Vermutlich würde ich viel mehr Zeit als jetzt in Vereine mit gemeinnützigen Zwecken investieren - aber vermutlich auch meinen jetzigen "Einkommensjob" (Schutzgebietsvernetzung) weiterführen. Vielleicht auch wieder studieren, eine Dissertation schreiben. Vermutlich zwischendurch auch eine längere Reise machen. Es würde sich jedenfalls, genau wie jetzt, nicht alles ausgehen was ich gerne tun würde ;-) Aber es wäre zumindest die Sicherheit da dass ich jederzeit das tun kann was entweder meinen generellen gesellschaftlichen Zielen oder meinen persönlichen Zielen entgegenkommt - egal ob diese Art von Betätigung jetzt bezahlt wird oder nicht. Das wäre der kleine aber feine Unterschied.
Magdalena Wagner
17 Dezember 2009
12 Dezember 2009
Walther Thomas
Als erstes würde ich einige Tage ausschlafen und meine Wohnung in Ordnung bringen. Das wird dann ziemlich schnell langweilig. Dann würde ich umgehend meinen Traum verwirklichen und umweltfreundliche Blockheizkraftwerke und Photovoltaik-Anlagen planen / bauen. Mein Traum ist es, so viel und so wenig zu arbeiten, wie es mir gut tut; wahrscheinlich eher viel - ich lebe seit 50 Jahren in Deutschland ;-) .Bisher ist das, obwohl ich Berufserfahrung auf dem Gebiet habe, an den Partnern gescheitert. Bei der letzten Firma, bei der ich mich vorgestellt habe, paßte alles fachliche zusammen, aber die suchten jemand für ca. 60-70 h/Woche, ich suchte aber 35h/Woche. Das war dann nix. Auf jeden Fall würde ich den Schritt in die Selbständigkeit nochmal wagen, der vor 10 Jahren mit dem selben Thema nicht geklappt hatte. Ich denke mal, das Grundeinkommen würde viele Entscheidungen einfacher machen, weil dann die Randbedingungen unverkrampfter sind und die Existenzangst ersatzlos gestrichen ist.
Walther Thomas (*1958), Dipl. Ing. Elektrotechnik / Umwelttechnik, München
Walther Thomas (*1958), Dipl. Ing. Elektrotechnik / Umwelttechnik, München
08 Dezember 2009
Astrid Falk
Wenn ich ein Grundeinkommen hätte, dann würde ich trotz meines gesundheitlichen Handicaps (ich leide unter einer schweren Chemikalienunverträglichkeit MCS und bekomme keine Unterstützung von der Sozialversicherung) optimistischer in die Zukunft schauen und könnte mich ohne existenziellen Überlebenskampf, der mich täglich zermürbt und seelisch auffrisst, dort einsetzen lassen, wo man Verständnis für meine Situation hat. Ich hab so viele Talente und kann sie nicht leben, stattdessen verkümmert meine Seele in einer Welt in der nur Leistung, ein gesellschaftsfähiges und steuerfreundliches Einkommen zählt. Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen hätte ich ein Auskommen und dadurch die Chance auf ein Einkommen.
Astrid Falk (*1959), kfm. Angestellte, Wittenbach
Astrid Falk (*1959), kfm. Angestellte, Wittenbach
06 Dezember 2009
N. Christen
Ich bin begeistert! Ein Grundeinkommen für alle, würde vielen Leuten die Existenzangst nehmen und mehr Freiraum für Kreativität sowie persönliche Entwicklung ermöglichen.
Ich würde im Zug am Morgen Menschen mit einem Lächeln im Gesicht begegnen und jeder hätte Freude an seinem Leben und das nicht nur am Wochenende!
Ich arbeite Teilzeit, sodass ich mich selber finanzieren kann und in meiner Freizeit das tun kann was ich mag. Mit einem Grundeinkommen könnte ich mich mehr meinen eigentlichen Fähigkeiten und Talenten widmen und mich so richtig entfalten und entwickeln. Damit ich zufrieden sein kann, muss ich etwas tun. Längerfristig halte ich es nicht aus nur Pause zu machen. Doch wären es mehr gemeinnützige Tätigkeiten verbunden mit viel Abwechslung. Ich wäre mit ehrlicher Freude dabei und könnte hinter dem was ich tue auch stehen. Ich könnte in noch einer grösseren Menge andere Mitmenschen Projekte und Ideen unterstützen sei es finanziell oder durch Mitarbeit. Die Freude und Dankbarkeit in den Augen eines Menschen, wenn man jemandem wirklich helfen konnte, ist unglaublich und wunderbar schön.
N. Christen (*1984), Hochbauzeichnerin
Ich würde im Zug am Morgen Menschen mit einem Lächeln im Gesicht begegnen und jeder hätte Freude an seinem Leben und das nicht nur am Wochenende!
Ich arbeite Teilzeit, sodass ich mich selber finanzieren kann und in meiner Freizeit das tun kann was ich mag. Mit einem Grundeinkommen könnte ich mich mehr meinen eigentlichen Fähigkeiten und Talenten widmen und mich so richtig entfalten und entwickeln. Damit ich zufrieden sein kann, muss ich etwas tun. Längerfristig halte ich es nicht aus nur Pause zu machen. Doch wären es mehr gemeinnützige Tätigkeiten verbunden mit viel Abwechslung. Ich wäre mit ehrlicher Freude dabei und könnte hinter dem was ich tue auch stehen. Ich könnte in noch einer grösseren Menge andere Mitmenschen Projekte und Ideen unterstützen sei es finanziell oder durch Mitarbeit. Die Freude und Dankbarkeit in den Augen eines Menschen, wenn man jemandem wirklich helfen konnte, ist unglaublich und wunderbar schön.
N. Christen (*1984), Hochbauzeichnerin
04 Dezember 2009
Claudia Vorkauf
Alle Geschichten erzählen, die wie wild aus mir heraus sprudeln. Dem Drang zu schreiben, endlich ein Ventil öffnen können, weil ich meine wenige Kraft nicht mehr hier Büro verschwenden muss.
Auf der Bühne Schabernack treiben, um die Menschen zum Lachen und zum Weinen zu bringen.
Vielleicht sogar eine Ausbildung in Richtung therapeutischer Berater absolvieren.
Und mit Genugtuung das Irrenhaus Verwaltung verlassen, aus welchem ich aus Existenzangst (ich habe MS) immer noch nicht geflohen bin.
Claudia Vorkauf, Verwaltungsfachangestellte
Auf der Bühne Schabernack treiben, um die Menschen zum Lachen und zum Weinen zu bringen.
Vielleicht sogar eine Ausbildung in Richtung therapeutischer Berater absolvieren.
Und mit Genugtuung das Irrenhaus Verwaltung verlassen, aus welchem ich aus Existenzangst (ich habe MS) immer noch nicht geflohen bin.
Claudia Vorkauf, Verwaltungsfachangestellte
23 November 2009
F. Meyer
Meine fast 4 jährige Teilarbeitslosigkeit und mein Alter von 52 wären nicht mehr massgebend. Ich wäre nicht gezwungen nach über 200 Bewerbungen/Absagen in meinem Erstberuf eine Arbeit (Sozialamt kommt für mich nicht in Frage) anzunehmen, die mich "kaputt" macht. Ich wüsste Anfang Monat, dass mein Geld reicht und nicht wie jetzt mehrere Monate im Jahr unter dem Existenzminimum leben. Ich könnte meinen Zweitberuf als Bewegungspädagogin und meine Weiterbildung zur heilp. Reitpädagogin ausüben und müsste nicht mehr nachts arbeiten um etwas auf dem Teller zu haben. Ich könnte Kurse besuchen, mich weiterbilden, mich um Menschen und Tiere kümmern, das machen was mir Freude bereitet, ohne das Gefühl zu haben der Gesellschaft auf der Tasche zu liegen.
F. Meyer (*1957), Kauffrau, Bewegungspädagogin, Schweiz
F. Meyer (*1957), Kauffrau, Bewegungspädagogin, Schweiz
Anja F.
Ich würde "schnell" noch Kinder bekommen.
Das habe ich mich bisher nicht getraut, weil das Einkommen von selbstständigen Filmschaffenden unregelmäßig + schwankend ist,
so dass es manchmal für mich allein schon nicht reicht.
Wenn die Existenzangst + Angst vor dem unabgesicherten Alter entfielen, würde die dadurch blockierte Energie frei gesetzt werden.
Mit der könnte ich innovative Projekte entwickeln, die u.a. auch im sozialen Bereich liegen würden.
Ich hätte mehr Kraft + Mut für aussergewöhnliche Ideen.
Die Menschen, die jetzt schon arm sind, würden nicht so ausgegrenzt, da sie es sich nicht leisten können, aus zu gehen.
Sie würden auch nicht gleich aus dem gängigen Kommunikationsschema fallen, das sehr stark auf der Eingangsformel beruht: und in was für einem Beruf arbeitest Du ? Jeder hätte dann etwas zu erzählen, weil jeder die Chance/das Recht auf Arbeit hätte.
Ich persönlich kenne übrigens nur Leute, die gerne arbeiten,
wenn auch manchmal gerne unter würdigeren Umständen!
Anja F. (*1969)
Das habe ich mich bisher nicht getraut, weil das Einkommen von selbstständigen Filmschaffenden unregelmäßig + schwankend ist,
so dass es manchmal für mich allein schon nicht reicht.
Wenn die Existenzangst + Angst vor dem unabgesicherten Alter entfielen, würde die dadurch blockierte Energie frei gesetzt werden.
Mit der könnte ich innovative Projekte entwickeln, die u.a. auch im sozialen Bereich liegen würden.
Ich hätte mehr Kraft + Mut für aussergewöhnliche Ideen.
Die Menschen, die jetzt schon arm sind, würden nicht so ausgegrenzt, da sie es sich nicht leisten können, aus zu gehen.
Sie würden auch nicht gleich aus dem gängigen Kommunikationsschema fallen, das sehr stark auf der Eingangsformel beruht: und in was für einem Beruf arbeitest Du ? Jeder hätte dann etwas zu erzählen, weil jeder die Chance/das Recht auf Arbeit hätte.
Ich persönlich kenne übrigens nur Leute, die gerne arbeiten,
wenn auch manchmal gerne unter würdigeren Umständen!
Anja F. (*1969)
22 November 2009
Susi S.
Ich würde täglich Menschen beschenken, würde nichts mehr zurückhalten und hätte keinen Grund für Sorgen. Sorgen und Ängste zerstören diese Welt. Ein Grundeinkommen würde uns viel unnötige Last von den Schultern nehmen.
Ich würde zunehmend im gegenwärtigen Moment sein können. Außerdem müssen alle mitdenken! Das hilft ungemein! Die Regierung ist nicht allein dafür da, unsere Probleme zu lösen, wir können wenigstens mitdenken!!! Also LEUTE, DENKT!
Susi S. (*1986), angehende Biogärtnerin
Ich würde zunehmend im gegenwärtigen Moment sein können. Außerdem müssen alle mitdenken! Das hilft ungemein! Die Regierung ist nicht allein dafür da, unsere Probleme zu lösen, wir können wenigstens mitdenken!!! Also LEUTE, DENKT!
Susi S. (*1986), angehende Biogärtnerin
20 November 2009
Diana F.
Meinen derzeitigen Job aufgeben. Eine Familie gründen und gleichzeitig studieren, um Tierärztin zu werden. Das würde mich ausfüllen und glücklich machen.
Ich wäre produktiver. Momentan schleppe ich mich nur zur Arbeit.
Diana F. (* 1981), Bürokauffrau, Köln
Ich wäre produktiver. Momentan schleppe ich mich nur zur Arbeit.
Diana F. (* 1981), Bürokauffrau, Köln
19 November 2009
Gina Rubeli
Hätten wir ein Grundeinkommen, wäre ich dieser Demütigung auf dem Sozialamt nicht mehr ausgesetzt. Die Sozialarbeiter könnten sich sinnvoller betätigen, als ein zu Geldautomaten degradiertes Leben zu führen.
Hätten wir ein Grundeinkommen, wäre ich vielleicht heute noch gar nicht krank!!!
Hätten wir ein Grundeinkommen hätte ich progressiv meine berufliche Tätigkeit abgebaut und würde mich um kleine Kinder kümmern, aktiv in Bürgerinitiativen mitmachen, alles das ich jetzt schon mache, nur mit dem Unterschied, dass es mir moralisch und gesundheitlich viel besser gehen würde.
Gina Rubeli (*1952) ,Druckerin, Bevaix
Hätten wir ein Grundeinkommen, wäre ich vielleicht heute noch gar nicht krank!!!
Hätten wir ein Grundeinkommen hätte ich progressiv meine berufliche Tätigkeit abgebaut und würde mich um kleine Kinder kümmern, aktiv in Bürgerinitiativen mitmachen, alles das ich jetzt schon mache, nur mit dem Unterschied, dass es mir moralisch und gesundheitlich viel besser gehen würde.
Gina Rubeli (*1952) ,Druckerin, Bevaix
Lucia Martinaglia
Ich würde Bergbauern bei Ihrer Arbeit helfen und von Ihnen lernen.
Tanzpädagogik aktiv lernen.
Permakultur lernen und gleichzeitig wärend der Ausbildung arbeiten.
Ich würde mich jeden Morgen auf meine Arbeit freuen.
Ich würde viel und gerne arbeiten.
Lucia Martinaglia (*1974), Masseurin, Thun
Tanzpädagogik aktiv lernen.
Permakultur lernen und gleichzeitig wärend der Ausbildung arbeiten.
Ich würde mich jeden Morgen auf meine Arbeit freuen.
Ich würde viel und gerne arbeiten.
Lucia Martinaglia (*1974), Masseurin, Thun
11 November 2009
Martin Vonach
Die Mauern und Zäune der Existenzängste in den Köpfen der Menschen würden fallen.
Ob nun all jene, welche dann eine Teilzeit anstreben würden, dies auch durchsetzen könnten, wage ich zu bezweifeln, da der Arbeitgeber dies dann auch unterstützen müsste.
Für Menschen, welche aber auch mit weniger Geld ihr auskommen hätten, weil sie zB. keinem ihrer Kinder mehr das Studium finanzieren müssen, das Haus bezahlt ist, ... wäre dies sicher eine Erhöhung ihrer Lebensqualität und somit auch eine Bereicherung für die Gesellschaft. Das Ehrenamt im Sozialbereich, der Kultur, Geschichtsaufbereitung, der verschiedenen Glaubensgemeinschaften, Sportverbänden oder Blaulichtorganisationen, würde mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit stark ansteigen.
Für Menschen hingegen, welche ein Haus zu bauen gedenken, wird sich nicht viel ändern, da dies nur durch möglichst gut bezahlte Erwerbsarbeit finanzierbar ist.
Martin Vonach (*1988), Prüfzeichenbeauftragter, Voarlberg
Ob nun all jene, welche dann eine Teilzeit anstreben würden, dies auch durchsetzen könnten, wage ich zu bezweifeln, da der Arbeitgeber dies dann auch unterstützen müsste.
Für Menschen, welche aber auch mit weniger Geld ihr auskommen hätten, weil sie zB. keinem ihrer Kinder mehr das Studium finanzieren müssen, das Haus bezahlt ist, ... wäre dies sicher eine Erhöhung ihrer Lebensqualität und somit auch eine Bereicherung für die Gesellschaft. Das Ehrenamt im Sozialbereich, der Kultur, Geschichtsaufbereitung, der verschiedenen Glaubensgemeinschaften, Sportverbänden oder Blaulichtorganisationen, würde mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit stark ansteigen.
Für Menschen hingegen, welche ein Haus zu bauen gedenken, wird sich nicht viel ändern, da dies nur durch möglichst gut bezahlte Erwerbsarbeit finanzierbar ist.
Martin Vonach (*1988), Prüfzeichenbeauftragter, Voarlberg
10 November 2009
Kathrin Otto
Ich würde meinen Job auf drei Tage die Woche verkürzen - ich mag meinen Job, und will mich da auch weiterentwickeln. Zwei Tage würde ich dazu verwenden kreativ an Dingen zu arbeiten, die mir lange schon im Kopf rumschweben, die ich alle auch schon auf die ein oder andere Weise begonnen aber nie intensiv verfolgt habe. Ein Buchprojekt, ein paar kunsthandwerkliche Dinge, Ahnenforschung. Also Beschäftigung privater Natur. Und die restlichen zwei Tage würde ich dazu verwenden mein Netzwerk zu pflegen und meine kulturellen Bedürfnisse zu befriedigen... Familie, Freunde, Kaffeehäuser, Theater, Kino ... und zwischendrin hätte ich genug Zeit fürs Fensterputzen...
Kathrin Otto (*1979), Sozialpädagogin, Nürnberg
Kathrin Otto (*1979), Sozialpädagogin, Nürnberg
09 November 2009
Claudia Filkov
Das ist ganz einfach, denn ich könnte endlich das machen, worin meine ureigenen Talente wirklich liegen. Könnte meine wirklichen Talente und Fähigkeiten in die Gesellschaft einbringen, und das mit einer unbändigen Freude.
Was wäre das für eine Gesellschaft, in der diese Möglichkeit jeder Mensch hätte???
Sie wäre voller glücklicher Menschen.
Ich bin übrigens Sängerin und arbeite freiberuflich am Theater.
Claudia Filkov (*1972), Diplomsängerin, Hildburghausen
Was wäre das für eine Gesellschaft, in der diese Möglichkeit jeder Mensch hätte???
Sie wäre voller glücklicher Menschen.
Ich bin übrigens Sängerin und arbeite freiberuflich am Theater.
Claudia Filkov (*1972), Diplomsängerin, Hildburghausen
07 November 2009
Sinnet Tiwaz
Als Künstler würde Ich Mich sehr viel freier fühlen mit dem Beitrag von einer finanziellen Unterstützung. Diese würde einen sehr direkten Einfluss auf meine Zeit für die Schöpfung von Kunst haben.
Sinnet Tiwaz (*1962), Künstler, Tisvildeleje (Dänemark)
Sinnet Tiwaz (*1962), Künstler, Tisvildeleje (Dänemark)
Heinz Robert
Ich würde das tun, was ich jetzt auch schon tue, nur mit weniger Angst jeden Monat auch soviel zu verdienen, dass ich meine Fixkosten bezahlen kann. Ich wäre freier in der Entscheidung, das zu tun worauf ich Lust habe und nicht das zu tun wo das meiste Geld rein kommt. Ich habe viele Ideen, wo mir die Freiheit fehlt diese umzusetzen.
Heinz Robert, Grafiker, Coach, Denker, Unternehmer, Maler, Mystiker, Zürich
Heinz Robert, Grafiker, Coach, Denker, Unternehmer, Maler, Mystiker, Zürich
Anna von der Heiden
Ich würde meinen jetzigen Job kündigen, Kunst machen, schreiben, Seminare zur Kreativitätsförderung sowie Lebensberatung auf Basis des intuitven Zeichnens anbieten. Einfach ich selbst sein, den Kopf frei haben für mich und meine Kinder.
Anna von der Heiden (*1962), Expertin Luftfahrtversicherungen, Hennef
Anna von der Heiden (*1962), Expertin Luftfahrtversicherungen, Hennef
Ingrid Pfennig
1000-1200 Euro monatlich? Das wäre mehr als ich jetzt bei einem 40 Wochenstundenjob bekomme.
Ich würde wahrscheinlich diese Arbeit sogar weiterhin leisten aber unter anderen Bedingungen und nicht mehr 8 Stunden täglich. Vielleicht noch 2-3 Tage die Woche.
Ich habe unendlich viele Ideen, wie ich anderen Menschen helfen kann mit meinem Wissen und Können. Dies ist dann ganz einfach umzusetzen weil nicht mehr von den Finanzen abhängig.
Ingrid Pfennig (*1956), kaufm. Angestellte, Magdeburg
Ich würde wahrscheinlich diese Arbeit sogar weiterhin leisten aber unter anderen Bedingungen und nicht mehr 8 Stunden täglich. Vielleicht noch 2-3 Tage die Woche.
Ich habe unendlich viele Ideen, wie ich anderen Menschen helfen kann mit meinem Wissen und Können. Dies ist dann ganz einfach umzusetzen weil nicht mehr von den Finanzen abhängig.
Ingrid Pfennig (*1956), kaufm. Angestellte, Magdeburg
Jana Wagner
Ich würde mich dafür einsetzen, daß mehr in die Jugend investiert wird, damit weniger oder vielleicht gar keine Amokläufe gemeldet werden müssen!
Jana Wagner (*1965), Laborantin/Metzgereiverkäuferin/Mediatorin, Sonnefeld/Hassenberg
Jana Wagner (*1965), Laborantin/Metzgereiverkäuferin/Mediatorin, Sonnefeld/Hassenberg
06 November 2009
Ursula Walther
ich würde weiter das tun, was ich schon jetzt mache: schreiben. Beruhigend wäre, dass ich nicht hungern müsste, wenn mein Arm mal in Gips ist. Und dass ich, wenn ich eines Tages gar nicht mehr schreiben kann, trotzdem nicht unter der Brücke schlafen müsste.
Ursula Walther (*1948), Texterin, Journalistin, Herzogenaurach
Ursula Walther (*1948), Texterin, Journalistin, Herzogenaurach
Roland Steeb
Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen, würde ich den Schritt vom Hobbywinzer hin zum Erwerbswinzer wagen.
Roland Steeb, Diplompädagoge, Esslingen
Roland Steeb, Diplompädagoge, Esslingen
Alex Hug
Zunächst mal würde ich meine Fixkosten herunterfahren und nicht mehr arbeiten. Falls es zulässig wäre, würde ich in ein Land ziehen, in dem die Lebenshaltungskosten niedriger wären. Andernfalls würde ich hier meinen Hobbies fröhnen und ab und zu einen Gelegenheitsjob annehmen, um Investitionen zu tätigen.
Alex Hug (*1971), Entwickler, Zürich
Alex Hug (*1971), Entwickler, Zürich
Sylvia
Dann hätte ich endlich Zeit mich um meine Hobbies zu kümmern und mich mehr meiner wahren Berufung zu widmen. Nämlich alternativen Heilmethoden für Mensch und Tier - Energiearbeit. Hätte weniger Stress und könnte gesundheitsbewusster leben - was wiederum die Gesundheitskasse entlasten würde.
Vor allem Frauen würden davon profitieren, die Kinder groß gezogen haben und dafür ihre sogenannte berufliche Karriere "geopfert" haben. Wir hätten wieder die freie Wahl ob wir einen stressigen Beruf brauchen um uns über diesen zu identifizieren oder ob wir so emanzipiert sind, dass zu tun was wir wirklich wollen. Vielleicht gehört da auch das "Heimchen am Herd" dazu, dass sich nur nicht traut zu sagen, dass ihr Haushalt, Gartenarbeit etc. gut gefällt. Kommt sicher gleich wieder der Aufschrei von den Superkarriere-Emanzen. Die tun mir ehrlich gesagt leid, wenn sie Karriere brauchen um was darzustellen. Sicher gibt es welche, denen Karriere viel bedeutet und gerne voll im Stress sind. Aber müssen wir durch das ganze Emanzengeschrei das jetzt wirklich alle wollen??? Die schlimmsten Anfeindungen kommen dann von diesen Emanzen. Schade, wo bleibt da die Solidarität von Frau zu Frau???
Grundeinkommen ja - und Anspruch auf eine Halbtagsstelle. Wer noch mehr arbeiten will, kann das ja auch tun. Dann würde die Arbeit wieder Freude machen und die Auswahl an Arbeitsmöglichkeiten wäre wieder größer.
Sylvia (*1955), Verwaltungsfachangestellte, Waakirchen
Vor allem Frauen würden davon profitieren, die Kinder groß gezogen haben und dafür ihre sogenannte berufliche Karriere "geopfert" haben. Wir hätten wieder die freie Wahl ob wir einen stressigen Beruf brauchen um uns über diesen zu identifizieren oder ob wir so emanzipiert sind, dass zu tun was wir wirklich wollen. Vielleicht gehört da auch das "Heimchen am Herd" dazu, dass sich nur nicht traut zu sagen, dass ihr Haushalt, Gartenarbeit etc. gut gefällt. Kommt sicher gleich wieder der Aufschrei von den Superkarriere-Emanzen. Die tun mir ehrlich gesagt leid, wenn sie Karriere brauchen um was darzustellen. Sicher gibt es welche, denen Karriere viel bedeutet und gerne voll im Stress sind. Aber müssen wir durch das ganze Emanzengeschrei das jetzt wirklich alle wollen??? Die schlimmsten Anfeindungen kommen dann von diesen Emanzen. Schade, wo bleibt da die Solidarität von Frau zu Frau???
Grundeinkommen ja - und Anspruch auf eine Halbtagsstelle. Wer noch mehr arbeiten will, kann das ja auch tun. Dann würde die Arbeit wieder Freude machen und die Auswahl an Arbeitsmöglichkeiten wäre wieder größer.
Sylvia (*1955), Verwaltungsfachangestellte, Waakirchen
Benedict Jäggi
Ich wäre immer noch Spieleentwickler.
Mit dem bedingunslosen Grundeinkommen müsste ich mir jedoch nicht immer Sorgen machen, was nach dem nächsten Projekt ist, wo ich dann wohnen soll, ob ich wieder ein Projekt finde etc. Ich könnte mich einfach dem Projekt widmen, das mir am meisten Spass macht und so lange daran herumwerkeln bis es perfekt ist.
Die Verkäuferin in der Migros könnte endlich ihre wunderschönen Bilder malen, für die Sie nie Zeit findet. Der Bürotyp von nebenan könnte endlich seinen low-budget Film fertig machen, den er mal angefangen hat. Der Taxifahrer da hinten kann jetzt mal endlich sich chauffieren lassen anstatt stundenlang auf einen Kunden zu warten (ok, von wem? aber das ist eine andere Frage :))
und die Putzfrau da drüben geht jetzt endlich mal auf die Schauspielschule und bringt trotzdem ihre drei Kinder durch...so ein paar Beispiele...
Benedict Jäggi (*1982), Computerspiele Entwickler, Zuchwil
Mit dem bedingunslosen Grundeinkommen müsste ich mir jedoch nicht immer Sorgen machen, was nach dem nächsten Projekt ist, wo ich dann wohnen soll, ob ich wieder ein Projekt finde etc. Ich könnte mich einfach dem Projekt widmen, das mir am meisten Spass macht und so lange daran herumwerkeln bis es perfekt ist.
Die Verkäuferin in der Migros könnte endlich ihre wunderschönen Bilder malen, für die Sie nie Zeit findet. Der Bürotyp von nebenan könnte endlich seinen low-budget Film fertig machen, den er mal angefangen hat. Der Taxifahrer da hinten kann jetzt mal endlich sich chauffieren lassen anstatt stundenlang auf einen Kunden zu warten (ok, von wem? aber das ist eine andere Frage :))
und die Putzfrau da drüben geht jetzt endlich mal auf die Schauspielschule und bringt trotzdem ihre drei Kinder durch...so ein paar Beispiele...
Benedict Jäggi (*1982), Computerspiele Entwickler, Zuchwil
Christine Güttinger
Ich würde sinnliche und besinnliche Wochenenden und Abende anbieten - für Familien ganz günstig, für Alleinstehende und für Firmen. Und ich würde mehr Zeit haben für meinen kleinen Sohn!
Christine Güttinger (*1969), Betriebsleiterin Schweizer Jugendherbergen, Beinwil am See
Christine Güttinger (*1969), Betriebsleiterin Schweizer Jugendherbergen, Beinwil am See
Claudia Koch
Ich würde halbtags als Altenpflegerin arbeiten und zusätzlich künstlerisch tätig sein und meiner Kreativität freien Lauf lassen. Auch ehrenamtliche Arbeit kann ich mir gut vorstellen.
Claudia Koch (*1962), Bürokauffrau, Minden
Claudia Koch (*1962), Bürokauffrau, Minden
Simon Peter
Ich würde vermutlich nicht allzuviel ändern. Vielleicht ein bisschen weniger in meinen angestammten Job(den ich sehr mag) arbeiten, um noch andere Projekte verfolgen zu können.
Simon Peter (*1977), Projektleiter, Schweiz
Simon Peter (*1977), Projektleiter, Schweiz
jeli dave
Ich werde dann einen anderen Job ausüben, damit ich noch mehr Geld zu Verfügung habe.
jeli dave
jeli dave
Barbara Tesche-Turck
Ich wäre vor allem erst mal fröhlich, dass in meiner Umgebung Menschen sich sicher aufgenommen fühlten. Ich selbst würde weiter meine Arbeit als Lehrerin ausüben, hätte aber weniger Sorgen, was aus meinen 4 Kindern wird und wie lange sie noch in ungesunder Weise von meiner Bezuschussung abhängig sind. Vielleicht würde ich meine Stelle noch etwas reduzieren und mehr Musik machen, meine Blütenbilder als Geschenk für jeden interessierten Mitmenschen weiterentwickeln und endlich mein Buch über Hausarbeit neu schreiben. Falls dann noch Zeit übrig wäre, würde ich Sterbehilfe leisten wollen.
Barbara Tesche-Turck (*1948), Lehrerin, Frankfurt
Barbara Tesche-Turck (*1948), Lehrerin, Frankfurt
Daniel Taggeselle
Ich würde mich weiterbilden und Medizin studieren um als Arzt zu arbeiten (Derzeit Ergotherapeut).
Daniel Taggeselle (*1979), Ergotherapeut
Daniel Taggeselle (*1979), Ergotherapeut
Abonnieren
Posts (Atom)