Mit dem BGE würde ich mich aus dem kommerziellen Bereich zurück ziehen und mich sozialen und ökologischen Aufgaben widmen.
Ich würde mich in mehreren Bereichen engagieren um möglichst vielseitig arbeiten zu können. In den Hintergrund würde das konsumorientierte Denken rücken und Platz machen für Wertschätzung und Selbstverwirklichung. Die rücksichtslose und egoistische Raserei durch das Leben, der ständige Leistungsdruck und die Vernachlässigung wichtiger Probleme, wie der unweigerlichen Zerstörung der natürlichen Ressourcen, hätten ein Ende und würden zu einem entspannteren und glücklicheren Leben führen.
Anja Sper (*1981), Kommunikationsplanerin, Zürich
18 August 2011
10 August 2011
Eva Ruppert
Ich würde feine Lebensmittel mit Kräutern aus meinem Garten machen, ich würde töpfern und schnitzen und versuchen jedem zu helfen, der meinen Rat aus meinem naturheilkundlichen, ganzheitlichen Wissen annehmen will.
Eva Ruppert (*1957), Finanzbeamtin, Betzenstein
Eva Ruppert (*1957), Finanzbeamtin, Betzenstein
05 August 2011
marc zurcher
Mir mit viel Selbstbewusstsein und Enthusiasmus die Arbeit suchen, die mir vorschwebt, zu den Bedingungen die mir geeignet erscheinen... und allenfalls diese Arbeit selber erzeugen.
marc zurcher (1960), selbständig, spies
marc zurcher (1960), selbständig, spies
04 August 2011
Loreen Kopplow
Ich arbeite im Moment als Arzthelferin, mit mehr Einkommen (bei 1500 Grundeinkommen wären es 500 mehr als jetzt) würde ich das Gefühl von etwas mehr Anerkennung meines Berufes empfinden und dessen Wichtigkeit. Ich würde natürlich in meinem Beruf bleiben.
Loreen Kopplow
Loreen Kopplow
30 Juli 2011
Natalie Harder
Ich lebe derzeit von Transferleistungen und würde im Falle des Grundeinkommens über mehr Geld verfügen, als jetzt. Ich würde mich weiter sozial engagieren und das noch viel entspannter, da ich jetzt doch des öfteren etwas knapp bei Kasse bin. Möglicherweise hätte ich bei einer etwas entspannteren Arbeitslage auch mehr Chancen in meinem Beruf zu arbeiten.
Natalie Harder (*1969), Architektin, Valparaíso, Chile
Natalie Harder (*1969), Architektin, Valparaíso, Chile
25 Juli 2011
Urs Schnyder
Was ich tun würde, kann ich im Moment nicht sagen. Ich kann aber sagen, was ich wohl getan HÄTTE, wenn ich vor 10 Jahren ein Grundeinkommen gehabt hätte. Damals habe ich die Stelle aufgegeben, weil sich mein Beruf als Typograf vor allem an meiner Stelle entscheidend verändert hatte. Es ging nur noch darum, gelieferte Disketten einzuschieben und zu belichten. Zudem herrschte ein schlechter Teamgeist. Was nun? Zum Grafiker fehlte mir das Talent, EDV entsprach mir nicht. Ich wollte eine Zweitausbildung machen. Hätte ich das berufsbegleitend versucht, wäre ich als Mensch mit progressiver Behinderung überfordert gewesen. Also hätte ich eine Schule besuchen oder nochmals eine Lehre machen müssen. Dann hätte ich kein Einkommen mehr gehabt, das Leben und die Ausbildung hätte ja aber trotzdem bezahlt werden müssen. Stipendien gibt es für Zweitausbildungen grundsätzlich nicht. Mein Vermögen hätte als Überbrückung auch nicht ausgereicht. Ich besuchte einen Webdesign-Kurs ! und wollte mich selbständig machen. Leider fand ich die Marktlücke nicht. Zum Glück fand ich per Zufall eine 50% Stelle in einer Behindertenorganisation. Nicht mein Traumjob, obwohl ich in einem super Arbeitsklima arbeite. Hätte ich Grundeinkommen gehabt, wäre es wohl anders herausgekommen. Ein weiterer Grund für das BGE wäre für mich die Chance, das ewige Ping-Pong-Spiel zwischen den Kostenträgern im heutigen Gesundheits- und Sozialsystem (IV, Suva, AlV, KV, BVG etc.) v. a. bezüglich Renten auszuschalten oder zumindest zu entschärfen. Wie hier zuweilen mit Menschen jongliert wird ist unwürdig. Dazu die unzähligen mehr oder weniger fairen Gutachten und Gegengutachten... Gerade auch die aktuellen IV-Revisionen, die in erster Linie auf Zwangsintegration in einen Arbeitsmarkt setzen, der zu grossen Teilen nicht wirklich Menschen mit Behinderung will, sind eigentlich absurd. Die Diskussionen ums BGE könnten hier zumindest neue Denkansätze schaffen. Es gehen mir immer neue Gedanken zu BGE durch den Kopf. Ich bin gespannt auf diese Diskussion.
Urs Schnyder, Münchenbuchsee
Urs Schnyder, Münchenbuchsee
04 Juli 2011
Ursula Käppeli
Ich habe gestern Abend zufällig wieder mal das Wort zum Sonntag gehört mit Herrn Andreas Peter. Er sprach über das bedingunslose Einkommen. Und ehrlich, ich habe Luftsprünge gemacht vor Freude! Ich wusste nicht, dass das Thema wirklich so aktuell ist und dann noch von einem Pfarrer angesprochen und gutgeheissen wird. Also echt, ich habe mich so gefreut. Ich bin 41 Jahre alt und studiere Anthropologie und DaF in Fribourg. Vorher war ich 10 Jahr selbständig als Typografin, Illustratorin und Malerin. Obwohl ich immer beschäftigt war, immer tausend Ideen hatte, war das Beschaffen des Einkommens für mich immer ein Stress und es ist es heute noch. Ich wollte einfach immer das machen, was mir entspricht, was mir Freude macht. Aber mit dem war einfach nicht viel Geld zu machen. Und ich merke auch heute noch, dass mich der Druck, das Geld reinzuholen, immer noch eine Art blockiert. Es funktioniert zwar immer irgendwie, aber wäre dieser Druck weg, so würde ich sicher nicht weniger machen, aber es wäre mir einfach viel viel wohler. Die Idee, dass man, nichts mehr tun würde, wenn regelmässig Geld reinkommen würde, ist absolut falsch. Natürlich würden vielleicht am Anfang einige eine Zeit einfach nichts tun, einfach um wieder mal das Gefühl zu haben, selber über das Leben bestimmen zu können. Solche, die sich vielleicht bis anhin nur über die Leistung definiert haben, kämen sicher auch etwas ins Schwimmen, weil sich auf der Werteebene einiges verändern würde. Aber ich denke, das ist absolut nötig. Wir haben es in den letzten Jahrzehnten geschafft, einen Wohlstand hinzukriegen, aber die Freiheit des einzelnen, sein Leben selber zu bestimmen, haben wir noch nicht erreicht. Und das sollte doch im 21. Jahrhundert möglich sein. Ich kenne so viele, die gehen ihrer Arbeit und funktionieren wie Maschinen. Es ist Zeit, dass sich da was verändert.
Ursula Käppeli, Schweiz
Ursula Käppeli, Schweiz
01 Juli 2011
Günter Aichner
Viele Menschen müssen zur Arbeit gehen um zu überleben. Bei einem Bedigungslosen Grundeinkommen müssen dann viele Menschen zur Arbeit gehen um einen Beitrag zum Gemeinwohl des Staates zu leisten. Arbeit ist also immer da und wird von wem auch immer geleistet werden müssen. Beim BGE muß also eher ein Umdenken der Befölkerung, hin zu mehr Gemeinschaft(-wohl) eines Volkes statt finden. Sind wir hierzu überhaupt noch befähigt in diesen unseren Migrationsstaat, oder ist das gar nicht gewollt? Ich würde dann gerne meine Arbeitskraft mit meinen Fähigkeiten dem Gemeinwohl zukommen lassen. Auch habe ich dann mehr Einfluß meine persönlichen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Im Ganzen erwarte ich da eine sich regional stäker entwickelnde und kostenfreiere Kulturlandschaft.
Günter Aichner, Feinwerktechnik Maschinenbau Elektronik
Günter Aichner, Feinwerktechnik Maschinenbau Elektronik
26 Juni 2011
Patrick Juchli
Forschen und mich kulturell weiterbilden. Eigentlich dasselbe, wie bisher, aber mit erheblich weniger Exisenzängsten.
Patrick Juchli (*1982), Doktorand, Lausanne
Patrick Juchli (*1982), Doktorand, Lausanne
23 Juni 2011
Hans P. Grimm
Dann währe ich ja Blöd, wenn ich arbeiten würde.
Hans P. Grimm
Hans P. Grimm
20 Juni 2011
Fabian Bauer
Ich würde ein Projekt für ein neues lebendiges Quartier in Bern entwickeln. Ich hätte genügend Zeit, um mit den Menschen zu sprechen, um etwas schönes entstehen zu lassen. Falls mein Projekt die Menschen in Bern überzeugt, würde es sicher auch jemand umsetzen.
Fabian Bauer (*1987), Geograph, Bern
Fabian Bauer (*1987), Geograph, Bern
18 Juni 2011
Jacqueline Mühlebach
Ich würde kostenlos im sozialen Bereich arbeiten. Wo man jetzt ungelernte Leute wie mich nicht annimmt. Als bräuchte man eine Superausbildung, um einsame Menschen im Altersheim zu besuchen oder sowas.
Abgesehen davon würde sich nichts ändern. Ich bin Hausfrau und mein Mann verdient für uns beide.
Jacqueline Mühlebach (*1962), Hausfrau, ehemals Redaktorin, Schweiz
Abgesehen davon würde sich nichts ändern. Ich bin Hausfrau und mein Mann verdient für uns beide.
Jacqueline Mühlebach (*1962), Hausfrau, ehemals Redaktorin, Schweiz
14 Juni 2011
Martin Fuchs
Ich würde tun was mir Spass macht und wo ich mich verwirklichen kann: Mich für ein Umdenken in der Gesellschaft einsetzen, soziale Projekte für mehr Zusammenarbeit, dem Nachbarn beim Bau seines neuen Öko-Hauses Helfen, beim Bauern nebenan lernen wie man Gemüse anbaut, einem Freund beim Permakultur-Design seines Gartens helfen, lernen welche Wildpflanzen man essen kann, Natur-Workshops für die Kinder der Nachbarschaft organisieren ...
Arbeit ist das vielleicht nicht, aber sicher wichtiger als ein immer höheres Bruttoinlandprodukt!
Martin Fuchs (*1980), Mikrotechnik Ingenieur, Nottwil
Arbeit ist das vielleicht nicht, aber sicher wichtiger als ein immer höheres Bruttoinlandprodukt!
Martin Fuchs (*1980), Mikrotechnik Ingenieur, Nottwil
10 Juni 2011
: Volker Pfisterer
Reiseleiter in Übersee....vorallem Afrika
: Volker Pfisterer (*1966), Sozialpädagoge, Winterthur
: Volker Pfisterer (*1966), Sozialpädagoge, Winterthur
08 Juni 2011
Pascal David
Ich würde meine Arbeitspensum reduzieren (von aktuell 80% auf ca. 50%-60%), mir mehr Zeit für mein Studium nehmen und vor allem würde ich meine Freizeit zur Verwicklichung meiner Selbst (Hobbies, soziale Aktivitäten, Beziehungen, etc.). Ausserdem würde ich nach dem Studium eine längere Reise machen und mir anschliessend einen Job suchen, mit dem ich wirklich identifizieren und auch dahinter stehen kann.
Pascal David (*1987), Bankkaufmann, Schweiz
Pascal David (*1987), Bankkaufmann, Schweiz
06 Juni 2011
David Flores
Das genau Gleiche wie bis anhin.
Ich würde zusätzlich einer weiteren Beschäftigung nachgehen welche nicht im Büro sein sollte z.B. im Wald als Holzfäller wäre ganz schön.
David Flores (*1986), Hochbauzeichner, Hochdorf
Ich würde zusätzlich einer weiteren Beschäftigung nachgehen welche nicht im Büro sein sollte z.B. im Wald als Holzfäller wäre ganz schön.
David Flores (*1986), Hochbauzeichner, Hochdorf
03 Juni 2011
Bernard Dubochet
Etwas weniger arbeiten in meinem Beruf und daneben etwas ganz Neues ausprobieren.
Bernard Dubochet (*1969), Elektroingenieur, Energieberater, Winterthur
Bernard Dubochet (*1969), Elektroingenieur, Energieberater, Winterthur
29 Mai 2011
Gayando Stephan Bus
Grundsätzlich macht mir die Arbeit die ich gewählt habe Spaß und ich habe die Art was und wie ich es tue schon oft geändert. Im Alltag macht es mir Freude, Menschen einzuladen und großzügig zu sein. Als "kleiner" Selbstständiger finde ich mich immer wieder in finanziell angespannten Situationen wieder und ich leide dann darunter, wenn ich diese Großzügigkeit nicht leben kann oder erheblich mehr als 200 Arbeitsstunden im Monat investiere, um Grundkosten zu tragen und ggf. Schulden zu tilgen. Es ist schmerzhaft weniger Zeit wie ich möchte für menschliche Beziehungen zu meiner Partnerin, Kindern, Eltern, Freunden und liebenswerten Menschen zur Verfügung zu haben Ich würde mich gern aktiver in der Zivilgesellschaft engagieren, um etwa diese Initiative zu unterstützen. Ich erwarte durch ein Bedingungsloses Grundeinkommen ein kollektives Aufatmen und insgesamt eine liebevollere Welt.
Gayando Stephan Bus, (*1965), Selbstständig: Gesundheitsprävention (E-Smog etc.), Bio-Catering, Liquid Bodywork, Moosach
Gayando Stephan Bus, (*1965), Selbstständig: Gesundheitsprävention (E-Smog etc.), Bio-Catering, Liquid Bodywork, Moosach
23 Mai 2011
Cornelia Keller
Ich bin alleinerziehende und alleinverdienende Mutter eines 5jährigen Kindes (keine Alimente für mich, minimale für mein Kind). Mit Grundeinkommen könnte ich mich endlich richtig um mein Kind kümmern, hätte sehr viel weniger Stress infolge permanenter Überlastung und Geldmangel. Auch hätte ich weniger Zukunftsangst als heute wo es mir mit meinem Teilzeitpensum natürlich unmöglich ist eine vernünftige Altersvorsorge aufzubauen. Kurz, ich würde genau das gleiche tun wie jetzt (Kind betreuen und Arbeiten), wäre aber nicht so erschöpft und mir und meinem Kind ginge es mit Sicherheit physisch und psychisch besser.
Cornelia Keller (*1967)
Cornelia Keller (*1967)
19 Mai 2011
Marco Bienz
ich würde zuhause mehr arbeiten im Garten und meine Tätigkeit in einer Institution für geistig behinderte Menschen weiter führen, aber in einer freieren Art und Weise, (mehr oder weniger Stunden die Woche).
Marco Bienz (*1983), gel. Käser und Betreuer Assi, Marbach
Marco Bienz (*1983), gel. Käser und Betreuer Assi, Marbach
18 Mai 2011
Vanessa Fässler
Ich habe einen grossen Drang dazu, die Welt zu verändern! Sie soll sozialer sein! Die Natur sollte nicht kapputgemacht werden! Alles was schön ist soll gefördert werden..
Ich setze mich für eine Neue Partei in der Schweiz ein, die genau das fördern will. Alles Soziale, ökologische ... etc.
Die Partei heisst Integrale Politik. Man kann sich darüber im Internet informieren.
Ich finde es wichtig, alle diese Menschen zu vernetzen, die sich auch Gedanken über die Zukunft der Welt, der Menschen und den Tieren machen und sich fragen, wie das weitergehen soll.
Deshalb spreche ich mit sehr vielen verschiedenen Leuten und fordere sie dazu auf, etwas zu unternehmen.
1% der menschheit hat mehr Geld, wie die restlichen 99 % zusammen!! Das rüttelt auf.
Zum vernetzen und engagieren brauche ich viel Zeit. Ich versuche gute Energie zu verbreiten, indem ich ehrlich und offen bin. Ich versuche auch einige kleinere Sachen direkt zu verändern. (Z.B. das im Stadtpark Alu und Pet und der restliche Abfall getrennt wird)
Ansonsten mache ich ein Praktikum auf einem Demeter Gemüsebetrieb. Das macht mir Spass, aber am liebsten wäre ich jeden Tag damit beschäftigt, die Welt zum Guten zu verändern. Das wäre mit dem Grundeinkommen noch mehr möglich.
Vanessa Fässler (*1993), Praktikum als Gemüsegärtnerin Demeter, Winterthur
Ich setze mich für eine Neue Partei in der Schweiz ein, die genau das fördern will. Alles Soziale, ökologische ... etc.
Die Partei heisst Integrale Politik. Man kann sich darüber im Internet informieren.
Ich finde es wichtig, alle diese Menschen zu vernetzen, die sich auch Gedanken über die Zukunft der Welt, der Menschen und den Tieren machen und sich fragen, wie das weitergehen soll.
Deshalb spreche ich mit sehr vielen verschiedenen Leuten und fordere sie dazu auf, etwas zu unternehmen.
1% der menschheit hat mehr Geld, wie die restlichen 99 % zusammen!! Das rüttelt auf.
Zum vernetzen und engagieren brauche ich viel Zeit. Ich versuche gute Energie zu verbreiten, indem ich ehrlich und offen bin. Ich versuche auch einige kleinere Sachen direkt zu verändern. (Z.B. das im Stadtpark Alu und Pet und der restliche Abfall getrennt wird)
Ansonsten mache ich ein Praktikum auf einem Demeter Gemüsebetrieb. Das macht mir Spass, aber am liebsten wäre ich jeden Tag damit beschäftigt, die Welt zum Guten zu verändern. Das wäre mit dem Grundeinkommen noch mehr möglich.
Vanessa Fässler (*1993), Praktikum als Gemüsegärtnerin Demeter, Winterthur
15 Mai 2011
Seb Rol
Ich würde meine Lehre als Polygraf abschliessen und dann noch die Berufsmatura anhängen. Danach würde ich mir einen Teilzeitjob suchen und versuchen als Künstler/Musiker Fuß zu fassen!
Seb Rol (*1991), Polygraf, Winterthur
Seb Rol (*1991), Polygraf, Winterthur
M. G.
Ich würde halbtags arbeiten gehen in meinem jetzigen Beruf als Sachbearbeiterin und nebenbei die Matura machen, später würde ich dann studieren an der Fachhochschule für Soziale Arbeit. Danach würde ich 50% als Sozialarbeiterin arbeiten und könnte endlich meinen Traumberuf ausüben. Das kann ich jetzt alles nicht, da ich Arbeit und Studium finanziell nicht unter einen Hut bringe... und das macht mich unglücklich und unmotiviert!
M. G. (*1989), Kauffrau, Bern
M. G. (*1989), Kauffrau, Bern
11 Mai 2011
Johann Dora
Job hinschmeissen, Bier saufend an der Limmat liegen. Wie all die Alkis, Linken und Penner, einfach ohne mühsames Betteln.
Johann Dora (*1977), wissenschaftlicher Angestellter, Zürich
Johann Dora (*1977), wissenschaftlicher Angestellter, Zürich
judith frankenberg
ich würde als architekt einfach an weniger projekten gleichzeitig als jetzt arbeiten. dafür würde ich mehr arbeit in diese wenigeren projekte investieren. in der gewonnenen zeit würde ich mich mehr um mein privatleben kümmern und aber auch andere projekte anstoßen, die mit meinem beruf zu tun haben (zb partizipatives entwerfen mit jugendlichen). diese projekte sind normalerweise - wenn sie nicht gerade gefördert werden - unbezahlbar im sinne des arbeitsaufwands. sie haben aber einen tollen effekt auf unsere gesellschaft!
judith frankenberg (*1979), architekt, berlin
judith frankenberg (*1979), architekt, berlin
Maren Papasavva
Als Grundschullehrerin arbeiten, eventuell auch im Kindergarten oder im Jugendamt, Sozialarbeiterin,... diese Richtung
Maren Papasavva (*1990), Studentin
Maren Papasavva (*1990), Studentin
10 Mai 2011
Joern Salhauge
Da ich noch rund 2500 an Miete bekomme, würde ich voerst mal nicht arbeiten. Dies auch aus gesundheitlichen Gründen. Danach würde ich mir eine 50% Stelle suchen, damit ich wieder auf den gewohnten Lebensstandard käme, oder ich würde versuchen mich Selbständig zu machen.
Joern Salhauge (*1975), Logistikmitarbeiter, Ennetbürgen
Joern Salhauge (*1975), Logistikmitarbeiter, Ennetbürgen
Sven Zimmermann
Ich würde nur noch 60 oder 80% arbeiten!
Sven Zimmermann (*1979), Dipl. Bauingenieur
Sven Zimmermann (*1979), Dipl. Bauingenieur
28 April 2011
Mario Mango
Ich arbeite bereits privat sehr viel mit exotischen und unter anderem auch mit stark bedrohten Tierarten, durch Nachzuchten von meiner Seite ist deren Bestand ein Stückweit mehr gesichert. Dies würde ich ausbauen und Hauptberuflich tun!
Mario Mango (*1964), Tierpfleger, Deutschland
Mario Mango (*1964), Tierpfleger, Deutschland
Sandra Haas
Seit ich mir kürzlich den Film über das bedingungslose Grundeinkommen angeschaut habe, lässt mich der Gedanke daran nicht mehr los!
Kurz zu meiner Situation: ich bin alleinerziehende Mutter(nun schon seit 6 Jahren)von 2 Kindern (13 und 15 Jahre). Mein Arbeitspensum habe ich kontinuierlich aufgestockt, um finanziell über die Runden zu kommen. Seit 2 Jahren arbeite ich zu 80% bei einem Pharmamulti, habe neben der Arbeit und der Kindererziehung noch ein EFH zu unterhalten. Mein Leben ist purer Stress und soviel ich mich auch anstrenge und bemühe, die Hoffnung, jemals auf 'einen grünen Zweig' zu kommen und mehr Zeit zum Leben zu haben, habe ich schon längst aufgegben.
Ich stelle mir das 'BGE' als einen Segen vor. Ich bin überzeugt, der ganze immense Druck und Stress würde sich auflösen und die Menschen würden sich allmählich entspannen. Zufriedenheit würde sich breit machen und was das heisst in Bezug auf das menschliche Wirken und Sein...ich werde euphorisch!!
Ich würde sicher weiter arbeiten, aber das, was mir Spass macht und mir sinnvoll und wichtig erscheint. Dabei soll die Balance zwischen Arbeit und Freizeit endlich stimmen, so dass ich glücklich sagen kann: ja, ich geniesse mein Leben in vollen Zügen!
Ich wünsche mir sehr, dass diese Idee bald umgesetz wird und melde mich jetzt schon freiwillig als 'Versuchskaninchen' an...
Sandra Haas (*1967), Laborantin, Bottmingen
Kurz zu meiner Situation: ich bin alleinerziehende Mutter(nun schon seit 6 Jahren)von 2 Kindern (13 und 15 Jahre). Mein Arbeitspensum habe ich kontinuierlich aufgestockt, um finanziell über die Runden zu kommen. Seit 2 Jahren arbeite ich zu 80% bei einem Pharmamulti, habe neben der Arbeit und der Kindererziehung noch ein EFH zu unterhalten. Mein Leben ist purer Stress und soviel ich mich auch anstrenge und bemühe, die Hoffnung, jemals auf 'einen grünen Zweig' zu kommen und mehr Zeit zum Leben zu haben, habe ich schon längst aufgegben.
Ich stelle mir das 'BGE' als einen Segen vor. Ich bin überzeugt, der ganze immense Druck und Stress würde sich auflösen und die Menschen würden sich allmählich entspannen. Zufriedenheit würde sich breit machen und was das heisst in Bezug auf das menschliche Wirken und Sein...ich werde euphorisch!!
Ich würde sicher weiter arbeiten, aber das, was mir Spass macht und mir sinnvoll und wichtig erscheint. Dabei soll die Balance zwischen Arbeit und Freizeit endlich stimmen, so dass ich glücklich sagen kann: ja, ich geniesse mein Leben in vollen Zügen!
Ich wünsche mir sehr, dass diese Idee bald umgesetz wird und melde mich jetzt schon freiwillig als 'Versuchskaninchen' an...
Sandra Haas (*1967), Laborantin, Bottmingen
Abonnieren
Posts (Atom)