Das bedingungslose Grundeinkommen würde mir meine beruflichen Fesseln von den Füßen sprengen. Hallo liebe Visionär(innen)! Einmal gewählt, bin ich seit 1992 in Deutschland verbeamtet, bekomme ein gutes Geld, musste aber meinen Lebensmittelpunkt nach Brandenburg verlegen, was mir nach 7 Jahren weiter schwer im Magen liegt. Ich würde so gerne in meiner Heimat, das ist Thüringen, arbeiten. Doch meinen Beruf benötigt kein Arbeitgeber. Ich bin techn. Ass. für Meteorologie, und habe Null Chancen außerhalb meines Arbeitgebers, ein großer deutscher Wetterdienst, einen Job, der mich ernährt, zu finden. Seit Jahren! Mit dem BGE wäre das vorbei. Ich würde so gerne auch was mit Natur machen, in ihr arbeiten. In Gärten, Wäldern, Gewächshäusern, oder was handwerkliches, irgendwas gestalten, wissentschaftliche Suchaufgaben, bis hin zum Backen in einer kleinen Bäckerei. Das allerwichtigste also ist, meine eigene Entscheidungshoheit über meinen Lebens- und Wirkungsort wieder zurück zu bekommen. Glücklich möchte ich sein, nicht reich! Und nachdem ich vor Tagen eine Sendung auf ARTE über das BGE gesehen habe, und früher in der Zeitschrift SEIN einen Artikel über eine lateinamerikanische Firma (Brasilien?) entdeckt hatte, in der die Mitarbeiter über ihre Vorgesetzten bestimmen und urteilen, bin ich von der Freiheit im und durch den Arbeitsleben total fasziniert. Das fremdbestimmen Lassen und Anpassen, nur um Geld zum Leben zu haben, bin ich sehr satt. Raus aus dem Sklavenhaus der Markwirtschaft, Ämter und Verwaltungen!
Axel Weingart (*1968), Techn. Ass. für Meteorologie, Potsdam
21 März 2011
Ulrike Schmid
Ich würde das weitermachen, was ich auch jetzt schon mache - Friedensarbeit in einem Land in Westafrika (Stichworte Dialogförderung, Räume öffnen für psychosoziale Projektarbeit angesichts Traumatisierung durch Gewalterfahrungen). Doch ich könnte diese Arbeit unter weniger Druck und damit auch besser machen, notwendige Reisen für die gemeinsame Projektentwicklung mit meinen lokalen Gesprächspartnern vor Ort unternehmen, und zwar dann wenn sie notwendig sind, und nicht wenn Geberorganisationen nach langen Antragsverfahren endlich zustimmen (oder auch nicht) und viele windows of opportunity, jene entscheidenden Momente zum Handeln in denen man viel bewegen könnte, schon verpasst sind, oder es einfach "zu wenig zu spät" ist - wie so oft in der Friedensarbeit; ich könnte Arbeitsmaterialien (u.a. Fachliteratur) für den Austausch mit den lokalen Gesprächspartnern anschaffen. Ach und vieles mehr... ggf. auch den Grossteil meiner Zeit direkt vor Ort arbeiten und leben !
Und nur zum networking und zum Austausch mit Kollegen und Experten etc. sowie zum Materialien beschaffen und rechechieren nach Berlin kommen.
Ich habe die letzten 6 Jahre zu und in diesem Land gearbeitet (und dabei einem formellen Friedensprojekt mit der lokalen Menschenrechtsorganisation, das seit 2007 läuft, auf den Weg geholfen in dem ein Kollege von mir arbeitet); war ca. die Hälfte der Zeit vor Ort (mehr war wegen Geldmangel nicht drin). Von den 6 Jahren bin ich nur für ca. 2,5 Jahre bezahlt worden.
Meine derzeitige Lebenssituation:
1) in zähen kraftraubenden Verhandlungen um Projektgelder für eine Arbeit, von der lokale Gesprächspartner, wie auch internationale Fachleute sagen, dass sie sinnvoll und notwendig ist
2) hoch verschuldet bei Bank, Familie und Freunden;
3) am überlegen, ob es die Sendung auf 3SAT zum Grundeinkommen (durch die ich auf Sie aufmerksam wurde) wohl auch in französischer Sprache gibt - und ob ich wohl davon eine DVD bekommen könnte, um sie als Inspiration (wenngleich dort wohl noch utopische Inspiration) einigen meiner Gsprächspartner dort zeigen zu können - wohl auch vor allem, weil in dem Film Fragen von Vertrauen in unseren Mitmenschen thematisiert werden, gezeigt wird, wie ein "das Leben anders denken" möglich ist und solche Gedanken 'Land gewinnen' können - was beides unheimlich ermutigend und inspirierend ist - Wandel ist denkbar und machbar, auch wenn er im Kleinen anfängt...
Räume öffnen für kreative Visionen ...
siehe auch http://ulrikeschmid.net/
Ulrike Schmid (*1964), Sozialwissenschaftlerin, Ausbildung Ziviler Friedensdienst
Und nur zum networking und zum Austausch mit Kollegen und Experten etc. sowie zum Materialien beschaffen und rechechieren nach Berlin kommen.
Ich habe die letzten 6 Jahre zu und in diesem Land gearbeitet (und dabei einem formellen Friedensprojekt mit der lokalen Menschenrechtsorganisation, das seit 2007 läuft, auf den Weg geholfen in dem ein Kollege von mir arbeitet); war ca. die Hälfte der Zeit vor Ort (mehr war wegen Geldmangel nicht drin). Von den 6 Jahren bin ich nur für ca. 2,5 Jahre bezahlt worden.
Meine derzeitige Lebenssituation:
1) in zähen kraftraubenden Verhandlungen um Projektgelder für eine Arbeit, von der lokale Gesprächspartner, wie auch internationale Fachleute sagen, dass sie sinnvoll und notwendig ist
2) hoch verschuldet bei Bank, Familie und Freunden;
3) am überlegen, ob es die Sendung auf 3SAT zum Grundeinkommen (durch die ich auf Sie aufmerksam wurde) wohl auch in französischer Sprache gibt - und ob ich wohl davon eine DVD bekommen könnte, um sie als Inspiration (wenngleich dort wohl noch utopische Inspiration) einigen meiner Gsprächspartner dort zeigen zu können - wohl auch vor allem, weil in dem Film Fragen von Vertrauen in unseren Mitmenschen thematisiert werden, gezeigt wird, wie ein "das Leben anders denken" möglich ist und solche Gedanken 'Land gewinnen' können - was beides unheimlich ermutigend und inspirierend ist - Wandel ist denkbar und machbar, auch wenn er im Kleinen anfängt...
Räume öffnen für kreative Visionen ...
siehe auch http://ulrikeschmid.net/
Ulrike Schmid (*1964), Sozialwissenschaftlerin, Ausbildung Ziviler Friedensdienst
Christine Vorndran
Ich würde da arbeiten, wo ich helfen kann, und so eine Mischung von sozialen Einsätzen, vielleicht Ernte-Einsätzen und meinen beruflichen Fähigkeiten für mich finden. Mit diesem Grundeinkommen wäre es toll, Fähigkeits- und Interessenbörsen einzurichten, um Angebot und Nachfrage an Tätigkeits- und Hilfsbereichen öffentlich zu machen. Es gäbe Chefs, weil sie die Fähigkeit dazu hätten, Gruppen zu leiten, und nicht um zu knechten und anzutreiben. Diese Idee gefällt mir mindestens so gut, wie das Grundeinkommen selbst: Keiner müsste mehr andere schinden, weil das Geld sonst vielleicht nicht reinkommt. Keiner müsste sich mehr schinden lassen, denn niemand würde dort bleiben, wo er als Arbeitskraft nicht geachtet werden würde. Der Antrieb zur Arbeit wäre die eigene Einsicht der momentanen Notwendigkeit oder Lust. Wir alle wollen essen, brauchen Hilfe, können was und wollen Bestätigung. Ich stehe freiwillig morgens auf, weil ich weiss, dass die anderen sonst mit ihrer Arbeit hängen. Aber ich darf auch meine eigenen Bedürfnisse anmelden und sagen, sorry, - Ende der Woche mal ohne mich. Dieses ganze Grundeinkommen hätte enorme Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Die Menschen hätten ihren Selbstwert und ihre Selbstbestimmung. Der soziale Umgang untereinander würde sich extrem steigern. Das wäre wunderbar.
Christine Vorndran (*1964), Grafikerin, Heiden
Christine Vorndran (*1964), Grafikerin, Heiden
Helen Wagner
Ich würde mir für alles was ich mache (Arbeit oder Freizeit, Beziehungen und soziales Engagement,glückliche und traurige Momente) WIRKLICH Zeit nehmen können, denn ich könnte mich ganz ohne finanziellen Stress im Hinterkopf darauf einlassen.
Wow, ein wahrhaft schönes Leben!
Helen Wagner (*1974), momentan Hausfrau, 3 Kinder,
Wow, ein wahrhaft schönes Leben!
Helen Wagner (*1974), momentan Hausfrau, 3 Kinder,
19 März 2011
Evelyne Graf Kotan
Ich bin verheiratet und Mutter von zwei kleinen Kindern. Mit einem Grundeinkommen würde ich sofort aufhören, nach der Nadel im Heuhaufen zu suchen (niedrig prozentige Teilzeitstelle, um gemeinsam mit meinem Mann auf einen 100% Lohn zu kommen). Mein Mann ist Sozialpädagoge. In diesem Bereich gibt es fast nur max. 80% Stellen. Dadurch leben wir unter der Armutsgrenze. Hätten wir alle ein Grundeinkommen, würde ich ein Kulturcafé eröffnen (auf dem Land) und einen Begegnungsort für Jung und Alt schaffen.
Evelyne Graf Kotan (*1971), Familienfrau (vorher Sachbearbeiterin), freischaffende Autorin, Blauen
Evelyne Graf Kotan (*1971), Familienfrau (vorher Sachbearbeiterin), freischaffende Autorin, Blauen
Mirco
ganz ehrlich, so wie die dinge jetzt liegen, würde ich wahrscheinlich zu erst einmal in tränen ausbrechen. tränen des glücks, da es, in anbetracht der herrschenden gesetzlichen unmenschlichkeit, ein schon surreal anmutender licht-strahl in einem meer aus dunkelheit darstellen würde.
danach, wenn ich mich wieder gefangen hätte, würde ich mich sneakers und ein paar neue klamotten holen gehen...
mein gesellschaftlicher beitrag wäre:
musik-alben, die, aufgrund des geldes, ich in der lage wäre jährlich zu releasen (nicht wie jetzt alle sechs jahre, da die finanzierung von studio, cd-pressung, etc., dazu führt, daß meine zeit-pläne und dead-lines ganz eigene realitäten entwickeln), sowie dazu gehörige musik-videos und begleit-comics, bis hin zu filmen, die mit der musik der alben verwoben, bzw. die geschichten aus der musik weiter, oder aus anderen blickwinkel erzählen würden. alles, aus jetziger sicht, ein nicht finanzierbares mammut-projekt, da viele leute integriert werden müssen, deren zeit ich nicht bezahlen kann.
momentan passieren diese dinge zwar auch, aber immer nur auf basis der "ich hab sau viel zu tun, aber sobald ich zeit hab meld ich mich/kümmer ich mich drum"-absprachen.
wie viele unglaubliche ideen aus diesem grund niemals das licht der welt erblicken werden, lässt sich bildlich am besten mit einem blick ins firmament, in einer sternenklaren nacht beschreiben. jeder leuchtende punkt eine idee...
das sind die ersten dinge, die mir einfallen. vieles wäre ja auch gar nicht mehr notwendig, wie gewissen leuten/freunden aus ihrer not-lage zu helfen, da deren not-lage sich durch ein grundeinkommen neutralisieren würde.
ich müßte erst mal sondieren und kapieren wie das die welt um mich herum verändert.
aber allein zu sehen, daß bereits solche überlegungen so ernsthaft über-regional diskutiert werden, gibt mir hoffnung für unsere spezies.
möge die macht mit euch sein!
Mirco
danach, wenn ich mich wieder gefangen hätte, würde ich mich sneakers und ein paar neue klamotten holen gehen...
mein gesellschaftlicher beitrag wäre:
musik-alben, die, aufgrund des geldes, ich in der lage wäre jährlich zu releasen (nicht wie jetzt alle sechs jahre, da die finanzierung von studio, cd-pressung, etc., dazu führt, daß meine zeit-pläne und dead-lines ganz eigene realitäten entwickeln), sowie dazu gehörige musik-videos und begleit-comics, bis hin zu filmen, die mit der musik der alben verwoben, bzw. die geschichten aus der musik weiter, oder aus anderen blickwinkel erzählen würden. alles, aus jetziger sicht, ein nicht finanzierbares mammut-projekt, da viele leute integriert werden müssen, deren zeit ich nicht bezahlen kann.
momentan passieren diese dinge zwar auch, aber immer nur auf basis der "ich hab sau viel zu tun, aber sobald ich zeit hab meld ich mich/kümmer ich mich drum"-absprachen.
wie viele unglaubliche ideen aus diesem grund niemals das licht der welt erblicken werden, lässt sich bildlich am besten mit einem blick ins firmament, in einer sternenklaren nacht beschreiben. jeder leuchtende punkt eine idee...
das sind die ersten dinge, die mir einfallen. vieles wäre ja auch gar nicht mehr notwendig, wie gewissen leuten/freunden aus ihrer not-lage zu helfen, da deren not-lage sich durch ein grundeinkommen neutralisieren würde.
ich müßte erst mal sondieren und kapieren wie das die welt um mich herum verändert.
aber allein zu sehen, daß bereits solche überlegungen so ernsthaft über-regional diskutiert werden, gibt mir hoffnung für unsere spezies.
möge die macht mit euch sein!
Mirco
16 März 2011
Ein Realist
Das wäre für mich endlich die Möglichkeit mein Arbeitspensum zu reduzieren (der Job macht mir Spaß, also würde ich ihn nie aufgeben wollen).
Die so gewonnene Zeit würde ich mit meiner Familie verbringen. Ich würde mich bei der Tafel engagieren und endlich die Gebärdensprache und Esperanto lernen.
Und dann....wäre es an der Zeit sich um die ganzen Alkis zu kümmern, die trotz Geld nicht im Stande sind sich sinnvoll in die Gesellschaft zu integrieren, es stattdessen lieber in "Flüssiges" investieren. und deren Zahl wird drastisch ansteigen....
Sobald das Problem beseitigt ist (wobei diese Annahme rein illusorisch ist) wird es an der Zeit sein wieder mehr zu arbeiten! Denn die Wirtschaft muss für unbeliebte Jobs immer mehr Lohn zahlen, sonst holt keine Sau mehr unseren Müll ab. Die Folge ist, daß die Inflation innerhalb von max 2 Jahren das grundeinkommen "auffrisst" danach sind wir wieder beim heutigen Gejammer.
Es war aber schön zu träumen.....
Ein Realist
Die so gewonnene Zeit würde ich mit meiner Familie verbringen. Ich würde mich bei der Tafel engagieren und endlich die Gebärdensprache und Esperanto lernen.
Und dann....wäre es an der Zeit sich um die ganzen Alkis zu kümmern, die trotz Geld nicht im Stande sind sich sinnvoll in die Gesellschaft zu integrieren, es stattdessen lieber in "Flüssiges" investieren. und deren Zahl wird drastisch ansteigen....
Sobald das Problem beseitigt ist (wobei diese Annahme rein illusorisch ist) wird es an der Zeit sein wieder mehr zu arbeiten! Denn die Wirtschaft muss für unbeliebte Jobs immer mehr Lohn zahlen, sonst holt keine Sau mehr unseren Müll ab. Die Folge ist, daß die Inflation innerhalb von max 2 Jahren das grundeinkommen "auffrisst" danach sind wir wieder beim heutigen Gejammer.
Es war aber schön zu träumen.....
Ein Realist
Luca Mondelli
Weiterhin Songs schreiben und die Gesellschaft auf die Schippe nehmen. Merke es momentan ganz stark, ohne einem Arbeitszwang nachzugehen, hat man mehr Inspiration für Musik und Verse.
Luca Mondelli (*1980), Metzger/ Arbeitslos (freigestellt), Celerina/Schlarigna
Luca Mondelli (*1980), Metzger/ Arbeitslos (freigestellt), Celerina/Schlarigna
14 März 2011
Corinne Päper
Ich würde mich vermehrt in gemeinnützigen Vereinen engagieren, mehr Zeit damit zu verbringen, zu lernen, wie man Dinge selbst herstellt, repariert und anderen dieses Wissen weitergeben.
Corinne Päper (*1971), Betriebsökonomin, Winterthur
Corinne Päper (*1971), Betriebsökonomin, Winterthur
Jutta Looser
Ich bin seit 3/4 Jahren pensioniert, habe also jetzt ein bedingungsloses Grundeinkommen. Es ist wunderbar. Als erstes machte ich eine Reise (7 Wochen), dann fing ich eine Ausbildung an (ca 4 Tage pro Monat). Die übrige Zeit geniesse ich noch immer als Freizeit, lerne ein Instrument, habe ein Fitnessprogramm und gehe mehr aus als früher. Ich bin mich am umschauen, was ich sinnvolles tun könnte, bis die Ausbildung beendet ist. Sehr gerne würde ich auch noch viel reisen, unterwegs sein. Als Fernziel sehe ich ein Engagement im neugelernten Beruf, eine soziale Tätigkeit oder etwas Unerwartetes. Alles ist offen.
Jutta Looser (*1947), Frauenfeld, Schweiz
Jutta Looser (*1947), Frauenfeld, Schweiz
12 März 2011
York Töllner
Ich würde meinen Einsatz im Internet verstärken. Bis heute betreibe ich meine Arbeit ehrenamtlich und habe daher nicht die Möglichkeiten, die ich mir wünsche. Was mache ich im Netz? Ein Netzwerk sozialer Seiten, das sich im Wachstum befindet.
York Töllner
York Töllner
Jakob Rohrbach
Grundsätzlich würde sich für mich vermutlich nichts ändern, da ich weiterhin die jetzt ausgeübten Tätigkeiten ausüben möchte.
Jakob Rohrbach (*1959)
Jakob Rohrbach (*1959)
20 Februar 2011
Kerstin Langer
Mit Kindern "arbeiten" und das "Fach" GLÜCKLICH SEIN unterrichten, spielend lernen.. mit viel Freude, Lachen und Spass am Leben :)
Kerstin Langer
Kerstin Langer
16 Februar 2011
Denis Petrovic
Ich würde mit meiner Frau sofort ein Kind zur Welt bringen, ein grosser Wunsch seit langem, den wir uns leider aus finanziellen Gründen nicht erfüllen können. Dann würde ich erstmals zwei bis drei Jahre mit meiner Familie verbringen und vielleicht noch 40 bis 50 Prozent arbeiten gehen nebenbei. Dann würde ich so viele Sprachen wie möglich lernen und dieses Wissen, dann mit einem Job verbinden, möglicherweise "Interkulturelle Verständniskurse" anbieten oder sowas in der Art. Ich wäre politisch sehr aktiv ... ach mir fallen einfach zu viele Sachen ein, die ich machen würde, wenn ich mir keine Sorgen um meine Existenz machen müsste.
Denis Petrovic (*1988), Jura-Student, Arbon
Denis Petrovic (*1988), Jura-Student, Arbon
09 Februar 2011
Sabine Meier
Ich würde nochmal eine Ausbildung beginnen - Physiotherapie, Shiatsu, Tanz Improvisation oder dergleichen ...
Ich würde keine Jobs mehr annehmen, bei denen ich mehr als 50% am Computer verbringe und stupide Abrechnungen mache, sondern vorwiegend direkt mit Menschen arbeiten.
Arbeiten und leben würde dadurch für mich gleich viel mehr Sinn machen.
Ich stell mir das wirklich wunderbar vor.
Sabine Meier (*1983), Projektmanagerin in der Jugendarbeit, Wien
Ich würde keine Jobs mehr annehmen, bei denen ich mehr als 50% am Computer verbringe und stupide Abrechnungen mache, sondern vorwiegend direkt mit Menschen arbeiten.
Arbeiten und leben würde dadurch für mich gleich viel mehr Sinn machen.
Ich stell mir das wirklich wunderbar vor.
Sabine Meier (*1983), Projektmanagerin in der Jugendarbeit, Wien
08 Februar 2011
Barbara Fischer
Ich würde bis zu meiner Pensionierung noch höchstens 50 % arbeiten (egal was), damit ich Zeit hätte, mehr mit meinem Mann zu unternehmen, mich um meine betagten Eltern zu kümmern und meine Schwester und meinen Schwager bei der Arbeit auf dem Bauernhof zu unterstützen.
Barbara Fischer (*1953)
Barbara Fischer (*1953)
Peter Hagen
Grundsätzlich das Gleiche, aber freier. Vielleicht mit weniger wirtschaftlichem Druck. Schlussendlich Kundenorientierter.
Peter Hagen (*1964), Unternehmer für Firmen die das Domizil wechseln, Wettswil
Peter Hagen (*1964), Unternehmer für Firmen die das Domizil wechseln, Wettswil
03 Februar 2011
Jennifer Müller
Ich finde die Idee und die Gedanken dazu super! Wenn man die Idee weiterspinnt, entdeckt man auch Ecken und Kanten...aber wo gibt es die nicht? Ich bin der Meinung, dass wir in einer Zeit leben, die reif ist für Veränderungen! Wir sollten uns verabschieden von der Vorstellung, dass das jetzige System das 'absolute' ist! Und ich würde mir wünschen, dass auch andere bereit sind, umzudenken...und offen sein können für andere Möglichkeiten.
Für mich würde das Grundeinkommen bedeuten, dass ich weiterhin einer sozialen Tätigkeit nachgehe, so wie ich das bereits tue. Ich würde mir aber auch mehr Zeit für andere Dinge nehmen. Mein Wunsch ist es, ein kleines Restaurant (oder ein Café) gemeinsam mit Jugendlichen zu betreiben. Dabei sollte auch Raum zur Verfügung stehen, wo ihre Kreativität gefördert werden kann... Ich könnte mir dafür mehr Zeit nehmen und müsste dabei nicht um meine Existenz bangen...
Jennifer Müller (*1981), Pflegefachfrau und Sozialarbeiterin i. A.
Für mich würde das Grundeinkommen bedeuten, dass ich weiterhin einer sozialen Tätigkeit nachgehe, so wie ich das bereits tue. Ich würde mir aber auch mehr Zeit für andere Dinge nehmen. Mein Wunsch ist es, ein kleines Restaurant (oder ein Café) gemeinsam mit Jugendlichen zu betreiben. Dabei sollte auch Raum zur Verfügung stehen, wo ihre Kreativität gefördert werden kann... Ich könnte mir dafür mehr Zeit nehmen und müsste dabei nicht um meine Existenz bangen...
Jennifer Müller (*1981), Pflegefachfrau und Sozialarbeiterin i. A.
Jeff Koch
Ich würde tun, was ich heute tu.
1. Als Beistand und Vormund Menschen unterstützen.
2. Jüngeren mit meinen Erfahrungen und meinem Wissen ihre Arbeit erleichtern.
3. Weiterbildungen durchführen.
4. Eine eigene WebSite mit Meinungen von Gleichgesinnten unterhalten.
Macht alles Spass und motiviert.
Jeff Koch (*1946), Wangen, Schweiz
1. Als Beistand und Vormund Menschen unterstützen.
2. Jüngeren mit meinen Erfahrungen und meinem Wissen ihre Arbeit erleichtern.
3. Weiterbildungen durchführen.
4. Eine eigene WebSite mit Meinungen von Gleichgesinnten unterhalten.
Macht alles Spass und motiviert.
Jeff Koch (*1946), Wangen, Schweiz
Lydia Allenspach
Zuerst würde ich einen Monat Ferien machen. Wahrscheinlich würde mir dann schon einfallen was zu tun sein könnte. Mich umschauen, ob es in der nähe einen Garten gibt, einen Schrebergarten oder sonst ein Stück Land das ich nutzen könnte, und selbst Gemüse, Obst und Kräuter aufziehen, aus dem Obst kann man Konfitüre machen, da haben bestimmt die Freunde, Nachbarn und Bekannten Freude dran. Wahrscheinlich würde ich mir eine einfache Arbeit für einen Tag in der Woche in der Nähe meines Wohnortes suchen, für die Abwechslung. Ich würde viel schreiben, malen und zeichnen, denn wenn ich keine Sorge darum haben brauche, ob ich nun ein Dach überm Kopf und Essen habe, kann auch das Kreative fliessen. Vielleicht käme ein Buch dabei raus, das sich veröffentlichen lässt.
Ich würde eine Ausbildung anfangen, die ich auch abschliessen könnte, vielleicht nachdem ich Fortschritte in der Therapie gemacht haben würde, selbst eine Ausbildung in einer Therapieform machen, mir wurde schon mehrfach gesagt, das könnte mir liegen. Dann würde ich nach dem Abschluss wohl in einer Gemeinschaftspraxis ein oder zwei Tage die Woche Arbeiten, den Rest für den Garten, Ruhe, eigene Entwicklung und Freunde nutzen.
Vielleicht würde ich auch den Gestalterischen Vorkurs machen und ein Kunststudium an der FH machen.
Lydia Allenspach (*1987), Verkäuferin momentan, Schweiz
Ich würde eine Ausbildung anfangen, die ich auch abschliessen könnte, vielleicht nachdem ich Fortschritte in der Therapie gemacht haben würde, selbst eine Ausbildung in einer Therapieform machen, mir wurde schon mehrfach gesagt, das könnte mir liegen. Dann würde ich nach dem Abschluss wohl in einer Gemeinschaftspraxis ein oder zwei Tage die Woche Arbeiten, den Rest für den Garten, Ruhe, eigene Entwicklung und Freunde nutzen.
Vielleicht würde ich auch den Gestalterischen Vorkurs machen und ein Kunststudium an der FH machen.
Lydia Allenspach (*1987), Verkäuferin momentan, Schweiz
31 Januar 2011
Klaus Würzner
arbeiten würde ich nur dort wo es mir auch spaß macht und meine arbeitskraft so teuer als möglich verkaufen. ich mache musik und es ist sehr anstrengend zusätzlich noch einem beruf nachzugehen.
bei einem bedingungslosen grundeinkommen könnte man sich voll und ganz seinen persönlichen interessen widmen...
ich habe schon viele menschen auf das gruneinkommen angesprochen, aber keiner ist so recht begeistert.
ich finde es eine sehr schöne sache.
Klaus Würzner (*1948), Rentner, Aue
bei einem bedingungslosen grundeinkommen könnte man sich voll und ganz seinen persönlichen interessen widmen...
ich habe schon viele menschen auf das gruneinkommen angesprochen, aber keiner ist so recht begeistert.
ich finde es eine sehr schöne sache.
Klaus Würzner (*1948), Rentner, Aue
Katja Scheske
ein grundeinkommen wäre schon echt genial. dennoch würde ich weiterhin arbeiten gehen. denn ich kann einfach nicht zu hause sitzen und arbeit erfüllt mich und sie macht mir spaß. ich habe grade meine umschulung zur bootsbauerin beendet und es erfüllt mich einfach mit freude, diesen beruf auszuüben. von daher: ich würd mich aufs grundeinkommen nicht verlassen und somit einfach auch arbeiten um mir meine träume zu erfüllen.
Katja Scheske, Bootsbauerin
Katja Scheske, Bootsbauerin
17 Januar 2011
Olivier Senn
Ich würde reduziert arbeiten und mir mehr Zeit für meine Familie nehmen. Wenn ich arbeite, würde ich noch mehr das tun, was mir Spass macht und was sinnvoll ist. Sicher würde der finanzielle Aspekt bei der Arbeit weniger Gewicht bekommen.
Ich würde mich auch besonders darauf freuen, dass der Anteil von nicht motivierten Arbeitskräften auf dem Arbeitsmarkt deutlich sinken würde, womit das Arbeiten für jeden auch wieder mehr Spass machen würde!
Ich finde die Idee genial und hoffe, dass die bevorstehenden Klippen gut umschifft werden können!
Olivier Senn (*1970), Unternehmer, Gansingen
Ich würde mich auch besonders darauf freuen, dass der Anteil von nicht motivierten Arbeitskräften auf dem Arbeitsmarkt deutlich sinken würde, womit das Arbeiten für jeden auch wieder mehr Spass machen würde!
Ich finde die Idee genial und hoffe, dass die bevorstehenden Klippen gut umschifft werden können!
Olivier Senn (*1970), Unternehmer, Gansingen
13 Januar 2011
Sarah Meier
Ich könnte mich vollends meiner Kreativität widmen und vielleicht ein Kleinstgewerbe betreiben.Frei von Druck und ohne ständig Rechenschaft ablegen zu müssen, oder überlegen zu müssen ob das alles auch Provit bringt. Mein Leben im Allgemeinen und meine Gesundheit würden dadurch sicher positiv beeinflusst werden. Ich finde so ein Grundeinkommen eine tolle Idee und ich denke es würde unsere Gesellschaft nur positiv verändern.
Sarah Meier
Sarah Meier
10 Januar 2011
Gabriella Rüegsegger
Ich müsste mir keine Gedanken machen auf eine frühzeitige Pensionierung, weil ich vom jetztigen Job genug habe, sondern könnte z.B. mich Sozial betätigen was mir mehr Freude machen würde und eine Frühpensionierung nicht mehr zur Diskussion stände. Vielleicht hätte ich eher eine Chance einen Quereinsteiger Job zu finden mit 59 Jahren.
Gabriella Rüegsegger (*1952), Kundenberaterin Krankenversicherung, Watt
Gabriella Rüegsegger (*1952), Kundenberaterin Krankenversicherung, Watt
Arnold Schalch
Ich würde weiterhin als Lehrperson für Deutsch und Mexikospanisch arbeiten.
Arnold Schalch (*1973), Lehrperson für Deutsch und Mexikospanisch, Aarau
Arnold Schalch (*1973), Lehrperson für Deutsch und Mexikospanisch, Aarau
Rolf Sturzenegger
Die Idee eines Grundeinkommens ist für mich etwas vom vernünftigsten das ich in den letzten Jahren gehört habe. Mir wäre damit mehr als geholfen, weil ich seit einer Halswirbelsäulen OP vor drei Jahren, nur noch 50% arbeitsfähig bin und bis heute weder Krankentaggelder noch Rentenleistungen erhalten habe und meine ganzen Ersparnisse für meinen Anwalt aufgebraucht habe. Aber auch ohne all diese Probleme würde ich ein Grundeinkommen für alle befürworten.
Rolf Sturzenegger (*1963), Bauführer-Gerüstbau, Schweiz
Rolf Sturzenegger (*1963), Bauführer-Gerüstbau, Schweiz
08 Januar 2011
Carmen Schmidt
Ich finde die Idee sensationell!
Meinen stressigen Job würde ich an den Nagel hängen und mich selbständig machen. Da für den Lebensunterhalt nicht mehr so viel erwirtschaftet werden muss, bleibt Zeit für Hobbys, Familie und soziale Aufgaben. Als Buchhalterin hätte ich die Möglichkeit, Personen, die mit ihren Finanzen nicht klar kommen unentgeltlich zu helfen. Wenn man der Miete nachrennen muss, liegt sowas leider nicht drin.
Gegenüber der Wirtschaft, resp. den Arbeitgebern hätte die Umsetzung einen tollen Effekt.
Wer seine Mitarbeiter behalten will, muss anständige Arbeitsbedingungen bieten.
Es gibt doch immer noch viele Betriebe, die die Mitarbeiter auspressen wie Zitronen, wenn sie dann ausgebrannt sind, werden sie fallen gelassen. Diese Zeiten wären dann vorbei. Ich glaube dieser Effekt wäre ganz gesund. Die soziale Verantwortung die doch einige Arbeitgeber heutzutage sträflich vernachlässigen müsste wieder wahrgenommen werden.
Die Zeiten von Shareholder-Value und Profitgier sind dem Untergang geweiht. Die am Arbeitplatz herrschende Profitgier, Kälte und Ignoranz wird weitergetragen. Die Gesellschaft verroht. So eine Gesellschaft ist nicht überlebensfähig. Der Mensch ist ein Herdentier, er überlebt nur in der Gemeinschaft. Diese gilt es zu stärken. Wenn die Menschheit nicht umdenken lernt, eliminiert sie sich selbst.
Wie Albert Einstein sagte:
Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.
Carmen Schmidt (*1964), EDV-Applikationssupporterin, Buchhalterin
Meinen stressigen Job würde ich an den Nagel hängen und mich selbständig machen. Da für den Lebensunterhalt nicht mehr so viel erwirtschaftet werden muss, bleibt Zeit für Hobbys, Familie und soziale Aufgaben. Als Buchhalterin hätte ich die Möglichkeit, Personen, die mit ihren Finanzen nicht klar kommen unentgeltlich zu helfen. Wenn man der Miete nachrennen muss, liegt sowas leider nicht drin.
Gegenüber der Wirtschaft, resp. den Arbeitgebern hätte die Umsetzung einen tollen Effekt.
Wer seine Mitarbeiter behalten will, muss anständige Arbeitsbedingungen bieten.
Es gibt doch immer noch viele Betriebe, die die Mitarbeiter auspressen wie Zitronen, wenn sie dann ausgebrannt sind, werden sie fallen gelassen. Diese Zeiten wären dann vorbei. Ich glaube dieser Effekt wäre ganz gesund. Die soziale Verantwortung die doch einige Arbeitgeber heutzutage sträflich vernachlässigen müsste wieder wahrgenommen werden.
Die Zeiten von Shareholder-Value und Profitgier sind dem Untergang geweiht. Die am Arbeitplatz herrschende Profitgier, Kälte und Ignoranz wird weitergetragen. Die Gesellschaft verroht. So eine Gesellschaft ist nicht überlebensfähig. Der Mensch ist ein Herdentier, er überlebt nur in der Gemeinschaft. Diese gilt es zu stärken. Wenn die Menschheit nicht umdenken lernt, eliminiert sie sich selbst.
Wie Albert Einstein sagte:
Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.
Carmen Schmidt (*1964), EDV-Applikationssupporterin, Buchhalterin
06 Januar 2011
Aga Bellwald
ich würde mir damit sicher einige Träume erfüllen wollen, bspw. künstlerisch tätig sein, Geschichten in Buchform veröffentlichen aber sicher weiterhin als Gärtnerin arbeiten, jedoch reduziert. Das gesellschaftspolitische Engagement liesse sich sicher ausweiten, weil auch mehr Zeit zur Verfügung stünde.
Aga Bellwald (*1960), Gärtnerin, Weinfelden/TG
Aga Bellwald (*1960), Gärtnerin, Weinfelden/TG
04 Januar 2011
M. Mittelmass
Nichts!! Das meine ich nicht zynisch sondern ganz im ernst. Ich bin Faul! Und da ich nicht der Einzige bin der so denkt kann man diese absurde Idee auch vergessen.
Von Nichts kommt Nichts. Den Initianten geht es wohl zu gut, dass sie auf solch eine Schnapsidee kommen. Da nützen auch all die Schriften von sogenannten Wissenschaftlern nichts.
M. Mittelmass
Von Nichts kommt Nichts. Den Initianten geht es wohl zu gut, dass sie auf solch eine Schnapsidee kommen. Da nützen auch all die Schriften von sogenannten Wissenschaftlern nichts.
M. Mittelmass
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