ich würde für andere da sein. ihnen zuhören, mit ihnen lösungen für probleme suchen, trösten bei liebeskummer, kinder hüten, karten legen... malen, fotografieren und meine kunst nur um ihretwillen machen und nicht dafür, dass sie anderen gefällt. ferner, wieder aufs land ziehen, einen hühnerhof haben, gemüse anpflanzen und in der freizeit wieder autos restaurieren.
Brigitta Colombo (*1953), Designerin, Zürich
04 November 2009
Robin Schwarz
Eine Arbeit die mich erfüllt und womit ich genug verdiene um mir zusätzlich meinen Lebensstil finanzieren zu können.
Robin Schwarz (*1989), Schüler/Musikjournalist, Regensdorf
Robin Schwarz (*1989), Schüler/Musikjournalist, Regensdorf
Demis D.
Meinen Traumberuf übe ich, entgegen aller anfänglichen Widerstände, seit nunmehr 7 Jahren aus. Ich lebe von einem meiner Talente, dem künstlerischen Malen, und leiste damit einen Beitrag zur Lebensqualität vieler Menschen, aber auch einen Beitrag zu potentiellen Innovationen, die durchaus auch in Wissenschaft und Technik münden können.
Das bedingungslose Grundeinkommen halte ich für sicherlich umwälzend, und großartig in seiner primären Idee, daher würde ich sie jederzeit unterstützen.
Schon vor 20 Jahren kam mir der Gedanke, daß es in großem Stil zu einer Umbesetzung von Arbeitsplätzen käme, falls es den Menschen nur möglich wäre, tatsächlich ihren Neigungen und Talenten zu folgen ! Resultat wäre eine bisher ungekannte ökonomische Effizienz, gleichzeitig eine gesundende Gesellschaft, die ihre Kinder eben nicht länger vernachlässigen muß aus Zeit- oder Geldmangel.
Ich wäre also dafür, dieses Experiment zu wagen. Ich würde definitiv dafür stimmen.
Viele Grüße!
Demis D. (*1964), freischaffender Künstler, BRD
Das bedingungslose Grundeinkommen halte ich für sicherlich umwälzend, und großartig in seiner primären Idee, daher würde ich sie jederzeit unterstützen.
Schon vor 20 Jahren kam mir der Gedanke, daß es in großem Stil zu einer Umbesetzung von Arbeitsplätzen käme, falls es den Menschen nur möglich wäre, tatsächlich ihren Neigungen und Talenten zu folgen ! Resultat wäre eine bisher ungekannte ökonomische Effizienz, gleichzeitig eine gesundende Gesellschaft, die ihre Kinder eben nicht länger vernachlässigen muß aus Zeit- oder Geldmangel.
Ich wäre also dafür, dieses Experiment zu wagen. Ich würde definitiv dafür stimmen.
Viele Grüße!
Demis D. (*1964), freischaffender Künstler, BRD
Gerhard Collmann
Ich würde 20-30% meiner Arbeit reduzieren um mehr Zeit für die ehrenamtliche Parteiarbeit zu haben. Da meine Kinder in Schule/ bzw. Studium nicht mehr nur von meinem Einkommen abhängig sind, könnte ich viel stressfreier handeln und arbeiten. Ein Grundeinkommen mindert die Ungerechtigkeiten gegenüber der Jungen und Alten, der Alleinerziehenden und Geschiedenen. Dann würde ich eine Quote von 40-50% meines Einkommens oberhalb des Grundeinkommens für "Grundeinkommenssteuer" oder Konsumsteuer bezahlen, dieses würde einige Systeme (Gesundheit, Bildung, Sozialabgaben, Soli...) einfacher und transparenter machen. Dieses führt zu einer größeren Zufriedenheit aller.
Gerhard Collmann (*1956), Dipl.-Ing., Darmstadt
Gerhard Collmann (*1956), Dipl.-Ing., Darmstadt
03 November 2009
Sylvia Bucher
Was würde man tun.... Oft bleibt keine Zeit sich diese Frage zu stellen oder darüber nachzudenken. Zuerst einmal könnte man etwas Ruhe und Sicherheit finden, da einem nicht von heute auf morgen alles verloren gehen kann. Da läßt es sich viel freier atmen und Krankenkassen hätte bestimmt auch ihre Freude. Ich würde innerhalb der Gemeinde Aufgaben übernehmen oder gerne im gärtnerischen Bereich arbeiten. Im Moment kann ich die Arbeit aber nicht wechseln, da man ja in einem anderen Beruf viel weniger verdient und somit ein "Überleben" nicht garantiert ist. Jeden Tag mit Freude zur Arbeit gehen - würde uns das nicht alle bereichern? Eine Arbeit, die auch innerliche Befriedigung gibt, wer möchte das nicht. Viele Menschen würden wieder das tun was sie können und möchten und nicht was sie müssen. Angebot und Nachfrage würde weiterhin die Richtung bestimmen. Aber man ist nicht mehr erpressbar. Wie erleichtert wäre man....... Ich wage es kaum vorzustellen.
Sylvia Bucher (*1965), kaufm. Angestellte, Bad Kreuznach
Sylvia Bucher (*1965), kaufm. Angestellte, Bad Kreuznach
Adriane Drewing-Doell
Ich würde in einer Schule lehren, wie ich es seit 36 Jahren tue, denn dieser Beruf ist für mich eine Berufung. Allerdings würde ich weniger Stunden in der Woche arbeiten - nur so viele, wie ich meine Arbeit auch richtig und gut machen kann. Zum Glück arbeite ich nun schon seit einigen Jahren auf der Basis der Altersteilzeit und konnte mir so mit einer verkraftbaren Einkommensreduzierung diesen Wunsch erfüllen.
Adriane Drewing-Doell (*1948), Oberstudienrätin, Wackernheim
Adriane Drewing-Doell (*1948), Oberstudienrätin, Wackernheim
02 November 2009
Isabella Steffen
Ich würde mich selbstständig machen, eine eigene Praxis aufbauen und mehr Sozialarbeit leisten, Kinder, ältere Menschen oder Tiere betreuen.
Isabella Steffen (*1981), Schweiz
Isabella Steffen (*1981), Schweiz
Brigitte Schlägel
Ich würde mein Arbeitspensum auf etwa 30 - 40 % reduzieren, Psychologie studieren und mehr Zeit mit meinen Kindern verbringen. Ich würde meinen Garten zu einem Wohlfühl-Ernährungsplatz machen, mich mehr um meine Mutter kümmern und mich vermehrt für mein Dorf einsetzen.
Brigitte Schlägel (*1964), Sekretärin/Direktionsassistentin, Gelterkinden
Brigitte Schlägel (*1964), Sekretärin/Direktionsassistentin, Gelterkinden
Nadine Kramb
Es wäre für mich eine erlösende Befreiung von Existentängsten. Das bedingungslose Grundeinkommen würde mich sicherlich produktiver und meinen Fähigkeiten entsprechend arbeiten lassen. Ich arbeite gerne, bin gerne unter Menschen und würde ganz sicher nicht aufhören zu arbeiten. Jedoch würde ich nach Lebenslage und nach Umständen frei entscheiden können, ob oder wie viel ich arbeiten will.
Nadine Kramb (*1977), war 11 Jahre Berufstätig und studiert z.Zt. Eurythmie
Nadine Kramb (*1977), war 11 Jahre Berufstätig und studiert z.Zt. Eurythmie
Alexander Fröhlich
gäbe es ein garantiertes bedingungsloses Grundeinkommen von nicht weniger als 1000 Euro monatlich, würde ich sofort promovieren und mich noch intensiver als bisher ehrenamtlich in der Unterstützung/Betreuung von Senior/innen engagieren. Außerdem würde ich sehr viel lesen (Literatur, Philosophie) und Veranstaltungen zu jenen politischen Problemen organisieren, für die das BGE keine Lösung bietet.
Alexander Fröhlich (*1979), Politikwissenschaftler
Alexander Fröhlich (*1979), Politikwissenschaftler
Stefan Metzger
Ich würd das machen, was ich am besten kann und nicht das, wo ich am besten verdiene!
Tüfteln, Entwickeln, Designen, wahrscheinlich 14 Stunden im Tag, aber ohne Druck!
Stefan Metzger (*1979), Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur, Schweiz
Tüfteln, Entwickeln, Designen, wahrscheinlich 14 Stunden im Tag, aber ohne Druck!
Stefan Metzger (*1979), Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur, Schweiz
N.K.
Ich würde mutiger als freie Mitarbeiterin aktiv werden. Als Theaterpädagogin schöpferische Prozesse mit Kindern, Jugendlichen und Migrant/innen aktivieren, um Ihnen einen Zugang zu ihrem eigenen kreativen Tun zu ermöglichen und in einer sozialen Gemeinschaft einzubringen.
Darüber hinaus würde ich mich gerne zeitweise in sozio-/kulturellen Projekten in Entwicklungsländern engagieren. Oder auch bei ehrenamtlichen Diensten wie Lesehilfe für Grundschulkinder oder Integrationshilfe für Migrant/innen, Deutsch-Nachhilfe geben.
Ohne dass ich mich einer Festanstellung zu 150% widmen muss, damit mein Grundeinkommen gesichert ist... das wäre eine feine Sache und ich weiss, dass es mich viel zufriedener machen würde.
N. K.(*1976), Dipl.-Übersetzerin, Kulturmanagerin, Theaterpädagogin, Bremen
Darüber hinaus würde ich mich gerne zeitweise in sozio-/kulturellen Projekten in Entwicklungsländern engagieren. Oder auch bei ehrenamtlichen Diensten wie Lesehilfe für Grundschulkinder oder Integrationshilfe für Migrant/innen, Deutsch-Nachhilfe geben.
Ohne dass ich mich einer Festanstellung zu 150% widmen muss, damit mein Grundeinkommen gesichert ist... das wäre eine feine Sache und ich weiss, dass es mich viel zufriedener machen würde.
N. K.(*1976), Dipl.-Übersetzerin, Kulturmanagerin, Theaterpädagogin, Bremen
Thomas Prausse
Ich würde genauso wie heute mit Schülern Filme machen, die sich mit den Themen der Schüler auseinandersetzen, würde genauso wie heute Filme für gemeinnützige Organisationen machen, in denen sie sich präsentieren können und würde genauso wie heute Filme für Unternehmen machen, die ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen wollen. Ich würde den Imagefilm für meine Stadt mit den Leuten machen, mit denen ich ihn heute schon mache. Dabei würde ich genau wie heute um Sponsoring nachfragen, aber es wäre mir nicht unangenehm, denn ich könnte seelenruhig auf die eine oder andere Zuwendung verzichten. Und vielleicht würde der Film ein wenig anders aussehen. Wer weiß? :-)
Thomas Prausse (*1960), Videoproduzent, Eisenach
Thomas Prausse (*1960), Videoproduzent, Eisenach
Christian Frey
Ich würde die allermeisten Tage in Restaurants essen gehen, nur noch gelegentlich selber kochen und die Zutaten dafür im Globus kaufen. Ich bin Student und lebe momentan von 1600 Fr. und das gut. Ich kann mir alles leisten was ich brauche und dies in Zürich, der wohl teuersten Stadt der Schweiz. Die Vorstellung eines solchen Luxuslebens lässt mir die 2500 Fr. zu grosszügig erscheinen. Ich würde die Höhe eines Grundeinkommens eher beim Existenzminimum als bei der Armutsgrenze ansetzen. Ein Mensch der nicht arbeitet soll Existieren können nicht aber sich der Armut entziehen können, schliesslich arbeitet er nicht.
Christian Frey, Schweiz
Christian Frey, Schweiz
Reto M. Zurflüh
Ich würde mich ohne den wirtschaftlichen Druck wohler fühlen, meine Kreativität entfalten und wäre ein ausgeglichenerer Mensch. Dann würde ich bestimmt mehr Musik machen, malen und (noch mehr) gutes für andere Menschen und Organisationen leisten. Ich könnte mehr Zeit in die Erweiterung meines Wissens und meiner Fähigkeiten weiterentwickeln investieren und würde dies an andere Menschen weitergeben.
Reto M. Zurflüh (*1975), Berater, Trainer, Coach, Schweiz
Reto M. Zurflüh (*1975), Berater, Trainer, Coach, Schweiz
Hans Denn
Ich würde weiter arbeiten, aber weniger. Meinen Arbeitsplatz mit einem jetzt Arbeitslosen teilen(wenn der Boss 'mitspielt')und in meiner neu gewonnen Freizeit / Freiheit, mich mehr um meine Kinder, meine Oma und andere Mitmenschen kümmern.
Hans Denn (*1950), Schreiner, NRW
Hans Denn (*1950), Schreiner, NRW
Sonja Sonnenschein
Ich würde mir zunächst Zeit geben um die chronischen Leiden, die von den Misshandlungen durch meinen Vater entstanden sind, heilen lassen zu können. Dann würde ich mit künstlerischen Aktivitäten und Ausstellungen den oft versteckten, verheimlichten Leiden von Kindern und Jugendlichen, die in ihrem Elternhaus misshandelt werden, Raum geben.
Langfristig würde ich einen Hof aufbauen, der einen Schutzraum für entflohene Jugendliche bietet - es würden ja sicher mehr Jugendliche schon viel früher aus ihrem Elternhaus fliehen, wenn sie dort misshandelt werden aber ihr eigenes Grundeinkommen erhalten!
Vielleicht aber auch ein Hof für junge Frauen, die sich nach dem Ausstieg aus der Prostitution neu orientieren - was mit einem bedingungslosen Grundeinkommen sicher Tausende tun würden!
Sonja Sonnenschein (*1980), Doktoratin Sozialwissenschaften, Deutschland
Langfristig würde ich einen Hof aufbauen, der einen Schutzraum für entflohene Jugendliche bietet - es würden ja sicher mehr Jugendliche schon viel früher aus ihrem Elternhaus fliehen, wenn sie dort misshandelt werden aber ihr eigenes Grundeinkommen erhalten!
Vielleicht aber auch ein Hof für junge Frauen, die sich nach dem Ausstieg aus der Prostitution neu orientieren - was mit einem bedingungslosen Grundeinkommen sicher Tausende tun würden!
Sonja Sonnenschein (*1980), Doktoratin Sozialwissenschaften, Deutschland
Ron Salert
Ich würde meine Haupttätigkeit aufs Sprechen verlegen und dabei zeitlich flexibel bleiben wollen. So könnte ich mir den Raum für berufliche Weiterbildung und andere private oder semi-professionelle Interessen wie Musik oder Schauspielerei nehmen. Und ich könnte viel besser soziale Kontakte pflegen, weil ich auf den jeweiligen Lebensrhythmus meiner Lieben eingehen könnte.
Ron Salert (*1976), Sprecher/Mediengestalter, Herne
Ron Salert (*1976), Sprecher/Mediengestalter, Herne
Eva Scheider
Ich würde weiter als Sängerin arbeiten, hätte aber nicht den Leistungsdruck auf meiner Stimme, der mir so oft meine Kreativität einschränkt. Außerdem hätte ich genügend Zeit und Ruhe mich weiterzubilden.
Eva Scheider, Opersängerin
Eva Scheider, Opersängerin
01 November 2009
Daniel Brandl
Ich würde nie wieder Musik machen für Leute die es nicht würdigen können.
Wenn ich genug Geld hätte würde ich nur noch denen Unterricht geben, die es wirklich wollen und nicht des Geldes wegen weiter durchziehen. (manche Eltern können sehr grausam sein)
Weiter würde ich darüber nachdenken, was ich noch so kann. Mich vielleicht in anderen Bereichen ausprobieren, ohne den Druck damit SOFORT Geld verdienen zu müssen.
Ich denke, es würde die Kreativität der Gesellschaft stärken und somit zu einer allgemeinen Verbesserung führen.
Keine Angst mehr... man stelle sich vor...
Daniel Bradl (*1983), Musiker
Wenn ich genug Geld hätte würde ich nur noch denen Unterricht geben, die es wirklich wollen und nicht des Geldes wegen weiter durchziehen. (manche Eltern können sehr grausam sein)
Weiter würde ich darüber nachdenken, was ich noch so kann. Mich vielleicht in anderen Bereichen ausprobieren, ohne den Druck damit SOFORT Geld verdienen zu müssen.
Ich denke, es würde die Kreativität der Gesellschaft stärken und somit zu einer allgemeinen Verbesserung führen.
Keine Angst mehr... man stelle sich vor...
Daniel Bradl (*1983), Musiker
Daniel Kropf
Ich könnte mich endlich auf's Musik machen und Geschichten schreiben konzentrieren, statt nur Ideen anzusammeln und hätte zudem noch genug Zeit für die Familie.
Daniel Kropf (*1963), Informatiker, Schweiz
Daniel Kropf (*1963), Informatiker, Schweiz
Sven Stienen
Ich würde weiter das tun, was ich auch jetzt schon mache: als freier Journalist und Autor an unterschiedlichsten Projekten arbeiten. Nur mit erheblich weniger Druck; vermutlich könnte ich sogar auf reine "Brotjobs" verzichten und mich auf die Themen und Jobs konzentrieren, die mir Spaß machen.
Sven Stienen (*1979), Freelancer, Bochum
Sven Stienen (*1979), Freelancer, Bochum
Tobias Sennhauser
Für mich würde sich wenig ändern. Ich würde genau gleich weiterstudieren und in der WG wohnen, während ein bedingungsloses Grundeinkommen für meine Eltern enorme finanzielle Konsequenzen hätte: Ihre drei Kinder stünden bereits auf eigenen Füssen. Was sich für mich ändern würde, wären vor allem meine Einkaufsgewohnheiten. M-Budget und Prix Garantie würden entgültig aus dem Warenkorb verbannt, um den Fairtrade Produkten Platz zu machen.
Tobias Sennhauser (*1984), Student, Bern
Tobias Sennhauser (*1984), Student, Bern
Peter Wurm
Ich würde genau das machen, was ich jetzt mache.
Peter Wurm (*1969), Unternehmer, Wien
Peter Wurm (*1969), Unternehmer, Wien
Heiko Böttger
Als Informatiker habe ich einen Beruf gewählt, in dem hohe Erwartungen an die Qualität meiner Arbeit gefordert wird.
Mit einem Grundeinkommen könnte ich mir vorstellen, dass ich wesentlich lockerer und entspannter an die Sache herangehen könnte. Zu dem würde ich mir wohl öfters die Möglichkeit gönnen mich durch Seminare und Kurse weiter zu bilden.
Obwohl ich mich mit meinen jetzigen Arbeitskollegen sehr gut verstehe, würde ich dann wohl versuchen einige Freunde und ehemaligen Studienkollegen zusammen zu bekommen, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Außerdem würde ich meine Arbeitszeit wesentlich freier einteilen und den Arbeitsort zur Entspannung auch öfters einmal an einen anderen Ort verlagern.
Womöglich würde ich aber nicht mehr eine ganze 42,5 Stundenwoche für die Softwareentwicklung arbeiten, sondern lieber etwas mehr Zeit in die Unterstützung meine Mitmenschen investieren.
Heiko Böttger (*1981), Diplom-Informatiker, Waldshut-Tiengen
Mit einem Grundeinkommen könnte ich mir vorstellen, dass ich wesentlich lockerer und entspannter an die Sache herangehen könnte. Zu dem würde ich mir wohl öfters die Möglichkeit gönnen mich durch Seminare und Kurse weiter zu bilden.
Obwohl ich mich mit meinen jetzigen Arbeitskollegen sehr gut verstehe, würde ich dann wohl versuchen einige Freunde und ehemaligen Studienkollegen zusammen zu bekommen, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Außerdem würde ich meine Arbeitszeit wesentlich freier einteilen und den Arbeitsort zur Entspannung auch öfters einmal an einen anderen Ort verlagern.
Womöglich würde ich aber nicht mehr eine ganze 42,5 Stundenwoche für die Softwareentwicklung arbeiten, sondern lieber etwas mehr Zeit in die Unterstützung meine Mitmenschen investieren.
Heiko Böttger (*1981), Diplom-Informatiker, Waldshut-Tiengen
David Thamm
Ich würde vom Asphalt-Poeten und Collagen Bastler, zu einem Wesen der sich und den Mitmenschen in dieser Zeit- , effektiv und wirklich etwas Gutes tun und- zurückgeben könnte.
David Thamm (*1979), Verkäufer, Richterswil
David Thamm (*1979), Verkäufer, Richterswil
Hussen Bari
Ich persönlich würde mich in einem Bereich der mir Spaß macht selbständig machen, schon alleine deswegen weil der Konsum sicherlich sehr ansteigen würde, und ich von diesem Marktwachstum gerne mit profitieren möchte!
Hussen Bari (*1988), technischer Zeichner, Eggelsberg
Hussen Bari (*1988), technischer Zeichner, Eggelsberg
Christian Eberle
Ich würde (wie auch jetzt) Filmprojekte, Kunst und Musik machen. Außerdem in einigen Jahren als Karatetrainer arbeiten.
Christian Eberle (*1978), selbständig mit Film- und Grafikarbeiten, Görisried
Christian Eberle (*1978), selbständig mit Film- und Grafikarbeiten, Görisried
Ulrike Hiltmann
Meiner Erfahrung nach arbeite ich an einem "arbeitsfreien" Tag viel lustvoller, effizienter und bin kreativer - und am Abend glücklich darüber, was ich alles bewirken konnte - ohne dienstverpflichtet gewesen zu sein! Grundeinkommen wäre ein Weg, nicht die Ware Arbeit, sondern die Wahre Arbeit zu erledigen!
Ulrike Hiltmann, Berlin
Ulrike Hiltmann, Berlin
Christoph Oling
Gespräche mit einfachen Leuten mit einfachen Jobs fördern erstaunliches zutage: "Wenn ich 2500 Franken geschenkt bekäme und das jeden Monat, ich wär doch nicht blöd und würde mich um Jobs bemühen!" "In der Abwaschküche in tropischen Verhältnissen chrampfen, nein das wäre dann vorbei". - "Ha, da würde ich mein Pensum reduzieren und das tun, was ich schon lange gerne täte: Reisen, Bücher lesen, Fortbildungen machen, Malen...etc." - "Ich würde nur noch soziale Engagements annehmen, momentan arbeite ich in einer Pharmafirma und hasse meinen monotonen Job. Das wäre sensationell, wenn ich dort kündigen könnte; ich kann es kaum erwarten".
Christoph Oling (*1948), Geschäftsführer, Dornach
Christoph Oling (*1948), Geschäftsführer, Dornach
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