Ich denke, ich bleibe, wie ich bin: 20 - 40 % weniger arbeiten und mit meinem Sohn Baumhäuser bauen und im Wald campen gehen. Einen grossen Garten hätt ich auch noch und den Nachbarn unter die Arme greifen...
Lars Häglöv (*1972), Pflegefachmann, Steffisburg
30 August 2008
Mark Stenzel
Ich würde meinen Weg weiter gehen, mein Studium fortsetzen, allerdings mit einer viel größeren Sicherheit. Meine Ideen und Theorien und Philosophien könnten sich freier entfalten, weil sie nicht durch die momentan sehr starke Existenzangst blockiert werden würden. Insgesamt denke ich, dass sich mein Lebensweg nicht großartig unterscheiden würde, abgesehen, dass er wahrscheinlich erfolgreicher wäre.
Mark Stenzel (*1982), Student, Jena
Mark Stenzel (*1982), Student, Jena
29 August 2008
Albert Neuner
Ich würde wieder ein Unternehmen gründen... und in ein paar Jahren das nächste und jedes mal etwas neues ausprobieren, Ideen verwirklichen, Visionen umsetzen ... und so für ANDERE etwas schaffen.
Albert Neuner (*1973), Unternehmer, Nittenau
Albert Neuner (*1973), Unternehmer, Nittenau
Mathias Joos
Ich würde erst einmal gar nichts tun. Warum auch, wenn ich mich damit beschäftigen könnte, meine 2500 Franken auszugeben. ... und wird es mir einmal zu langweilig, würde ich in ein Land auswandern, in welchem meine Wertschöpfung grösser ist.
Joos Mathias (*1984), Student, Schweiz
Joos Mathias (*1984), Student, Schweiz
Julian Lutz
Ich würde jetzt noch mein Abitur machen und dann meinen großen Traum, eine Weltreise mit dem Fahrrad, verwirklichen. Wenn ich wieder zurück bin würde ich Studieren.
Ohne das Grundeinkommen müsste ich erst einmal ein Jahr lange arbeiten und für die Reise sparen. Und dann natürlich noch mal für das Studium (in Deutschland ja mit Studiengebühren) schuften.
Julian Lutz (*1989), Schüler
Ohne das Grundeinkommen müsste ich erst einmal ein Jahr lange arbeiten und für die Reise sparen. Und dann natürlich noch mal für das Studium (in Deutschland ja mit Studiengebühren) schuften.
Julian Lutz (*1989), Schüler
09 August 2008
Haiko Cyriaks
Ich würde bestimmt das gleiche arbeiten wie jetzt (Softwareentwicklung) weil mir meine Arbeit im Prinzip Spaß macht. Ich würde allerdings weniger sinnlose Projekte machen müssen nur um Geld zum überleben zu bekommen, sondern könnte mehr Community-Projekte und freie Software realisieren.
Haiko Cyriaks
Haiko Cyriaks
Peter Lutz
Das wäre mein Traum! Ich habe gearbeitet ab meinem 15 Lebensjahr und war bis vor einem Jahr noch Selbständig. Jtzt bin 51 jährig und Sozialfall mit sehr wenig Geld!
Auch Gesundheitliche Probleme. (Burn Out Syndrom )
Ich würde auch mit 1500 im Monat sehr gut in einem anderen Land Leben und müsste kein schlechtes Gewissen haben für mein Land zuwenig getan zu haben in meinem Leben. Aber das Sozialamt würde mir nicht gestatten auszuwandern und weniger Geld als jetzt zu zahlen. Ich bin mit der jetzigen Sozial-Situation nicht zufrieden. Ein Grundeinkommen wie Sie sagen wäre meine Lösung.
Peter Lutz, (*1957), Elektromechaniker, Regensdorf
Auch Gesundheitliche Probleme. (Burn Out Syndrom )
Ich würde auch mit 1500 im Monat sehr gut in einem anderen Land Leben und müsste kein schlechtes Gewissen haben für mein Land zuwenig getan zu haben in meinem Leben. Aber das Sozialamt würde mir nicht gestatten auszuwandern und weniger Geld als jetzt zu zahlen. Ich bin mit der jetzigen Sozial-Situation nicht zufrieden. Ein Grundeinkommen wie Sie sagen wäre meine Lösung.
Peter Lutz, (*1957), Elektromechaniker, Regensdorf
U. S.
Ich würde meine selbständige Arbeit weiterführen. Wäre aber dem Erfolgszwang nicht mehr so ausgesetzt. Mein Mann (selbständig seit 30 Jahren) hat 2 Jahre Krankentaggeld bezogen. Nun hat IV-Abklärung ergeben das eine weitere finanzielle Unterstützung nicht gegeben ist, mit der Begründung, dass zwar die angestammte Aktivität nicht mehr möglich sei, es aber auch noch einfach Arbeiten gäbe, die zumutbar seien.
Also ist mein kleiner Verdienst nun alles was wir haben, plus etwas Mietertrag aus unserer kleineren Liegenschaft, die wir uns erarbeitet haben und allenfalls als unsere Pensionskasse dienen soll.
Uns wäre mit einem Grundeinkommen sehr viel geholfen.
Frau U.S., Selbstständig, Schweiz
Also ist mein kleiner Verdienst nun alles was wir haben, plus etwas Mietertrag aus unserer kleineren Liegenschaft, die wir uns erarbeitet haben und allenfalls als unsere Pensionskasse dienen soll.
Uns wäre mit einem Grundeinkommen sehr viel geholfen.
Frau U.S., Selbstständig, Schweiz
Renate Müller
Ich würde mir zuerst mal ein paar Wochen Zeit nehmen, herauszufinden, was ich wirklich machen will in meinem Leben. 47 Jahre wurde ich geschoben von Konventionen, die es zu erfüllen gilt, andere haben bestimmt, wann ich was lernen muss, wie ich sein und leben sollte, was möglich ist und was nicht...
Ich würde sicher mehr Zeit mit meinen Gottekindern verbringen und mich mit Freunden und Freundinnen treffen, um mich mit ihnen über die neuen Möglichkeiten auszutauschen, Projekte entwickeln und diese umsetzen.
Renate Müller (*1960), Musik-Pädagogin
Ich würde sicher mehr Zeit mit meinen Gottekindern verbringen und mich mit Freunden und Freundinnen treffen, um mich mit ihnen über die neuen Möglichkeiten auszutauschen, Projekte entwickeln und diese umsetzen.
Renate Müller (*1960), Musik-Pädagogin
Isabelle Lübke
Somit hätte ich einen Bonus zur Weiterbildung um danach den Job auszuüben, der mir Spass macht oder in meinem Alter, noch etwas von der Welt zu sehen.
Isabelle Lübke (*1947), PTT Telefonistin
Isabelle Lübke (*1947), PTT Telefonistin
18 Juni 2008
Andrea Gross
Ich würde das Grundeinkommen in sinnvolle, d.h. HUMANE Projekte investieren, sowohl mit Geld als auch mit meiner Arbeitszeit. Es würde die KULTURELLE VIELFALT, innere Ruhe + Ausgeglichenheit IN EINEM UNGLAUBLICHEN AUSMASS BEREICHERN.
Derzeit gibt es ja KAUM ZEIT für wirkliche ECHTE GEMEINSCHAFT, die nicht auf Lüge oder ILLUSIONEN aufgebaut ist. DAS MÖCHTE ICH ÄNDERN ! *
Andrea GROSS (*1961), Raumplanerin, Wien
Derzeit gibt es ja KAUM ZEIT für wirkliche ECHTE GEMEINSCHAFT, die nicht auf Lüge oder ILLUSIONEN aufgebaut ist. DAS MÖCHTE ICH ÄNDERN ! *
Andrea GROSS (*1961), Raumplanerin, Wien
14 Juni 2008
Günter Schwarz
Ich betrachte mich als Lebenskünstler, Geld steht bei mir nicht im Mittelpunkt.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde mich jedoch freier machen und nebenbei arbeiten lassen. Die individuelleren Gestaltungsmöglichkeiten mit einem bedingungslosen Grundeinkommen würden positv auf mich wirken.
Jetzt in Deutschland mit der sozialen Absicherung bei Arbeitslosigkeit, sehe ich mich eher behindert. Die Zwangsarbeit des jetzigen Systems in Deutschland wirkt feindlich auf mich, so dass ich mich lediglich ehrenamtlich betätige.
Günter Schwarz (*1951), Betriebswirt, Berlin
Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde mich jedoch freier machen und nebenbei arbeiten lassen. Die individuelleren Gestaltungsmöglichkeiten mit einem bedingungslosen Grundeinkommen würden positv auf mich wirken.
Jetzt in Deutschland mit der sozialen Absicherung bei Arbeitslosigkeit, sehe ich mich eher behindert. Die Zwangsarbeit des jetzigen Systems in Deutschland wirkt feindlich auf mich, so dass ich mich lediglich ehrenamtlich betätige.
Günter Schwarz (*1951), Betriebswirt, Berlin
23 Mai 2008
Uta Barthold
Ich würde halbtags oder dreiviertel tags arbeiten. Das bedeutet mehr zeit für die Unterrichtsvorbereitung zu haben und auch mal was für den Unterricht machen, was länger dauert. Ich wäre ausgeruhter und hätte noch mehr Elan für meine Arbeit und Freizeit.
In der Freizeit wäre mehr Zeit für meine Hobby (malen, nähen, wandern) und meine Familie
Uta Barthold (*1956), EDV Lehrerin, Dresden
In der Freizeit wäre mehr Zeit für meine Hobby (malen, nähen, wandern) und meine Familie
Uta Barthold (*1956), EDV Lehrerin, Dresden
Sonja Kühne
Wenn ich Fr. 2'500.- regelmässig und bedingungslos auf dem Konto hätte, würde ich meine Lohnarbeit auf Teilzeit legen und mit der 2. Hälfte Zeit mich sozial engagieren. Zum Beispiel würde ich wieder mehr als Nachhilfelehrerin arbeiten und das kostenlos. Oder ich würde Kinder anderer Mütter betreuen. Ich bin sicher, dass viele Frauen ihre mütterliche und soziale Seite mehr ausleben würden.
Aber eine andere Seite sehe ich auch noch! Wie bringt man Leute dazu, früh am Morgen aufzustehen und den ganzen Tag eine beschwerliche, langweilige und gesundheitsschädigende Arbeit zu verrichten? Ironischerweise muss man den einfachen Leuten den Essenskorb hoch hängen, bis sie so arbeiten!
Für viele würde der Arbeitszwang wegfallen! Das würde viele Leute davon abhalten, sich als Lohnsklaven mit irgendeiner Billiglohnarbeit ihre Kraft und Zeit ausbeuten zu lassen. Und viele Produktionsbetriebe leben heute genau davon. Der ganze Bau- und Reinigungssektor, die Spital- und Altenpflege, aber auch viele Fliessbandproduktionen würden stark ausgedünnt, die Leute würden nach ihrem Gutdünken reduziert arbeiten! Das wird der Grund sein, warum genau die Arbeitgeberorganisationen dagegen angehen werden. Die Industrie ist heute immer noch auf das Heer der Arbeiter oder Lohnsklaven angewiesen. Auf der anderen Seite würde nicht mehr so viel Mist produziert, der nicht nötig ist, nur um gute Verkaufszahlen zu schreiben!
Sonja Kühne (*1957), Sekundarlehrerin/jetzt Sekretärin, Schlierbach
Aber eine andere Seite sehe ich auch noch! Wie bringt man Leute dazu, früh am Morgen aufzustehen und den ganzen Tag eine beschwerliche, langweilige und gesundheitsschädigende Arbeit zu verrichten? Ironischerweise muss man den einfachen Leuten den Essenskorb hoch hängen, bis sie so arbeiten!
Für viele würde der Arbeitszwang wegfallen! Das würde viele Leute davon abhalten, sich als Lohnsklaven mit irgendeiner Billiglohnarbeit ihre Kraft und Zeit ausbeuten zu lassen. Und viele Produktionsbetriebe leben heute genau davon. Der ganze Bau- und Reinigungssektor, die Spital- und Altenpflege, aber auch viele Fliessbandproduktionen würden stark ausgedünnt, die Leute würden nach ihrem Gutdünken reduziert arbeiten! Das wird der Grund sein, warum genau die Arbeitgeberorganisationen dagegen angehen werden. Die Industrie ist heute immer noch auf das Heer der Arbeiter oder Lohnsklaven angewiesen. Auf der anderen Seite würde nicht mehr so viel Mist produziert, der nicht nötig ist, nur um gute Verkaufszahlen zu schreiben!
Sonja Kühne (*1957), Sekundarlehrerin/jetzt Sekretärin, Schlierbach
22 April 2008
Barbara Mellinger
Als Beamtin auf Lebenszeit hat man eigentlich sein Auskommen. Und ich verrichte meine Arbeit auch dankbar in diesem Bewusstsein. Ich weiß nicht, ob ich, wenn ein bedingungsloses Grundeinkommen ermöglicht würde, aussteigen würde. Denn schließlich ist auch ideelles Engagement im öffentlichen Dienst gefragt. Aber ich bin unbedingt für das bedingungslose Grundeinkommen. Vor allem für diejenigen, die heute wirtschaftlich ausgebeutet werden.
Barbara Mellinger (*1956), Verwaltungsbeamtin, Wiesbaden
Barbara Mellinger (*1956), Verwaltungsbeamtin, Wiesbaden
11 April 2008
Jens Heinrich
Ich arbeite schon heute daran, als wäre das Grundeinkommen vorhanden. Ich restauriere alte Schallplatten auf, die mir die Leute zukommen lassen. Nur reicht der vom Umsatz erzielte Gewinn nicht aus, um zu überleben. Daher bekomme ich heute ergänzendes ALG-II. Ich muß immer darauf schauen, nicht zu viel zu verdienen, sonst wird alles gegengerechnet. Mit einem Grundeinkommen könnte ich mich mehr auf meine eigentliche Arbeit konzentrieren und hätte auch mehr Lebensqualität. So könnte man auch eine Krankheit oder andere unerwartete Arbeitsausfälle überbrücken. Gern möchte ich die Idee des Grundeinkommens auch weitergeben wollen. Vielen Leuten auch hier im Erzgebirge, wo immernoch eine sehr hohe Arbeitslosigkeit dominant ist, ist ein Grundeinkommen eine große Hilfe.
Jens Heinich (*1964), Elektroniker, Zschopau
Jens Heinich (*1964), Elektroniker, Zschopau
10 April 2008
Jens Adolf Frense
Ich bin bedingungsloser Beführworter des Grundeinkommens!
Da ich in Deutschalnd lebe und kein Harz4 Geld bekomme - weil verheiratet - lebe ich von Zirka 70 Euro im Monat für Lebensmittel. Nicht mehr, denn mein gesammtes Einkommen beläuft sich auf kaum mehr als 250 Euro im Monat.
Was ich machen würde? Genau das was ich jetzt auch mache: Kurierfahren! Das ist ein bischen mein Traumberuf. Auch auf den Mittelaltermärkte würde ich weiter fahren und auch meine Telefonarbeit würde ich weitermachen. Nur eines würde ich nicht mehr machen! Für so wenig Geld arbeiten.
Durch ein bedingungsloses Grundeinkommen sehe ich die warlich existentiellen Notlagen sehr sehr vieler Mittellosen beseitigt. Die realen Geschichten die mir meine beiden Töchter erzählen, mit welchen Schikanen sie zu kämpfen haben, weil sie Mütter sind, würden Bände füllen. Alleine die Krankenkassenbeiträge machen mein finanzelles Überleben fast unmöglich. Ich verdinge mich zur Zeit für ungefähr 2.50 Euro die Stunde.
Jens Adolf Frese (*1950), Kurier, Berlin
Da ich in Deutschalnd lebe und kein Harz4 Geld bekomme - weil verheiratet - lebe ich von Zirka 70 Euro im Monat für Lebensmittel. Nicht mehr, denn mein gesammtes Einkommen beläuft sich auf kaum mehr als 250 Euro im Monat.
Was ich machen würde? Genau das was ich jetzt auch mache: Kurierfahren! Das ist ein bischen mein Traumberuf. Auch auf den Mittelaltermärkte würde ich weiter fahren und auch meine Telefonarbeit würde ich weitermachen. Nur eines würde ich nicht mehr machen! Für so wenig Geld arbeiten.
Durch ein bedingungsloses Grundeinkommen sehe ich die warlich existentiellen Notlagen sehr sehr vieler Mittellosen beseitigt. Die realen Geschichten die mir meine beiden Töchter erzählen, mit welchen Schikanen sie zu kämpfen haben, weil sie Mütter sind, würden Bände füllen. Alleine die Krankenkassenbeiträge machen mein finanzelles Überleben fast unmöglich. Ich verdinge mich zur Zeit für ungefähr 2.50 Euro die Stunde.
Jens Adolf Frese (*1950), Kurier, Berlin
02 April 2008
Andrea Bayer
Das kann ich Ihnen sagen: eine in meinen Augen überflüssige Tätigkeit gegen eine ehrenamtliche in beispielsweise einem Pflegeheimen tauschen. Vorher aber auch - ganz ehrlich - drei/vier Monate für meine Bedürfnisse nutzen, die ich bisher allen nachzuordnen hatte.
Andrea Bayer (*1958), Referentin, Köln
Andrea Bayer (*1958), Referentin, Köln
Julio Chavez
Ich würde wohl gar nichts tun, da der Anreiz, mich irgendwie noch zu bemühen so dann wohl gar nicht mehr gegeben wäre.
Julio Chavez (*1986), Student
Julio Chavez (*1986), Student
29 März 2008
Gerhard Bandorf
Ich würde kulturelle, soziale Arbeit leisten, indem ich an Menschen mit biographischen Entwicklungsschwierigkeiten herantreten könnte, um ihnen Dinge wie Kunst, Literatur und Philosophie als Lebensmittel anzubieten.
Und ich würde versuchen, andere Menschen ebenso dazu anzustiften.
Gerhard Bandorf (*1954), selbständig, Bonn
Und ich würde versuchen, andere Menschen ebenso dazu anzustiften.
Gerhard Bandorf (*1954), selbständig, Bonn
17 März 2008
Raphael Jenzer
Ich würde meinem Hobby professionel nachgehen -> Tanzen. - Events organisieren, täglich Kurse geben, usw.
Ich finde diesses Einkommen super, es fördert die Kultur in der Schweiz und die freischaffenden Künstler!
Raphael Jenzer, Bern
Ich finde diesses Einkommen super, es fördert die Kultur in der Schweiz und die freischaffenden Künstler!
Raphael Jenzer, Bern
08 März 2008
Gerhard Marhold
Ich würde sicher eine Ausbildung zum Altenpfleger machen und mich dann um Menschen kümmern die von der Gesellschaft bis heute ausgegrenzt werden.
Gerhard Marhold (*1965), Eisenbahner z.Z Hartz4-Opfer, Cottbus
Gerhard Marhold (*1965), Eisenbahner z.Z Hartz4-Opfer, Cottbus
07 März 2008
Ruth Veron
Ich könnte endlich bedingungslos Leben. Mensch sein, ohne mich dafür rechfertigen zu müssen und ohne dafür weit unterhalb der Armutsgrenze leben zu müssen. Ich würde wohl in den Genuss von Menschenrechten kommen.
Ruth Veron (*1988), Mensch
Ruth Veron (*1988), Mensch
29 Februar 2008
Gerhard Marhold
Ich würde sicher eine Ausbildung zum Altenpfleger machen und mich dann um Menschen kümmern die von der Gesellschaft bis heute ausgegrenzt werden.
Gerhard Marhold (*1965), Eisenbahner z.Z. Hartz4-Opfer, Cottbus
Gerhard Marhold (*1965), Eisenbahner z.Z. Hartz4-Opfer, Cottbus
19 Februar 2008
Kenzo van Gogh
als erstes würde ich für einige zeit in ein buddhistisches kloster gehen um zur ruhe zu kommen, zu meditieren und selbstversorgerisch zu leben.
nach dieser zeit würde ich mir gerne einen eigenen ausbildungsgang zusammenstellen, da es an keiner fachhochschule, universität etc. einen gibt, der mich vollends überzeugt und der mich in diesem masse fordern und fördern würde, wie ich es brauche. die ausbildung würde aus folgenden fächern bestehen: musik (gesang), schauspielunterricht, asiatische kampfkunst, massage, anatomiekunde, ökologischer landbau, östliche medizin.
dieses wissen und die erfahrung würde ich später gerne an kinder und erwachsene weitergeben, damit sie die kraft haben ihr glück zu finden mit rücksicht auf das glück der anderen!
Kenzo van Gogh (*1984), Basel
nach dieser zeit würde ich mir gerne einen eigenen ausbildungsgang zusammenstellen, da es an keiner fachhochschule, universität etc. einen gibt, der mich vollends überzeugt und der mich in diesem masse fordern und fördern würde, wie ich es brauche. die ausbildung würde aus folgenden fächern bestehen: musik (gesang), schauspielunterricht, asiatische kampfkunst, massage, anatomiekunde, ökologischer landbau, östliche medizin.
dieses wissen und die erfahrung würde ich später gerne an kinder und erwachsene weitergeben, damit sie die kraft haben ihr glück zu finden mit rücksicht auf das glück der anderen!
Kenzo van Gogh (*1984), Basel
08 Februar 2008
Sophie Schulze
Den sicheren aber langweiligen Job kündigen und ENDLICH studieren! Momentan wüsste ich nicht, wie ich das Studium finanzieren sollte... Nach dem Studium arbeiten (nur noch 50%) und ein Pflegekind aufnehmen. Wäre das schön!
Sophie Schulze, Angestellte in der Öffentlichen Verwaltung
Sophie Schulze, Angestellte in der Öffentlichen Verwaltung
07 Februar 2008
Jannes Siebler
Ich würde Politiker werden, weil ich für Gerrechtigkeit, Frieden, Integration anderer Kulturen und Gleichheit kämpfen will. Sich auf die faule Haut zu legen käme nicht in Frage und ich bin überzeugt davon, dass das jedem so geht wie mir. Das Menschen faul seien ist das größte Vorurteil unserer Gesellschaft.
Jannes Siebler (*1992), Schüler, Bornheim
Jannes Siebler (*1992), Schüler, Bornheim
31 Januar 2008
Anouk Joliat
Ich würde Hausfrau werden,
für meine älteren Nachbarinnen mehr sorgen (einkaufen, den ewiggleichen Geschichten über ihre Katzen geduldiger zuhören...
täglich mich vergewissern, dass sie noch leben)
und selber Mittagstische und Kindernachmittage und Quartier- und Müttertreffs organisieren.
Unser Heim besser gestalten.
Besser und lustvoller kochen.
Lesen und mich weiterbilden.
Mehr Zeit haben, um mit den Kindern völlig unorganisiert herumzutrödeln und plötzlich entdecken wir aus dem Nichts ein megatolles selbsterfundenes Spiel.
Die Nachbarn mobilisieren und einen gemeinsamen Hinterhof, oder eine Spielstrasse zu gestalten.
Endlich alle Nachbarn kennenlernen.
Mein Mann kann endlich das Bett selberbauen (und die anderen Gestelle) und das Kinderhaus im Garten.
Ich gebe meine Hebammenkunst gratis weiter an Leute, die nix zahlen können.
Babysachen selber stricken.
Anouk Joliat (*1975), Hebamme, Basel
für meine älteren Nachbarinnen mehr sorgen (einkaufen, den ewiggleichen Geschichten über ihre Katzen geduldiger zuhören...
täglich mich vergewissern, dass sie noch leben)
und selber Mittagstische und Kindernachmittage und Quartier- und Müttertreffs organisieren.
Unser Heim besser gestalten.
Besser und lustvoller kochen.
Lesen und mich weiterbilden.
Mehr Zeit haben, um mit den Kindern völlig unorganisiert herumzutrödeln und plötzlich entdecken wir aus dem Nichts ein megatolles selbsterfundenes Spiel.
Die Nachbarn mobilisieren und einen gemeinsamen Hinterhof, oder eine Spielstrasse zu gestalten.
Endlich alle Nachbarn kennenlernen.
Mein Mann kann endlich das Bett selberbauen (und die anderen Gestelle) und das Kinderhaus im Garten.
Ich gebe meine Hebammenkunst gratis weiter an Leute, die nix zahlen können.
Babysachen selber stricken.
Anouk Joliat (*1975), Hebamme, Basel
Sonja Eder
Ich würde auf alle Fälle meinen Job weitermachen, denn ich liebe meine Arbeit. Und ich denke auch, dass die Menschen geistig versumpern, die nur daheim rumsitzen, fernsehen und nichts tun... Aaaaber - und jetzt kommts *lach* - würde ich auf alle Fälle nicht mehr jeden Tag arbeiten gehen und meine Zeit für Dinge, die mich auch sonst noch interessieren nutzen... Ich glaube, dass viele Menschen Talente haben, die sie einfach aus Zeitmangel nicht weiterbilden können. Schade...
Warum könnte man nicht eine Unterschriftenaktion oder sonstiges starten. Es ist ja immer recht schön über das Grundeinkommen zu lesen, aber wann können wir endlich was dafür tun??? Von alleine geben die Politiker nicht klein bei. Es wird Zeit, dass Jeder gut leben kann, dass keiner mehr von einem Sozialamt oder einem Job abhängig ist. Das Geld ist dafür da, nur klar, die Politiker heimsen es lieber selber ein....
Sonja Eder (*1975) Tierarztassistentin, Wien
Warum könnte man nicht eine Unterschriftenaktion oder sonstiges starten. Es ist ja immer recht schön über das Grundeinkommen zu lesen, aber wann können wir endlich was dafür tun??? Von alleine geben die Politiker nicht klein bei. Es wird Zeit, dass Jeder gut leben kann, dass keiner mehr von einem Sozialamt oder einem Job abhängig ist. Das Geld ist dafür da, nur klar, die Politiker heimsen es lieber selber ein....
Sonja Eder (*1975) Tierarztassistentin, Wien
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