Ich würde genau das weiterarbeiten, wie seit 2 Monaten, mit Menschen! Nur wäre ich dann kein "Schmarotzer" mehr meines Mannes = "bedingungsloses Grundeinkommen"! Zu 60%, könnten dann gerne wieder 80% werden, mit grosser Motivation, ohne Stress, Zahnarzt bezahlbar und ohne schlechtes Gewissen, dass mein Mann immer 100% arbeitet, da er dies dann auch nicht mehr annehmen müsste!!!! Die Zeit für Freunde bleibt, MEHR ZEIT FÜR ALLE! Weiterbildungen wären dann möglich, Träume verwirklichen!
ich habe gesehen was mit mir passiert ist in den letzten 2 Monaten, das sollen alle spüren dürfen!!!! 100% arbeiten ist nicht MENSCHLICH!
Patricia Imboden (*1982), diplom. Ergotherapeutin, Luzern
23 Juli 2010
16 Juli 2010
Silvie Hauser
Ich sehe darin eine grosse Chance, denn es würde zb jedem die Möglichkeit geben zu studieren, unabhängig davon, ob er reiche Eltern hat, oder die Doppelbelastung von Arbeit und Studium schaffen kann. Für mich ist Kreativität und Leistungsdruck etwas, was sich oft widerspricht. Wenn man unter dem Druck, etwas verdienen zu müssen kreativ sein soll, so funktioniert das oft nicht. Von daher sehe ich in diesem System eine ideale Chance für Kreativität und Innovation und auch Gleichberechtigung, weil jeder hätte die Chance sein Leben in die Hand zu nehmen, ohne um Almosen betteln zu müssen oder etwas tun zu müssen, weil man keine andere Wahl hat.
Ich persönlich würde gerne künstlerisch und kreativ tätig sein und Zeit haben, anderen Menschen zu helfen.
Silvie Hauser (*1980)
Ich persönlich würde gerne künstlerisch und kreativ tätig sein und Zeit haben, anderen Menschen zu helfen.
Silvie Hauser (*1980)
06 Juli 2010
Margarethe-Anna Stalzer
Ich würde meine Fähigkeiten in angemessener
Art und Weise zur Verfügung stellen und würde mich einfach darüber freuen, dass es allen Menschen gut geht. Denn so solls ja sein!!!
Margarethe-Anna Stalzer (*1956), Pflegehelferin/Dipl.Behindertenpädagogin, Feldkirchen/Ktn.
Art und Weise zur Verfügung stellen und würde mich einfach darüber freuen, dass es allen Menschen gut geht. Denn so solls ja sein!!!
Margarethe-Anna Stalzer (*1956), Pflegehelferin/Dipl.Behindertenpädagogin, Feldkirchen/Ktn.
24 Juni 2010
Peter Sommerauer
Ich würde in jedem Fall in einem ähnlichen Umfeld wie heute arbeiten, jedoch wesentlich ökologischer, mit weniger Druck auf wirtschaftlichen=finanziellen Erfolg und mehr im Aspekt des füreinander Schaffens. Eine Entschleunigung im Leben wäre unmittelbar die Folge, stressfreier und ohne Zeitdruck.
Das Streben im Beruf wäre stärker orientiert an Ergebnissen, die den Menschen dienen. Natürlich würde ich mehr Freizeit geniessen und öfters Urlaub machen.
Peter Sommerauer (*1968), Unternehmer, Nendeln/Lichtenstein
Das Streben im Beruf wäre stärker orientiert an Ergebnissen, die den Menschen dienen. Natürlich würde ich mehr Freizeit geniessen und öfters Urlaub machen.
Peter Sommerauer (*1968), Unternehmer, Nendeln/Lichtenstein
Cornelius Siebicke
Ich würde weiter leben. Also weiter um die Welt segeln. Zeit investieren für die Entwicklung von Neuen Fortbewegungsmitteln.
Cornelius Siebicke (*1989), Ausbildung zum Bootsbauer, Kiel
Cornelius Siebicke (*1989), Ausbildung zum Bootsbauer, Kiel
08 Juni 2010
Jana Pössel
Ich würde weiterhin meine Bibliothek unterstützen, mein Interesse und meine Fähigkeiten im Bereich der Katalogisierung an 2-3 Tagen in der Woche unentgeltlich anbieten.
Weitere 1-2 Tage in der Woche möchte ich meiner persönlichen Weiterbildung widmen, um mein Wissen zu den Themen die mich interessieren vertiefen (Psychologie, Archäologie, Geschichte, Astronomie, ...).
Jana Pössel (*1983), Diplom-Bibliothekarin, Köln
Weitere 1-2 Tage in der Woche möchte ich meiner persönlichen Weiterbildung widmen, um mein Wissen zu den Themen die mich interessieren vertiefen (Psychologie, Archäologie, Geschichte, Astronomie, ...).
Jana Pössel (*1983), Diplom-Bibliothekarin, Köln
03 Juni 2010
Andrea Hochuli
Mit dem Grundeinkommen würde ich sicherlich einen Gang retour schalten und mit einem kleineren Teilzeitpensum arbeiten, damit ich auch weniger krank bin. Ganz auf die Arbeit kann ich aber trotzdem nicht verzichten. Da würde es mir nach einiger Zeit schnell langweilig werden. Ich würde aber lieber etwas mit Tieren machen z.B. eine Tierpension eröffnen. Daher möchte ich das bedingungslose Grundeinkommen unterstützen und hoffe, dass durch die Einführung des Grundeinkommens nicht noch mehr Menschen das Gleiche oder Ähnliches durchmachen müssen wie ich.
Andrea Hochuli (*1981), kaufm. Sachbearbeiterin / Maurerin, Kirchleerau
Andrea Hochuli (*1981), kaufm. Sachbearbeiterin / Maurerin, Kirchleerau
21 Mai 2010
Ilona Blevins
Ich würde erst mal einen Gang runterschalten und mir Zeit nehmen für die Familie. Meinen Garten bewirtschaften so das Blumen und Gemüse eine Einheit bilden können. Ich würde gerne mit Menschen und am Menschen arbeiten. Durch Berührung(Massagen), Atemtechniken und Meditation, durch Umgang mit Tieren (Hund/Pferd/Esel) den Menschen wieder zu sich führen, damit er sich spürt und wieder Verantwortung für sein Denken und Handeln übernehmen kann.
Ilona Blevins (* 1971), z. Z. Badehelfer, Wassertrüdingen
Ilona Blevins (* 1971), z. Z. Badehelfer, Wassertrüdingen
14 Mai 2010
Peter Walbrun
Als Vollzeithausmann einer vierköpfigen Familie bin ich ohne eigenes Einkommen und somit finanziell ganz von meiner Frau und von dem, WIEVIEL sie am Monatsende nach Hause bringt, abhängig. Zum Glück verdient meine Frau genug (was bemerkenswert ist), so dass ich mich ganz um Kindererziehung und Haushalt kümmern kann.
An meiner jetzigen Tätigkeit würde ich nichts ändern, aber ein Grundeinkommen könnten den Druck "des finanziell abhängig seins" vieler Vollzeithausfrauen/männer vom Partner/in oder der Ämter (Arbeitslosenamt, Sozialhilfeamt)nehmen.
Mit einem Grundeinkommen würde sich generell eine entspanntere, wahrscheinlich auch freundlichere Atmosphäre einstellen. Keiner würde mehr einen langweiligen, uninteressanten Job nur des Geldes wegen annehmen müssen. Stattdessen würde mehr Zeit bleiben für kreatives Denken, für Entwicklung und Ausführung von Ideen, für die Verwirklichung von Träumen oder für den ehrenamtlichen Einsatz für andere.
Peter Walbrun (*1969), Vollzeithausmann, gelernter Briefträger, Dipl.-Betr.-Wirt, Hirschthal
An meiner jetzigen Tätigkeit würde ich nichts ändern, aber ein Grundeinkommen könnten den Druck "des finanziell abhängig seins" vieler Vollzeithausfrauen/männer vom Partner/in oder der Ämter (Arbeitslosenamt, Sozialhilfeamt)nehmen.
Mit einem Grundeinkommen würde sich generell eine entspanntere, wahrscheinlich auch freundlichere Atmosphäre einstellen. Keiner würde mehr einen langweiligen, uninteressanten Job nur des Geldes wegen annehmen müssen. Stattdessen würde mehr Zeit bleiben für kreatives Denken, für Entwicklung und Ausführung von Ideen, für die Verwirklichung von Träumen oder für den ehrenamtlichen Einsatz für andere.
Peter Walbrun (*1969), Vollzeithausmann, gelernter Briefträger, Dipl.-Betr.-Wirt, Hirschthal
12 Mai 2010
Ute Kludig-Hempel
Ich würde mich genau wie jetzt für meine sechsköpfige Familie, für Naturschutz und Stadtentwicklung engagieren, alte Häuser sanieren und Bücher schreiben sowie herausgeben.
Ich würde NICHT mehr irgendwelche Erklärungen, Anträge und Listen ausfüllen, nur um mit der Familie zu überleben, NICHT mehr die Familie durch den Morgen hetzen, weil meine beruflichen Termine drohen und absolut NICHTS mehr tun, was in o.g. Bereichen vorgeschrieben wird, nur um zu überleben. Alles wäre gründlicher, überlegter, ausgewählter - wobei ich sagen muss, dass ich als Freiberuflerin schon jahrzehntelang darauf hingearbeitet habe, weniger fremdbestimmt zu sein.
Ich wäre mehr im Freien, würde mich mehr bewegen, würde malen, musizieren, Dinge, für die neben Familie UND Beruf kaum noch Zeit bleibt.
Meine Handlungen würde ich mehr von den Jahreszeiten bzw. dem Wetter leiten lassen.
Es wäre kein völlig anderes Leben, nur ein schöneres. Die Beschäftigung mit "ganz legalen Steuertricks" könnte ich ohne Bedauern bleiben lassen. Ich würde noch weniger Auto fahren, zu Fuß auf Märkten in Ruhe regionale Produkte kaufen, ausführlich kochen, käme von legalen Durchhaltedrogen vielleicht doch irgendwann weg und wäre bestimmt gesünder. Ich würde wieder soziale Kontakte haben, die mit 4 Kindern und als Hauptverdienerin fast gänzlich ausfallen, könnte Feiertage wieder feiern.
Alles, was ich z.Z. nur für Geld tue, braucht die Welt nicht wirklich, ich könnte es also ebenso gut lassen.
Ute Kludig-Hempel (*1968), Diplom-Biologin, Tharandt
Ich würde NICHT mehr irgendwelche Erklärungen, Anträge und Listen ausfüllen, nur um mit der Familie zu überleben, NICHT mehr die Familie durch den Morgen hetzen, weil meine beruflichen Termine drohen und absolut NICHTS mehr tun, was in o.g. Bereichen vorgeschrieben wird, nur um zu überleben. Alles wäre gründlicher, überlegter, ausgewählter - wobei ich sagen muss, dass ich als Freiberuflerin schon jahrzehntelang darauf hingearbeitet habe, weniger fremdbestimmt zu sein.
Ich wäre mehr im Freien, würde mich mehr bewegen, würde malen, musizieren, Dinge, für die neben Familie UND Beruf kaum noch Zeit bleibt.
Meine Handlungen würde ich mehr von den Jahreszeiten bzw. dem Wetter leiten lassen.
Es wäre kein völlig anderes Leben, nur ein schöneres. Die Beschäftigung mit "ganz legalen Steuertricks" könnte ich ohne Bedauern bleiben lassen. Ich würde noch weniger Auto fahren, zu Fuß auf Märkten in Ruhe regionale Produkte kaufen, ausführlich kochen, käme von legalen Durchhaltedrogen vielleicht doch irgendwann weg und wäre bestimmt gesünder. Ich würde wieder soziale Kontakte haben, die mit 4 Kindern und als Hauptverdienerin fast gänzlich ausfallen, könnte Feiertage wieder feiern.
Alles, was ich z.Z. nur für Geld tue, braucht die Welt nicht wirklich, ich könnte es also ebenso gut lassen.
Ute Kludig-Hempel (*1968), Diplom-Biologin, Tharandt
08 Mai 2010
Birgit Andersen
Ich würde mich gesünder ernähren mit Produkten die aus artgerechter biologischer Landwirtschaft kommen, Energien verwenden die aus natürlichen oder nachwachsenden Ressourcen stammen. Ich würde um meine Lebensqualität zu verbessern mich weiterbilden und entwickeln und damit meinen Platz in der Gesellschaft -sinnvoll- gestalten. Ich würde dann arbeiten gehen, weil ich damit am gesunden Lebensprozessen teilhabe und ganz einfach auch weil man dann arbeitet um sinnvoll zu leben als Teil eines Ganzen und man sich auch Dinge kaufen kann die man sich wünscht.
Birgit Andersen (*1954), Heilpraktiker, Sörup
Birgit Andersen (*1954), Heilpraktiker, Sörup
Anna Frankenberg
An zwei Tagen in der Woche würde ich in meinem Traumbereich arbeiten - für ein Musikfestival, in einer Künstleragentur, Orchestermanagement, Musikprojekte für Kinder... - gern auch ohne Gehalt. Zwei Tage würde ich mit Weiterbildung verbringen - Webdesign, Coaching, Konfliktmanagement. Und zwei weitere Tage würde ich in meine Idee investieren, einen Ort zu schaffen, der Veranstaltungsort, Cafe, Ausstellungsraum, Oase für Gestresste ist. Habe so viele Ideen, aber kein Kapital, um sie umzusetzen. Hoffe, ich mache es trotzdem irgendwann, auch ohne das bedingungslose Grundeinkommen.
Anna Frankenberg (*1979), Kulturwissenschaftlerin/Büroarbeiterin, Cambridge
Anna Frankenberg (*1979), Kulturwissenschaftlerin/Büroarbeiterin, Cambridge
Esther Karin Ott
Das bedingungslose Grundeinkommen wäre nicht nur für mich Archimedes' fester Punkt, der es ermöglichte die Welt aus den Angeln zu heben! Erstmals könnten wir echt Verantwortung übernehmen, denn erst Freiheit macht Verantwortung überhaupt möglich. (Verantwortung heisst für mich, dem Leben meine eigene Antwort zu geben und dafür gerade zu stehen.) Auch der freie Wille würde endlich aus der Worthülse entschlüpfen und Gestalt annehmen können.
Stellt euch vor, wie es wäre, wenn jeder Mensch sich bei seiner Geburt von der Gemeinschaft willkommen geheissen fühlen kann, nicht nur durch die eher narzistischen Blicke seiner Eltern (wenn es gut geht), sondern durch echte Wertschätzung (bGE). Vielleicht wäre dies die Voraussetzung für die Lösung der meisten zur Zeit aktuellen Probleme zwischen uns Menschen. Ich bin wertvoll heisst automatisch auch "du bist wertvoll"! Und weil du und ich wertvoll sind, sind wir uns ein bGE wert! Heute und in Zukunft!
Esther Karin Ott (*1957), Alleinerziehende Mutter von mittlerweile zwei erwachsenen Kindern, Erwachsenenbildnerin, Kauffrau, Managerin von sozialen und politischen Organisationen, Umiken
Stellt euch vor, wie es wäre, wenn jeder Mensch sich bei seiner Geburt von der Gemeinschaft willkommen geheissen fühlen kann, nicht nur durch die eher narzistischen Blicke seiner Eltern (wenn es gut geht), sondern durch echte Wertschätzung (bGE). Vielleicht wäre dies die Voraussetzung für die Lösung der meisten zur Zeit aktuellen Probleme zwischen uns Menschen. Ich bin wertvoll heisst automatisch auch "du bist wertvoll"! Und weil du und ich wertvoll sind, sind wir uns ein bGE wert! Heute und in Zukunft!
Esther Karin Ott (*1957), Alleinerziehende Mutter von mittlerweile zwei erwachsenen Kindern, Erwachsenenbildnerin, Kauffrau, Managerin von sozialen und politischen Organisationen, Umiken
05 Mai 2010
Margarethe Kersten
Ich würde einen Tag weniger Für mein Einkommen Arbeiten und dafür einen Tag mehr für Andere. Ich würde mehr Neues wagen!
Margarethe Kersten (*1978), Kunsttherapeutin, Masseurin, Sozialassistentin, Künstlerin, Bremen
Margarethe Kersten (*1978), Kunsttherapeutin, Masseurin, Sozialassistentin, Künstlerin, Bremen
03 Mai 2010
Hildegard Enzinger
das, was ich jetzt als Rentnerin mache, die über so viel Geld jeden Monat verfügt: Kochen für mich und andere, Gärtnern, anderen Bücher vorstellen, Kurse zu Kommunikation im Alltag halten, persönliche Beratungen machen, Wohnungen planen, in einem Umsonst-Laden mitarbeiten, gesellschaftlich neue Ideen durchdenken.
Hildegard Enzinger (*1946), ehem. Hochschullehrerin, Klagenfurt
Hildegard Enzinger (*1946), ehem. Hochschullehrerin, Klagenfurt
Claudia Dorn
Wenn ich hier in Deutschland ein Grundeinkommen hätte würde ich den Kindergarten für meine drei Kids ab September ohne weiteres bezahlen können und dann natürlich in "unserem Cafe" arbeiten.
Würde weiterhin bescheiden leben beim dm und nicht beim Schlecker einkaufen. Noch mehr bio kaufen (nicht nur BioEier) mehr auf Echtholzmöbel setzen und ansonsten weiterhin bescheiden leben.
Halt einfach viel selber machen weil ich dann weiß was in meinem Essen drin ist.
Und ja ganz sicher würde ich auch eine monatliche Spende an Greenpeace machen.
Wenn ich könnte würde ich noch mehr tun aber man kommt sich immer so allein vor auf dieser kleinen Welt - in meiner kleinen Welt, die sich in der Praxis nur ums Windeln wechseln, essen kochen und wäsche waschen dreht.
Und dann kriegt man immer noch ein schlechtes Gewissen gemacht: Jeder kann sich Bio leisten man müsse nur auf FastFood verzichten.
Unsere Realität sieht leider bisschen anders aus.
Ich weiß nicht wann ich das letzte mal so etwas wie FastFood gegessen habe. Immer ganz nach dem Motto von Helge Schneider: Möhren sind nun mal günstiger als Schokoriegel oder Fleisch.
So leben wir schon eine ganze Weile sehr gesund,
aber halt noch nicht ganz auf Bio umgestellt.
Mit diesem Einkommen würde so manches Leben leichter aber nicht verschwenderischer laufen.
Vielleicht gibt es doch noch mehr die so denken.
Danke fürs lesen.
Claudia Dorn (*1982), Industriekauffrau, Bad Brückenau
Würde weiterhin bescheiden leben beim dm und nicht beim Schlecker einkaufen. Noch mehr bio kaufen (nicht nur BioEier) mehr auf Echtholzmöbel setzen und ansonsten weiterhin bescheiden leben.
Halt einfach viel selber machen weil ich dann weiß was in meinem Essen drin ist.
Und ja ganz sicher würde ich auch eine monatliche Spende an Greenpeace machen.
Wenn ich könnte würde ich noch mehr tun aber man kommt sich immer so allein vor auf dieser kleinen Welt - in meiner kleinen Welt, die sich in der Praxis nur ums Windeln wechseln, essen kochen und wäsche waschen dreht.
Und dann kriegt man immer noch ein schlechtes Gewissen gemacht: Jeder kann sich Bio leisten man müsse nur auf FastFood verzichten.
Unsere Realität sieht leider bisschen anders aus.
Ich weiß nicht wann ich das letzte mal so etwas wie FastFood gegessen habe. Immer ganz nach dem Motto von Helge Schneider: Möhren sind nun mal günstiger als Schokoriegel oder Fleisch.
So leben wir schon eine ganze Weile sehr gesund,
aber halt noch nicht ganz auf Bio umgestellt.
Mit diesem Einkommen würde so manches Leben leichter aber nicht verschwenderischer laufen.
Vielleicht gibt es doch noch mehr die so denken.
Danke fürs lesen.
Claudia Dorn (*1982), Industriekauffrau, Bad Brückenau
30 April 2010
19 April 2010
Dennis Roemer
Ich träume davon, einen Veranstaltungsort zu etablieren, wo Künstler unter professionellen Bedingungen auftreten können. Ich träume von einem Netzwerk von Künstlern, Veranstaltern und Publikum welches nicht nur vom Gedanken der Rentabilität getragen wird... Also scheiss drauf, ob nur 10 Leute zum Eröffnungsabend kommen, ich weiß, dass nach 10 Monaten 1000 Leute da wären. Könnte ich 10 Monate durchhalten, wenn ich keinen Gewinn abwerfe? Alles braucht seine Zeit...
Dennis Roemer (* 1980), Veranstaltungstechniker, Berlin
Dennis Roemer (* 1980), Veranstaltungstechniker, Berlin
09 April 2010
Kerstin Meißner
Ich habe die Vision, eine Seniorengenossenschaft zu gründen. Das ist so etwas wie eine Mischung aus Tauschbörse und Mehrgenerationen-Haus. Etwas, woran sich alle Altersklassen beteiligen und davon profitieren können. Leider geht das nur ehrenamtlich und ich habe nicht die Zeit dafür. Außerdem möchte ich sehr gern wieder musikalisch (klassischer Gesang) tätig werden. Und ich möchte endlich die Bilder malen, die mir in meinem Geist umherschwirren(;-)).
Kerstin Meißner (*1968), Ergotherapeutin, Thierstein
Kerstin Meißner (*1968), Ergotherapeutin, Thierstein
07 April 2010
Georg Graf
Ich würde Indologie und Sanskrit lernen und dann die alten Texte (Tantras) der Shaktas übersetzen. Als gelernter Theologe und Philosoph sowie als Praktizierender dieser Richtung fühle ich mich dazu in der Lage, die Texte (einigermaßen) zu übersetzen.
Georg Graf (*1970), EDV Fachmann, Wien
Georg Graf (*1970), EDV Fachmann, Wien
Daniel Germer
Ich würde genau das machen was ich sowieso mache, studieren um Arzt zu werden.
Daniel Germer (*1976), Student, Hessen
Daniel Germer (*1976), Student, Hessen
Maria Bergner
Ich lebe zur Zeit in einer Gemeinschaft von zwei Selbstversorger-Bauernhöfen mit zwei anderen Familien zusammen. Wir sind insgesamt sechs Erwachsene und sieben Kinder. Dieses Jahr bin ich noch in Erziehungszeit und beziehe Arbeitslosengeld 2. Wenn es ein Grundeinkommen gäbe, würde ich nur noch die kleine Käserei betreiben, die die Haupteinnahmequelle für alle drei Familien bildet, und mir um finanzielle Aspekte keine Sorgen mehr machen müssen, weil ich mit dem Grundeinkommen zusammen genug Geld zum Leben hätte. Und andere Leute könnten weiterhin unseren leckeren Käse essen.
Allgemein gesehen bin ich sicher, dass BGE den Menschen zu mehr Eigenständigkeit und Kreativität verhelfen würde.
Maria Bergner (*1982), Berga/Elster
Allgemein gesehen bin ich sicher, dass BGE den Menschen zu mehr Eigenständigkeit und Kreativität verhelfen würde.
Maria Bergner (*1982), Berga/Elster
Carsten Kirchmaier
Ich könnte mit dem bedingungslosen Grundeinkommen die Schule mit weniger Druck bewältigen.
Das bedingungslose Grundeinkommen würde mir die Freiheit für Neues schaffen!
Carsten Kirchmaier (*1989), Schüler, Großschönach
Das bedingungslose Grundeinkommen würde mir die Freiheit für Neues schaffen!
Carsten Kirchmaier (*1989), Schüler, Großschönach
B. C.
Ich würde wieder zur Schule gehen. Eine Weiter- oder Ausbildung im Bereich Pflege machen und dann mit dieser Ausbildung mit Behinderten Menschen zusammenarbeiten. Am liebsten in einem Creativ-Atelier.
B. C. (*1980), Schweiz
B. C. (*1980), Schweiz
03 April 2010
Vinko Zlovic
Ich würde das arbeiten, was ich gelernt habe und was mir von der Hand geht.
Dadurch gewinne ich an Zeit, in der ich innovativ für die Gesellschaft tätig sein könnte. Ich denke, daß dadurch auch die Ketten von z.B. Existenzsorgen weggesprengt werden. Wann fangen wir eigentlich damit an???
Vinko Zlovic (*1961), Angestellter, Krefeld
Dadurch gewinne ich an Zeit, in der ich innovativ für die Gesellschaft tätig sein könnte. Ich denke, daß dadurch auch die Ketten von z.B. Existenzsorgen weggesprengt werden. Wann fangen wir eigentlich damit an???
Vinko Zlovic (*1961), Angestellter, Krefeld
02 April 2010
Marco Meyer
Ich würde erstmal meinen Job kündigen. Der gefällt mir nämlich nicht.
Dann würde ich mich auf die Suche nach einer 50-60% Stelle machen, und nebenbei eine Ausbildung in Betriebsökonomie machen. Dank dem Grundeinkommen wäre ich während der Überbrückungszeit frei und ohne Stress. Wirklich eine tolle Idee, das würde ich sehr begrüssen.
Natürlich ist das ein Wunschtraum und niemals finanzierbar. Auch nicht durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Es wäre wirklich toll wenn mal jemand eine konkrete Rechnung mit dem BIP der Schweiz aufstellen würde, aber man schaue sich die AHV/IV an die geringere Leistungen bietet und Milliardenschulden macht, also sehe ich hier kaum eine realistische Lösung.
Auch der Arbeitsmarkt würde völlig aus dem Gleichgewicht kommen... Sind wir mal ehrlich ihr Träumer da draussen, wer würde noch fremde WC's putzen oder auf Stahlgerüsten rumklettern wenn er ein Grundeinkommen hätte?
Marco Meyer (*1988), IT, St.Gallen
Dann würde ich mich auf die Suche nach einer 50-60% Stelle machen, und nebenbei eine Ausbildung in Betriebsökonomie machen. Dank dem Grundeinkommen wäre ich während der Überbrückungszeit frei und ohne Stress. Wirklich eine tolle Idee, das würde ich sehr begrüssen.
Natürlich ist das ein Wunschtraum und niemals finanzierbar. Auch nicht durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Es wäre wirklich toll wenn mal jemand eine konkrete Rechnung mit dem BIP der Schweiz aufstellen würde, aber man schaue sich die AHV/IV an die geringere Leistungen bietet und Milliardenschulden macht, also sehe ich hier kaum eine realistische Lösung.
Auch der Arbeitsmarkt würde völlig aus dem Gleichgewicht kommen... Sind wir mal ehrlich ihr Träumer da draussen, wer würde noch fremde WC's putzen oder auf Stahlgerüsten rumklettern wenn er ein Grundeinkommen hätte?
Marco Meyer (*1988), IT, St.Gallen
29 März 2010
Gabrio Rossi
Ich arbeite als freischaffender Künstler. Da oft keine Aufträge da sind oder die Lebenskosten übersteigen die Einnahmen aus dieser Tätigkeit, ergänze ich mein Einkommen mit anderen Teilzeit Berufen, wie Handwerker, Lehrer u.s.w.
Wenn meine Existenz durch ein Grundeinkommen gesichert wäre, würde ich viel mehr meiner Zeit an die Kunst widmen können. Dadurch wäre es möglich, mich weiter zu entwickeln und mehr der Gesellschaft zu geben in dem Bereich wo ich am besten leisten kann.
Gabrio Rossi (*1951), Bildhauer, München
Wenn meine Existenz durch ein Grundeinkommen gesichert wäre, würde ich viel mehr meiner Zeit an die Kunst widmen können. Dadurch wäre es möglich, mich weiter zu entwickeln und mehr der Gesellschaft zu geben in dem Bereich wo ich am besten leisten kann.
Gabrio Rossi (*1951), Bildhauer, München
Johanna Groezinger
Unser Denken wurde ueber die Jahre so sehr von Gesetzen und Regeln bestimmt, je mehr falsch ging (oder als falsch angesehen wurde) desto mehr Paragraphen wurden aufgestellt, dass wir unserem gesunden Menschenverstand nicht mehr trauen. Woher wissen wir, dass eine sich selbstregulierende Gesellschaft nicht mindestens genauso gut funktioniert als eine von Barrieren und Zahlen und Vorschriften, wenn nicht wesentlich besser? Das Leben in (Gesetzes) Buchform und mit Kalkulationen festhalten und in Richtungen zu zwingen, funktioniert auf Dauer nicht.
Ich bin stark fuer einen "Rueckschritt" vom buerokratischen Wahn.
Ich wuerde nichts anders machen. Nur dass ich mir weniger Sorgen machen muesste, ob ich mit dem Weg, den ich einschlagen werde (ich stehe noch vor dem Studium) nachher auch ueberleben kann. Mir gefaellt der Satz "innovative, gemeinnützige, kulturelle
Leistungen, die nicht erwerbsbestimmt sein können, aber sinnstiftend." unglaublich.
Fuer mich steckt darin eine doppelte Bedeutung. Berufe und Arbeit nicht mehr nur als notwendiges Uebel sondern als relevant fuer die Gesellschaft und als Moeglichkeit fuer mich in meiner bewussten Entscheidung dem Leben etwas mehr Inhalt zu geben.
Johanna Groezinger, Weltreisende, in 2010 oder 2011 natur-, geisteswissenschaftliches oder kuenstlerisches Studium
Ich bin stark fuer einen "Rueckschritt" vom buerokratischen Wahn.
Ich wuerde nichts anders machen. Nur dass ich mir weniger Sorgen machen muesste, ob ich mit dem Weg, den ich einschlagen werde (ich stehe noch vor dem Studium) nachher auch ueberleben kann. Mir gefaellt der Satz "innovative, gemeinnützige, kulturelle
Leistungen, die nicht erwerbsbestimmt sein können, aber sinnstiftend." unglaublich.
Fuer mich steckt darin eine doppelte Bedeutung. Berufe und Arbeit nicht mehr nur als notwendiges Uebel sondern als relevant fuer die Gesellschaft und als Moeglichkeit fuer mich in meiner bewussten Entscheidung dem Leben etwas mehr Inhalt zu geben.
Johanna Groezinger, Weltreisende, in 2010 oder 2011 natur-, geisteswissenschaftliches oder kuenstlerisches Studium
22 März 2010
Joachim Grünewald
Ehrlich gesagt: ich würde wahrscheinlich ein bis drei Jahre erstmal GARNICHTS tun, und mich von Tag zu Tag einfach treiben lassen und machen was ich Lust hätte. Freunde treffen, ausschlafen, in die Sonne blinzeln, hahahah !
Nach drei Jahren würde ich mal zur Abwechlsung 1 Monat leicht arbeiten und dann würde ich wieder drei Jahre garnichts tun!
Ja, ich bin ehrlich, so ist es halt!
Joachim Grünewald (1982), Elektriker, Uchte
Nach drei Jahren würde ich mal zur Abwechlsung 1 Monat leicht arbeiten und dann würde ich wieder drei Jahre garnichts tun!
Ja, ich bin ehrlich, so ist es halt!
Joachim Grünewald (1982), Elektriker, Uchte
Andreas Hofmann
da ich heute schon mit viel Freude selbständig arbeite, das gleiche wie heute.
Andreas Hofmann (1964), Kinaesthetics Trainer, Geroldswil
Andreas Hofmann (1964), Kinaesthetics Trainer, Geroldswil
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