkeiten und Leben für alle. Wenn wir uns selbst guttun, tun wir auch den anderen gut. Wenn wir anderen guttun, tun wir uns selbst gut...
Nicolina Schob (*1976), Künstlerin
So gesehen habe ich also getan, was ich wollte, trotz der allgemein schlechten Bedingungen. Doch ich sehe ebenso wie Viele es nicht tun können. Ich wünsche mir Freude, Entfaltungsmöglichkeiten und Leben für alle. Wenn wir uns selbst guttun, tun wir auch den anderen gut. Wenn wir anderen guttun, tun wir uns selbst gut...
Nicolina Schob (*1976), Künstlerin
Bodo Schliefeke
Ich arbeite als Dipl. Ing. und Technischer Redakteur bei Energieunternehmen in der BRD. Die Arbeit macht mir Spaß, ich übe diese jedoch nicht im Wohnort sondern 40 km entfernt aus. Ich würde lieber halbtags entsprechend meiner Qualifikation arbeiten, um meine ehrenamtliche Tätigkeit (bei Durchsetzung eines Grundeinkommens könnte doch eigentlich die Bezeichnung "Ehrenamt" wegfallen, denn ich bin tätig, übe eine Arbeit aus, die der Gesellschaft dient, und Verdienst bzw. Arbeitseinkommen wäre ja nunmehr nicht mehr Kriterium einer Arbeit). Außerdem hätte ich mehr Zeit zur Ausübung meines Hobbys, Akkordeonspiel in verschiedenen Bands (Folkmusik, Klezmer). Natürlich würde für mich nicht ausbleiben, vielleicht entsprechend den bei intensiverer Ausübung dieser Tätigkeiten gemachten Erfahrungen andere Prioritäten für mein 'Jetzt Leben' zu setzen.
Bodo Schliefke (*1956), Dipl. Ing, Berlin
Bodo Schliefke (*1956), Dipl. Ing, Berlin
Christoph Kranisch
Wer tut die notwendige Arbeit, wenn alle in Kunst und Selbstverwirklichung unterwegs sein wollen? Auch ich würde gerne machen, was mir Spaß macht und gesellschaftlich wichtig ist. Aber zu Letzterem gehört auch die Müllabfuhr und die Kassiererin im Supermarkt - okay, eher bei Alnatura als bei Lidl... Ich würde einen größeren Teil meiner Zeit weiterhin Dinge tun, die ich jetzt auch tue: im Verbraucher- und Patientenschutz, als pädagogisch-politischer Mitarbeiter einer Verbraucherzentrale. Aber dann würde ich auch einen kleineren Teil meiner Zeit für Arbeiten zur Verfügung stehen, die ich eigentlich nicht so gerne mache, die ich aber für nötig halte. Die müssen allerdings dann besser (zusätzlich) bezahlt werden als heute. Denn sonst findet sich keiner, der sie machen will. Dabei würde ich natürlich nicht in der Rüstungsindustrie oder im Atomkraftwerk arbeiten, sondern nur in zukunftsweisenden Zweigen wie etwa der Pflege oder Sozialarbeit, öffentlichem Verkehr, erneuerbaren Energien und dergleichen. Mir würde soooo viel einfallen, wenn ich meine Arbeitskraft nicht mehr zu Markte tragen müsste...
Christopn Kranich (*1953), Verbraucherschützer, Hamburg
Christopn Kranich (*1953), Verbraucherschützer, Hamburg
Michael Vils
dann würde ich das, ja genau das machen was ich am besten kann und von dem ich aus dem vollen schöpfen kann. konkret würde ich dann viel mehr als naturpädagoge mit jungen und alten menschen, mit gruppen und einzelpersonen in und mit der natur arbeiten; zudem künstlerisch kreativ mich betätigen um endlich meine lang gehegten installationen/konstruktionen umzusetzen, sozialraumorientiert im quartier mich noch mehr einbringen und mich immer und immer wieder weiterbilden. ausserdem würde mein haus in ein ganz neues zuhause verwandelt. aus dieser lust am "dürfen" würden unglaubliche und noch mehr dinge entstehen. ich freue mich heute schon!
Michael Vils (1964), Dipl. Sozialarbeiter HFS, St. Gallen
Michael Vils (1964), Dipl. Sozialarbeiter HFS, St. Gallen
David Masuch
Weiterhin die Schritte gehen für mich und mit anderen Menschen die ich für wichtig halte - aber mit mehr Sicherheit.
David Masuch, Dortmund
David Masuch, Dortmund
12 Februar 2009
Daniel Hocke
Ich würde mich endlich um die wirklich wichtigen Dinge im Leben kümmern können: lesen, lernen, schreiben, Musik machen, Sport treiben, reisen, staunen, die Welt kennen lernen, versuchen zu verstehen usw. Und nicht nur ich, sondern andere Menschen zu fördern und sie aufzufordern das unwürdige Treiben um die Existenzsicherung zu beenden und endlich unser Gehirn auszunutzen und versuchen dem gerecht zu werden warum der Mensch am Ende der Nahrungskette steht.
Daniel Hocke (*1970), IT-Systemkaufmann, Berlin
Daniel Hocke (*1970), IT-Systemkaufmann, Berlin
Juliane Viktoria Scholz
Ich würde das selbe tun, was ich jetzt tue, nur wesentlich erfolgreicher, effektiver, präziser, entspannter, freudiger ohne meine Existenzängste, die meine Schaffenskraft oft lähmen, da ich nicht absolut konsequent tun kann, was zu tun ich vorhabe. Ich bin Künstlerin, Geomantin, habe Architektur studiert, initiiere Kinderkunstprojekte, Kunstprojekte in zerstörten Landschaften, ich schreibe Texte und suche mein Weg als Selbstständige Unternehmerin langsam in die Öffentlichkeit. Ich arbeite geistig, philosophisch, poetisch und beschäftige mich mit eigenen und kollektiven überholten Glaubensmuster und versuche so gut es geht, sie durch Bewusstseinsarbeit aufzulösen. Auch mit dem Thema Geld habe ich mich beschäftigt, weil es eine Art "Dauersorge" in meinem Leben war, obwohl ich so gut ich nur kann wirke, liebe, umsorge und arbeite. Gerade geistige Arbeit - Arbeit auf Seelenebene braucht sehr viel Kraft und ist doch nach außen nicht anerkannt und abrechenbar - ich kann sie nicht "verkaufen" weil sie nicht sichtbar ist (was auch gut und richtig ist).
Das Ergebnis meiner Arbeit zeigte mir genau das Selbe: die Lösung ist ein Geld, welches als Substanz für alle zugänglich ist, und welches die Basis für ein gesundes System ist. Das Geld ist ein wunderbares Werkzeug. Im Zentrum dieses Systems ist eine Qualität, die die Grundlage des menschlichen Zusammenseins bildet: die Liebe - bzw. Fürsorge, menschliche Wärme. Mir scheint es so, als gehören diese beiden Qualitäten zusammen, das eine funktioniert ohne das andere nicht. So ist es ein Glück, daß wir uns durch die Situation der Krise wieder auf wirkliche Werte des Lebens besinnen und damit erst den Gedanken des Grundeinkommens zulassen können.
Mich interessiert: was sagt der Besitzer, Betreiber, Geschäftsführer einer Firma, eines Unternehmens, eines Konzerns, einer Bank zur Idee eines Grundeinkommens? Wie würden sie weiterarbeiten können? Wie könnte im gesamten System dafür gesorgt sein, dass auch ihre (normalen) Bedürfnisse abgedeckt und berücksichtigt werden?
Juliane Viktoria Scholz (*1970), Künstlerin, Geomantin, Architektin, Leipzig
Das Ergebnis meiner Arbeit zeigte mir genau das Selbe: die Lösung ist ein Geld, welches als Substanz für alle zugänglich ist, und welches die Basis für ein gesundes System ist. Das Geld ist ein wunderbares Werkzeug. Im Zentrum dieses Systems ist eine Qualität, die die Grundlage des menschlichen Zusammenseins bildet: die Liebe - bzw. Fürsorge, menschliche Wärme. Mir scheint es so, als gehören diese beiden Qualitäten zusammen, das eine funktioniert ohne das andere nicht. So ist es ein Glück, daß wir uns durch die Situation der Krise wieder auf wirkliche Werte des Lebens besinnen und damit erst den Gedanken des Grundeinkommens zulassen können.
Mich interessiert: was sagt der Besitzer, Betreiber, Geschäftsführer einer Firma, eines Unternehmens, eines Konzerns, einer Bank zur Idee eines Grundeinkommens? Wie würden sie weiterarbeiten können? Wie könnte im gesamten System dafür gesorgt sein, dass auch ihre (normalen) Bedürfnisse abgedeckt und berücksichtigt werden?
Juliane Viktoria Scholz (*1970), Künstlerin, Geomantin, Architektin, Leipzig
Beatrice Dauer
Zu gerne würde ich Verschiedenes zurück geben (arbeiten).
Zum einen würde ich meinen künstlerischen Weg weitergehen können, was ich äußerst essentiell finde. Zum anderen würde ich ein Restaurant für Süßspeisen aus aller Welt aufbauen und mit Hingabe von früh bis spät backen und zubereiten.
Außerdem würde ich zu gern Kindern in armen und/oder gewalttätigen Verhältnissen einen Weg zeigen wollen, der wieder an Menschlichkeit glauben lässt.
Beatrice Dauer (1979), momentan Umschulung zum Medienoperator, Leipzig
Zum einen würde ich meinen künstlerischen Weg weitergehen können, was ich äußerst essentiell finde. Zum anderen würde ich ein Restaurant für Süßspeisen aus aller Welt aufbauen und mit Hingabe von früh bis spät backen und zubereiten.
Außerdem würde ich zu gern Kindern in armen und/oder gewalttätigen Verhältnissen einen Weg zeigen wollen, der wieder an Menschlichkeit glauben lässt.
Beatrice Dauer (1979), momentan Umschulung zum Medienoperator, Leipzig
Sola Paz
Ich würde Theater machen und weiterhin meine Parties organisieren. Jetzt muss ich für einen Hungerlohn arbeiten gehen - einen Job machen, der erträglich ist, aber mich unheimlich viel Energie kostet, so dass ich die wirklich interessanten Sachen immer auf meine "Auszeit" verschieben muss. Und da ist man dann leider nicht immer so hochmotiviert und möchte auch mal nur "gar nichts tun".
Kulturelle Projekte sind aber wichtig für unsere Gesellschaft. Darin können wir uns wiederfinden und das Leben geniesen. Leider wird Kultur ja auch immer weniger unterstützt und bezahlte Jobs im Bereich Theater findet man kaum.
Ich würde also gerne meine freie Zeit dafür geben, etwas Schönes für Alle auf die Beine zu stellen. Theaterstücke aufführen und Parties organisieren, dass ist meine Welt! Und ich wünschte, das wäre der Job wo ich jeden Tag hin "muss".
Sola Paz
Kulturelle Projekte sind aber wichtig für unsere Gesellschaft. Darin können wir uns wiederfinden und das Leben geniesen. Leider wird Kultur ja auch immer weniger unterstützt und bezahlte Jobs im Bereich Theater findet man kaum.
Ich würde also gerne meine freie Zeit dafür geben, etwas Schönes für Alle auf die Beine zu stellen. Theaterstücke aufführen und Parties organisieren, dass ist meine Welt! Und ich wünschte, das wäre der Job wo ich jeden Tag hin "muss".
Sola Paz
Hikke Steffen
Natürlich würde ich meiner jetzigen Arbeit weiter nachgehen, doch es dann wäre der "Druck" nicht mehr so groß, und man hätte mehr Freude daran!
Hille Steffen (*1969), Postzusteller, Großschönau
Hille Steffen (*1969), Postzusteller, Großschönau
Brigitte Göddert-Hecker
Ich würde die gleiche Arbeit tun wollen, nur im geringeren Umfang, also
eigenes Bioland-Gemüse verkaufen.
Außerdem würde ich die Philosophie der Liebe "amo ergo sum" weitertragen und mich für wichtige Belange der Menschen einsetzen, wie z.B. den Film "Grundeinkommen" anderen Menschen näherbringen und mit ihnen darüber ins Gespräch kommen.
Brigitte Göddert-Hecker, (*1955), Geschäftsführerin eines Naturkostladens, Olching
eigenes Bioland-Gemüse verkaufen.
Außerdem würde ich die Philosophie der Liebe "amo ergo sum" weitertragen und mich für wichtige Belange der Menschen einsetzen, wie z.B. den Film "Grundeinkommen" anderen Menschen näherbringen und mit ihnen darüber ins Gespräch kommen.
Brigitte Göddert-Hecker, (*1955), Geschäftsführerin eines Naturkostladens, Olching
Farin D.
Ich würde eine Halbtagsarbeit mit Körperbetonung suchen/aufnehmen, um eine Beschäftigung außer Haus zu haben und Menschen zu begegnen, sowie Bewegung zu bekommen.
Desweiteren würde ich die restliche Tageszeit damit verbringen meine Projekte im Bereich der Illustration und Malerei zu verfolgen.
Farin D. (*1983), Student
Desweiteren würde ich die restliche Tageszeit damit verbringen meine Projekte im Bereich der Illustration und Malerei zu verfolgen.
Farin D. (*1983), Student
31 Januar 2009
Jens Eloas Lachenmayr
Ich würde nicht am Ende jeden Jahres bangen müssen, ob ich meine Band überhaupt noch ins neue Jahr hinüber retten kann. Müsste mich nicht mehr schämen für die geringen Gagen die ich nur bezahlen kann. Und vor allem könnte ich wieder die Projekte die wir in den vergangenen Jahren organisiert haben weiterentwickeln wie unsere künstlerische Initiative für gentechnikfreie Anbauregionen, unser Regionalgeldprojekt, die Unterstützung von Tibetprojekten und endlich die Zirkuswagentournee für das Grundeinkommen durch Deutschland machen, die ja dann gar nicht mehr nötig wäre.
Tja singen werde ich über all das mit oder ohne Grundeinkommen, nur durch das Grundeinkommen wäre eben der Fortbestand dieser tollen Band (7 Musiker) gesichert.
Jens Eloas Lachenmayr, (*1972), Musiker, Sänger und Leiter der Band "Die Neuen Barden", Überlingen/Bodensee
Tja singen werde ich über all das mit oder ohne Grundeinkommen, nur durch das Grundeinkommen wäre eben der Fortbestand dieser tollen Band (7 Musiker) gesichert.
Jens Eloas Lachenmayr, (*1972), Musiker, Sänger und Leiter der Band "Die Neuen Barden", Überlingen/Bodensee
Sabine Jäckel
Ich würde auch weiterhin als Figurenspielerin arbeiten, da ich diesen Beruf liebe. Jedoch würde ich meine Büroarbeit von jemand anderem erledigen lassen, der daran Spaß hat und den ich dann bezahlen könnte. Ich würde die frei gewordene Zeit nutzen und in meinem zweiten Beruf als Naturerlebnispädagogin mehr arbeiten und Kindern einen spielerischen und sensiebleren Umgang mit der Natur ermöglichen. Außerdem baue ich gerade ein Generationen übergreifendes Wohnprojekt in Bochum mit auf. In meinen Augen die Wohnform der Zukunft. Dort stecke ich viel unbezahlte Zeit hinein und könnte diese Arbeit auch mit weniger Druck leisten. Ich würde so weitermachen wie bisher, mit weniger Druck und vielleicht etwas mehr Geld welches ich für meine Weiterbildung nutzen könnte.
Sabine Jäckel (*1959), Figurenspielerin / Naturerlebnispädagogin, Dortmund
Sabine Jäckel (*1959), Figurenspielerin / Naturerlebnispädagogin, Dortmund
Regina Soeder
Bedingungsloses Grundeinkommen bedeutet ein würdiges Miteinander, Nutzung der Chancen und Kreativität eines jeden, sehr geringer Verwaltungsaufwand, weniger Neid und Gier in der Gesellschaft, Abbau der Waffen, freie Entfaltung eines Jeden, Motivation zum Tun. Die Menschen könnten ihre Potentiale nutzen ohne Angst und Sorgen.
Regina Soeder (*1960), selbstständig, Freudenberg
Regina Soeder (*1960), selbstständig, Freudenberg
28 Januar 2009
Renate Gallert
Ich würde ein Heilungscenter gründen, in dem viele Heiler und Mediums ihre Fähigkeiten günstig anbieten und in das jeder zur Weltfriedensmeditation, Yogakursen, Weiterbildungen kostenlos kommen kann.
Renate Gallert (*1966), Buchhalterin, München
Renate Gallert (*1966), Buchhalterin, München
Pia Wenzel
Wenn das so wäre, würde ich liebend gern mich sozial angagieren, in Einrichtungen für Obdachlose, Behinderte, Kinder aus sozial schwachen Familien arbeiten, weil das in meinen Augen die Verlierer in dieser Gesellschaft sind, wenn ihnen nicht geholfen wird. Obdachlose wieder in die Gesellschaft zu integrieren mit Hilfsprojekten, unter der Bedingung, daß sie es auch selber wollen, wäre eine große Aufgabe. Denn so lange sie keine Adresse haben, bekommen sie auch kein Grundeinkommen. Ebenso wäre es spannend, an Projekten für die Ausbildung von jungen Arbeitslosen mitzuwirken, so daß ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt einfach besser sind und sie selbstbewußt anschließend auch ernsthaft Arbeit suchen, die sie erfüllen würde, denn ohne geistige Beschäftigung verkommt der Mensch. Starkes Interesse hätte ich auch an Umweltprojekten, auch in anderen Ländern, um die Menschen für die Umwelt zu sensibilisieren und ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie den Boden bearbeiten können, gute Ernten haben können und trotzdem umweltbewußt sein können, damit für ihre Kinder das Leben noch lebenswert in dieser Welt bleibt...ja, vieles fällt mir ein, was möglich wäre und mein Leben äußerst bereichernd würde, reich macht einen, was man anderen gibt, sei es der gute Rat oder die körperliche Kraft, seelische Unterstützung und den eigenen Intellekt, den man für andere einsetzt.
Pia Wenzel (*1962), Innenrevisorin, Berlin
Pia Wenzel (*1962), Innenrevisorin, Berlin
Ingrid Berger
Ich würde mein ganzes kreatives Potential zum Ausdruck bringen und den Menschen helfen herauszufinden, wer sie wirklich sind. Mein Thema ist das Potential von Menschen mit meiner Kreativität (Innenarchitektin, Illustratorin, Künstlerin, angehende Mentaltrainerin) sichtbar, spürbar und kommunizierbar machen. Ich tue es bereits, bin aber durch die Notwendigkeit mich finanziell zu versorgen stark eingeschrenkt. Bei einer Grundversorgung würde meine Kreativität endlich ins Fließen kommen!!! Wichtig dabei ist die Wertschätzung der Frau und Ihre weiblichen Fähigkeiten (Kindererziehung, Beziehungsarbeit, soziales Engagement...) in der Gesellschaft zu stärken!
Ingrid Berger (*1975), gelernte Innenarchitektin, derzeit Illustratorin bei Architekten und nebenbei mit Kunst geringfügig selbstständig, Steyr, Österreich
Ingrid Berger (*1975), gelernte Innenarchitektin, derzeit Illustratorin bei Architekten und nebenbei mit Kunst geringfügig selbstständig, Steyr, Österreich
Mario Walz
Zunächst würde ich weiter so leben wie bisher, nur dass ich eben nicht mehr den Stress hätte, neben meinen eigenen zukunftsorientierten Projekten noch bis in die Nacht zu arbeiten um mich und meine Kinder zu versorgen.
Ohne Arbeit möchte ich nicht sein, aber es gäbe mir mehr Freiraum mich mehr um die Gesellschaft zu kümmern.
Mario Walz
Ohne Arbeit möchte ich nicht sein, aber es gäbe mir mehr Freiraum mich mehr um die Gesellschaft zu kümmern.
Mario Walz
Reiner Vollmer
Die Notwendigkeit meinen Lebensunterhalt zu „verdienen“ bindet meine zeitlichen und geistigen Ressourcen an marktorientierte und somit fremdbestimmte Tätigkeiten und Ziele.
Ich arbeite seit 25 Jahren als Designer und Künstler, womit u.a. auch immer, so weit es eben die Beschaffung existenzieller Grundversorgung zugelassen hat, die Vermittlung meiner Erfahrung an Dritte verbunden war.
25 Jahre habe ich versucht, mich der „Arbeit als reine Geldbeschaffungsmaßnahme“ zu entziehen. Sinnlose Werbung für sinnlose Produkte zum sinnlosen Konsum zu entwickeln, ist mir in Zeiten, in denen ich als Designer in diversen Agenturen angestellt war, oft übel aufgestoßen.
Ich würde bei Erhalt eines Grundeinkommens kaum etwas anders machen. Nur könnte ich es dann richtig tun.
Reiner Vollmer (*1952), Designer, Künstler, Bochum
Ich arbeite seit 25 Jahren als Designer und Künstler, womit u.a. auch immer, so weit es eben die Beschaffung existenzieller Grundversorgung zugelassen hat, die Vermittlung meiner Erfahrung an Dritte verbunden war.
25 Jahre habe ich versucht, mich der „Arbeit als reine Geldbeschaffungsmaßnahme“ zu entziehen. Sinnlose Werbung für sinnlose Produkte zum sinnlosen Konsum zu entwickeln, ist mir in Zeiten, in denen ich als Designer in diversen Agenturen angestellt war, oft übel aufgestoßen.
Ich würde bei Erhalt eines Grundeinkommens kaum etwas anders machen. Nur könnte ich es dann richtig tun.
Reiner Vollmer (*1952), Designer, Künstler, Bochum
Ute Richter
Ich arbeite an einem Gymnasium mit einer halben Stelle und habe drei Kinder. Im Falle des Grundeinkommens würde ich wahrscheinlich ein paar Stunden weniger machen, nicht um weniger zu arbeiten, sondern um die Qualität des Unterrichts zu erhöhen, ich könnte mich besser vorbereiten, individuelle Förderung gezielt betreiben und den Neigungen und Wünschen der SchülerInnen in ganz anderem Maße entsprechen. Außerdem wäre es dann möglich sich in den unbezahlten Bereichen von AGs, die für die SchülerInnen in der Regel besonders motivierend und fördernd sind, mehr Zeit und Engagement zu investieren als bisher. Im Moment ist das unbezahlte Engagement immer von dem Gedanken überschattet, reale Zeit der Familie zu klauen. Der Gedanke, in so vielen Bereichen besser sein zu können einfach, weil man sich die Zeit nehmen kann, ist bestechend.
Ute Richter (*1971), Leherin
Ute Richter (*1971), Leherin
Martina Nethe
Mit mehr Entspanntheit würde ich weiter in ähnlichem oder größerem Umfang als Horterzieherin arbeiten, evtl. teils auch unentgeltlich (z.Zt.nur eine 24 Wochenstundenstelle), bräuchte neben meinem Gehalt kein Wohngeld mehr zu beantragen und könnte mir und meinen zwei Kindern trotz hoher Konsumsteuer mehr leisten als heute.
Martina Nethe (*1963), Erzieherin und Keramikerin, Bergen
Martina Nethe (*1963), Erzieherin und Keramikerin, Bergen
Steffen Wisniekski
Ich würde weiterhin Solaranlagen auf den Dächern unserer Häuser installieren, um mit dabei zu helfen, die Welt vom Joch der fossilen Brennstoffe zu befreien!!!!
Steffen Wisniewski (*1975), Solartechniker, Kleinbittersdorf
Steffen Wisniewski (*1975), Solartechniker, Kleinbittersdorf
Barbara Schmalstieg
Ich würde mich als Künstlerin ausbilden lassen - Malerei und Bildhauerei. Ich wäre auch ehrenamtlich tätig z.B. in Altenheimen vorlesen oder ähnliches.
Das Grundeinkommen würde endlich die Würdelosigkeit und die ständige Angst vor Sanktionen von Hartz IV-beenden. Und man brauchte keine Angst mehr haben, trotz gesundheitlichen Problemen in eine Arbeit geschickt zu werden, die man nicht ausführen kann. Die würdelose Ein-Euro-Sklaverei würde entfallen. Arbeit wäre wieder etwas wert, weil die Arbeitgeber uns mit dem Grundeinkommen nicht mehr ausbeuten könnten!
Die Kriminalietätsrate würde sinken, weil jeder ein Auskommen hätte. Und wer mehr haben möchte, kann sich ja etwas dazuverdienen. Man könnte sich endlich eine Arbeit suchen,die Spaß macht. Vielleicht würden sich dann auch die unmöglichen Arbeitszeiten ändern und jeder könnte sich aussuchen,wann er arbeiten will. So, wie es seinem persönlichen Bio-Rhythmus entspricht.
Eine wunderbare Vorstellung-für die ganze Welt!
Es gäbe keine Obdachlosen und keine hungernden Kinder mehr. Neid und Mißgunst wären ausgetilgt,wenn diese Vision wahr würde.
Wenn wir dann arbeiten - täten wir es füreinander und nicht gegeneinander - um andere auszustechen und zu übertrumpfen.
Eine Welt der Liebe und Güte und der Toleranz würde entstehen.
Ich wäre auch bereit - einen Teil des Geldes zu spenden - damit die ganz armen Länder,diese Vision auch erfüllen könnten.
Barbara Schmalstieg (*1951), Bürohilfe (arbeitslos), Hannover
Das Grundeinkommen würde endlich die Würdelosigkeit und die ständige Angst vor Sanktionen von Hartz IV-beenden. Und man brauchte keine Angst mehr haben, trotz gesundheitlichen Problemen in eine Arbeit geschickt zu werden, die man nicht ausführen kann. Die würdelose Ein-Euro-Sklaverei würde entfallen. Arbeit wäre wieder etwas wert, weil die Arbeitgeber uns mit dem Grundeinkommen nicht mehr ausbeuten könnten!
Die Kriminalietätsrate würde sinken, weil jeder ein Auskommen hätte. Und wer mehr haben möchte, kann sich ja etwas dazuverdienen. Man könnte sich endlich eine Arbeit suchen,die Spaß macht. Vielleicht würden sich dann auch die unmöglichen Arbeitszeiten ändern und jeder könnte sich aussuchen,wann er arbeiten will. So, wie es seinem persönlichen Bio-Rhythmus entspricht.
Eine wunderbare Vorstellung-für die ganze Welt!
Es gäbe keine Obdachlosen und keine hungernden Kinder mehr. Neid und Mißgunst wären ausgetilgt,wenn diese Vision wahr würde.
Wenn wir dann arbeiten - täten wir es füreinander und nicht gegeneinander - um andere auszustechen und zu übertrumpfen.
Eine Welt der Liebe und Güte und der Toleranz würde entstehen.
Ich wäre auch bereit - einen Teil des Geldes zu spenden - damit die ganz armen Länder,diese Vision auch erfüllen könnten.
Barbara Schmalstieg (*1951), Bürohilfe (arbeitslos), Hannover
17 Januar 2009
Jonas Hagmann
ich würde mir nach meinem aktuellen, sehr interessanten studium einen hof besorgen und ihn nach allen regeln der kunst so bewirtschaften, dass ich sowohl den ansprüchen des naturschutzes, als auch denen der nahrungsmittelproduktion gerecht werden kann, ohne unter dem zwang zu stehen, jeden monat genug produkte verkaufen zu müssen, um meiner familie das überleben sichern und den kredit abbezahlen zu können.
ohne sorge schönes schaffen!
Jonas Hagmann (*1981), Student ökologische Landwirtschaft, Witzenhausen
ohne sorge schönes schaffen!
Jonas Hagmann (*1981), Student ökologische Landwirtschaft, Witzenhausen
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