Das kann ich Ihnen sagen: eine in meinen Augen überflüssige Tätigkeit gegen eine ehrenamtliche in beispielsweise einem Pflegeheimen tauschen. Vorher aber auch - ganz ehrlich - drei/vier Monate für meine Bedürfnisse nutzen, die ich bisher allen nachzuordnen hatte.
Andrea Bayer (*1958), Referentin, Köln
02 April 2008
Julio Chavez
Ich würde wohl gar nichts tun, da der Anreiz, mich irgendwie noch zu bemühen so dann wohl gar nicht mehr gegeben wäre.
Julio Chavez (*1986), Student
Julio Chavez (*1986), Student
29 März 2008
Gerhard Bandorf
Ich würde kulturelle, soziale Arbeit leisten, indem ich an Menschen mit biographischen Entwicklungsschwierigkeiten herantreten könnte, um ihnen Dinge wie Kunst, Literatur und Philosophie als Lebensmittel anzubieten.
Und ich würde versuchen, andere Menschen ebenso dazu anzustiften.
Gerhard Bandorf (*1954), selbständig, Bonn
Und ich würde versuchen, andere Menschen ebenso dazu anzustiften.
Gerhard Bandorf (*1954), selbständig, Bonn
17 März 2008
Raphael Jenzer
Ich würde meinem Hobby professionel nachgehen -> Tanzen. - Events organisieren, täglich Kurse geben, usw.
Ich finde diesses Einkommen super, es fördert die Kultur in der Schweiz und die freischaffenden Künstler!
Raphael Jenzer, Bern
Ich finde diesses Einkommen super, es fördert die Kultur in der Schweiz und die freischaffenden Künstler!
Raphael Jenzer, Bern
08 März 2008
Gerhard Marhold
Ich würde sicher eine Ausbildung zum Altenpfleger machen und mich dann um Menschen kümmern die von der Gesellschaft bis heute ausgegrenzt werden.
Gerhard Marhold (*1965), Eisenbahner z.Z Hartz4-Opfer, Cottbus
Gerhard Marhold (*1965), Eisenbahner z.Z Hartz4-Opfer, Cottbus
07 März 2008
Ruth Veron
Ich könnte endlich bedingungslos Leben. Mensch sein, ohne mich dafür rechfertigen zu müssen und ohne dafür weit unterhalb der Armutsgrenze leben zu müssen. Ich würde wohl in den Genuss von Menschenrechten kommen.
Ruth Veron (*1988), Mensch
Ruth Veron (*1988), Mensch
29 Februar 2008
Gerhard Marhold
Ich würde sicher eine Ausbildung zum Altenpfleger machen und mich dann um Menschen kümmern die von der Gesellschaft bis heute ausgegrenzt werden.
Gerhard Marhold (*1965), Eisenbahner z.Z. Hartz4-Opfer, Cottbus
Gerhard Marhold (*1965), Eisenbahner z.Z. Hartz4-Opfer, Cottbus
19 Februar 2008
Kenzo van Gogh
als erstes würde ich für einige zeit in ein buddhistisches kloster gehen um zur ruhe zu kommen, zu meditieren und selbstversorgerisch zu leben.
nach dieser zeit würde ich mir gerne einen eigenen ausbildungsgang zusammenstellen, da es an keiner fachhochschule, universität etc. einen gibt, der mich vollends überzeugt und der mich in diesem masse fordern und fördern würde, wie ich es brauche. die ausbildung würde aus folgenden fächern bestehen: musik (gesang), schauspielunterricht, asiatische kampfkunst, massage, anatomiekunde, ökologischer landbau, östliche medizin.
dieses wissen und die erfahrung würde ich später gerne an kinder und erwachsene weitergeben, damit sie die kraft haben ihr glück zu finden mit rücksicht auf das glück der anderen!
Kenzo van Gogh (*1984), Basel
nach dieser zeit würde ich mir gerne einen eigenen ausbildungsgang zusammenstellen, da es an keiner fachhochschule, universität etc. einen gibt, der mich vollends überzeugt und der mich in diesem masse fordern und fördern würde, wie ich es brauche. die ausbildung würde aus folgenden fächern bestehen: musik (gesang), schauspielunterricht, asiatische kampfkunst, massage, anatomiekunde, ökologischer landbau, östliche medizin.
dieses wissen und die erfahrung würde ich später gerne an kinder und erwachsene weitergeben, damit sie die kraft haben ihr glück zu finden mit rücksicht auf das glück der anderen!
Kenzo van Gogh (*1984), Basel
08 Februar 2008
Sophie Schulze
Den sicheren aber langweiligen Job kündigen und ENDLICH studieren! Momentan wüsste ich nicht, wie ich das Studium finanzieren sollte... Nach dem Studium arbeiten (nur noch 50%) und ein Pflegekind aufnehmen. Wäre das schön!
Sophie Schulze, Angestellte in der Öffentlichen Verwaltung
Sophie Schulze, Angestellte in der Öffentlichen Verwaltung
07 Februar 2008
Jannes Siebler
Ich würde Politiker werden, weil ich für Gerrechtigkeit, Frieden, Integration anderer Kulturen und Gleichheit kämpfen will. Sich auf die faule Haut zu legen käme nicht in Frage und ich bin überzeugt davon, dass das jedem so geht wie mir. Das Menschen faul seien ist das größte Vorurteil unserer Gesellschaft.
Jannes Siebler (*1992), Schüler, Bornheim
Jannes Siebler (*1992), Schüler, Bornheim
31 Januar 2008
Anouk Joliat
Ich würde Hausfrau werden,
für meine älteren Nachbarinnen mehr sorgen (einkaufen, den ewiggleichen Geschichten über ihre Katzen geduldiger zuhören...
täglich mich vergewissern, dass sie noch leben)
und selber Mittagstische und Kindernachmittage und Quartier- und Müttertreffs organisieren.
Unser Heim besser gestalten.
Besser und lustvoller kochen.
Lesen und mich weiterbilden.
Mehr Zeit haben, um mit den Kindern völlig unorganisiert herumzutrödeln und plötzlich entdecken wir aus dem Nichts ein megatolles selbsterfundenes Spiel.
Die Nachbarn mobilisieren und einen gemeinsamen Hinterhof, oder eine Spielstrasse zu gestalten.
Endlich alle Nachbarn kennenlernen.
Mein Mann kann endlich das Bett selberbauen (und die anderen Gestelle) und das Kinderhaus im Garten.
Ich gebe meine Hebammenkunst gratis weiter an Leute, die nix zahlen können.
Babysachen selber stricken.
Anouk Joliat (*1975), Hebamme, Basel
für meine älteren Nachbarinnen mehr sorgen (einkaufen, den ewiggleichen Geschichten über ihre Katzen geduldiger zuhören...
täglich mich vergewissern, dass sie noch leben)
und selber Mittagstische und Kindernachmittage und Quartier- und Müttertreffs organisieren.
Unser Heim besser gestalten.
Besser und lustvoller kochen.
Lesen und mich weiterbilden.
Mehr Zeit haben, um mit den Kindern völlig unorganisiert herumzutrödeln und plötzlich entdecken wir aus dem Nichts ein megatolles selbsterfundenes Spiel.
Die Nachbarn mobilisieren und einen gemeinsamen Hinterhof, oder eine Spielstrasse zu gestalten.
Endlich alle Nachbarn kennenlernen.
Mein Mann kann endlich das Bett selberbauen (und die anderen Gestelle) und das Kinderhaus im Garten.
Ich gebe meine Hebammenkunst gratis weiter an Leute, die nix zahlen können.
Babysachen selber stricken.
Anouk Joliat (*1975), Hebamme, Basel
Sonja Eder
Ich würde auf alle Fälle meinen Job weitermachen, denn ich liebe meine Arbeit. Und ich denke auch, dass die Menschen geistig versumpern, die nur daheim rumsitzen, fernsehen und nichts tun... Aaaaber - und jetzt kommts *lach* - würde ich auf alle Fälle nicht mehr jeden Tag arbeiten gehen und meine Zeit für Dinge, die mich auch sonst noch interessieren nutzen... Ich glaube, dass viele Menschen Talente haben, die sie einfach aus Zeitmangel nicht weiterbilden können. Schade...
Warum könnte man nicht eine Unterschriftenaktion oder sonstiges starten. Es ist ja immer recht schön über das Grundeinkommen zu lesen, aber wann können wir endlich was dafür tun??? Von alleine geben die Politiker nicht klein bei. Es wird Zeit, dass Jeder gut leben kann, dass keiner mehr von einem Sozialamt oder einem Job abhängig ist. Das Geld ist dafür da, nur klar, die Politiker heimsen es lieber selber ein....
Sonja Eder (*1975) Tierarztassistentin, Wien
Warum könnte man nicht eine Unterschriftenaktion oder sonstiges starten. Es ist ja immer recht schön über das Grundeinkommen zu lesen, aber wann können wir endlich was dafür tun??? Von alleine geben die Politiker nicht klein bei. Es wird Zeit, dass Jeder gut leben kann, dass keiner mehr von einem Sozialamt oder einem Job abhängig ist. Das Geld ist dafür da, nur klar, die Politiker heimsen es lieber selber ein....
Sonja Eder (*1975) Tierarztassistentin, Wien
29 Januar 2008
julia littmann
alles das, was seit jahren entweder gar nicht oder nur unter völliger verausgabung passieren kann. das aufwändig recherchierte buch, der wichtige film, das abenteuerliche theaterprojekt, tolle erfindungen in produktion geben, originelle designs entwerfen, extremes und entspanntes, da helfen, dort einmischen, für freunde und familie in not immer noch energie übrig haben und für andere grad auch noch. freie schulen und mehrgenerationenhäuser unterstützen. das würd ich tun und all das andere, das noch fehlt, bis alles getan ist.
julia littmann, jounalistin
julia littmann, jounalistin
20 Januar 2008
Gabi Noll
Ich würde weiterhin das arbeiten, das tun, was ich am liebsten mache und am besten kann: beraten, begleiten: Kinder, Jugendliche, Erwachsene. Aber ich würde es nicht mehr so oft und unter finanziellem Druck machen müssen. Womöglich würde sich die Qualität noch verbessern... und ich würde es noch länger machen können, weil ich nicht so schnell ausgelaugt wäre...? Tja... das ist eine gute Vorstellung. Kann ich "etwas tun" - damit das möglichst möglich wird?
Gabi Noll (*1960), Sozialpädagogin/ Systemisch-lösungsorientierte Therapeutin, Pratteln, Schweiz
Gabi Noll (*1960), Sozialpädagogin/ Systemisch-lösungsorientierte Therapeutin, Pratteln, Schweiz
Marc Segmüller
Ich würde meine Lehre Abschliessen. Danach ausgiebig Englisch lernen. Ich glaube am Anfang würde ich nicht arbeiten gehen, sonder mir Zeit nehmen für die Selbstverwirklichung. Klar das ist ein Standpunkt aus der Lehre(immoment 800.- Brutto). Für mich wären 2000.- mehr als genug.
Allerdings denke ich nicht, dass ich nacher nie mehr arbeiten würde. 50% Jobs, und in der Freizeit genug Zeit und Geld mich sozialpolitisch zu engagieren. Was konkret ich Arbeiten würde kann ich nicht sagen.
Marc Segmüller (*1989), Informatik-Lehrling, Rebstein, Schweiz
Allerdings denke ich nicht, dass ich nacher nie mehr arbeiten würde. 50% Jobs, und in der Freizeit genug Zeit und Geld mich sozialpolitisch zu engagieren. Was konkret ich Arbeiten würde kann ich nicht sagen.
Marc Segmüller (*1989), Informatik-Lehrling, Rebstein, Schweiz
18 Januar 2008
Johannes Bosch
Qualitätssoftware schreiben!
Software die ausgereift ist, die sich an dem Menschen orientiert. Software sollte so einfach sein, wie das Bedienen eines Lichtschalters. Z.B. Barrierefreiheit im Internet für alle ermöglichen. Oh es gibt so viel zu tun, wenn ich mich nicht immer um meine Miete kümmern müßte. Für die wirklich interessanten Dinge gibt es kaum einen Markt, geschweige den ein Einkommen. Macht mal hin, das Leben wird immer kürzer.
Johannes Bosch (*1970), Informatiker, Mainz, Deutschland
Software die ausgereift ist, die sich an dem Menschen orientiert. Software sollte so einfach sein, wie das Bedienen eines Lichtschalters. Z.B. Barrierefreiheit im Internet für alle ermöglichen. Oh es gibt so viel zu tun, wenn ich mich nicht immer um meine Miete kümmern müßte. Für die wirklich interessanten Dinge gibt es kaum einen Markt, geschweige den ein Einkommen. Macht mal hin, das Leben wird immer kürzer.
Johannes Bosch (*1970), Informatiker, Mainz, Deutschland
Ursula Kümin
Mit 50+ auf Arbeitssuche und ca. 500 Bewerbungen und ebensovielen Absagen bin ich absolut für "Ein Grundeinkommen". Dies würde allen Arbeitslosen den Gang zum Sozialamt abnehmen.
Es wäre dann sogar möglich, dass Firmen und Personalvermittler auch wieder den Fokus auf "ältere Semester" legen würden und diese wieder in einem vernünftigen Arbeitsprozess eingegliedert werden.
Ursula Kümin (*1951), PC-Supporter/kaufmännische Angestellte,
Bonstetten, Schweiz
Es wäre dann sogar möglich, dass Firmen und Personalvermittler auch wieder den Fokus auf "ältere Semester" legen würden und diese wieder in einem vernünftigen Arbeitsprozess eingegliedert werden.
Ursula Kümin (*1951), PC-Supporter/kaufmännische Angestellte,
Bonstetten, Schweiz
05 Januar 2008
Horst Primke
Ich bin für ein Grundeinkommen, welches mich frei von Existenzangst macht. Ich lebe von Grundsicherung und bewege mich an der Armutsgrenze. Ich arbeite ehrenamlich beim Besuchsdienst, als Gitarrenspieler und Gospelsänger, gebe Sprachunterricht für Ausländer. Ich vermisse eine Basisaufstellung von Miete, Lebensmittel, Taschengeld. Es wird viel zu sehr geredet und zu wenig gehandelt.
Konzept aufstellen und die Politiker bombadieren.
Wunderbares Internet. Wir brauchen keine Versammlungen mehr und Interessenverteter. Wir sind das Volk.
Horst Primke (*1939), Rentner, Tex.Ing, Tennislehrer
Konzept aufstellen und die Politiker bombadieren.
Wunderbares Internet. Wir brauchen keine Versammlungen mehr und Interessenverteter. Wir sind das Volk.
Horst Primke (*1939), Rentner, Tex.Ing, Tennislehrer
30 Dezember 2007
Wolfgang Trittdiegans
Ich würde als erstes mal weiterstudieren. Würde aber mein können in Sachen Computer an andere Menschen weitergeben. Würde anbieten alte Menschen in Computer einzuführen - mein Wissen weitergeben. Bisher ist das ein Plan, den ich nur unter Bezahlung umsetzen könnte...
Wolfgang Trittdiegans, Student
Wolfgang Trittdiegans, Student
Guido Riga
Ich arbeite seit 24 Jahren in einem Pflegeheim. Meine Antwort ist klar, es würde sich mit einem bedingungslosen Grundeinkommen alles ändern. Unsere Gesellschaft ist in ihren Strukturen völlig erstarrt, eine wirkliche Veränderung scheint nicht möglich zu sein, da würde ein bedingungsloses Grundeinkommen in der Tat einen Ausweg aufzeigen.
Vielleicht kennt der Leser das Buch von Jean Liedloff- "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück", dort wird die Steinzeitkultur der Yequana-Indios wie sie in den 1960iger Jahren noch bestand beschrieben, insbesondere das glückliche und harmonische Zusammenleben dieser Menschen. Interessanter Weise gibt es in der Sprache der Yequana-Indios kein Wort für Arbeit! Dies bedeutet das Yequana-Indios keinen Unterschied machten zwischen notwendigen Arbeiten oder Freizeitaktivitäten. Alle Tätigkeiten, ob das Sammeln, Jagen, eine Pflanzung anlegen, Stillen, Kinder tragen, im Bach baden, Wasser holen, Lachen, Singen oder in der Hängematte liegen, - diente dem Gemeinschaftswesen und wurde mit Freude getätigt! Und das alles in weitgehender Hierachiefreiheit, nimmand wurde zu irgendetwas gezwungen!
Da stellt sich nun die Frage,wo ist die innige Freude und das Lachen in unserer hochmodernen Arbeitswelt???
Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde uns allen ein Stück "Freiheit" zurück geben und die Möglichkeit "Nein" zu sagen, damit würden wir die Möglichkeit erhalten eine Arbeit zu finden die wieder Freude bereitet!
Nun kann der Leser herauslesen das ich in der Tat mal gerne was anderes machen würde als in einem Pflegeheim (24 Jahre) zu arbeiten, für mich sehe ich dazu allerdings nicht wirklich eine Alternative. Das würde sich mit einem bedingungslosen Grundeinkommen schlagartig ändern!
Noch ein Hinweis für den Leser der noch nicht wirklich Kontakt mit Pflegeheimen hatte. Es ist ein Spiegel unserer fortschrittlichen Gesellschaft! Es hat mehr mit einer Fabrik zu tun als mit wirklicher Mitmenschlichkeit! Mitmenschlichkeit lässt sich nicht wie viele meinen (insbesondere in der Politik) verordnen durch mehr Bestimmungen und Kontrolle (erzeugt nur mehr BÜROKRATIE und FRUST an der Arbeit. Alles nur noch Kontrolle. Wer kontrolliert eigentlich die Kontrollöre u.s.w.?) Wer in diesen Bereich etwas ändern will sollte alles möglich erdenkliche tun dieses System der Pflegeheime abzuschaffen! Da würde ein bedingungsloses Grundeinkommen- Wunder bewirken die man gar nicht davon erwartet, da bin ich mir sicher!
Liebe Grüße
Guido
Guido Riga (*1960), Altenpfleger, Deutschland
Vielleicht kennt der Leser das Buch von Jean Liedloff- "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück", dort wird die Steinzeitkultur der Yequana-Indios wie sie in den 1960iger Jahren noch bestand beschrieben, insbesondere das glückliche und harmonische Zusammenleben dieser Menschen. Interessanter Weise gibt es in der Sprache der Yequana-Indios kein Wort für Arbeit! Dies bedeutet das Yequana-Indios keinen Unterschied machten zwischen notwendigen Arbeiten oder Freizeitaktivitäten. Alle Tätigkeiten, ob das Sammeln, Jagen, eine Pflanzung anlegen, Stillen, Kinder tragen, im Bach baden, Wasser holen, Lachen, Singen oder in der Hängematte liegen, - diente dem Gemeinschaftswesen und wurde mit Freude getätigt! Und das alles in weitgehender Hierachiefreiheit, nimmand wurde zu irgendetwas gezwungen!
Da stellt sich nun die Frage,wo ist die innige Freude und das Lachen in unserer hochmodernen Arbeitswelt???
Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde uns allen ein Stück "Freiheit" zurück geben und die Möglichkeit "Nein" zu sagen, damit würden wir die Möglichkeit erhalten eine Arbeit zu finden die wieder Freude bereitet!
Nun kann der Leser herauslesen das ich in der Tat mal gerne was anderes machen würde als in einem Pflegeheim (24 Jahre) zu arbeiten, für mich sehe ich dazu allerdings nicht wirklich eine Alternative. Das würde sich mit einem bedingungslosen Grundeinkommen schlagartig ändern!
Noch ein Hinweis für den Leser der noch nicht wirklich Kontakt mit Pflegeheimen hatte. Es ist ein Spiegel unserer fortschrittlichen Gesellschaft! Es hat mehr mit einer Fabrik zu tun als mit wirklicher Mitmenschlichkeit! Mitmenschlichkeit lässt sich nicht wie viele meinen (insbesondere in der Politik) verordnen durch mehr Bestimmungen und Kontrolle (erzeugt nur mehr BÜROKRATIE und FRUST an der Arbeit. Alles nur noch Kontrolle. Wer kontrolliert eigentlich die Kontrollöre u.s.w.?) Wer in diesen Bereich etwas ändern will sollte alles möglich erdenkliche tun dieses System der Pflegeheime abzuschaffen! Da würde ein bedingungsloses Grundeinkommen- Wunder bewirken die man gar nicht davon erwartet, da bin ich mir sicher!
Liebe Grüße
Guido
Guido Riga (*1960), Altenpfleger, Deutschland
25 Dezember 2007
David Berger
Ich würde den Staat entmachten, die Sozialbürokratie entschlackten, das bedingungslose Grundeinkommen als Entfesselungskünstler des Kapitalismus rühmen, statt Vollzeit selbstverständlich bloss Teilzeit schuften, die protestantische Arbeitsethik verhöhnen, die diskriminierten Wertlosen, da Arbeitslosen resozialisieren, den Ergrauten überliefertes Wissen erheischen, meiner Mutter vergewissern, ich müsse nicht hungern, die Arbeitsfrommen heilen, länger studieren, mehr schreiben, intensiver leben und nicht bloss überleben und endlich die Welt zivilisieren, sendungsbewusster partizipieren.
David Berger (*1985), Kulurpessimist, Olten
David Berger (*1985), Kulurpessimist, Olten
08 Dezember 2007
Daniel Schüler
Beruflich würde sich für mich nichts ändern, da ich gerne in meinem Beruf arbeite.
Jedoch würden sich durch das Grundeinkommen neue Perspektiven eröffnen.
Bei mir wären es die Gründung einer Familie welche heutzutage ab dem zweiten Kind in Deutschland fast unbezahlbar ist.
Ich würde desweiteren das Mehr an Geld in Qualitätsware regionaler Firmen durch Konsum investieren um einen Aufschwung in Deutschland mitzugestalten. Somit hätte mein Verhalten nicht nur Auswirkung auf Deutschland, sondern auf den Rest der Welt, wo heute zu menschenunwürdigen Verhältnissen Produkte billig für den deutschen Markt produziert werden.
Desweiteren würde sich in Deutschland das komplette Gefühl von Sicherheit, durch weniger Neid; Bildungschancen, durch Gleichheit; Arbeitslosigkeit und Hartz 4, durch Abschaffung und viele andere Dinge mehr positiv etablieren.
Wir würden endlich einen evulotionären Sprung in die nächste Gesellschaftsstufe haben welcher überfällig ist.
Daniel Schüler (*1980), Polizeibeamter, Berlin
Jedoch würden sich durch das Grundeinkommen neue Perspektiven eröffnen.
Bei mir wären es die Gründung einer Familie welche heutzutage ab dem zweiten Kind in Deutschland fast unbezahlbar ist.
Ich würde desweiteren das Mehr an Geld in Qualitätsware regionaler Firmen durch Konsum investieren um einen Aufschwung in Deutschland mitzugestalten. Somit hätte mein Verhalten nicht nur Auswirkung auf Deutschland, sondern auf den Rest der Welt, wo heute zu menschenunwürdigen Verhältnissen Produkte billig für den deutschen Markt produziert werden.
Desweiteren würde sich in Deutschland das komplette Gefühl von Sicherheit, durch weniger Neid; Bildungschancen, durch Gleichheit; Arbeitslosigkeit und Hartz 4, durch Abschaffung und viele andere Dinge mehr positiv etablieren.
Wir würden endlich einen evulotionären Sprung in die nächste Gesellschaftsstufe haben welcher überfällig ist.
Daniel Schüler (*1980), Polizeibeamter, Berlin
06 Dezember 2007
Urs Kocherhans
Mit der Freiheit, meine Tätigkeit unabhängig von Gesellschaftsstatus, Einkommen und Ausbildungen selbst zu wählen, fallen mir x-tausend Ideen ein....
Die Möglichkeit, ohne Zwang und Bürokratie auch mal etwas neues auszuprobieren, und bei Bedarf spontan die Tätigkeit zu wechseln, eröffnet mir ganz neue Dimensionen.
Anstatt eigener Wohnung würde ich mir im Sommerhalbjahr ein 1.-Klasse-GA leisten. Oder eine 1.-Klasse-Bahncard. Meine Heimat wäre dann überall ein wenig. Im Zug, bei guten Freunden, oder auf dem Zeltplatz.
Im Winterhalbjahr wäre ich irgendwo in einem Tessiner Tal zuhause. Oder weiter südlich.
- diverse künstlerische Aktivitäten in selbstgewählter Umgebung: Schreiben (Blog/Alltag, Reiseberichte, Lyrik, Prosa, Filmkritiken), malen, fotografieren, Kunst mit Holz und Ton, singen.
- Aktivmitglied bei einer Museumsbahn
- Reisebegleitung für psychisch beeinträchtigte Menschen
- eine Weltreise
- für ältere Menschen einkaufen, zuhören, einfach da sein
- arbeiten für diverse Vereine/Verbände, deren Anliegen mir am Herzen liegen
- Fahrzeuge des Öv reinigen (Gratiszeitungen einsammeln, Eimer leeren)
- Hallenfussball
Urs Kocherhans (*1983)
Die Möglichkeit, ohne Zwang und Bürokratie auch mal etwas neues auszuprobieren, und bei Bedarf spontan die Tätigkeit zu wechseln, eröffnet mir ganz neue Dimensionen.
Anstatt eigener Wohnung würde ich mir im Sommerhalbjahr ein 1.-Klasse-GA leisten. Oder eine 1.-Klasse-Bahncard. Meine Heimat wäre dann überall ein wenig. Im Zug, bei guten Freunden, oder auf dem Zeltplatz.
Im Winterhalbjahr wäre ich irgendwo in einem Tessiner Tal zuhause. Oder weiter südlich.
- diverse künstlerische Aktivitäten in selbstgewählter Umgebung: Schreiben (Blog/Alltag, Reiseberichte, Lyrik, Prosa, Filmkritiken), malen, fotografieren, Kunst mit Holz und Ton, singen.
- Aktivmitglied bei einer Museumsbahn
- Reisebegleitung für psychisch beeinträchtigte Menschen
- eine Weltreise
- für ältere Menschen einkaufen, zuhören, einfach da sein
- arbeiten für diverse Vereine/Verbände, deren Anliegen mir am Herzen liegen
- Fahrzeuge des Öv reinigen (Gratiszeitungen einsammeln, Eimer leeren)
- Hallenfussball
Urs Kocherhans (*1983)
28 November 2007
Etienne Zbinden
Mit 2500 CHF Grundeinkommen pro Monat, könnte ich einer Arbeit nachgehen, die mir auch gefaellt und der Lohn wäre nicht mehr das oberste Kriterium. Eine hohe Arbeitsmotivation wäre die Folge.
Etinenne Zbinden (*1980), Bankangestellter
Etinenne Zbinden (*1980), Bankangestellter
Patrick Bieri
"Wenn wir Menschen, vor allem in der ersten Welt, nicht innerhalb kürzester Frist zu einem drastisch tieferen Lebensstandart zurückfinden, werden wir nicht mehr lange leben. Der Planet Erde erträgt unser Tun nicht länger! Ich lebe im Moment mit Fr. 1500.- pro Monat, alles inklusive. Wenn ich den Footprint des WWF (eine sehr pragamtische Messmethode, um den Lebensstandart festzustellen) ausfülle, liege ich aber immer noch bei 1.3 Planeten. Wir müssen also nicht nur ein Grundeinkommen für alle garantieren, sondern uns gleichzeitig von unserem viel zu hohen Lebenswandel verabschieden. Man kann auch mit sehr wenig Geld sehr glücklich sein, dafür garantiere ich!"
Patrick Bieri, Biel
Patrick Bieri, Biel
25 November 2007
Marisa Unholz
Wir sind ein Paar mit 2 Pflegekindern und 40% Gelderwerbsarbeit und verfügen über ein Monatsbudget von 6130.- Fr. Ich würde Pflegemutter bleiben und auch sonst bleiben, wie ich bin. Ich habe eigentlich alles. Ich habe schon jetzt, viel Zeit und Freiraum und das ist schön. Mit dem Grundeinkommen würde ich mich besser integriert und besser wertgeschätzt fühlen. Ich müsste weniger Gesuche stellen und über Geld diskutieren und mich weniger über soziale Ungerechtigkeit aufregen. Ich würde mir keine Sorgen machen, was passiert, wenn die Pflegekinder 18 werden. Denn, was passiert, wenn sie noch in der Lehre oder Schule sind, und wir kein Pflegegeld (4000.-) mehr erhalten? - Wie auch immer... es wird eine Zeit kommen in der unser Engagement nicht mit einer viertel Million belohnt wird, sondern wir irgendwie zu Geld kommen müssen. Das Grundeinkommen wäre die beste Lösung!
Ganz einfach, ich würde mich sicher intensiv und ausgiebig freuen... für mich selbst, aber auch für alle anderen!!! Von mir aus ist eine bedingungslose Sicherung der Grundexistenz ein Ziel, das jeder Staat auf seine Art, wie auch immer, verfolgen sollte.
Marisa Unholz (*1968)
Ganz einfach, ich würde mich sicher intensiv und ausgiebig freuen... für mich selbst, aber auch für alle anderen!!! Von mir aus ist eine bedingungslose Sicherung der Grundexistenz ein Ziel, das jeder Staat auf seine Art, wie auch immer, verfolgen sollte.
Marisa Unholz (*1968)
12 November 2007
Gabriele Murgic-Schlup
Hätte ich ein Grundeinkommen würde ich trotzdem weiter arbeiten. Würde mich vermehrt Projekten im Bereich Palliative Care widmen, da ich mehr Zeit und Geld zur Verfügung hätte.
Zudem würde ich mich in verschiedenen Gebieten weiterbilden. Vor allem in Kommunikation und Schreiben. Ich würde schamanische und andere Kurse besuchen.
Ich könnte mir auch vorstellen einen Tag in der Woche karitative Arbeit zu leisten.
Ich glaube, ein Grundeinkommen würde viel zur seelischen Entspannung beitragen und wäre gesundheitsfördernd. Viele Erkrankungen sind Folgen von Stress und ungesunden Arbeitsbedingungen. Es könnte im Gesundheitswesen viel Geld eingespart werden, wenn die Menschen entspannter, freier und zuversichtlicher wären. Die Menschen könnten die Zeit nutzen um das zu tun was ihnen Freude. Was Freude macht, stärkt.
Vielleicht würde sich einiges verlangsamen und man könnte sich mehr dem Leben, der Lebendigkeit widmen.
Gabriele Murgic-Schlup (*1960, Dipl.Pflegefachfrau AKP, Kurleîterin Autogenes Training und Meditation, in Ausbildung HöFa I in Palliative Care, Winterthur
Zudem würde ich mich in verschiedenen Gebieten weiterbilden. Vor allem in Kommunikation und Schreiben. Ich würde schamanische und andere Kurse besuchen.
Ich könnte mir auch vorstellen einen Tag in der Woche karitative Arbeit zu leisten.
Ich glaube, ein Grundeinkommen würde viel zur seelischen Entspannung beitragen und wäre gesundheitsfördernd. Viele Erkrankungen sind Folgen von Stress und ungesunden Arbeitsbedingungen. Es könnte im Gesundheitswesen viel Geld eingespart werden, wenn die Menschen entspannter, freier und zuversichtlicher wären. Die Menschen könnten die Zeit nutzen um das zu tun was ihnen Freude. Was Freude macht, stärkt.
Vielleicht würde sich einiges verlangsamen und man könnte sich mehr dem Leben, der Lebendigkeit widmen.
Gabriele Murgic-Schlup (*1960, Dipl.Pflegefachfrau AKP, Kurleîterin Autogenes Training und Meditation, in Ausbildung HöFa I in Palliative Care, Winterthur
03 November 2007
Kaharina Funke
Ich würde Städte verschönern, Kinder hüten, im Krankenhaus arbeiten, Dichten, Lesen, Putzen, Studieren, Gärtnern, Wirtschaften, Organisieren und politisch aufmerksamer werden. Dinge die heute schon möglich aber mit einem Grundeinkommen wesentlich einfacher und wirksamer umzusetzen sind.
Katharina Funke (*1985) Studentin, Bonn
Katharina Funke (*1985) Studentin, Bonn
01 November 2007
Martina Schulz
Ich würde warscheinlich nur noch Halbtags arbeiten - und mich in der übrigen Zeit gesellschaftlich engagieren - ob ich dann Müttern ihre Kinder stundenweise abnehme, Nachhilfe gebe oder mich um alte Menschen kümmern würde, weiss ich nicht, da ich bisher diese Freiheiten noch nicht hatte (und mir deswegen noch keine Gedanken gemacht habe)!
Martina Schulz
Martina Schulz
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