Ja, es ist wichtig die Initiative gemeinnützige Arbeit für Umwelt, Land und Bevölkerung zu fördern. Für diese Arbeit erhält man zwar meistens keine Rappen, sind jedoch unerlässlich und in unserer Gegenwart wie auch in unserer Zukunft immer wichtiger. Somit ergibt sich aus dem Grundeinkommen eine neue Ausgangslage:
Anstelle dem Einkommen hinterher zu jagen, damit für die Familie bis Ende Monat noch etwas bleibt, können diese Familiennmitglieder ihre Kraft und Gedanken sich "auch" für die Gemeinnützige Arbeit und Umwelt widmen. Genau dies fehlt mir manchmal persönlich auch. Ich verdiene zwar gut, die Arbeitsbelastung ist aber sehr gross damit man von der Konkurrenz nicht weg gedrängt wird. Ein solides Grundeinkommen schafft auch im Arbeitsumfeld und Team weniger Neid, fördert den Teamgeist und schlussendlich für den Arbeitgeber ein besseres, vielleicht sogar ja innovatives Ergebnis.
Ich sehe deshalb in Ihrer Idee eine grosse Chance und ein solider Start in die Arbeitswelt für unsere Nachkommen, damit sie nicht schon beim Start von den Sozialdiensten abhängig werden und es noch schwerer haben - sondern einen klaren Kopf für neue Ideen behalten!
Pascal Steffen (*1972), Informatik Spezialist, Bern
28 April 2011
20 April 2011
Mike Klenner
Ich würde erst mal meinen Beruf weiter ausüben.
Aber mein Traum war schon immer eine moderne Studentenlounge zu eröffnen!
Am besten wäre es wenn wir überhaupt kein Geld, egal in welcher Form auch immer mehr bräuchten. Und versuchen würden uns endlich weiterzuentwickeln, und zwar schneller als bisher. Denn nur dem lieben Geld hinterherzulaufen kann jawohl nicht das Ziel der Menschheit sein oder? Wann erkennt die Menscheit endlich das es wichtigeres gibt als Profit machen???
Am besten es kommt auf Politischer Ebene zu einem Eklat was dieses Thema angeht, aber auf Globaler Ebene:)
Mike Klenner (*1975), CNC Maschinenbediener, Lingen/Ems
Aber mein Traum war schon immer eine moderne Studentenlounge zu eröffnen!
Am besten wäre es wenn wir überhaupt kein Geld, egal in welcher Form auch immer mehr bräuchten. Und versuchen würden uns endlich weiterzuentwickeln, und zwar schneller als bisher. Denn nur dem lieben Geld hinterherzulaufen kann jawohl nicht das Ziel der Menschheit sein oder? Wann erkennt die Menscheit endlich das es wichtigeres gibt als Profit machen???
Am besten es kommt auf Politischer Ebene zu einem Eklat was dieses Thema angeht, aber auf Globaler Ebene:)
Mike Klenner (*1975), CNC Maschinenbediener, Lingen/Ems
Irene Schwob
Ich würde wahrscheinlich nur Halbzeit arbeiten. Eine politische Tätigkeit wäre möglich. Aber vor allem hätte ich nicht die Idee meinen Kindern ein Vermögen hinterlassen zu müssen und könnte mehr Geld in der 3. Welt investieren.
Irene Schwob
Irene Schwob
19 April 2011
Güler Gallace
als Bedienung würde ich gerne Arbeiten, weil es mir spaß macht mit Leuten umzugehen.
Güler Gallace (*1968), Hausfrau, Heidenheim
Güler Gallace (*1968), Hausfrau, Heidenheim
12 April 2011
Claudia Plüer
Ich würde meine Arbeit reduzieren und meine Zeit aufteilen in verschiedene Zweige: Soziale Kontakte, künstlerische Projekte, Arbeiten, evtl. freiwillige Einsätze in der Landwirtschaft und Lernen...
Vielleicht auch nicht grad alles auf einmal.
Claudia Plüer (*1966), Sachbearbeiterin, Zürich
Vielleicht auch nicht grad alles auf einmal.
Claudia Plüer (*1966), Sachbearbeiterin, Zürich
07 April 2011
Yael Schneider
Ich finde diesen Gedanken sehr interessant und die Idee an sich gut, jedoch nur dann, wenn man eine gesunde Balance erschaffen könnte, denn wenn jeder soviel Geld kriegt, wer arbeitet dann? das wäre für mich natürlich eine Frage der Ehre. Ich würde wahrscheinlich schon noch weiter arbeiten aber nur in einem Beruf der mir Spass macht und wenn die anderen Leute auch ihre "Pflichten" erfüllen und helfen, eine gesunde Balance zu erschaffen und beizubehalten. Leider vermute ich jedoch, dass wir viel zu verwöhnt und faul wären um auch dann noch zu arbeiten, wenn wir das Geld nicht mehr brauchen würden. Natürlich gibt es da Ausnahmen, aber wenn nicht alle mithelfen wird es nicht funktionieren. Dennoch denke ich, dass es eine sehr gerechte und ehrliche Verteilung wäre und jeden Menschen auf die selbe Ebene bringen würde und alle gleichberechtigt wären. Ich denke, dass der Umgang zwischen den Menschen sich verbessern würde, da niemand mehr hätte als der Andere und das Zusammenleben einfacher werden würde. Fraglich finde ich wiederum die Auswirkungen auf die Wirtschaft und den Weltmarkt, denn natürlich würde auch der sich enorm verändern. Es wäre ein langer Prozess mit vielen Höhen und Tiefen, doch ich finde das ist es wert, wenn dadurch eine gerechte Verteilung und ein gesundes Zusammenleben garantiert wäre.
Yael Schneider (* 1993), Student
Yael Schneider (* 1993), Student
Stefan Flückiger
Ich würde meine jetzige Arbeit reduzieren und versuchen mehr Zeit in Musik und/oder ein Studium zu investieren.
Stefan Flückiger (*1982), Buchhändler, Münchenstein
Stefan Flückiger (*1982), Buchhändler, Münchenstein
01 April 2011
Susanne Konietzko
Im Internet recherchieren, Informationen sammeln und weiterleiten.
Susanne Konietzko Deutschland
Susanne Konietzko Deutschland
28 März 2011
Annette Höhne
Ich würde meine arbeitszeit in drei drittel teilen.
1. drittel: ich beginne sofort damit, den keim der hoffnung auf gesellschaftliche veränderung, in anderen mitmenschen zu wecken oder zu verstärken. ich mache das, indem ich über ökologische zusammenhänge lehre und praktiziere, um eine sensibiltät für das grosse ganze zu wecken und den blick über den eigenen tellerrand zu schärfen. gerne würde ich das mit kindern oder jungen menschen tun, vielleicht in einer schule, aber auch mit allen anderen interressierten. das ist mein beitrag an der sozialen skulptur, weil schließlich bin ich ein künstler.
2. drittel: meine arbeitskraft kann für gemeinnützige zwecke eingeteilt werden, gerne gehe ich dahin, wo man meine fähigkeiten braucht.
3. drittel: ich nutze meine zeit für creativen input und mache was ich will, malen, wandern, gärtnern, reisen oder auch einfach ....nichts.
Annette Höhne (*1957), Verkäuferin in einem Bioladen
1. drittel: ich beginne sofort damit, den keim der hoffnung auf gesellschaftliche veränderung, in anderen mitmenschen zu wecken oder zu verstärken. ich mache das, indem ich über ökologische zusammenhänge lehre und praktiziere, um eine sensibiltät für das grosse ganze zu wecken und den blick über den eigenen tellerrand zu schärfen. gerne würde ich das mit kindern oder jungen menschen tun, vielleicht in einer schule, aber auch mit allen anderen interressierten. das ist mein beitrag an der sozialen skulptur, weil schließlich bin ich ein künstler.
2. drittel: meine arbeitskraft kann für gemeinnützige zwecke eingeteilt werden, gerne gehe ich dahin, wo man meine fähigkeiten braucht.
3. drittel: ich nutze meine zeit für creativen input und mache was ich will, malen, wandern, gärtnern, reisen oder auch einfach ....nichts.
Annette Höhne (*1957), Verkäuferin in einem Bioladen
22 März 2011
Judith Edelmann
Mit einem monatlichen Grundeinkommen könnte ich endlich ICH sein. Ich wäre der wirkliche Schmied meines Glückes und könnte auf Menschen verzichten, und zukünftig freundlich ins Gesicht lachen, die nicht bereit sind, eine gute Arbeit wertzuschätzen und dementsprechend zu entlohnen. Der Sinn eines Geschäftes besteht meiner Meinung nach aus einer Win-Win Situation und nicht aus einer einseitigen Ausbeutung. Die Menschenwürde nebst Selbstwertgefühl so vieler Menschen bleibt komplett auf der Strecke. Ich könnte endlich soziale Projekte weltweit in einem Bildband festhalten und die Menschen, die dahinter stehen mit ihren Wünschen, Wertvorstellungen und Träumen einfühlsam porträtieren und müsste nicht umsonst arbeiten wie das bei sozialen Projekten leider auch so üblich ist. Deshalb ist mir das nämlich bislang auch nicht möglich. Ich würde mit einem alten Landrover Defender mit Hund durch Italien touren, meine Sprachkenntnisse verbessern, bei Kleinstproduzenten von nachhaltig angebauten Lebensmitteln aushelfen, anschließend ein altes Steinhaus mieten, in dessen Garten es nach Rosmarin und Thymian duftet und Menschen unterschiedlicher Herkunft einladen um gemeinsam mit Prominenten, die sich für Naturschutz, Ethik und Menschenwürde einsetzen zu kochen und zu diskutieren und eine schöne Zeit erleben. Das Resultat dieser Zusammenkünfte würde ich in einem eigenen Verlag veröffentlichen. Mein Haus wäre ein Zentrum für wunderbare Menschen. Daneben würde ich mit meiner Fotografie zusätzlich genug Geld verdienen, und abends würde ich glücklich meine alte Steintreppe hinauf ins Schlafzimmer mit Blick auf eine kleine Bucht gehen, die warmen, alten Steinfließen erzählen in meiner Fantasie die Geschichten der Menschen, die früher in dem Haus lebten und unten erklingen die letzten Töne einer CD von Sade. RRRRING ... oh der Wecker, ich bin ja in Deutschland, der Werbeslogan" Geiz ist geil" ertönt gerade im Radio, und das monatliche Grundeinkommen interessiert hier die Politiker leider nicht, wie so vieles nicht, das so dringend notwendig wäre. Schade eigentlich.
Judith Edelmann (*1972), Foto/Text/Styling (suche sinnreiche Arbeit), Deutschland
Judith Edelmann (*1972), Foto/Text/Styling (suche sinnreiche Arbeit), Deutschland
21 März 2011
Axel Weingart
Das bedingungslose Grundeinkommen würde mir meine beruflichen Fesseln von den Füßen sprengen. Hallo liebe Visionär(innen)! Einmal gewählt, bin ich seit 1992 in Deutschland verbeamtet, bekomme ein gutes Geld, musste aber meinen Lebensmittelpunkt nach Brandenburg verlegen, was mir nach 7 Jahren weiter schwer im Magen liegt. Ich würde so gerne in meiner Heimat, das ist Thüringen, arbeiten. Doch meinen Beruf benötigt kein Arbeitgeber. Ich bin techn. Ass. für Meteorologie, und habe Null Chancen außerhalb meines Arbeitgebers, ein großer deutscher Wetterdienst, einen Job, der mich ernährt, zu finden. Seit Jahren! Mit dem BGE wäre das vorbei. Ich würde so gerne auch was mit Natur machen, in ihr arbeiten. In Gärten, Wäldern, Gewächshäusern, oder was handwerkliches, irgendwas gestalten, wissentschaftliche Suchaufgaben, bis hin zum Backen in einer kleinen Bäckerei. Das allerwichtigste also ist, meine eigene Entscheidungshoheit über meinen Lebens- und Wirkungsort wieder zurück zu bekommen. Glücklich möchte ich sein, nicht reich! Und nachdem ich vor Tagen eine Sendung auf ARTE über das BGE gesehen habe, und früher in der Zeitschrift SEIN einen Artikel über eine lateinamerikanische Firma (Brasilien?) entdeckt hatte, in der die Mitarbeiter über ihre Vorgesetzten bestimmen und urteilen, bin ich von der Freiheit im und durch den Arbeitsleben total fasziniert. Das fremdbestimmen Lassen und Anpassen, nur um Geld zum Leben zu haben, bin ich sehr satt. Raus aus dem Sklavenhaus der Markwirtschaft, Ämter und Verwaltungen!
Axel Weingart (*1968), Techn. Ass. für Meteorologie, Potsdam
Axel Weingart (*1968), Techn. Ass. für Meteorologie, Potsdam
Ulrike Schmid
Ich würde das weitermachen, was ich auch jetzt schon mache - Friedensarbeit in einem Land in Westafrika (Stichworte Dialogförderung, Räume öffnen für psychosoziale Projektarbeit angesichts Traumatisierung durch Gewalterfahrungen). Doch ich könnte diese Arbeit unter weniger Druck und damit auch besser machen, notwendige Reisen für die gemeinsame Projektentwicklung mit meinen lokalen Gesprächspartnern vor Ort unternehmen, und zwar dann wenn sie notwendig sind, und nicht wenn Geberorganisationen nach langen Antragsverfahren endlich zustimmen (oder auch nicht) und viele windows of opportunity, jene entscheidenden Momente zum Handeln in denen man viel bewegen könnte, schon verpasst sind, oder es einfach "zu wenig zu spät" ist - wie so oft in der Friedensarbeit; ich könnte Arbeitsmaterialien (u.a. Fachliteratur) für den Austausch mit den lokalen Gesprächspartnern anschaffen. Ach und vieles mehr... ggf. auch den Grossteil meiner Zeit direkt vor Ort arbeiten und leben !
Und nur zum networking und zum Austausch mit Kollegen und Experten etc. sowie zum Materialien beschaffen und rechechieren nach Berlin kommen.
Ich habe die letzten 6 Jahre zu und in diesem Land gearbeitet (und dabei einem formellen Friedensprojekt mit der lokalen Menschenrechtsorganisation, das seit 2007 läuft, auf den Weg geholfen in dem ein Kollege von mir arbeitet); war ca. die Hälfte der Zeit vor Ort (mehr war wegen Geldmangel nicht drin). Von den 6 Jahren bin ich nur für ca. 2,5 Jahre bezahlt worden.
Meine derzeitige Lebenssituation:
1) in zähen kraftraubenden Verhandlungen um Projektgelder für eine Arbeit, von der lokale Gesprächspartner, wie auch internationale Fachleute sagen, dass sie sinnvoll und notwendig ist
2) hoch verschuldet bei Bank, Familie und Freunden;
3) am überlegen, ob es die Sendung auf 3SAT zum Grundeinkommen (durch die ich auf Sie aufmerksam wurde) wohl auch in französischer Sprache gibt - und ob ich wohl davon eine DVD bekommen könnte, um sie als Inspiration (wenngleich dort wohl noch utopische Inspiration) einigen meiner Gsprächspartner dort zeigen zu können - wohl auch vor allem, weil in dem Film Fragen von Vertrauen in unseren Mitmenschen thematisiert werden, gezeigt wird, wie ein "das Leben anders denken" möglich ist und solche Gedanken 'Land gewinnen' können - was beides unheimlich ermutigend und inspirierend ist - Wandel ist denkbar und machbar, auch wenn er im Kleinen anfängt...
Räume öffnen für kreative Visionen ...
siehe auch http://ulrikeschmid.net/
Ulrike Schmid (*1964), Sozialwissenschaftlerin, Ausbildung Ziviler Friedensdienst
Und nur zum networking und zum Austausch mit Kollegen und Experten etc. sowie zum Materialien beschaffen und rechechieren nach Berlin kommen.
Ich habe die letzten 6 Jahre zu und in diesem Land gearbeitet (und dabei einem formellen Friedensprojekt mit der lokalen Menschenrechtsorganisation, das seit 2007 läuft, auf den Weg geholfen in dem ein Kollege von mir arbeitet); war ca. die Hälfte der Zeit vor Ort (mehr war wegen Geldmangel nicht drin). Von den 6 Jahren bin ich nur für ca. 2,5 Jahre bezahlt worden.
Meine derzeitige Lebenssituation:
1) in zähen kraftraubenden Verhandlungen um Projektgelder für eine Arbeit, von der lokale Gesprächspartner, wie auch internationale Fachleute sagen, dass sie sinnvoll und notwendig ist
2) hoch verschuldet bei Bank, Familie und Freunden;
3) am überlegen, ob es die Sendung auf 3SAT zum Grundeinkommen (durch die ich auf Sie aufmerksam wurde) wohl auch in französischer Sprache gibt - und ob ich wohl davon eine DVD bekommen könnte, um sie als Inspiration (wenngleich dort wohl noch utopische Inspiration) einigen meiner Gsprächspartner dort zeigen zu können - wohl auch vor allem, weil in dem Film Fragen von Vertrauen in unseren Mitmenschen thematisiert werden, gezeigt wird, wie ein "das Leben anders denken" möglich ist und solche Gedanken 'Land gewinnen' können - was beides unheimlich ermutigend und inspirierend ist - Wandel ist denkbar und machbar, auch wenn er im Kleinen anfängt...
Räume öffnen für kreative Visionen ...
siehe auch http://ulrikeschmid.net/
Ulrike Schmid (*1964), Sozialwissenschaftlerin, Ausbildung Ziviler Friedensdienst
Christine Vorndran
Ich würde da arbeiten, wo ich helfen kann, und so eine Mischung von sozialen Einsätzen, vielleicht Ernte-Einsätzen und meinen beruflichen Fähigkeiten für mich finden. Mit diesem Grundeinkommen wäre es toll, Fähigkeits- und Interessenbörsen einzurichten, um Angebot und Nachfrage an Tätigkeits- und Hilfsbereichen öffentlich zu machen. Es gäbe Chefs, weil sie die Fähigkeit dazu hätten, Gruppen zu leiten, und nicht um zu knechten und anzutreiben. Diese Idee gefällt mir mindestens so gut, wie das Grundeinkommen selbst: Keiner müsste mehr andere schinden, weil das Geld sonst vielleicht nicht reinkommt. Keiner müsste sich mehr schinden lassen, denn niemand würde dort bleiben, wo er als Arbeitskraft nicht geachtet werden würde. Der Antrieb zur Arbeit wäre die eigene Einsicht der momentanen Notwendigkeit oder Lust. Wir alle wollen essen, brauchen Hilfe, können was und wollen Bestätigung. Ich stehe freiwillig morgens auf, weil ich weiss, dass die anderen sonst mit ihrer Arbeit hängen. Aber ich darf auch meine eigenen Bedürfnisse anmelden und sagen, sorry, - Ende der Woche mal ohne mich. Dieses ganze Grundeinkommen hätte enorme Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Die Menschen hätten ihren Selbstwert und ihre Selbstbestimmung. Der soziale Umgang untereinander würde sich extrem steigern. Das wäre wunderbar.
Christine Vorndran (*1964), Grafikerin, Heiden
Christine Vorndran (*1964), Grafikerin, Heiden
Helen Wagner
Ich würde mir für alles was ich mache (Arbeit oder Freizeit, Beziehungen und soziales Engagement,glückliche und traurige Momente) WIRKLICH Zeit nehmen können, denn ich könnte mich ganz ohne finanziellen Stress im Hinterkopf darauf einlassen.
Wow, ein wahrhaft schönes Leben!
Helen Wagner (*1974), momentan Hausfrau, 3 Kinder,
Wow, ein wahrhaft schönes Leben!
Helen Wagner (*1974), momentan Hausfrau, 3 Kinder,
19 März 2011
Evelyne Graf Kotan
Ich bin verheiratet und Mutter von zwei kleinen Kindern. Mit einem Grundeinkommen würde ich sofort aufhören, nach der Nadel im Heuhaufen zu suchen (niedrig prozentige Teilzeitstelle, um gemeinsam mit meinem Mann auf einen 100% Lohn zu kommen). Mein Mann ist Sozialpädagoge. In diesem Bereich gibt es fast nur max. 80% Stellen. Dadurch leben wir unter der Armutsgrenze. Hätten wir alle ein Grundeinkommen, würde ich ein Kulturcafé eröffnen (auf dem Land) und einen Begegnungsort für Jung und Alt schaffen.
Evelyne Graf Kotan (*1971), Familienfrau (vorher Sachbearbeiterin), freischaffende Autorin, Blauen
Evelyne Graf Kotan (*1971), Familienfrau (vorher Sachbearbeiterin), freischaffende Autorin, Blauen
Mirco
ganz ehrlich, so wie die dinge jetzt liegen, würde ich wahrscheinlich zu erst einmal in tränen ausbrechen. tränen des glücks, da es, in anbetracht der herrschenden gesetzlichen unmenschlichkeit, ein schon surreal anmutender licht-strahl in einem meer aus dunkelheit darstellen würde.
danach, wenn ich mich wieder gefangen hätte, würde ich mich sneakers und ein paar neue klamotten holen gehen...
mein gesellschaftlicher beitrag wäre:
musik-alben, die, aufgrund des geldes, ich in der lage wäre jährlich zu releasen (nicht wie jetzt alle sechs jahre, da die finanzierung von studio, cd-pressung, etc., dazu führt, daß meine zeit-pläne und dead-lines ganz eigene realitäten entwickeln), sowie dazu gehörige musik-videos und begleit-comics, bis hin zu filmen, die mit der musik der alben verwoben, bzw. die geschichten aus der musik weiter, oder aus anderen blickwinkel erzählen würden. alles, aus jetziger sicht, ein nicht finanzierbares mammut-projekt, da viele leute integriert werden müssen, deren zeit ich nicht bezahlen kann.
momentan passieren diese dinge zwar auch, aber immer nur auf basis der "ich hab sau viel zu tun, aber sobald ich zeit hab meld ich mich/kümmer ich mich drum"-absprachen.
wie viele unglaubliche ideen aus diesem grund niemals das licht der welt erblicken werden, lässt sich bildlich am besten mit einem blick ins firmament, in einer sternenklaren nacht beschreiben. jeder leuchtende punkt eine idee...
das sind die ersten dinge, die mir einfallen. vieles wäre ja auch gar nicht mehr notwendig, wie gewissen leuten/freunden aus ihrer not-lage zu helfen, da deren not-lage sich durch ein grundeinkommen neutralisieren würde.
ich müßte erst mal sondieren und kapieren wie das die welt um mich herum verändert.
aber allein zu sehen, daß bereits solche überlegungen so ernsthaft über-regional diskutiert werden, gibt mir hoffnung für unsere spezies.
möge die macht mit euch sein!
Mirco
danach, wenn ich mich wieder gefangen hätte, würde ich mich sneakers und ein paar neue klamotten holen gehen...
mein gesellschaftlicher beitrag wäre:
musik-alben, die, aufgrund des geldes, ich in der lage wäre jährlich zu releasen (nicht wie jetzt alle sechs jahre, da die finanzierung von studio, cd-pressung, etc., dazu führt, daß meine zeit-pläne und dead-lines ganz eigene realitäten entwickeln), sowie dazu gehörige musik-videos und begleit-comics, bis hin zu filmen, die mit der musik der alben verwoben, bzw. die geschichten aus der musik weiter, oder aus anderen blickwinkel erzählen würden. alles, aus jetziger sicht, ein nicht finanzierbares mammut-projekt, da viele leute integriert werden müssen, deren zeit ich nicht bezahlen kann.
momentan passieren diese dinge zwar auch, aber immer nur auf basis der "ich hab sau viel zu tun, aber sobald ich zeit hab meld ich mich/kümmer ich mich drum"-absprachen.
wie viele unglaubliche ideen aus diesem grund niemals das licht der welt erblicken werden, lässt sich bildlich am besten mit einem blick ins firmament, in einer sternenklaren nacht beschreiben. jeder leuchtende punkt eine idee...
das sind die ersten dinge, die mir einfallen. vieles wäre ja auch gar nicht mehr notwendig, wie gewissen leuten/freunden aus ihrer not-lage zu helfen, da deren not-lage sich durch ein grundeinkommen neutralisieren würde.
ich müßte erst mal sondieren und kapieren wie das die welt um mich herum verändert.
aber allein zu sehen, daß bereits solche überlegungen so ernsthaft über-regional diskutiert werden, gibt mir hoffnung für unsere spezies.
möge die macht mit euch sein!
Mirco
16 März 2011
Ein Realist
Das wäre für mich endlich die Möglichkeit mein Arbeitspensum zu reduzieren (der Job macht mir Spaß, also würde ich ihn nie aufgeben wollen).
Die so gewonnene Zeit würde ich mit meiner Familie verbringen. Ich würde mich bei der Tafel engagieren und endlich die Gebärdensprache und Esperanto lernen.
Und dann....wäre es an der Zeit sich um die ganzen Alkis zu kümmern, die trotz Geld nicht im Stande sind sich sinnvoll in die Gesellschaft zu integrieren, es stattdessen lieber in "Flüssiges" investieren. und deren Zahl wird drastisch ansteigen....
Sobald das Problem beseitigt ist (wobei diese Annahme rein illusorisch ist) wird es an der Zeit sein wieder mehr zu arbeiten! Denn die Wirtschaft muss für unbeliebte Jobs immer mehr Lohn zahlen, sonst holt keine Sau mehr unseren Müll ab. Die Folge ist, daß die Inflation innerhalb von max 2 Jahren das grundeinkommen "auffrisst" danach sind wir wieder beim heutigen Gejammer.
Es war aber schön zu träumen.....
Ein Realist
Die so gewonnene Zeit würde ich mit meiner Familie verbringen. Ich würde mich bei der Tafel engagieren und endlich die Gebärdensprache und Esperanto lernen.
Und dann....wäre es an der Zeit sich um die ganzen Alkis zu kümmern, die trotz Geld nicht im Stande sind sich sinnvoll in die Gesellschaft zu integrieren, es stattdessen lieber in "Flüssiges" investieren. und deren Zahl wird drastisch ansteigen....
Sobald das Problem beseitigt ist (wobei diese Annahme rein illusorisch ist) wird es an der Zeit sein wieder mehr zu arbeiten! Denn die Wirtschaft muss für unbeliebte Jobs immer mehr Lohn zahlen, sonst holt keine Sau mehr unseren Müll ab. Die Folge ist, daß die Inflation innerhalb von max 2 Jahren das grundeinkommen "auffrisst" danach sind wir wieder beim heutigen Gejammer.
Es war aber schön zu träumen.....
Ein Realist
Luca Mondelli
Weiterhin Songs schreiben und die Gesellschaft auf die Schippe nehmen. Merke es momentan ganz stark, ohne einem Arbeitszwang nachzugehen, hat man mehr Inspiration für Musik und Verse.
Luca Mondelli (*1980), Metzger/ Arbeitslos (freigestellt), Celerina/Schlarigna
Luca Mondelli (*1980), Metzger/ Arbeitslos (freigestellt), Celerina/Schlarigna
14 März 2011
Corinne Päper
Ich würde mich vermehrt in gemeinnützigen Vereinen engagieren, mehr Zeit damit zu verbringen, zu lernen, wie man Dinge selbst herstellt, repariert und anderen dieses Wissen weitergeben.
Corinne Päper (*1971), Betriebsökonomin, Winterthur
Corinne Päper (*1971), Betriebsökonomin, Winterthur
Jutta Looser
Ich bin seit 3/4 Jahren pensioniert, habe also jetzt ein bedingungsloses Grundeinkommen. Es ist wunderbar. Als erstes machte ich eine Reise (7 Wochen), dann fing ich eine Ausbildung an (ca 4 Tage pro Monat). Die übrige Zeit geniesse ich noch immer als Freizeit, lerne ein Instrument, habe ein Fitnessprogramm und gehe mehr aus als früher. Ich bin mich am umschauen, was ich sinnvolles tun könnte, bis die Ausbildung beendet ist. Sehr gerne würde ich auch noch viel reisen, unterwegs sein. Als Fernziel sehe ich ein Engagement im neugelernten Beruf, eine soziale Tätigkeit oder etwas Unerwartetes. Alles ist offen.
Jutta Looser (*1947), Frauenfeld, Schweiz
Jutta Looser (*1947), Frauenfeld, Schweiz
12 März 2011
York Töllner
Ich würde meinen Einsatz im Internet verstärken. Bis heute betreibe ich meine Arbeit ehrenamtlich und habe daher nicht die Möglichkeiten, die ich mir wünsche. Was mache ich im Netz? Ein Netzwerk sozialer Seiten, das sich im Wachstum befindet.
York Töllner
York Töllner
Jakob Rohrbach
Grundsätzlich würde sich für mich vermutlich nichts ändern, da ich weiterhin die jetzt ausgeübten Tätigkeiten ausüben möchte.
Jakob Rohrbach (*1959)
Jakob Rohrbach (*1959)
20 Februar 2011
Kerstin Langer
Mit Kindern "arbeiten" und das "Fach" GLÜCKLICH SEIN unterrichten, spielend lernen.. mit viel Freude, Lachen und Spass am Leben :)
Kerstin Langer
Kerstin Langer
16 Februar 2011
Denis Petrovic
Ich würde mit meiner Frau sofort ein Kind zur Welt bringen, ein grosser Wunsch seit langem, den wir uns leider aus finanziellen Gründen nicht erfüllen können. Dann würde ich erstmals zwei bis drei Jahre mit meiner Familie verbringen und vielleicht noch 40 bis 50 Prozent arbeiten gehen nebenbei. Dann würde ich so viele Sprachen wie möglich lernen und dieses Wissen, dann mit einem Job verbinden, möglicherweise "Interkulturelle Verständniskurse" anbieten oder sowas in der Art. Ich wäre politisch sehr aktiv ... ach mir fallen einfach zu viele Sachen ein, die ich machen würde, wenn ich mir keine Sorgen um meine Existenz machen müsste.
Denis Petrovic (*1988), Jura-Student, Arbon
Denis Petrovic (*1988), Jura-Student, Arbon
09 Februar 2011
Sabine Meier
Ich würde nochmal eine Ausbildung beginnen - Physiotherapie, Shiatsu, Tanz Improvisation oder dergleichen ...
Ich würde keine Jobs mehr annehmen, bei denen ich mehr als 50% am Computer verbringe und stupide Abrechnungen mache, sondern vorwiegend direkt mit Menschen arbeiten.
Arbeiten und leben würde dadurch für mich gleich viel mehr Sinn machen.
Ich stell mir das wirklich wunderbar vor.
Sabine Meier (*1983), Projektmanagerin in der Jugendarbeit, Wien
Ich würde keine Jobs mehr annehmen, bei denen ich mehr als 50% am Computer verbringe und stupide Abrechnungen mache, sondern vorwiegend direkt mit Menschen arbeiten.
Arbeiten und leben würde dadurch für mich gleich viel mehr Sinn machen.
Ich stell mir das wirklich wunderbar vor.
Sabine Meier (*1983), Projektmanagerin in der Jugendarbeit, Wien
08 Februar 2011
Barbara Fischer
Ich würde bis zu meiner Pensionierung noch höchstens 50 % arbeiten (egal was), damit ich Zeit hätte, mehr mit meinem Mann zu unternehmen, mich um meine betagten Eltern zu kümmern und meine Schwester und meinen Schwager bei der Arbeit auf dem Bauernhof zu unterstützen.
Barbara Fischer (*1953)
Barbara Fischer (*1953)
Peter Hagen
Grundsätzlich das Gleiche, aber freier. Vielleicht mit weniger wirtschaftlichem Druck. Schlussendlich Kundenorientierter.
Peter Hagen (*1964), Unternehmer für Firmen die das Domizil wechseln, Wettswil
Peter Hagen (*1964), Unternehmer für Firmen die das Domizil wechseln, Wettswil
03 Februar 2011
Jennifer Müller
Ich finde die Idee und die Gedanken dazu super! Wenn man die Idee weiterspinnt, entdeckt man auch Ecken und Kanten...aber wo gibt es die nicht? Ich bin der Meinung, dass wir in einer Zeit leben, die reif ist für Veränderungen! Wir sollten uns verabschieden von der Vorstellung, dass das jetzige System das 'absolute' ist! Und ich würde mir wünschen, dass auch andere bereit sind, umzudenken...und offen sein können für andere Möglichkeiten.
Für mich würde das Grundeinkommen bedeuten, dass ich weiterhin einer sozialen Tätigkeit nachgehe, so wie ich das bereits tue. Ich würde mir aber auch mehr Zeit für andere Dinge nehmen. Mein Wunsch ist es, ein kleines Restaurant (oder ein Café) gemeinsam mit Jugendlichen zu betreiben. Dabei sollte auch Raum zur Verfügung stehen, wo ihre Kreativität gefördert werden kann... Ich könnte mir dafür mehr Zeit nehmen und müsste dabei nicht um meine Existenz bangen...
Jennifer Müller (*1981), Pflegefachfrau und Sozialarbeiterin i. A.
Für mich würde das Grundeinkommen bedeuten, dass ich weiterhin einer sozialen Tätigkeit nachgehe, so wie ich das bereits tue. Ich würde mir aber auch mehr Zeit für andere Dinge nehmen. Mein Wunsch ist es, ein kleines Restaurant (oder ein Café) gemeinsam mit Jugendlichen zu betreiben. Dabei sollte auch Raum zur Verfügung stehen, wo ihre Kreativität gefördert werden kann... Ich könnte mir dafür mehr Zeit nehmen und müsste dabei nicht um meine Existenz bangen...
Jennifer Müller (*1981), Pflegefachfrau und Sozialarbeiterin i. A.
Jeff Koch
Ich würde tun, was ich heute tu.
1. Als Beistand und Vormund Menschen unterstützen.
2. Jüngeren mit meinen Erfahrungen und meinem Wissen ihre Arbeit erleichtern.
3. Weiterbildungen durchführen.
4. Eine eigene WebSite mit Meinungen von Gleichgesinnten unterhalten.
Macht alles Spass und motiviert.
Jeff Koch (*1946), Wangen, Schweiz
1. Als Beistand und Vormund Menschen unterstützen.
2. Jüngeren mit meinen Erfahrungen und meinem Wissen ihre Arbeit erleichtern.
3. Weiterbildungen durchführen.
4. Eine eigene WebSite mit Meinungen von Gleichgesinnten unterhalten.
Macht alles Spass und motiviert.
Jeff Koch (*1946), Wangen, Schweiz
Lydia Allenspach
Zuerst würde ich einen Monat Ferien machen. Wahrscheinlich würde mir dann schon einfallen was zu tun sein könnte. Mich umschauen, ob es in der nähe einen Garten gibt, einen Schrebergarten oder sonst ein Stück Land das ich nutzen könnte, und selbst Gemüse, Obst und Kräuter aufziehen, aus dem Obst kann man Konfitüre machen, da haben bestimmt die Freunde, Nachbarn und Bekannten Freude dran. Wahrscheinlich würde ich mir eine einfache Arbeit für einen Tag in der Woche in der Nähe meines Wohnortes suchen, für die Abwechslung. Ich würde viel schreiben, malen und zeichnen, denn wenn ich keine Sorge darum haben brauche, ob ich nun ein Dach überm Kopf und Essen habe, kann auch das Kreative fliessen. Vielleicht käme ein Buch dabei raus, das sich veröffentlichen lässt.
Ich würde eine Ausbildung anfangen, die ich auch abschliessen könnte, vielleicht nachdem ich Fortschritte in der Therapie gemacht haben würde, selbst eine Ausbildung in einer Therapieform machen, mir wurde schon mehrfach gesagt, das könnte mir liegen. Dann würde ich nach dem Abschluss wohl in einer Gemeinschaftspraxis ein oder zwei Tage die Woche Arbeiten, den Rest für den Garten, Ruhe, eigene Entwicklung und Freunde nutzen.
Vielleicht würde ich auch den Gestalterischen Vorkurs machen und ein Kunststudium an der FH machen.
Lydia Allenspach (*1987), Verkäuferin momentan, Schweiz
Ich würde eine Ausbildung anfangen, die ich auch abschliessen könnte, vielleicht nachdem ich Fortschritte in der Therapie gemacht haben würde, selbst eine Ausbildung in einer Therapieform machen, mir wurde schon mehrfach gesagt, das könnte mir liegen. Dann würde ich nach dem Abschluss wohl in einer Gemeinschaftspraxis ein oder zwei Tage die Woche Arbeiten, den Rest für den Garten, Ruhe, eigene Entwicklung und Freunde nutzen.
Vielleicht würde ich auch den Gestalterischen Vorkurs machen und ein Kunststudium an der FH machen.
Lydia Allenspach (*1987), Verkäuferin momentan, Schweiz
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