18 Juni 2008

Andrea Gross

Ich würde das Grundeinkommen in sinnvolle, d.h. HUMANE Projekte investieren, sowohl mit Geld als auch mit meiner Arbeitszeit. Es würde die KULTURELLE VIELFALT, innere Ruhe + Ausgeglichenheit IN EINEM UNGLAUBLICHEN AUSMASS BEREICHERN.
Derzeit gibt es ja KAUM ZEIT für wirkliche ECHTE GEMEINSCHAFT, die nicht auf Lüge oder ILLUSIONEN aufgebaut ist. DAS MÖCHTE ICH ÄNDERN ! *

Andrea GROSS (*1961), Raumplanerin, Wien

14 Juni 2008

Günter Schwarz

Ich betrachte mich als Lebenskünstler, Geld steht bei mir nicht im Mittelpunkt.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde mich jedoch freier machen und nebenbei arbeiten lassen. Die individuelleren Gestaltungsmöglichkeiten mit einem bedingungslosen Grundeinkommen würden positv auf mich wirken.

Jetzt in Deutschland mit der sozialen Absicherung bei Arbeitslosigkeit, sehe ich mich eher behindert. Die Zwangsarbeit des jetzigen Systems in Deutschland wirkt feindlich auf mich, so dass ich mich lediglich ehrenamtlich betätige.

Günter Schwarz (*1951), Betriebswirt, Berlin

23 Mai 2008

Uta Barthold

Ich würde halbtags oder dreiviertel tags arbeiten. Das bedeutet mehr zeit für die Unterrichtsvorbereitung zu haben und auch mal was für den Unterricht machen, was länger dauert. Ich wäre ausgeruhter und hätte noch mehr Elan für meine Arbeit und Freizeit.
In der Freizeit wäre mehr Zeit für meine Hobby (malen, nähen, wandern) und meine Familie

Uta Barthold (*1956), EDV Lehrerin, Dresden

Sonja Kühne

Wenn ich Fr. 2'500.- regelmässig und bedingungslos auf dem Konto hätte, würde ich meine Lohnarbeit auf Teilzeit legen und mit der 2. Hälfte Zeit mich sozial engagieren. Zum Beispiel würde ich wieder mehr als Nachhilfelehrerin arbeiten und das kostenlos. Oder ich würde Kinder anderer Mütter betreuen. Ich bin sicher, dass viele Frauen ihre mütterliche und soziale Seite mehr ausleben würden.
Aber eine andere Seite sehe ich auch noch! Wie bringt man Leute dazu, früh am Morgen aufzustehen und den ganzen Tag eine beschwerliche, langweilige und gesundheitsschädigende Arbeit zu verrichten? Ironischerweise muss man den einfachen Leuten den Essenskorb hoch hängen, bis sie so arbeiten!
Für viele würde der Arbeitszwang wegfallen! Das würde viele Leute davon abhalten, sich als Lohnsklaven mit irgendeiner Billiglohnarbeit ihre Kraft und Zeit ausbeuten zu lassen. Und viele Produktionsbetriebe leben heute genau davon. Der ganze Bau- und Reinigungssektor, die Spital- und Altenpflege, aber auch viele Fliessbandproduktionen würden stark ausgedünnt, die Leute würden nach ihrem Gutdünken reduziert arbeiten! Das wird der Grund sein, warum genau die Arbeitgeberorganisationen dagegen angehen werden. Die Industrie ist heute immer noch auf das Heer der Arbeiter oder Lohnsklaven angewiesen. Auf der anderen Seite würde nicht mehr so viel Mist produziert, der nicht nötig ist, nur um gute Verkaufszahlen zu schreiben!

Sonja Kühne (*1957), Sekundarlehrerin/jetzt Sekretärin, Schlierbach

22 April 2008

Barbara Mellinger

Als Beamtin auf Lebenszeit hat man eigentlich sein Auskommen. Und ich verrichte meine Arbeit auch dankbar in diesem Bewusstsein. Ich weiß nicht, ob ich, wenn ein bedingungsloses Grundeinkommen ermöglicht würde, aussteigen würde. Denn schließlich ist auch ideelles Engagement im öffentlichen Dienst gefragt. Aber ich bin unbedingt für das bedingungslose Grundeinkommen. Vor allem für diejenigen, die heute wirtschaftlich ausgebeutet werden.

Barbara Mellinger (*1956), Verwaltungsbeamtin, Wiesbaden

11 April 2008

Jens Heinrich

Ich arbeite schon heute daran, als wäre das Grundeinkommen vorhanden. Ich restauriere alte Schallplatten auf, die mir die Leute zukommen lassen. Nur reicht der vom Umsatz erzielte Gewinn nicht aus, um zu überleben. Daher bekomme ich heute ergänzendes ALG-II. Ich muß immer darauf schauen, nicht zu viel zu verdienen, sonst wird alles gegengerechnet. Mit einem Grundeinkommen könnte ich mich mehr auf meine eigentliche Arbeit konzentrieren und hätte auch mehr Lebensqualität. So könnte man auch eine Krankheit oder andere unerwartete Arbeitsausfälle überbrücken. Gern möchte ich die Idee des Grundeinkommens auch weitergeben wollen. Vielen Leuten auch hier im Erzgebirge, wo immernoch eine sehr hohe Arbeitslosigkeit dominant ist, ist ein Grundeinkommen eine große Hilfe.

Jens Heinich (*1964), Elektroniker, Zschopau

10 April 2008

Jens Adolf Frense

Ich bin bedingungsloser Beführworter des Grundeinkommens!
Da ich in Deutschalnd lebe und kein Harz4 Geld bekomme - weil verheiratet - lebe ich von Zirka 70 Euro im Monat für Lebensmittel. Nicht mehr, denn mein gesammtes Einkommen beläuft sich auf kaum mehr als 250 Euro im Monat.
Was ich machen würde? Genau das was ich jetzt auch mache: Kurierfahren! Das ist ein bischen mein Traumberuf. Auch auf den Mittelaltermärkte würde ich weiter fahren und auch meine Telefonarbeit würde ich weitermachen. Nur eines würde ich nicht mehr machen! Für so wenig Geld arbeiten.
Durch ein bedingungsloses Grundeinkommen sehe ich die warlich existentiellen Notlagen sehr sehr vieler Mittellosen beseitigt. Die realen Geschichten die mir meine beiden Töchter erzählen, mit welchen Schikanen sie zu kämpfen haben, weil sie Mütter sind, würden Bände füllen. Alleine die Krankenkassenbeiträge machen mein finanzelles Überleben fast unmöglich. Ich verdinge mich zur Zeit für ungefähr 2.50 Euro die Stunde.

Jens Adolf Frese (*1950), Kurier, Berlin

02 April 2008

Andrea Bayer

Das kann ich Ihnen sagen: eine in meinen Augen überflüssige Tätigkeit gegen eine ehrenamtliche in beispielsweise einem Pflegeheimen tauschen. Vorher aber auch - ganz ehrlich - drei/vier Monate für meine Bedürfnisse nutzen, die ich bisher allen nachzuordnen hatte.

Andrea Bayer (*1958), Referentin, Köln

Julio Chavez

Ich würde wohl gar nichts tun, da der Anreiz, mich irgendwie noch zu bemühen so dann wohl gar nicht mehr gegeben wäre.

Julio Chavez (*1986), Student

29 März 2008

Gerhard Bandorf

Ich würde kulturelle, soziale Arbeit leisten, indem ich an Menschen mit biographischen Entwicklungsschwierigkeiten herantreten könnte, um ihnen Dinge wie Kunst, Literatur und Philosophie als Lebensmittel anzubieten.
Und ich würde versuchen, andere Menschen ebenso dazu anzustiften.

Gerhard Bandorf (*1954), selbständig, Bonn

17 März 2008

Raphael Jenzer

Ich würde meinem Hobby professionel nachgehen -> Tanzen. - Events organisieren, täglich Kurse geben, usw.
Ich finde diesses Einkommen super, es fördert die Kultur in der Schweiz und die freischaffenden Künstler!

Raphael Jenzer, Bern

08 März 2008

Gerhard Marhold

Ich würde sicher eine Ausbildung zum Altenpfleger machen und mich dann um Menschen kümmern die von der Gesellschaft bis heute ausgegrenzt werden.

Gerhard Marhold (*1965), Eisenbahner z.Z Hartz4-Opfer, Cottbus

Stefanie Graf

Das Selbe wie vorher, nur etwas entspannter!

Stefanie Graf (*1978), Schweiz

07 März 2008

Ruth Veron

Ich könnte endlich bedingungslos Leben. Mensch sein, ohne mich dafür rechfertigen zu müssen und ohne dafür weit unterhalb der Armutsgrenze leben zu müssen. Ich würde wohl in den Genuss von Menschenrechten kommen.

Ruth Veron (*1988), Mensch

29 Februar 2008

Gerhard Marhold

Ich würde sicher eine Ausbildung zum Altenpfleger machen und mich dann um Menschen kümmern die von der Gesellschaft bis heute ausgegrenzt werden.

Gerhard Marhold (*1965), Eisenbahner z.Z. Hartz4-Opfer, Cottbus

19 Februar 2008

Kenzo van Gogh

als erstes würde ich für einige zeit in ein buddhistisches kloster gehen um zur ruhe zu kommen, zu meditieren und selbstversorgerisch zu leben.
nach dieser zeit würde ich mir gerne einen eigenen ausbildungsgang zusammenstellen, da es an keiner fachhochschule, universität etc. einen gibt, der mich vollends überzeugt und der mich in diesem masse fordern und fördern würde, wie ich es brauche. die ausbildung würde aus folgenden fächern bestehen: musik (gesang), schauspielunterricht, asiatische kampfkunst, massage, anatomiekunde, ökologischer landbau, östliche medizin.
dieses wissen und die erfahrung würde ich später gerne an kinder und erwachsene weitergeben, damit sie die kraft haben ihr glück zu finden mit rücksicht auf das glück der anderen!

Kenzo van Gogh (*1984), Basel

08 Februar 2008

Sophie Schulze

Den sicheren aber langweiligen Job kündigen und ENDLICH studieren! Momentan wüsste ich nicht, wie ich das Studium finanzieren sollte... Nach dem Studium arbeiten (nur noch 50%) und ein Pflegekind aufnehmen. Wäre das schön!

Sophie Schulze, Angestellte in der Öffentlichen Verwaltung

07 Februar 2008

Jannes Siebler

Ich würde Politiker werden, weil ich für Gerrechtigkeit, Frieden, Integration anderer Kulturen und Gleichheit kämpfen will. Sich auf die faule Haut zu legen käme nicht in Frage und ich bin überzeugt davon, dass das jedem so geht wie mir. Das Menschen faul seien ist das größte Vorurteil unserer Gesellschaft.

Jannes Siebler (*1992), Schüler, Bornheim

31 Januar 2008

Anouk Joliat

Ich würde Hausfrau werden,
für meine älteren Nachbarinnen mehr sorgen (einkaufen, den ewiggleichen Geschichten über ihre Katzen geduldiger zuhören...
täglich mich vergewissern, dass sie noch leben)
und selber Mittagstische und Kindernachmittage und Quartier- und Müttertreffs organisieren.
Unser Heim besser gestalten.
Besser und lustvoller kochen.
Lesen und mich weiterbilden.
Mehr Zeit haben, um mit den Kindern völlig unorganisiert herumzutrödeln und plötzlich entdecken wir aus dem Nichts ein megatolles selbsterfundenes Spiel.
Die Nachbarn mobilisieren und einen gemeinsamen Hinterhof, oder eine Spielstrasse zu gestalten.
Endlich alle Nachbarn kennenlernen.
Mein Mann kann endlich das Bett selberbauen (und die anderen Gestelle) und das Kinderhaus im Garten.
Ich gebe meine Hebammenkunst gratis weiter an Leute, die nix zahlen können.
Babysachen selber stricken.

Anouk Joliat (*1975), Hebamme, Basel

Sonja Eder

Ich würde auf alle Fälle meinen Job weitermachen, denn ich liebe meine Arbeit. Und ich denke auch, dass die Menschen geistig versumpern, die nur daheim rumsitzen, fernsehen und nichts tun... Aaaaber - und jetzt kommts *lach* - würde ich auf alle Fälle nicht mehr jeden Tag arbeiten gehen und meine Zeit für Dinge, die mich auch sonst noch interessieren nutzen... Ich glaube, dass viele Menschen Talente haben, die sie einfach aus Zeitmangel nicht weiterbilden können. Schade...

Warum könnte man nicht eine Unterschriftenaktion oder sonstiges starten. Es ist ja immer recht schön über das Grundeinkommen zu lesen, aber wann können wir endlich was dafür tun??? Von alleine geben die Politiker nicht klein bei. Es wird Zeit, dass Jeder gut leben kann, dass keiner mehr von einem Sozialamt oder einem Job abhängig ist. Das Geld ist dafür da, nur klar, die Politiker heimsen es lieber selber ein....

Sonja Eder (*1975) Tierarztassistentin, Wien

29 Januar 2008

julia littmann

alles das, was seit jahren entweder gar nicht oder nur unter völliger verausgabung passieren kann. das aufwändig recherchierte buch, der wichtige film, das abenteuerliche theaterprojekt, tolle erfindungen in produktion geben, originelle designs entwerfen, extremes und entspanntes, da helfen, dort einmischen, für freunde und familie in not immer noch energie übrig haben und für andere grad auch noch. freie schulen und mehrgenerationenhäuser unterstützen. das würd ich tun und all das andere, das noch fehlt, bis alles getan ist.

julia littmann, jounalistin

20 Januar 2008

Gabi Noll

Ich würde weiterhin das arbeiten, das tun, was ich am liebsten mache und am besten kann: beraten, begleiten: Kinder, Jugendliche, Erwachsene. Aber ich würde es nicht mehr so oft und unter finanziellem Druck machen müssen. Womöglich würde sich die Qualität noch verbessern... und ich würde es noch länger machen können, weil ich nicht so schnell ausgelaugt wäre...? Tja... das ist eine gute Vorstellung. Kann ich "etwas tun" - damit das möglichst möglich wird?

Gabi Noll (*1960), Sozialpädagogin/ Systemisch-lösungsorientierte Therapeutin, Pratteln, Schweiz

Marc Segmüller

Ich würde meine Lehre Abschliessen. Danach ausgiebig Englisch lernen. Ich glaube am Anfang würde ich nicht arbeiten gehen, sonder mir Zeit nehmen für die Selbstverwirklichung. Klar das ist ein Standpunkt aus der Lehre(immoment 800.- Brutto). Für mich wären 2000.- mehr als genug.

Allerdings denke ich nicht, dass ich nacher nie mehr arbeiten würde. 50% Jobs, und in der Freizeit genug Zeit und Geld mich sozialpolitisch zu engagieren. Was konkret ich Arbeiten würde kann ich nicht sagen.

Marc Segmüller (*1989), Informatik-Lehrling, Rebstein, Schweiz

18 Januar 2008

Johannes Bosch

Qualitätssoftware schreiben!
Software die ausgereift ist, die sich an dem Menschen orientiert. Software sollte so einfach sein, wie das Bedienen eines Lichtschalters. Z.B. Barrierefreiheit im Internet für alle ermöglichen. Oh es gibt so viel zu tun, wenn ich mich nicht immer um meine Miete kümmern müßte. Für die wirklich interessanten Dinge gibt es kaum einen Markt, geschweige den ein Einkommen. Macht mal hin, das Leben wird immer kürzer.

Johannes Bosch (*1970), Informatiker, Mainz, Deutschland

Ursula Kümin

Mit 50+ auf Arbeitssuche und ca. 500 Bewerbungen und ebensovielen Absagen bin ich absolut für "Ein Grundeinkommen". Dies würde allen Arbeitslosen den Gang zum Sozialamt abnehmen.
Es wäre dann sogar möglich, dass Firmen und Personalvermittler auch wieder den Fokus auf "ältere Semester" legen würden und diese wieder in einem vernünftigen Arbeitsprozess eingegliedert werden.

Ursula Kümin (*1951), PC-Supporter/kaufmännische Angestellte,
Bonstetten, Schweiz

05 Januar 2008

Horst Primke

Ich bin für ein Grundeinkommen, welches mich frei von Existenzangst macht. Ich lebe von Grundsicherung und bewege mich an der Armutsgrenze. Ich arbeite ehrenamlich beim Besuchsdienst, als Gitarrenspieler und Gospelsänger, gebe Sprachunterricht für Ausländer. Ich vermisse eine Basisaufstellung von Miete, Lebensmittel, Taschengeld. Es wird viel zu sehr geredet und zu wenig gehandelt.
Konzept aufstellen und die Politiker bombadieren.
Wunderbares Internet. Wir brauchen keine Versammlungen mehr und Interessenverteter. Wir sind das Volk.

Horst Primke (*1939), Rentner, Tex.Ing, Tennislehrer

30 Dezember 2007

Wolfgang Trittdiegans

Ich würde als erstes mal weiterstudieren. Würde aber mein können in Sachen Computer an andere Menschen weitergeben. Würde anbieten alte Menschen in Computer einzuführen - mein Wissen weitergeben. Bisher ist das ein Plan, den ich nur unter Bezahlung umsetzen könnte...

Wolfgang Trittdiegans, Student

Guido Riga

Ich arbeite seit 24 Jahren in einem Pflegeheim. Meine Antwort ist klar, es würde sich mit einem bedingungslosen Grundeinkommen alles ändern. Unsere Gesellschaft ist in ihren Strukturen völlig erstarrt, eine wirkliche Veränderung scheint nicht möglich zu sein, da würde ein bedingungsloses Grundeinkommen in der Tat einen Ausweg aufzeigen.
Vielleicht kennt der Leser das Buch von Jean Liedloff- "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück", dort wird die Steinzeitkultur der Yequana-Indios wie sie in den 1960iger Jahren noch bestand beschrieben, insbesondere das glückliche und harmonische Zusammenleben dieser Menschen. Interessanter Weise gibt es in der Sprache der Yequana-Indios kein Wort für Arbeit! Dies bedeutet das Yequana-Indios keinen Unterschied machten zwischen notwendigen Arbeiten oder Freizeitaktivitäten. Alle Tätigkeiten, ob das Sammeln, Jagen, eine Pflanzung anlegen, Stillen, Kinder tragen, im Bach baden, Wasser holen, Lachen, Singen oder in der Hängematte liegen, - diente dem Gemeinschaftswesen und wurde mit Freude getätigt! Und das alles in weitgehender Hierachiefreiheit, nimmand wurde zu irgendetwas gezwungen!
Da stellt sich nun die Frage,wo ist die innige Freude und das Lachen in unserer hochmodernen Arbeitswelt???
Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde uns allen ein Stück "Freiheit" zurück geben und die Möglichkeit "Nein" zu sagen, damit würden wir die Möglichkeit erhalten eine Arbeit zu finden die wieder Freude bereitet!
Nun kann der Leser herauslesen das ich in der Tat mal gerne was anderes machen würde als in einem Pflegeheim (24 Jahre) zu arbeiten, für mich sehe ich dazu allerdings nicht wirklich eine Alternative. Das würde sich mit einem bedingungslosen Grundeinkommen schlagartig ändern!
Noch ein Hinweis für den Leser der noch nicht wirklich Kontakt mit Pflegeheimen hatte. Es ist ein Spiegel unserer fortschrittlichen Gesellschaft! Es hat mehr mit einer Fabrik zu tun als mit wirklicher Mitmenschlichkeit! Mitmenschlichkeit lässt sich nicht wie viele meinen (insbesondere in der Politik) verordnen durch mehr Bestimmungen und Kontrolle (erzeugt nur mehr BÜROKRATIE und FRUST an der Arbeit. Alles nur noch Kontrolle. Wer kontrolliert eigentlich die Kontrollöre u.s.w.?) Wer in diesen Bereich etwas ändern will sollte alles möglich erdenkliche tun dieses System der Pflegeheime abzuschaffen! Da würde ein bedingungsloses Grundeinkommen- Wunder bewirken die man gar nicht davon erwartet, da bin ich mir sicher!
Liebe Grüße
Guido

Guido Riga (*1960), Altenpfleger, Deutschland

25 Dezember 2007

David Berger

Ich würde den Staat entmachten, die Sozialbürokratie entschlackten, das bedingungslose Grundeinkommen als Entfesselungskünstler des Kapitalismus rühmen, statt Vollzeit selbstverständlich bloss Teilzeit schuften, die protestantische Arbeitsethik verhöhnen, die diskriminierten Wertlosen, da Arbeitslosen resozialisieren, den Ergrauten überliefertes Wissen erheischen, meiner Mutter vergewissern, ich müsse nicht hungern, die Arbeitsfrommen heilen, länger studieren, mehr schreiben, intensiver leben und nicht bloss überleben und endlich die Welt zivilisieren, sendungsbewusster partizipieren.

David Berger (*1985), Kulurpessimist, Olten

08 Dezember 2007

Daniel Schüler

Beruflich würde sich für mich nichts ändern, da ich gerne in meinem Beruf arbeite.
Jedoch würden sich durch das Grundeinkommen neue Perspektiven eröffnen.
Bei mir wären es die Gründung einer Familie welche heutzutage ab dem zweiten Kind in Deutschland fast unbezahlbar ist.
Ich würde desweiteren das Mehr an Geld in Qualitätsware regionaler Firmen durch Konsum investieren um einen Aufschwung in Deutschland mitzugestalten. Somit hätte mein Verhalten nicht nur Auswirkung auf Deutschland, sondern auf den Rest der Welt, wo heute zu menschenunwürdigen Verhältnissen Produkte billig für den deutschen Markt produziert werden.
Desweiteren würde sich in Deutschland das komplette Gefühl von Sicherheit, durch weniger Neid; Bildungschancen, durch Gleichheit; Arbeitslosigkeit und Hartz 4, durch Abschaffung und viele andere Dinge mehr positiv etablieren.
Wir würden endlich einen evulotionären Sprung in die nächste Gesellschaftsstufe haben welcher überfällig ist.


Daniel Schüler (*1980), Polizeibeamter, Berlin