In Indien in einem Ashram leben
In Schottland an einem Buch schreiben
In Afrika Jugendprojekte begleiten
In der Schweiz Alzheimerpatienten pflegen
Dazwischen jedesmal ein paar Monate Pause...
Susanne Wohlwender
> danke für ihre antwort.
> und was arbeiten sie ohne grundeinkommen?
Ohne Grundeinkommen ist ja Existenz nicht möglich...
Haushalt und Kinderbetreuung, sogenanntes Arbeiten ohne Gehalt, wird
ja irgendwie von irgendwem bezahlt - jedenfalls in der Schweiz.
Ausserdem liegt ein wenig Geld auf der Bank, welches für mich arbeitet.
> und was würden sie nicht mehr tun, wenn für ihr einkommen gesorgt wäre?
Keine Arbeit für Entgelt mehr annehmen. Projektbezogen arbeiten und
Routine vermeiden.
27 Juni 2006
23 Juni 2006
Oliver Kielmayer
Ich würde dasselbe tun wie bereits jetzt; irgendetwas muss man ja machen! Da es sich nicht um einen grossen Betrag handeln würde, fallen Antworten wie Ferien machen ja leider weg. Ein Grundeinkommen für alle wäre auf jeden Fall ein unserer Gesellschaft angemessenes und würdiges Modell. Wozu haben wir schliesslich alles durchrationalisiert und -perfektioniert? Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist für mich ein Grundrecht und es kann nicht falsch sein, in einer monetarisierten Gesellschaft dieses Grundrecht auf eine entsprechende Art und Weise sicherzustellen.
Oliver Kielmayer (*1970), Kurator, Zürich
Oliver Kielmayer (*1970), Kurator, Zürich
13 Juni 2006
Florian Konnertz
Dasselbe wie jetzt auch: Bücher über ebay verkaufen und ein Unternehmen aufbauen. Weil ich spüre, daß ich mit viel Geld, mehr meinen Idealen entsprechend handeln kann.
Florian Konnertz (*1972), Dipl.Informatiker gelernt; ausübend: Buchhändler, Augsburg
Florian Konnertz (*1972), Dipl.Informatiker gelernt; ausübend: Buchhändler, Augsburg
12 Juni 2006
Michael Arntz
A) Wunderwunderschöne Bücher machen
B) Die größte Primzahl finden
C) Sonnenuhren bauen
D) Höchst effiziente Software entwickeln
E) Mit Pferden sprechen
F) Dokumentarfilme drehen
G) Forschen
H) Meinem Nachbarn das Haus umbauen
I) Schwimmteiche anlegen
J) Mensch werden
Michael Arntz (*1965), Grafikdesigner
B) Die größte Primzahl finden
C) Sonnenuhren bauen
D) Höchst effiziente Software entwickeln
E) Mit Pferden sprechen
F) Dokumentarfilme drehen
G) Forschen
H) Meinem Nachbarn das Haus umbauen
I) Schwimmteiche anlegen
J) Mensch werden
Michael Arntz (*1965), Grafikdesigner
Werner Rölling
1. Würde Ich meinen 11-jährigen Sohn weniger mit seinen Hausaufgaben quälen, da für seine materielle Zukunft gesorgt wäre. Vielleicht würde er später im Leben freiwillig lernen.
2. Meine Vorwürfe gegenüber meiner (jetzt arbeitslosen) Frau wegen mangelndem Beitrag zum Familieneinkommen wären gegenstandslos.
3. Einige Wochen Urlaub
4. 20-(statt-40)-Stunden-Woche im jetztigen Job
5. mehr soziales Engagement
Werner Rölling (*1961), IT-Angestellter, Berlin
2. Meine Vorwürfe gegenüber meiner (jetzt arbeitslosen) Frau wegen mangelndem Beitrag zum Familieneinkommen wären gegenstandslos.
3. Einige Wochen Urlaub
4. 20-(statt-40)-Stunden-Woche im jetztigen Job
5. mehr soziales Engagement
Werner Rölling (*1961), IT-Angestellter, Berlin
08 Juni 2006
Ursula Jegen
Artgerechte Pferdehaltung und deren Aufzucht. Bei einem liebevollen Umgang können wir Menschen viel von den Pferden lernen und uns an ihrer Schönheit und ihrem edlen Wesen erfreuen. - Eine Therapie für die Gesellschaft.
Ursula Jegen
Ursula Jegen
Bensy Becker
Ich würde meine Ausbildung als Erzieherin beenden und in diesem Job auch lange arbeiten wollen. Mein Traum ist eine eigene kleine Wohngruppe für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche zu gründen. Auf dem Weg dahin, würde ein Grundeinkommen meine Lebenshaltungskosten sichern, sodass ich mich auf meine Arbeit konzentrieren könnte.
Bensy Becker, Erzieherin, Witten
Bensy Becker, Erzieherin, Witten
Gabriel Schunck
Das bedingungslose Grundeinkommen, so wie Götz Werner es propagiert, würde mir auf dem Weg hin zur selbständigen Arbeit natürlich das Leben erleichtern. Jedem Menschen ermöglicht diese Form der staatlichen Subventionierung die Verwirklichung seiner beruflichen Träume, unabhängig von den persönlichen finanziellen Möglichkeiten und Arbeitsmarkt abhängigen Gegebenheiten. In meinem Fall wäre das der Aufbau einer Kunst-Theaterwerkstatt in welcher ich und andere Künstler mit Schülern und Studenten im weitesten Sinne kunsttherapeutisch arbeiten würden.
Gabriel Schunck, Student der Theaterpädagogik, Witten
Gabriel Schunck, Student der Theaterpädagogik, Witten
Daniela Schwarz
Ich würde mich gut als Springer eignen, könnte also "aushelfen" bei Urlaub/Krankheit etc. Ansonsten würde ich meine jetztigen ehrenamtlichen Tätigkeiten fortführen. Ich betreue alte Damen von 70-90 Jahren, habe aber auch eine integrative Krabbelgruppe und tausche und verteile mit Freunden Zeug und Trödel... Das würde ich gerne ausweiten, weil es mir Spass macht, wenn Dinge noch einen besseren Platz finden als den Müllhaufen...!
Daniela Schwarz, Dipl. Sozialpädagogin
Daniela Schwarz, Dipl. Sozialpädagogin
04 Juni 2006
Raphael Kokott
Als erstes erforsche ich die Schnittmenge zwischen den Kunstbegriffen von J. Beuys und A. Warhol! Danach sehe ich weiter....
Raphael Kokott (*1980), Student, Witten
Raphael Kokott (*1980), Student, Witten
Anne Paula Heymann
Keinen Müll mehr und auf allen Ebenen Recycling machen.
Anne Paula Heymann (*1985), Cleaner
Anne Paula Heymann (*1985), Cleaner
Friedrich Fuhr
Ich würde als Sprachtherapeut arbeiten. Mein Wissen und meine Erfahrung mit schwierigen Lebenssituationen würde ich in der Beratung für Kinder und Jugendliche einbringen.
Friedrich Fuhr (*1970), Logopäde (in Ausbildung), Mannheim
Friedrich Fuhr (*1970), Logopäde (in Ausbildung), Mannheim
31 Mai 2006
Michael Musil
Ein leistungsloses Grundeinkommen würde mir die Möglichkeiten eröffnen den Einsatz für unterdrückte Informationen zu intensivieren. Zukunftstechnologien, Neue Germanische Medizin und die Freiwirtschaft nach Silvio Gesell sind die Schlüsselfunktionen unsere Gesellschaft zu befreien. Diese Themen sind in den Mainstreammedien die am besten Verschwiegenen. Ich würde mich noch intensiver unserem Bürgergeldmodell widmen, in dem wir seit 3 Jahren ein bedingungsloses Grundeinkommen bezahlen. Look at www.tauschring-ww.de
Michael Musil (*1947), Betriebswirt o.A., Montabaur
Michael Musil (*1947), Betriebswirt o.A., Montabaur
30 Mai 2006
Simone Bretscher
Die Geldsorgen wären vergessen und ich könnte mehr Zeit mit meinem Partner und unserem kleinen Sohn verbringen. Meine 50%-Job würde ich weiterhin machen, aber viel entspannter. Man könnte sich auch mal was leisten, was momentan nicht drinliegt, mal einen Ausflug machen zum Beispiel. Ausserdem müsste ich keine Zahlungen aufschieben, weils sonst einfach nicht reichen würde. Das wäre ein herrliches Gefühl!
Simone Bretscher (*1976), Raumpflegerin
Simone Bretscher (*1976), Raumpflegerin
29 Mai 2006
Gisela Egli-Zemp
Ich gebe Musikunterricht, was aber nicht zum Leben reicht. Bin geschieden, habe mehrere Kinder aufgezogen, die jetzt erwachsen sind, aber auch nicht so viel verdienen, dass sie mich mitfinanzieren könnten. Deshalb
bekommen ich Sozialhilfe. Das reicht zum Überleben. Es werden mir
auch die Krankenkasse und der Zahnarzt bezahlt. Aber wenn Dinge kaputt
gehen, kann ich sie nicht reparieren lassen oder ersetzen. Bei meiner Armbanduhr ist der Einstellknopf kaputt, beim Digital-Klavier ist die Tastatur so abgenutzt, dass es beim Spielen klackende Geräusche gibt. Ein Austausch der Klaviatur ist für mich unbezahlbar. Mein billiger PC-Drucker verschlingt zu viel teure Tinte. Ein Laserdrucker ist für mich nicht erschwinglich. Ein Auto habe ich nicht. So kann ich auch nicht den
günstigsten Angeboten nachreisen. In meinem Altbau (Miete
300.- monatlich) gäbe es ständig dies und das zu reparieren. Hätte ich das Grundeinkommen, könnte ich auf solche Reparaturen und Anschaffungen hin sparen. Manche Leute leisten sich trotz fehlendem Geld alles mögliche. Die Privatschulden in der Schweiz sind hoch. Es wurden also Waren geliefert und Arbeiten ausgeführt, die aber nicht bezahlt wurden. Was nützt das der Wirtschaft? Wenn die Leute nichts haben, können sie nichts ausgeben. Und die Reichen verfügen über so viel Geld, dass sie es gar nicht alles ausgeben können. Sie blockieren Geld, das der Wirtschaft fehlt.
Ist es überhaupt mit der Menschenwürde vereinbar, wenn Menschen, die
"Pech" hatten, auf Jahre hinaus oder sogar für den Rest ihres Lebens
Gefangene sind in der Geldknappheit? Die Gefangenen hinter Gittern werden
auch gefüttert und ärztlich versorgt, mit TV unterhalten und
abgelenkt. Aber Freiheit gibt's nicht mehr. Für uns Arme draußen auch
nicht. Nur, dass die Gitterstäbe nicht sichtbar sind. Aber es ist eine Gefangenschaft. Wofür?
Gisela Egli-Zemp (*1950), Hausfrau und gibt Privat-Musikunterricht, Trasadingen
bekommen ich Sozialhilfe. Das reicht zum Überleben. Es werden mir
auch die Krankenkasse und der Zahnarzt bezahlt. Aber wenn Dinge kaputt
gehen, kann ich sie nicht reparieren lassen oder ersetzen. Bei meiner Armbanduhr ist der Einstellknopf kaputt, beim Digital-Klavier ist die Tastatur so abgenutzt, dass es beim Spielen klackende Geräusche gibt. Ein Austausch der Klaviatur ist für mich unbezahlbar. Mein billiger PC-Drucker verschlingt zu viel teure Tinte. Ein Laserdrucker ist für mich nicht erschwinglich. Ein Auto habe ich nicht. So kann ich auch nicht den
günstigsten Angeboten nachreisen. In meinem Altbau (Miete
300.- monatlich) gäbe es ständig dies und das zu reparieren. Hätte ich das Grundeinkommen, könnte ich auf solche Reparaturen und Anschaffungen hin sparen. Manche Leute leisten sich trotz fehlendem Geld alles mögliche. Die Privatschulden in der Schweiz sind hoch. Es wurden also Waren geliefert und Arbeiten ausgeführt, die aber nicht bezahlt wurden. Was nützt das der Wirtschaft? Wenn die Leute nichts haben, können sie nichts ausgeben. Und die Reichen verfügen über so viel Geld, dass sie es gar nicht alles ausgeben können. Sie blockieren Geld, das der Wirtschaft fehlt.
Ist es überhaupt mit der Menschenwürde vereinbar, wenn Menschen, die
"Pech" hatten, auf Jahre hinaus oder sogar für den Rest ihres Lebens
Gefangene sind in der Geldknappheit? Die Gefangenen hinter Gittern werden
auch gefüttert und ärztlich versorgt, mit TV unterhalten und
abgelenkt. Aber Freiheit gibt's nicht mehr. Für uns Arme draußen auch
nicht. Nur, dass die Gitterstäbe nicht sichtbar sind. Aber es ist eine Gefangenschaft. Wofür?
Gisela Egli-Zemp (*1950), Hausfrau und gibt Privat-Musikunterricht, Trasadingen
20 Mai 2006
Peter Rastetter
Ich würde auf alle Fälle so lange weiter arbeiten bis es nicht mehr geht. In der Beschäftigung finde ich meine Bestätigung, lerne und erfahre ich, knüpfe soziale und wirtschaftliche Kontakte. Zudem halte ich Müßiggang (siehe auch Jugenarbeitslosigkeit ) immer noch als den Anfang aller Laster - nur die wenigstens Menschen können sich sinnvoll beschäftigen. Ein BGE würde mir allerdings in auftragsschwachen Zeiten und vor allem momentan durch krankheitsbedingte Beeinträchtigung den enormen kraftraubenden Druck nehmen, wirtschaftlichen Verpflichtungen nachzukommen, ohne fürchten zu müssen, unverschuldet in die Pleite zu schleudern und dafür ein Leben lang diskreditiert zu werden.
Peter Rastetter (*1954), Globaler Dokumententransporter, München
Peter Rastetter (*1954), Globaler Dokumententransporter, München
Jutta Thiele
Ich bin jetzt, sozusagen am Ende meines beruflichen Lebens auf Hartz IV "gesunken", aber ich empfinde diesen Zustand an sich nicht so schrecklich. Als ehemalige Lehrerin arbeite ich in einer Grundschule als Lesepatin und in einer anderen Initiative unterrichte ich Frauen in deutscher Sprache, beides ehrenamtlich. Es macht mir viel Spaß und wenn ich nicht das Jobcenter im nacken hätte, wäre das noch besser und ich könnte noch mehr in der Richtung leisten. Ich würde gerne noch Jugendliche betreuen, die mit ihrem Elternhaus nicht ganz klar kommen oder so etwas ähnliches. Die Idee vom Grundeinkommen finde ich ganz prima!
Jutta Thiele (*1947), Diplom-Lehrerin, Berlin
Jutta Thiele (*1947), Diplom-Lehrerin, Berlin
18 Mai 2006
Markus Notter
Freie Menschen brauchen ein bedingungsloses Grundeinkommen
Moderne Menschen sind global. Sie denken global, reisen global, kaufen global ein. Eine grosse Auswahl. Von diesem und jenem. Nach Lust und Laune. Freie Menschen. Und in der Arbeitswelt? Wir sind nirgends so gefangen, wie in unserer Arbeitswelt. Es erwachen Ideen, Hoffnungen, Wünsche. Veränderungwünsche.
Im Glücksfall fliessen diese in die aktuelle Arbeit ein. Möglicherweise passen sie aber nicht zur aktuellen Arbeit. Nicht selten entstehen daraus Unstimmigkeiten, Konflikte, Grabenkämpfe, Mobbingvorwürfe. Die positiven Ideen, Hoffnungen, Wünsche werden überschüttet von Ärger und Verdrossenheit. Gegen die Menschen am Arbeitsplatz.
Die Ideen, Hoffnungen und Wünsche werden als unrealistisch erlebt. Verstärkt wird dieses Gefühl noch durch die Tatsache, dass in Zeiten grosser Erwerbslosigkeit nur wenig Bewegung stattfindet. Dieser Bewegungsmangel ist bei der Besetzung von Stellen wie auch bei der Planung von Zukunftsschritten zu beobachten. Die sicher scheinende Variante wird bevorzugt.
Menschen bleiben am Arbeitsplatz, obwohl sie sich nicht mehr wohl fühlen und neue Dinge ausprobieren möchten. Zum Nachteil für sie persönlich wie auch für die ganze Gesellschaft werden so Freude und Energie, Innovationspotential an der Entfaltung gehindert. Ein erschreckender Umstand, welcher sich nicht nur in einer Lähmung in der Arbeitswelt auswirkt sondern auch in einer Zunahme von psychischen und körperlichen Leiden.
Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein Beitrag zur Befreiung der Menschen am Arbeitsplatz. Für diejenigen, die es sich dadurch erlauben können zu gehen, wie auch für diejenigen, welche bleiben wollen.
Markus Notter-Binder ("1966), Konfliktberater - Coach - Team- & Organisationsentwickler, Urnäsch
Moderne Menschen sind global. Sie denken global, reisen global, kaufen global ein. Eine grosse Auswahl. Von diesem und jenem. Nach Lust und Laune. Freie Menschen. Und in der Arbeitswelt? Wir sind nirgends so gefangen, wie in unserer Arbeitswelt. Es erwachen Ideen, Hoffnungen, Wünsche. Veränderungwünsche.
Im Glücksfall fliessen diese in die aktuelle Arbeit ein. Möglicherweise passen sie aber nicht zur aktuellen Arbeit. Nicht selten entstehen daraus Unstimmigkeiten, Konflikte, Grabenkämpfe, Mobbingvorwürfe. Die positiven Ideen, Hoffnungen, Wünsche werden überschüttet von Ärger und Verdrossenheit. Gegen die Menschen am Arbeitsplatz.
Die Ideen, Hoffnungen und Wünsche werden als unrealistisch erlebt. Verstärkt wird dieses Gefühl noch durch die Tatsache, dass in Zeiten grosser Erwerbslosigkeit nur wenig Bewegung stattfindet. Dieser Bewegungsmangel ist bei der Besetzung von Stellen wie auch bei der Planung von Zukunftsschritten zu beobachten. Die sicher scheinende Variante wird bevorzugt.
Menschen bleiben am Arbeitsplatz, obwohl sie sich nicht mehr wohl fühlen und neue Dinge ausprobieren möchten. Zum Nachteil für sie persönlich wie auch für die ganze Gesellschaft werden so Freude und Energie, Innovationspotential an der Entfaltung gehindert. Ein erschreckender Umstand, welcher sich nicht nur in einer Lähmung in der Arbeitswelt auswirkt sondern auch in einer Zunahme von psychischen und körperlichen Leiden.
Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein Beitrag zur Befreiung der Menschen am Arbeitsplatz. Für diejenigen, die es sich dadurch erlauben können zu gehen, wie auch für diejenigen, welche bleiben wollen.
Markus Notter-Binder ("1966), Konfliktberater - Coach - Team- & Organisationsentwickler, Urnäsch
16 Mai 2006
Adriana Colonello
...wenn ich könnte, würde ich mich für die Landschaft einsetzen, Landschaftsräume erhalten -auch in der Umgebung von Städten. Vor allem der Übergang von bewohnten Gebieten zu der Natur würde ich gerne im Auge halten und dafür Aufmerksamkeit wecken. Je nachdem würde ich auch mit anderen Interessierten einen Bio-Bauernhof bewirtschaften.
Adriana Colonello, Basel
Adriana Colonello, Basel
09 Mai 2006
Sascha Giger
Nach einem Retreat die ausgewählten Projekte realisieren...
Sascha Giger (*1974), Informatiker, Sternenberg
Sascha Giger (*1974), Informatiker, Sternenberg
08 Mai 2006
Martin Rudolf
dank meiner "lebenserfahrung" hätte ich heute viel zu tun, wenn für mein einkommen gesorgt wäre. sei dies im sozialen bereich, in der landwirtschaft, bei krankheiten etc. was ich mir sehr gut vorstellen kann: wir alle hätten viel weniger ängste! hätten wir keine lebensängste wären wir auch viel weniger krank. es gäbe hoffentlich auch weniger neid auf dieser erde. zusätzliches geld kann ja jeder "machen", aber er muss nicht. der materialismus wird ja nicht total verschwinden, er wird aber stark an kraft verlieren, wir werden ihm viel weniger energie zuführen als heute.
Martin Rudolf (*1950), Schweiz
Martin Rudolf (*1950), Schweiz
04 Mai 2006
Karl-Heinz Walk
Wer seit 25 Jahren freiberuflich arbeitet, ist es gewohnt, dass es mal viel, mal weniger bezahlte Arbeit gibt. Ein Grundeinkommen würde ich begrüssen, weil es mir erlauben würde, in viel stärkerem Masse meine eigenen Ideen umsetzen. Anstatt mit einem Auge immer nach neuen Aufträgen zu schielen, würde ich konsequenter meine eigenen Projekte verfolgen und zwar nicht nur im Bereich der Software-Entwicklung, sondern auch in sozialen Bereichen, z. B. als kostenloser Berater bei Entwicklungshilfe-Projekten oder der weltweiten Armutsbekämpfung mit Mikrokrediten.
Um meinen Horizont zu erweitern, würde ich auch gerne wieder ein paar Semester studieren oder meine Spanischkenntnisse vertiefen. Letztlich würde aber auch dies wieder in neuen - bezahlt oder unbezahlten - Tätigkeiten zum Einsatz kommen.
Noch eine Anmerkung zur Finanzierung: Ich denke, dass das Modell (nach Prof. Götz Werner) der massiven Komsumbesteuerung (50% Mehrwertsteuer) bei gleichzeitiger Nichtbesteurung jeweder Art von Einkommen das geeignetste ist. Ich habe es immer als Ungerecht empfunden, dass Mehrleistung durch eine progressive Besteuerung bestraft wird. Ich bin überzeugt, dass ein derartiges Steuermodell grosse produktive und kreative Ideen freisetzen würde.
Karl-Heinz Walk (*1952),Software-Entwickler, freiberuflich
Um meinen Horizont zu erweitern, würde ich auch gerne wieder ein paar Semester studieren oder meine Spanischkenntnisse vertiefen. Letztlich würde aber auch dies wieder in neuen - bezahlt oder unbezahlten - Tätigkeiten zum Einsatz kommen.
Noch eine Anmerkung zur Finanzierung: Ich denke, dass das Modell (nach Prof. Götz Werner) der massiven Komsumbesteuerung (50% Mehrwertsteuer) bei gleichzeitiger Nichtbesteurung jeweder Art von Einkommen das geeignetste ist. Ich habe es immer als Ungerecht empfunden, dass Mehrleistung durch eine progressive Besteuerung bestraft wird. Ich bin überzeugt, dass ein derartiges Steuermodell grosse produktive und kreative Ideen freisetzen würde.
Karl-Heinz Walk (*1952),Software-Entwickler, freiberuflich
01 Mai 2006
M. Friedrich Fissler
Ich würde gerne arbeiten. Zwar nicht ständig täglich 12-14 Stunden, so wie z.Zt. und dies an 6 Tagen in der Woche. Dabei seit 1986 ingesamt nur 2 Wochen Urlaub. Ständig die Angst im Nacken, dass der Umsatz zu gering ausfällt und damit der erwirtschaftete Rohertrag nicht mal ausreicht um Kosten abzudecken.
Eine bedingungsloses Grundeinkommen würde diese Ängste beseitigen und die Freude an der Arbeit als solche wiederbringen. So kommt jeden Tag die Frage warum man das tut. Ob es nicht doch besser wäre Arbeitslosengeld zu beantragen.
M. Friedrich Fissler (*1948), selbstständig, Stuttgart
Eine bedingungsloses Grundeinkommen würde diese Ängste beseitigen und die Freude an der Arbeit als solche wiederbringen. So kommt jeden Tag die Frage warum man das tut. Ob es nicht doch besser wäre Arbeitslosengeld zu beantragen.
M. Friedrich Fissler (*1948), selbstständig, Stuttgart
Frank Hoffmann
Ich würde mich faul auf die Haut legen und mir das gebratene Hähnchen direkt in den Mund fliegen lassen.....um dann festzustellen, dass dauerhafter Müssiggang direkt in die Krise führt. Ohne Arbeit kein Genuss, ohne ying kein yang.......
Frank Hoffmann (*1967), EDV-Dienstleister
Frank Hoffmann (*1967), EDV-Dienstleister
28 April 2006
Barbara Kümel
ich hätte einen tausender mehr im monat als jetzt! wow! fette zeiten! meine kleine bühne tulipan mit monatlichen figurentheateraufführungen und märchenmalstunden wie es jetzt ist mal so richtig auf vordermann bringen - baulich, organisatorisch, gestalterisch ... mein atelier im gundeldinger feld vernünftig, praktisch, künstlerisch, schlau ausbauen, juhui!! - mitspieler einbeziehen!! - das wird ein bijuhui im gundeli! es gäbe dann kultur auch für fremmdsprachige kinder! - frühintegrativ! - und auch meine baumführungen, exkursionen, vorträge und das baumfest gediegener gestalten! - und irgendwann demnächst müssen die löchrigen schuhe ersetzt werden, aber solang mir die butter aufm brot fehlt ...
kümel barbara (*1959), baumkundige künstlerin, basel
kümel barbara (*1959), baumkundige künstlerin, basel
26 April 2006
Thomas Weisgerber
Was für eine (un?!)-vorstellbare Möglichkeit: Ein von Existenz-Angst befreites Leben!
Ich bin verheiratet, Vater zweier junger Kinder(2+6 Jahre), meine Frau ist (wieder) voll berufstätig (selbständig) und ich bin gerade dabei - neben der Betreuung meiner Kinder - meine vor 9 Monaten gegründetete Sprachschule zu betreiben und weiter auszubauen.
Was würde sich durch ein BGE für mich und meine Familie ändern ?
Ich könnte meine Frau davon überzeugen, noch einmal für die Geburt eines dritten (von mir sehr gewünschten) Kindes ihre Praxis für eine Weile zu verlassen. Und Sie würde es tun, weil es uns mit einem BGE nicht wieder an den Rand des wirtschaftlichen Bankrottes führen würde.
Beim Aufbau meiner Sprachschule müsste ich nicht jedem Kunden mit Existenz-Angst im Bauch gegenüber treten und um ihn kämpfen.
Ich könnte das Ausstrahlen was wirklich zählt: Mir macht es Spaß Englisch zu lehren und es würde mich freuen, wenn ich es für dich(Kunde) + mit dir(Kunde) tun könnte. Und es wäre absolut O.K. wenn du es nicht möchtest.
Ich könnte mir die Zeit + volle Aufmerksamkeit für meine Kinder nehmen, die Sie berechtigter Weise von mir fordern, ohne dabei (Existenz-)Angst oder ein schlechtes Gewissen zu spüren. Ich könnte mit ganzem Herzen der Vater sein, den sie (wie alle Kinder dieser Welt) verdienen.
Ich könnte meine Freundschaften pflegen, sozial benachteiligte Kinder unterrichten ohne dafür Geld zu verlangen, mich gesellschaftlich/politisch engagieren für eine sozialere + gerechtere Welt, endlich regelmäßig Gitarre spielen, komponieren, zeichnen, entwerfen, schreiben, basteln, bauen, im Garten arbeiten, lesen, schauspielern, Urlaub machen, faulenzen, neue Sprachen lernen... etc., kurz und gut: all das tun, was in mir steckt und das Leben lieben + leben mit den Menschen die ich liebe und die mir etwas bedeuten.
Was für ein Traum, was für eine Hoffnung!
Hätte ich den berühmten einen Wunsch frei, würde er lauten: Lasst diesen Traum Wirklichkeit werden, für alle!!
Thomas Weisgerber (*1961), Inhaber einer Sprachschule + Englisch-Dozent, Kaiserslautern
Ich bin verheiratet, Vater zweier junger Kinder(2+6 Jahre), meine Frau ist (wieder) voll berufstätig (selbständig) und ich bin gerade dabei - neben der Betreuung meiner Kinder - meine vor 9 Monaten gegründetete Sprachschule zu betreiben und weiter auszubauen.
Was würde sich durch ein BGE für mich und meine Familie ändern ?
Ich könnte meine Frau davon überzeugen, noch einmal für die Geburt eines dritten (von mir sehr gewünschten) Kindes ihre Praxis für eine Weile zu verlassen. Und Sie würde es tun, weil es uns mit einem BGE nicht wieder an den Rand des wirtschaftlichen Bankrottes führen würde.
Beim Aufbau meiner Sprachschule müsste ich nicht jedem Kunden mit Existenz-Angst im Bauch gegenüber treten und um ihn kämpfen.
Ich könnte das Ausstrahlen was wirklich zählt: Mir macht es Spaß Englisch zu lehren und es würde mich freuen, wenn ich es für dich(Kunde) + mit dir(Kunde) tun könnte. Und es wäre absolut O.K. wenn du es nicht möchtest.
Ich könnte mir die Zeit + volle Aufmerksamkeit für meine Kinder nehmen, die Sie berechtigter Weise von mir fordern, ohne dabei (Existenz-)Angst oder ein schlechtes Gewissen zu spüren. Ich könnte mit ganzem Herzen der Vater sein, den sie (wie alle Kinder dieser Welt) verdienen.
Ich könnte meine Freundschaften pflegen, sozial benachteiligte Kinder unterrichten ohne dafür Geld zu verlangen, mich gesellschaftlich/politisch engagieren für eine sozialere + gerechtere Welt, endlich regelmäßig Gitarre spielen, komponieren, zeichnen, entwerfen, schreiben, basteln, bauen, im Garten arbeiten, lesen, schauspielern, Urlaub machen, faulenzen, neue Sprachen lernen... etc., kurz und gut: all das tun, was in mir steckt und das Leben lieben + leben mit den Menschen die ich liebe und die mir etwas bedeuten.
Was für ein Traum, was für eine Hoffnung!
Hätte ich den berühmten einen Wunsch frei, würde er lauten: Lasst diesen Traum Wirklichkeit werden, für alle!!
Thomas Weisgerber (*1961), Inhaber einer Sprachschule + Englisch-Dozent, Kaiserslautern
24 April 2006
René Reinhard
"...das hält keiner aus, ein Leben lang Nichts zu tun..."
René Reinhard (*1939), Autor und Rentner, Basel
19 April 2006
Heini Weber
Ich als hauptsächlich durch Steuergelder finanzierter Erdling würde endlich etwas mehr verdienen als bisher, das heisst, ich könnte mich mehr auf das wesentliche konzentrieren und nicht mehr soviel energieraubende Nebenk(r)ämpfe austragen. Ich würde euch mit doppelt sovielen Projekten bombardieren und dies für alle zahlbar bis teilweise gratis.
Mein Zahnarzt hätte Freude, dass er mich endlich wieder einmal updaten könnte und mein Automechaniker noch mehr, weil ich ihm keine Fragen mehr stellen würde, wie ich dieses oder jenes selber flicken kann. Schliesslich könnte ich mein erklärtes Ziel, bis zum Pensionierungsalter 2500.- im Monat zu verdienen als Sieg verbuchen und mir später dann mal sogar den Staatssarg durch einen Aufpreis mit rotem Samt auspolstern lassen kann.
Heini Weber (*1964), Theaterschaffender, Basel
Mein Zahnarzt hätte Freude, dass er mich endlich wieder einmal updaten könnte und mein Automechaniker noch mehr, weil ich ihm keine Fragen mehr stellen würde, wie ich dieses oder jenes selber flicken kann. Schliesslich könnte ich mein erklärtes Ziel, bis zum Pensionierungsalter 2500.- im Monat zu verdienen als Sieg verbuchen und mir später dann mal sogar den Staatssarg durch einen Aufpreis mit rotem Samt auspolstern lassen kann.
Heini Weber (*1964), Theaterschaffender, Basel
16 April 2006
Beatrice Berner
Ich würde weiterhin 50% in der Sphinx Buchhandlung arbeiten, weil ich diese Arbeit liebe und ich würde weiterhin Bilder malen und Malkurse geben, weil ich auch das liebe, aber meine Finanzsituation wäre viel entspannter.
Beatrice Berner (*1958), Malerin / Buchhändlerin, Rheinfelden
Beatrice Berner (*1958), Malerin / Buchhändlerin, Rheinfelden
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