Ich würde mein Arbeitspensum auf etwa 30 - 40 % reduzieren, Psychologie studieren und mehr Zeit mit meinen Kindern verbringen. Ich würde meinen Garten zu einem Wohlfühl-Ernährungsplatz machen, mich mehr um meine Mutter kümmern und mich vermehrt für mein Dorf einsetzen.
Brigitte Schlägel (*1964), Sekretärin/Direktionsassistentin, Gelterkinden
02 November 2009
Nadine Kramb
Es wäre für mich eine erlösende Befreiung von Existentängsten. Das bedingungslose Grundeinkommen würde mich sicherlich produktiver und meinen Fähigkeiten entsprechend arbeiten lassen. Ich arbeite gerne, bin gerne unter Menschen und würde ganz sicher nicht aufhören zu arbeiten. Jedoch würde ich nach Lebenslage und nach Umständen frei entscheiden können, ob oder wie viel ich arbeiten will.
Nadine Kramb (*1977), war 11 Jahre Berufstätig und studiert z.Zt. Eurythmie
Nadine Kramb (*1977), war 11 Jahre Berufstätig und studiert z.Zt. Eurythmie
Alexander Fröhlich
gäbe es ein garantiertes bedingungsloses Grundeinkommen von nicht weniger als 1000 Euro monatlich, würde ich sofort promovieren und mich noch intensiver als bisher ehrenamtlich in der Unterstützung/Betreuung von Senior/innen engagieren. Außerdem würde ich sehr viel lesen (Literatur, Philosophie) und Veranstaltungen zu jenen politischen Problemen organisieren, für die das BGE keine Lösung bietet.
Alexander Fröhlich (*1979), Politikwissenschaftler
Alexander Fröhlich (*1979), Politikwissenschaftler
Stefan Metzger
Ich würd das machen, was ich am besten kann und nicht das, wo ich am besten verdiene!
Tüfteln, Entwickeln, Designen, wahrscheinlich 14 Stunden im Tag, aber ohne Druck!
Stefan Metzger (*1979), Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur, Schweiz
Tüfteln, Entwickeln, Designen, wahrscheinlich 14 Stunden im Tag, aber ohne Druck!
Stefan Metzger (*1979), Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur, Schweiz
N.K.
Ich würde mutiger als freie Mitarbeiterin aktiv werden. Als Theaterpädagogin schöpferische Prozesse mit Kindern, Jugendlichen und Migrant/innen aktivieren, um Ihnen einen Zugang zu ihrem eigenen kreativen Tun zu ermöglichen und in einer sozialen Gemeinschaft einzubringen.
Darüber hinaus würde ich mich gerne zeitweise in sozio-/kulturellen Projekten in Entwicklungsländern engagieren. Oder auch bei ehrenamtlichen Diensten wie Lesehilfe für Grundschulkinder oder Integrationshilfe für Migrant/innen, Deutsch-Nachhilfe geben.
Ohne dass ich mich einer Festanstellung zu 150% widmen muss, damit mein Grundeinkommen gesichert ist... das wäre eine feine Sache und ich weiss, dass es mich viel zufriedener machen würde.
N. K.(*1976), Dipl.-Übersetzerin, Kulturmanagerin, Theaterpädagogin, Bremen
Darüber hinaus würde ich mich gerne zeitweise in sozio-/kulturellen Projekten in Entwicklungsländern engagieren. Oder auch bei ehrenamtlichen Diensten wie Lesehilfe für Grundschulkinder oder Integrationshilfe für Migrant/innen, Deutsch-Nachhilfe geben.
Ohne dass ich mich einer Festanstellung zu 150% widmen muss, damit mein Grundeinkommen gesichert ist... das wäre eine feine Sache und ich weiss, dass es mich viel zufriedener machen würde.
N. K.(*1976), Dipl.-Übersetzerin, Kulturmanagerin, Theaterpädagogin, Bremen
Thomas Prausse
Ich würde genauso wie heute mit Schülern Filme machen, die sich mit den Themen der Schüler auseinandersetzen, würde genauso wie heute Filme für gemeinnützige Organisationen machen, in denen sie sich präsentieren können und würde genauso wie heute Filme für Unternehmen machen, die ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen wollen. Ich würde den Imagefilm für meine Stadt mit den Leuten machen, mit denen ich ihn heute schon mache. Dabei würde ich genau wie heute um Sponsoring nachfragen, aber es wäre mir nicht unangenehm, denn ich könnte seelenruhig auf die eine oder andere Zuwendung verzichten. Und vielleicht würde der Film ein wenig anders aussehen. Wer weiß? :-)
Thomas Prausse (*1960), Videoproduzent, Eisenach
Thomas Prausse (*1960), Videoproduzent, Eisenach
Christian Frey
Ich würde die allermeisten Tage in Restaurants essen gehen, nur noch gelegentlich selber kochen und die Zutaten dafür im Globus kaufen. Ich bin Student und lebe momentan von 1600 Fr. und das gut. Ich kann mir alles leisten was ich brauche und dies in Zürich, der wohl teuersten Stadt der Schweiz. Die Vorstellung eines solchen Luxuslebens lässt mir die 2500 Fr. zu grosszügig erscheinen. Ich würde die Höhe eines Grundeinkommens eher beim Existenzminimum als bei der Armutsgrenze ansetzen. Ein Mensch der nicht arbeitet soll Existieren können nicht aber sich der Armut entziehen können, schliesslich arbeitet er nicht.
Christian Frey, Schweiz
Christian Frey, Schweiz
Reto M. Zurflüh
Ich würde mich ohne den wirtschaftlichen Druck wohler fühlen, meine Kreativität entfalten und wäre ein ausgeglichenerer Mensch. Dann würde ich bestimmt mehr Musik machen, malen und (noch mehr) gutes für andere Menschen und Organisationen leisten. Ich könnte mehr Zeit in die Erweiterung meines Wissens und meiner Fähigkeiten weiterentwickeln investieren und würde dies an andere Menschen weitergeben.
Reto M. Zurflüh (*1975), Berater, Trainer, Coach, Schweiz
Reto M. Zurflüh (*1975), Berater, Trainer, Coach, Schweiz
Hans Denn
Ich würde weiter arbeiten, aber weniger. Meinen Arbeitsplatz mit einem jetzt Arbeitslosen teilen(wenn der Boss 'mitspielt')und in meiner neu gewonnen Freizeit / Freiheit, mich mehr um meine Kinder, meine Oma und andere Mitmenschen kümmern.
Hans Denn (*1950), Schreiner, NRW
Hans Denn (*1950), Schreiner, NRW
Sonja Sonnenschein
Ich würde mir zunächst Zeit geben um die chronischen Leiden, die von den Misshandlungen durch meinen Vater entstanden sind, heilen lassen zu können. Dann würde ich mit künstlerischen Aktivitäten und Ausstellungen den oft versteckten, verheimlichten Leiden von Kindern und Jugendlichen, die in ihrem Elternhaus misshandelt werden, Raum geben.
Langfristig würde ich einen Hof aufbauen, der einen Schutzraum für entflohene Jugendliche bietet - es würden ja sicher mehr Jugendliche schon viel früher aus ihrem Elternhaus fliehen, wenn sie dort misshandelt werden aber ihr eigenes Grundeinkommen erhalten!
Vielleicht aber auch ein Hof für junge Frauen, die sich nach dem Ausstieg aus der Prostitution neu orientieren - was mit einem bedingungslosen Grundeinkommen sicher Tausende tun würden!
Sonja Sonnenschein (*1980), Doktoratin Sozialwissenschaften, Deutschland
Langfristig würde ich einen Hof aufbauen, der einen Schutzraum für entflohene Jugendliche bietet - es würden ja sicher mehr Jugendliche schon viel früher aus ihrem Elternhaus fliehen, wenn sie dort misshandelt werden aber ihr eigenes Grundeinkommen erhalten!
Vielleicht aber auch ein Hof für junge Frauen, die sich nach dem Ausstieg aus der Prostitution neu orientieren - was mit einem bedingungslosen Grundeinkommen sicher Tausende tun würden!
Sonja Sonnenschein (*1980), Doktoratin Sozialwissenschaften, Deutschland
Ron Salert
Ich würde meine Haupttätigkeit aufs Sprechen verlegen und dabei zeitlich flexibel bleiben wollen. So könnte ich mir den Raum für berufliche Weiterbildung und andere private oder semi-professionelle Interessen wie Musik oder Schauspielerei nehmen. Und ich könnte viel besser soziale Kontakte pflegen, weil ich auf den jeweiligen Lebensrhythmus meiner Lieben eingehen könnte.
Ron Salert (*1976), Sprecher/Mediengestalter, Herne
Ron Salert (*1976), Sprecher/Mediengestalter, Herne
Eva Scheider
Ich würde weiter als Sängerin arbeiten, hätte aber nicht den Leistungsdruck auf meiner Stimme, der mir so oft meine Kreativität einschränkt. Außerdem hätte ich genügend Zeit und Ruhe mich weiterzubilden.
Eva Scheider, Opersängerin
Eva Scheider, Opersängerin
01 November 2009
Daniel Brandl
Ich würde nie wieder Musik machen für Leute die es nicht würdigen können.
Wenn ich genug Geld hätte würde ich nur noch denen Unterricht geben, die es wirklich wollen und nicht des Geldes wegen weiter durchziehen. (manche Eltern können sehr grausam sein)
Weiter würde ich darüber nachdenken, was ich noch so kann. Mich vielleicht in anderen Bereichen ausprobieren, ohne den Druck damit SOFORT Geld verdienen zu müssen.
Ich denke, es würde die Kreativität der Gesellschaft stärken und somit zu einer allgemeinen Verbesserung führen.
Keine Angst mehr... man stelle sich vor...
Daniel Bradl (*1983), Musiker
Wenn ich genug Geld hätte würde ich nur noch denen Unterricht geben, die es wirklich wollen und nicht des Geldes wegen weiter durchziehen. (manche Eltern können sehr grausam sein)
Weiter würde ich darüber nachdenken, was ich noch so kann. Mich vielleicht in anderen Bereichen ausprobieren, ohne den Druck damit SOFORT Geld verdienen zu müssen.
Ich denke, es würde die Kreativität der Gesellschaft stärken und somit zu einer allgemeinen Verbesserung führen.
Keine Angst mehr... man stelle sich vor...
Daniel Bradl (*1983), Musiker
Daniel Kropf
Ich könnte mich endlich auf's Musik machen und Geschichten schreiben konzentrieren, statt nur Ideen anzusammeln und hätte zudem noch genug Zeit für die Familie.
Daniel Kropf (*1963), Informatiker, Schweiz
Daniel Kropf (*1963), Informatiker, Schweiz
Sven Stienen
Ich würde weiter das tun, was ich auch jetzt schon mache: als freier Journalist und Autor an unterschiedlichsten Projekten arbeiten. Nur mit erheblich weniger Druck; vermutlich könnte ich sogar auf reine "Brotjobs" verzichten und mich auf die Themen und Jobs konzentrieren, die mir Spaß machen.
Sven Stienen (*1979), Freelancer, Bochum
Sven Stienen (*1979), Freelancer, Bochum
Tobias Sennhauser
Für mich würde sich wenig ändern. Ich würde genau gleich weiterstudieren und in der WG wohnen, während ein bedingungsloses Grundeinkommen für meine Eltern enorme finanzielle Konsequenzen hätte: Ihre drei Kinder stünden bereits auf eigenen Füssen. Was sich für mich ändern würde, wären vor allem meine Einkaufsgewohnheiten. M-Budget und Prix Garantie würden entgültig aus dem Warenkorb verbannt, um den Fairtrade Produkten Platz zu machen.
Tobias Sennhauser (*1984), Student, Bern
Tobias Sennhauser (*1984), Student, Bern
Peter Wurm
Ich würde genau das machen, was ich jetzt mache.
Peter Wurm (*1969), Unternehmer, Wien
Peter Wurm (*1969), Unternehmer, Wien
Heiko Böttger
Als Informatiker habe ich einen Beruf gewählt, in dem hohe Erwartungen an die Qualität meiner Arbeit gefordert wird.
Mit einem Grundeinkommen könnte ich mir vorstellen, dass ich wesentlich lockerer und entspannter an die Sache herangehen könnte. Zu dem würde ich mir wohl öfters die Möglichkeit gönnen mich durch Seminare und Kurse weiter zu bilden.
Obwohl ich mich mit meinen jetzigen Arbeitskollegen sehr gut verstehe, würde ich dann wohl versuchen einige Freunde und ehemaligen Studienkollegen zusammen zu bekommen, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Außerdem würde ich meine Arbeitszeit wesentlich freier einteilen und den Arbeitsort zur Entspannung auch öfters einmal an einen anderen Ort verlagern.
Womöglich würde ich aber nicht mehr eine ganze 42,5 Stundenwoche für die Softwareentwicklung arbeiten, sondern lieber etwas mehr Zeit in die Unterstützung meine Mitmenschen investieren.
Heiko Böttger (*1981), Diplom-Informatiker, Waldshut-Tiengen
Mit einem Grundeinkommen könnte ich mir vorstellen, dass ich wesentlich lockerer und entspannter an die Sache herangehen könnte. Zu dem würde ich mir wohl öfters die Möglichkeit gönnen mich durch Seminare und Kurse weiter zu bilden.
Obwohl ich mich mit meinen jetzigen Arbeitskollegen sehr gut verstehe, würde ich dann wohl versuchen einige Freunde und ehemaligen Studienkollegen zusammen zu bekommen, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Außerdem würde ich meine Arbeitszeit wesentlich freier einteilen und den Arbeitsort zur Entspannung auch öfters einmal an einen anderen Ort verlagern.
Womöglich würde ich aber nicht mehr eine ganze 42,5 Stundenwoche für die Softwareentwicklung arbeiten, sondern lieber etwas mehr Zeit in die Unterstützung meine Mitmenschen investieren.
Heiko Böttger (*1981), Diplom-Informatiker, Waldshut-Tiengen
David Thamm
Ich würde vom Asphalt-Poeten und Collagen Bastler, zu einem Wesen der sich und den Mitmenschen in dieser Zeit- , effektiv und wirklich etwas Gutes tun und- zurückgeben könnte.
David Thamm (*1979), Verkäufer, Richterswil
David Thamm (*1979), Verkäufer, Richterswil
Hussen Bari
Ich persönlich würde mich in einem Bereich der mir Spaß macht selbständig machen, schon alleine deswegen weil der Konsum sicherlich sehr ansteigen würde, und ich von diesem Marktwachstum gerne mit profitieren möchte!
Hussen Bari (*1988), technischer Zeichner, Eggelsberg
Hussen Bari (*1988), technischer Zeichner, Eggelsberg
Christian Eberle
Ich würde (wie auch jetzt) Filmprojekte, Kunst und Musik machen. Außerdem in einigen Jahren als Karatetrainer arbeiten.
Christian Eberle (*1978), selbständig mit Film- und Grafikarbeiten, Görisried
Christian Eberle (*1978), selbständig mit Film- und Grafikarbeiten, Görisried
Ulrike Hiltmann
Meiner Erfahrung nach arbeite ich an einem "arbeitsfreien" Tag viel lustvoller, effizienter und bin kreativer - und am Abend glücklich darüber, was ich alles bewirken konnte - ohne dienstverpflichtet gewesen zu sein! Grundeinkommen wäre ein Weg, nicht die Ware Arbeit, sondern die Wahre Arbeit zu erledigen!
Ulrike Hiltmann, Berlin
Ulrike Hiltmann, Berlin
Christoph Oling
Gespräche mit einfachen Leuten mit einfachen Jobs fördern erstaunliches zutage: "Wenn ich 2500 Franken geschenkt bekäme und das jeden Monat, ich wär doch nicht blöd und würde mich um Jobs bemühen!" "In der Abwaschküche in tropischen Verhältnissen chrampfen, nein das wäre dann vorbei". - "Ha, da würde ich mein Pensum reduzieren und das tun, was ich schon lange gerne täte: Reisen, Bücher lesen, Fortbildungen machen, Malen...etc." - "Ich würde nur noch soziale Engagements annehmen, momentan arbeite ich in einer Pharmafirma und hasse meinen monotonen Job. Das wäre sensationell, wenn ich dort kündigen könnte; ich kann es kaum erwarten".
Christoph Oling (*1948), Geschäftsführer, Dornach
Christoph Oling (*1948), Geschäftsführer, Dornach
15 Juli 2009
Albert Kälin
Hallo Sympatisanten und Wegbereiter
Falls ab dem Monat August 2009 mit einem Grundeinkommen gerechnet werden könnte, wäre ich bereit sofort mein Arbeitspensum zu Gunsten eines andern Mitarbeiters in unserem Unternehmen (Die Schweizerische Post Poststellen und Verkauf) zu reduzieren und zwar um 30 %.
Weiter würde ich diese Zeit für die Weiterbildung, Musik noch ein Blasinstrument lernen und gemeinnützige Arbeit in der Natur in der Schweiz einsetzen.
Albert Kälin (*1959), Kundenberater, Gross
Falls ab dem Monat August 2009 mit einem Grundeinkommen gerechnet werden könnte, wäre ich bereit sofort mein Arbeitspensum zu Gunsten eines andern Mitarbeiters in unserem Unternehmen (Die Schweizerische Post Poststellen und Verkauf) zu reduzieren und zwar um 30 %.
Weiter würde ich diese Zeit für die Weiterbildung, Musik noch ein Blasinstrument lernen und gemeinnützige Arbeit in der Natur in der Schweiz einsetzen.
Albert Kälin (*1959), Kundenberater, Gross
Valerie Wildenmann
Ich würde in meinem Beruf vermutlich voll weiter arbeiten - höchstens um 2-3 Stunden reduzieren. Aber ich würde das Geld in eine Haushaltshilfe investieren, um die Nachmittage mit meinen Kindern verbringen zu können, da ich eine allein erziehende Mutter bin. Weiterhin würde ich Geld für meine Kinder zurücklegen. Aber da mein Beruf mir wichtig ist, würde ich daran nichts ändern wollen.
Valerie Wildenmann (*1977), Sonderschullehrerin, Offenburg
Valerie Wildenmann (*1977), Sonderschullehrerin, Offenburg
Sibylle Dapp
Das gleiche wie jetzt. Ich bin Yogalehrerin, Psychologin und habe mich auf Pranayama Techniken spezialisiert, diese fördern die verstecken Potenziale im Menschen, treiben zur Motivation an, stärken den Organismus, ist Honig fürs Gehirn, ist aufregend und ekstatisch. Die beste Burnout Prophylaxe die es gibt.
Sibylle Dapp (*1961), Yogalehrerin, Buchautorin, prakt. dipl. Psychologin, Basel
Sibylle Dapp (*1961), Yogalehrerin, Buchautorin, prakt. dipl. Psychologin, Basel
Nicole Friedli
Wir haben zwei Kleinkinder und ich arbeite 70% bei zwei Arbeitgebern im Sozialen Bereich. Zudem bin ich ehrenamtlich und spirituell tätig. Mein Mann arbeitet 50% und führt zudem eine kleine Schäferei im Nebenerwerb aus Leidenschaft und Herzblut;) Wir haben uns auch der Arterhaltung gefährdeter Nutztierrassen und Pflanzensorten verschrieben.
Mit einem Grundeinkommen müssten wir unsere Kinder nicht mehr fremdbetreuen lassen. Wir könnten unsere Ideen bezüglich Homeschooling und Selbstversorgung, sanfter Agro-Tourismus, Aus- und Weiterbildung für uns und andere, Vernetzung mit anderen umsetzen. Es würde uns erlauben, unser Potential in bisher wenig lukrativen Bereichen zu entwickeln. Es würde für uns Sicherheit und Freiheit zu gleich bedeuten. Welch erhebender Gedanke!
Nicole Friedli (*1981), Fachbereichsleiterin Administration, Helgisried
Mit einem Grundeinkommen müssten wir unsere Kinder nicht mehr fremdbetreuen lassen. Wir könnten unsere Ideen bezüglich Homeschooling und Selbstversorgung, sanfter Agro-Tourismus, Aus- und Weiterbildung für uns und andere, Vernetzung mit anderen umsetzen. Es würde uns erlauben, unser Potential in bisher wenig lukrativen Bereichen zu entwickeln. Es würde für uns Sicherheit und Freiheit zu gleich bedeuten. Welch erhebender Gedanke!
Nicole Friedli (*1981), Fachbereichsleiterin Administration, Helgisried
Friedericke Baumann
Ich würde all das tun, was ich jetzt auch tue - nur etwas anders verteilt und wesentlich entspannter. Derzeit arbeite ich für Geld offizielle 22 Stunden und mindestens praktische 40 Stunden pro Woche im gemeinnützigen Bereich, für mehr bezahlte Stunden oder mehr Mitarbeiter reicht das Geld nicht. Wenn ich auf meinen Lohn nicht so dringend angewiesen wäre, würde ich meine Arbeit ehrenamtlich tun und mit Sicherheit Mitstreiter finden, so dass die Last geteilt werden könnte - und ich für einige der vielen Dinge Zeit fände, die ich schon immer mal ausprobieren wollte: Etwas Gartenbau versuchen, Hühner halten, eine Frauengruppe in meinem Dorf gründen, Kostüme für den Kindergarten nähen, ein Sommercafe betreiben... und sicher auch ab und an einfach mal ausschlafen.
Friedericke Baumann
Friedericke Baumann
Birgit Entner
Ich würde Kräuter anbauen, so etwas wie einen Gnadenhof für alte Tiere einrichten und lauter schöne Sachen machen, wie z.B. malen, viel fotografieren, lesen etc. Ich habe das Problem, dass ich mir vorstelle, es geht nur auf der ganzen Welt so, nicht nur in der reichen Schweiz oder in Deutschland. 2500 Franken, das ist so viel, wie ich nie verdient habe und ich glaube, es ist utopisch. Ich will nicht mehr als andere haben. Ich finde Reichtum unethisch! Weil er immer auf der Armut anderer beruht. Wozu soll ich so viel Geld brauchen? Ich vermute, wir gehen alle noch immer davon aus, dass Geld glücklich macht. Wahr ist nur, dass es unglücklich macht, kein Geld zu haben und welches zu brauchen. Hier bei uns haben alle meine Freunde nur so viel, um jeweils über den Monat zu kommen. Kommt irgendwas ungeplantes dazwischen, ist es gleich die große Katastrophe. Keiner hat größere Rücklagen. Für meine jetzige Arbeit bleiben mir nach Steuer und Versicherungen ca. 1000 € auf der Hand. Davon muss ich zur Zeit den Unterhalt für meinen Sohn mitfinanzieren. Wenn ich das nicht müsste, wäre ich damit zufrieden. Aber das wichtigste ist für mich, mir unabhängig von den Zwängen des Geldverdienens aussuchen zu können, was ich zur Bereicherung der Welt beitragen möchte.
Birgit Entner (*1960), Grafikerin/Sozialpädagogin, Güstow
Birgit Entner (*1960), Grafikerin/Sozialpädagogin, Güstow
Reto Baumann
Ich würde die freiwerdende Zeit dafür nutzen, ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln, um damit mehr Geld verdienen zu können. Denn jeder Mensch strebt nach mehr!
Reto Baumann
Reto Baumann
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