Ein Grundeinkommen würde vor allem Menschen Sicherheit bieten, die z.B. im kulturellen Bereichen arbeiten oder die in schlecht bezahlten Jobs beschäftigt sind. Jeder kann sich dann überlegen, ob er sich von skrupelosen Bossen ausbeuten läßt. Jeder hat die Möglichkeit sich kreativ auszuleben und könnte dadurch das Gemeinwohl bereichern. Viele könnten sich die Zeit nehmen auch mal etwas zu tun was ihnen Spaß macht und das Leben zu genießen. Vielen würde die Arbeit wieder Spaß machen, wenn er seine Bedürfnisse befriedigen kann.
Ich glaube es hätte auf alle Fälle positive Auswirkung!
Klaus Würzner (*1948), Feinmechaniker, Aue
27 Oktober 2007
18 Oktober 2007
Carol Barany
Es würde für mich als Alleinerziehende Mutter von vier Kindern den Überlebensdruck weg nehmen. Weniger Stress mit dem Sozialdienst der IV und dem nicht zahlenden Vater. Ich könnte ohne finanzielle Probleme meine nachgeholte Ausbildung machen und danach abwägen, wie viel ausser häusliche Arbeit neben den Kindern überhaupt machbar ist.
Und ich könnte so leben wie ich will und nicht nach dem Gutdünken des Sozialarbeiters/in. Das würde enorm Druck nehmen. Wonach ich mehr Kraft hätte für die Alltagsprobleme mit den Kindern. Ich kenne viele Menschen die schon am krank werden sind oder schon zusammengebrochen sind unter dem Druck der Arbeitswelt. Mit dem einführen des Grundeinkommens gäbe es wieder Arbeit für alle die es wollen.
Carol Barany (*1979), In Ausbildung, Home Managerin vier Kinder
Und ich könnte so leben wie ich will und nicht nach dem Gutdünken des Sozialarbeiters/in. Das würde enorm Druck nehmen. Wonach ich mehr Kraft hätte für die Alltagsprobleme mit den Kindern. Ich kenne viele Menschen die schon am krank werden sind oder schon zusammengebrochen sind unter dem Druck der Arbeitswelt. Mit dem einführen des Grundeinkommens gäbe es wieder Arbeit für alle die es wollen.
Carol Barany (*1979), In Ausbildung, Home Managerin vier Kinder
14 Oktober 2007
Simone Wasner
Weiterarbeiten mit mehr Zeit und besseren Ergebnissen. Daneben könnte ich auf meine Bedürfnisse wie Schlaf, Essen, Bewegung und Kontakte achten. Die Arbeit würde sich nach Qualität und nicht nach Geld bemessen lassen. Qualität ist ein Wert, Geld ist ein Zahlungsmittel.
Simone Wasner (*1962), selbstständig (KommDesign, Dozentin), Berlin
Simone Wasner (*1962), selbstständig (KommDesign, Dozentin), Berlin
23 September 2007
Susanne Brunzel
Ich würde ehrenamtlich arbeiten - für Zwecke, die mir unterstützenswert scheinen (Hilfe für Kinder, Umweltschutz, Tierschutz) - ALLES AUF DER BEFREIENDEN BASIS DES KANN, ANSTELLE DES KRANKHEIT UND DRUCK VERURSACHENDEN MUSS.
Susanne Brunzel (*1966), Sekretärin, Berlin
Susanne Brunzel (*1966), Sekretärin, Berlin
18 September 2007
Ernst Hochholzer
Ich würde Teilzeitarbeit annehmen!
(Heute bin ich schon Rentner und arbeite immer noch 2 Tage in der Woche)
Ernst Hochholzer (*1937), Finanzbuchhalter, Basel
(Heute bin ich schon Rentner und arbeite immer noch 2 Tage in der Woche)
Ernst Hochholzer (*1937), Finanzbuchhalter, Basel
09 September 2007
Daniela Beul
Diese Frage zu beantworten ist nicht leicht. Einige meiner Bekannten sind gefangen im Broterwerb und wissen nicht mehr was sie als Kind gerne mal werden wollten. Ich selbst arbeite im Büro und finde diese Arbeit nicht befriedigend. Sie dient für mich zum Geld verdienen. Wenn ich ein Grundeinkommen hätte würde ich meinem Hobby nachgehen: Dem Trommeln - gerne würde ich anderen das Trommeln beibringen und mich sonst noch nützlich machen. Ich wäre mir auch nicht zu schade dafür alle Mülltonnen der Umgebung bis an das Müllauto zu rollen oder sonstiges für die Gemeinschaft zu tun. Ein Leben mit Grundeinkommen wäre ein Paradies für die Seele und könnte die Menschen wieder näher zusammenbringen, stelle ich mir vor. Der Mensch könnte sich besser entwickeln Mensch zu werden.
Daniela Beul (*1970), Kaufmännische Angestellte, Frankfurt
Daniela Beul (*1970), Kaufmännische Angestellte, Frankfurt
03 September 2007
Sabine Alt
Dann könnte ich auf Spendenbasis Reikikurse für pflegende Angehörige und Menschen in Pflegebeufen geben - in Gesundungsfragen behilflich sein und würde mich in Lebensinseln einfacher einbringen können.
Sabine Alt (*1964), Karlsruhe
Sabine Alt (*1964), Karlsruhe
31 August 2007
Maria Alven
Ich würde weiterhin als Arbeitshygienikerin arbeiten, aber meine Arbeit billiger für kleine Betriebe zur Verfügung stellen können.
Maria Alven
Maria Alven
27 August 2007
Sascha Atrops
Ich habe Informatik studiert, weil ich Informatik studieren wollte, nicht wegen des Geldes. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.
Ich würde mich daher weiter in der Welt der Informatik bewegen und ich würde weiterhin versuchen, etwas in dieser Welt zu bewegen. Das kann ich zur Zeit nur in der Freizeit machen, denn das bezahlt mir niemand, im Gegenteil, ich finanziere es damit, dass ich meine Arbeitsleistung anderen verkaufe.
Ich könnte ohne Streß weiterforschen. Ich darf auch mal aussetzen, um die Qualität meiner Arbeit sicherzustellen, wenn ich beispielsweise einfach mal Kopfschmerzen habe und mich entsprechend nicht gut konzentrieren kann. Das kann ich einem Arbeitgeber nicht sagen; hier muss ich Leistung bringen, auch wenn eine verschleppte Erkältung hier eher kontraproduktiv sein kann.
Ich würde den kreativen Part meiner Arbeit auf die Zeit reduzieren, die ich hochkonzentriert arbeiten kann.
Die Zeit, die ich "nur" konzentriert arbeiten kann, würde ich gerne verwenden, um anderen etwas von meiner Begeisterung zu vermitteln. Ich hatte immer Spaß daran, Programmierung und Logik zu unterrichten. Das würde ich gerne wieder aufnehmen.
Ich würde mir Zeit nehmen, um mich in verschiedenen Bereichen weiterzubilden, um mehr Querverbindungen aufstellen zu können.
Ich kann mir auch vorstellen zeitweise z.B. einmal in der Woche an der Supermarktkasse zu kassieren, einfach um den Kopf frei zu bekommen und weil wir alle irgendwo Aufgaben übernehmen müssen, damit gemeinsam benutzte Einrichtungen, wie Supermarkt, Polizei, Ärzte und andere Versorgungseinrichtungen überhaupt funktionieren können.
Genauso könnte ich mir vorstellen, mich regelmäßig an körperlich anstrengender Arbeit zu beteiligen - ob ich den Ausgleich zum Sitzen nun ausschließlich im Sportverein suche, oder mithelfe ein Haus zu bauen, hauptsache ich muss in meinem Arbeitsleben nicht nur sitzen. Ein Arbeitgeber erwartet, dass ich 40 Stunden pro Woche (plus Überstunden) für ihn bereit stehe.
Ich denke, dass Grundeinkommen sorgt dafür, dass wir alle darüber nachdenken müssen, was und wieviel wir wirklich konsumieren wollen, weil wir mehr Einfluss auf das Maß an Arbeit haben, als bisher. Es wird keine Standard-40-Wochenstunden Verträge mehr geben. Wir werden flexibler mit Arbeit umgehen, weil wir nicht unbedingt arbeiten müssen.
Sascha Atrops (*1976), Diplom Informatiker (FH), Hürth
Ich würde mich daher weiter in der Welt der Informatik bewegen und ich würde weiterhin versuchen, etwas in dieser Welt zu bewegen. Das kann ich zur Zeit nur in der Freizeit machen, denn das bezahlt mir niemand, im Gegenteil, ich finanziere es damit, dass ich meine Arbeitsleistung anderen verkaufe.
Ich könnte ohne Streß weiterforschen. Ich darf auch mal aussetzen, um die Qualität meiner Arbeit sicherzustellen, wenn ich beispielsweise einfach mal Kopfschmerzen habe und mich entsprechend nicht gut konzentrieren kann. Das kann ich einem Arbeitgeber nicht sagen; hier muss ich Leistung bringen, auch wenn eine verschleppte Erkältung hier eher kontraproduktiv sein kann.
Ich würde den kreativen Part meiner Arbeit auf die Zeit reduzieren, die ich hochkonzentriert arbeiten kann.
Die Zeit, die ich "nur" konzentriert arbeiten kann, würde ich gerne verwenden, um anderen etwas von meiner Begeisterung zu vermitteln. Ich hatte immer Spaß daran, Programmierung und Logik zu unterrichten. Das würde ich gerne wieder aufnehmen.
Ich würde mir Zeit nehmen, um mich in verschiedenen Bereichen weiterzubilden, um mehr Querverbindungen aufstellen zu können.
Ich kann mir auch vorstellen zeitweise z.B. einmal in der Woche an der Supermarktkasse zu kassieren, einfach um den Kopf frei zu bekommen und weil wir alle irgendwo Aufgaben übernehmen müssen, damit gemeinsam benutzte Einrichtungen, wie Supermarkt, Polizei, Ärzte und andere Versorgungseinrichtungen überhaupt funktionieren können.
Genauso könnte ich mir vorstellen, mich regelmäßig an körperlich anstrengender Arbeit zu beteiligen - ob ich den Ausgleich zum Sitzen nun ausschließlich im Sportverein suche, oder mithelfe ein Haus zu bauen, hauptsache ich muss in meinem Arbeitsleben nicht nur sitzen. Ein Arbeitgeber erwartet, dass ich 40 Stunden pro Woche (plus Überstunden) für ihn bereit stehe.
Ich denke, dass Grundeinkommen sorgt dafür, dass wir alle darüber nachdenken müssen, was und wieviel wir wirklich konsumieren wollen, weil wir mehr Einfluss auf das Maß an Arbeit haben, als bisher. Es wird keine Standard-40-Wochenstunden Verträge mehr geben. Wir werden flexibler mit Arbeit umgehen, weil wir nicht unbedingt arbeiten müssen.
Sascha Atrops (*1976), Diplom Informatiker (FH), Hürth
08 August 2007
Manuel Schüle
Ich würde weiterhin meiner Berufung als Gärtner und Heiler nachgehen. Wäre aber gleichzeitig nicht mehr angewiesen mit meiner Tätigkeit Geld verdienen zu müssen um meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Gleichzeitig hätte ich durch meine Tätigkeit und meine Berufe genügend Geld um endlich in meine Geschäfte investieren zu können. Handkehrum können viele Menschen die gerne bei mir arbeiten würden, aber im Moment nicht können, weil ich kein Geld habe um sie zu bezahlen, bei mir arbeiten! Denn sie sind ja auch nicht mehr genötigt mit ihrer Arbeit ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Manuel Schüle (*1985), Bio Gärtner/Landwirt, Ossingen
Manuel Schüle (*1985), Bio Gärtner/Landwirt, Ossingen
11 Juli 2007
Jürg Burki
Ich würde in meinem Beruf weiterarbeiten. Die freiwerdenden Kräfte täte ich nutzen für mehr Weiterbildung und kreative Forschung. Statt Rechnungen schreiben täte ich eine Büchse neben den Ausgang stellen.
Jürg Burki (*1952), Heilpraktiker / Körpertherapeut, Lenzburg
Jürg Burki (*1952), Heilpraktiker / Körpertherapeut, Lenzburg
04 Juli 2007
Dirk Martin
Ich würde eine philosophische Bildungs - Initiative gründen. Es sind die hohlen Köpfe, die Ideenlosen, die geistig unflexiblen, die uns in Katastrophen hineinreiten. Die technische Entwicklung läuft der sozialen um Jahrzehnte voraus. Aber nur die Geisteswissenschaften können uns dabei helfen, die daraus erwachsenden Probleme in den Griff zu bekommen.
Dirk Martin (*1967), Musiker, Leopoldshoehe
Dirk Martin (*1967), Musiker, Leopoldshoehe
01 Juli 2007
Gertrude Stangl
Ich bin Mutter von zwei Söhnen (28 und 30). Wenn ich ein Grundeinkommen in dieser Höhe hätte, hätte ich IMMER zum Familieneinkommen beitragen können, mein eigenes Geld gehabt, damit Kurse, die für mich zu teuer waren, belegen können, um mich weiter zu bilden und könnte jetzt im medizinisch-sozialen Bereich berufstätig sein. Meine ehrenamtlichen Tätigkeiten würde ich ebenfalls weiter machen, aber für mich gäbe es auch ein Einkommen und für viele Menschen eine gerechtere Pension.
Gertrude Stangl (*1947), kfm. Angestellte, Wien
Gertrude Stangl (*1947), kfm. Angestellte, Wien
25 Juni 2007
Brigitta Guggisberg
Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde es mir ermöglichen, die wirklich wichtigen Arbeiten in Ruhe (!) und zum richtigen Zeitpunkt zu tun: Kartoffeln pflanzen, die Stube putzen, heuen, die Tiere versorgen und mit den Nachbarn plaudern, beispielsweise.
Brigitta Guggisberg, Meiringen
Brigitta Guggisberg, Meiringen
22 Juni 2007
Jenny Biermann Gnegel
Was würde ich tun, wenn für mein Grundeinkommen gesorgt wäre? Oh, ich würde mich engagieren für das, was mir am Herzen liegt, vielleicht einen Verein gründen und sinnvolle Dinge tun. Sicherlich würde ich gerne auch etwas dazu verdienen wollen, aber das wäre an 2. Stelle. Ich würde mich fortbilden wollen in meinem Beruf.
Es ändert sich das Kräfteverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Wobei diese zwei Worte Unwörter sind. Denn der Arbeitgeber "nimmt" die Arbeitskraft und der Arbeitnehmer "gibt" seine Arbeitskraft. Das käme wieder deutlicher hervor.
Ich bin davon überzeugt, dass die meisten Menschen dieses Grundeinkommen gut und effektiv nutzen würden. Klär gäbe es immer noch die geringe Zahl, die sich ausruhen würden auf ihrem Grundeinkommen. Das Gute ist, sie kosten nix mehr, im Vergleich zu dem großen Kontrollapparat, der heutzutage dafür Sorge trägt, dass auch ja keiner mehr bekommt, als ihm zusteht. Warum bloß wird dieses Thema nicht viel mehr in den Medien diskutiert? Und wie sagte Götz Werner mal so treffend: "Wenn man etwas will, gibt es Wege, und wenn man etwas nicht will, gibt es Gründe!" In diesem Sinne freue ich mich auf immer mehr Mitstreiter für das bedingungslose Grundeinkommen!
Jenny Biermann Gnegel (*1974), staatlich anerkannte Erzieherin, Henstedt-Ulzburg
Es ändert sich das Kräfteverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Wobei diese zwei Worte Unwörter sind. Denn der Arbeitgeber "nimmt" die Arbeitskraft und der Arbeitnehmer "gibt" seine Arbeitskraft. Das käme wieder deutlicher hervor.
Ich bin davon überzeugt, dass die meisten Menschen dieses Grundeinkommen gut und effektiv nutzen würden. Klär gäbe es immer noch die geringe Zahl, die sich ausruhen würden auf ihrem Grundeinkommen. Das Gute ist, sie kosten nix mehr, im Vergleich zu dem großen Kontrollapparat, der heutzutage dafür Sorge trägt, dass auch ja keiner mehr bekommt, als ihm zusteht. Warum bloß wird dieses Thema nicht viel mehr in den Medien diskutiert? Und wie sagte Götz Werner mal so treffend: "Wenn man etwas will, gibt es Wege, und wenn man etwas nicht will, gibt es Gründe!" In diesem Sinne freue ich mich auf immer mehr Mitstreiter für das bedingungslose Grundeinkommen!
Jenny Biermann Gnegel (*1974), staatlich anerkannte Erzieherin, Henstedt-Ulzburg
13 Juni 2007
Florian Heilmeyer
Ich arbeite als freier Journalist für Architektur. Es ist eine wunderschöne Arbeit, aber es ist schwierig, sich damit vollständig zu finanzieren. Mit einem gesicherten Grundeinkommen könnte ich aufhören, die Arbeit an meinen Artikeln unter dem Diktat von Effizienz und Wirtschaftlichkeit zu betrachten, mir mehr Zeit nehmen für die einzelnen Artikel, mir zB längere Vorlaufzeiten für Buchprojekte erlauben etc. Ich könnte sogar über die Gründung eines eigenen Verlags nachdenken. Aufhören zu arbeiten würde ich mit Sicherheit nicht.
Florian Heilmeyer (*1974), Journalist, Deutschland
Florian Heilmeyer (*1974), Journalist, Deutschland
06 Juni 2007
Kathrin Witschi
Ich würde weiter studieren. Wohl auch weiter auf der Post arbeiten nebenher, aber nur noch eine Nachtschicht pro Woche, falls die Leute noch da wären. Ich werde aber eh wegrationalisiert bevor das Grundeinkommen eingeführt wird. Nach dem Studium würde ich im Quartier (Feldbergstr.) einen Mittagstisch für Leute in allen Altern einrichten und internationale Küche anbieten. Ich würde Menschen aus noch mehr verschiedenen Gebieten kennenlernen und sie beim Essen verlinken, hilfreiche Kontakte knüpfen. Und wenn am Abend die Sonne untergeht würde ich wohl Texte schreiben.
Kathrin Witschi (*1983), Studentin/Sortiererin Post, Basel
Kathrin Witschi (*1983), Studentin/Sortiererin Post, Basel
02 Juni 2007
Karen Kneschke
Ich würde weiterhin als Heilpraktikerin arbeiten, allerdings auf Spendenbasis. So ermögliche ich jedem das zu geben was er kann und was es ihm wert ist. Ich selbst wäre die Last los, ob es diesen Monat läuft oder nicht.
Eine sehr feine Sache...
Karen Kneschke (*1976), Heilpraktikerin
Eine sehr feine Sache...
Karen Kneschke (*1976), Heilpraktikerin
31 Mai 2007
Wiebke Linda
Ich bin gerade dabei, mich selbständig zu machen im Design-/Multimedia-Bereich und Online-Handel.
Gäbe es ein Grundeinkommen, so könnte ich die Unternehmensgründung angstfrei angehen.
Und ich bräuchte mir keine Gedanken mehr darüber zu machen, warum man absurderweise zwar kerngesund und bestens qualifiziert - mit über 45 Jahren aber zu alt für den deutschen Arbeitsmarkt ist.
Ausgehend von einer Wochenarbeitszeit von 40 bis 60 Stunden würde ich gerne ca. 30 % meiner Arbeitszeit damit verbringen, entgeltfrei Print- und Website-Projekte für Museen, Kulturbetrieb, ehrenamtliche Vereine etc. zu konzipieren und umzusetzen.
Linda Wiebke (*1960), Grafik-Designerin
Gäbe es ein Grundeinkommen, so könnte ich die Unternehmensgründung angstfrei angehen.
Und ich bräuchte mir keine Gedanken mehr darüber zu machen, warum man absurderweise zwar kerngesund und bestens qualifiziert - mit über 45 Jahren aber zu alt für den deutschen Arbeitsmarkt ist.
Ausgehend von einer Wochenarbeitszeit von 40 bis 60 Stunden würde ich gerne ca. 30 % meiner Arbeitszeit damit verbringen, entgeltfrei Print- und Website-Projekte für Museen, Kulturbetrieb, ehrenamtliche Vereine etc. zu konzipieren und umzusetzen.
Linda Wiebke (*1960), Grafik-Designerin
29 Mai 2007
Stefan Held
Momentan arbeite ich als Primarlehrer mit einem Pensum von knapp 40% und erhalte etwa 1'800Fr.- monatlich, von denen ich jeweils noch ein, zweihundert Franken zur Seite legen kann. Zeit habe ich da genug für das Ausleben persönlicher Interessen, namentlich dem Schreiben und Fotografieren. Was ich spannend an der Idee finde ist, dass ich mit grösserer finanzieller Freiheit mir bessere Materialien zulegen oder das eine oder andere Projekt starten könnte, von welchen ich momentan noch träume. Auch würde es eine Auszeit begünstigen, in der ich intensiver an einem Buch/einer Ausstellung arbeiten oder neue Ideen sammeln könnte. Also ein "Künstler" mehr, der davon profitieren würde.
Held Stefan (*1983), Primarlehrer, Kreuzlingen
Held Stefan (*1983), Primarlehrer, Kreuzlingen
27 Mai 2007
Nicole Scherzinger
Wenn für mein Einkommen gesorgt würde, dann würde ich eine Raumpflegerin engagieren und mehr Zeit mit meinen Kindern verbringen und mich mehr um mein soziales Projekt kümmern (s. www.zuelose.ch).
Ich würde mehr lesen, mich weiterbilden und endlich mal ausgiebig Ferien machen.
Nicole Scherzinger (*1971), Familienfrau, Langrickenbach
Ich würde mehr lesen, mich weiterbilden und endlich mal ausgiebig Ferien machen.
Nicole Scherzinger (*1971), Familienfrau, Langrickenbach
21 Mai 2007
Anna-Kathrin Matz
VOLLZEIT künstlerisch tätig sein,
TEILZEIT ehrenamtlich tätig sein.
Anne- Kathrin Matz (*1967), Wirtschaftskauffrau-Erzieherin-Mediendesignerin-Künstlerin-Studentin
TEILZEIT ehrenamtlich tätig sein.
Anne- Kathrin Matz (*1967), Wirtschaftskauffrau-Erzieherin-Mediendesignerin-Künstlerin-Studentin
02 Mai 2007
JürgenGöritz
Ich würde das dann nicht mehr 'arbeiten' nennen, da es nur noch Dinge wären, die mir auch Spaß machen. Endlich würde die eigene Kreativität richtig fließen können und nicht jedesmal irgendwelchen 'Firmensachzwängen' untergeordnet (die ja zum Großteil nur die Machtspielchen der höheren Managementebenen und die kaufmännischen Zwänge widerspiegeln). Mein Leben würde ich nur noch Technologien widmen, die umweltverträglich sind bzw. dabei helfen die Natur zu heilen, statt sie auszubeuten. Ein Auto, Radio, Fernseher oder Handy brauche ich schon heute nicht mehr, daher würde es meines Erachtens überhaupt nichts ausmachen, wenn dieses Einkommen etwas niedriger wäre...
...Prinzipiell stehe ich der Idee des Grundeinkommens allerdings eher skeptisch gegenüber, da schon ein Indianer damals sagte, dass man Geld nicht essen kann und ich mir einen festen Umtauschkurs für Geld zu Essen damit einfach nicht vorstellen kann...
...Anderseits sehe ich mit der Idee des Grundeinkommens das Geld seinen Stellenwert als anzubetenden Götzen völlig verlieren, es aber auf der anderen Seite den Menschen endlich ermöglicht, sich von 'Homo sapiens' (Achtung: eigentlich immer nur für die anderen im Kapitalismus!) zu 'Homo contentus' weiter zu entwickeln und es auch mal ohne Reue zu genießen einfach auch mal nichts zu tun. ... oder anders ausgedrückt: wenn man aus dem Paradies vertrieben wurde, muss man es sich eben einfach wieder neu schaffen wollen... Aloha!
Jürgen Göritz, Designer
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...Prinzipiell stehe ich der Idee des Grundeinkommens allerdings eher skeptisch gegenüber, da schon ein Indianer damals sagte, dass man Geld nicht essen kann und ich mir einen festen Umtauschkurs für Geld zu Essen damit einfach nicht vorstellen kann...
...Anderseits sehe ich mit der Idee des Grundeinkommens das Geld seinen Stellenwert als anzubetenden Götzen völlig verlieren, es aber auf der anderen Seite den Menschen endlich ermöglicht, sich von 'Homo sapiens' (Achtung: eigentlich immer nur für die anderen im Kapitalismus!) zu 'Homo contentus' weiter zu entwickeln und es auch mal ohne Reue zu genießen einfach auch mal nichts zu tun. ... oder anders ausgedrückt: wenn man aus dem Paradies vertrieben wurde, muss man es sich eben einfach wieder neu schaffen wollen... Aloha!
Jürgen Göritz, Designer
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20 April 2007
Andrea Thimel
Ich bin Rehabilitationslehrerin für Blinde und Sehbehinderte. Immer wieder erlebe ich es, dass blinden und sehbehinderten Menschen von Kostenträgern der Unterricht in Orientierung und Mobilität und Lebenspraktischen Fähigkeiten verwehrt wird. Von Unterricht in Blindenschrift und von Computerkursen ganz zu schweigen. Selbst bezahlen können die Interessenten den Unterricht aber nicht. Wäre mein Einkommen garantiert, könnte ich meinen Unterricht ohne den unerträglichen Kosten- und Zeitdruck gestalten und so vielen blinden und sehbehinderten Menschen ein Stück Lebensqualität zurückgeben. Ich würde nicht aufhören zu arbeiten, würde aber insgesamt weniger arbeiten, da ja keine Verwaltungsarbeit nötig wäre und könnte mir mehr Zeit nehmen für Fort- und Weiterbildung. Mein Leben würde sich sehr entspannen.
Andrea Thimel (*1964), Rehabilitationslehrerin, Marburg
Andrea Thimel (*1964), Rehabilitationslehrerin, Marburg
11 April 2007
Amrita Torosa
In meinem Arbeiten würde sich gar nicht so viel ändern - ich würde einfach angstfrei leben können. Ohne Angst vor Hunger oder Obdachlosigkeit...auch sozialer Abstieg genannt.
Für mich ist dies der wesentliche Punkt.
Amarita Torosa (*1965), Künstlerin, Lutherstadt Wittenberg
Für mich ist dies der wesentliche Punkt.
Amarita Torosa (*1965), Künstlerin, Lutherstadt Wittenberg
10 April 2007
Dominik S. Gaberell
Ich würde ohne schlechtes Gewissen gegenüber den Nachbarn, zu 100% dazustehen können Hausmann und Familienvater sein zu wollen. Weiter würde es mir einfacher sein meinem Wunsch zur Verselbständigung auf dem Gebiet der Energiearbeit nachzukommen.(Dies beinhaltet eigene Praxisräumlichkeiten und die Zufriedenheit andern Personen helfend und beratend beizustehen).
Psychisch würde es mir sicher besser gehen, weil ich nicht mehr als Bittsteller bei den Sozialendiensten und der Arbeitslosenkasse antreten müsste, auch währe ich freier, da ich nicht jeden Monat Bewerbungen versenden müsste, bei denen ich schon zum Vornherein weiss, dass ich ein Absageschreiben erhalten werde. Mit andern Worten würde ich an meiner heutigen Situation nichts ändern, könnte aber die Energie genau dort einsetzen wo ich dies auch will, was mich dann garantiert zum Erfollg führen wird!
Dominik S. Gaberell (*1972), Erwerbslos, Familienvater, Hausmann, Allrounder, Energiearbeiter, Gümligen
Psychisch würde es mir sicher besser gehen, weil ich nicht mehr als Bittsteller bei den Sozialendiensten und der Arbeitslosenkasse antreten müsste, auch währe ich freier, da ich nicht jeden Monat Bewerbungen versenden müsste, bei denen ich schon zum Vornherein weiss, dass ich ein Absageschreiben erhalten werde. Mit andern Worten würde ich an meiner heutigen Situation nichts ändern, könnte aber die Energie genau dort einsetzen wo ich dies auch will, was mich dann garantiert zum Erfollg führen wird!
Dominik S. Gaberell (*1972), Erwerbslos, Familienvater, Hausmann, Allrounder, Energiearbeiter, Gümligen
Ein Zwischenruf!
Ich finde die Idee eines bedingugslosen Grundeinkommens sehr gut. Aber vielleicht sollten sie den Leuten auf Ihrer Webseite auch klar machen, das dies nicht bedeutet, dass nun keiner mehr arbeiten muss und dass auch immer noch die Gesetze der Marktwirtschaft gelten. Sprich wenns dann mal irgendwann 1 Mio sich selbstverwirklichenden Reiki-Lehrer gibt, dann zahlt keiner für die Kurse nur irgendeinen Pfennig und es kommt auch so gut wie keiner mehr, denn soviel Interesse nach Reikikursen ist halt einfach nicht da. Dagegen würde es wohl ziemlich teuer werden, wenn man ein Häusschen bauen möchte, denn keiner macht ja dann gerne mehr solche anstrengende Jobs - geschweige denn z.B. bei der Müllabfuhr zu arbeiten.
Ein Grundeinkommen wäre wohl auch nach ihrer Vorstellung hoffentlich nur ein Grundeinkommen - sprich so etwas wie die jetztige Sozialhilfe und nicht mehr. Das sollte auch ihren Lesern klar gemacht werden, denn 99% aller Antworten stammen wohl von absolut unverbesserlichen Träumern...
Michael Halbig
Ein Grundeinkommen wäre wohl auch nach ihrer Vorstellung hoffentlich nur ein Grundeinkommen - sprich so etwas wie die jetztige Sozialhilfe und nicht mehr. Das sollte auch ihren Lesern klar gemacht werden, denn 99% aller Antworten stammen wohl von absolut unverbesserlichen Träumern...
Michael Halbig
09 April 2007
Karin Gebhardt
Ich bin alleinerziehend mit 3 Söhnen (23J. schon aus dem Haus; 19 J. und 8 Jahre); und bin ganztags berufstätig.
Wenn mein Lebensunterhalt mit einem Grundeinkommen gesichert wäre, würde ich auf jeden Fall nicht mehr die Arbeit machen, mit der ich mein Geld verdiene, sondern mich mehr um meinen Jüngsten kümmern und mich im sozialen (und somit für mich sinnvollen) Bereich engagieren. Ausserdem könnte ich mir damit meine Zeit so einteilen, wie ich es für sinnvoll halte.
2.500 Franken sind ein bißchen viel... :-) Ich verfolge die Debatten über das BGE schon seit längerem.
Karin Gebhardt (*1959), Verwaltungsangestellte, München
Wenn mein Lebensunterhalt mit einem Grundeinkommen gesichert wäre, würde ich auf jeden Fall nicht mehr die Arbeit machen, mit der ich mein Geld verdiene, sondern mich mehr um meinen Jüngsten kümmern und mich im sozialen (und somit für mich sinnvollen) Bereich engagieren. Ausserdem könnte ich mir damit meine Zeit so einteilen, wie ich es für sinnvoll halte.
2.500 Franken sind ein bißchen viel... :-) Ich verfolge die Debatten über das BGE schon seit längerem.
Karin Gebhardt (*1959), Verwaltungsangestellte, München
04 April 2007
Michael Halbig
Eigentlich bin ich ja auch ein Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommen. Aber die Antworten der andere Schreiber hier erschrecken mich doch sehr: Jeder denkt nur noch ans eigene Vergnügen, weniger Stress, Selbstverwirklichung, Urlaub, ...
Wie soll denn das funktionieren? Wer würde denn dann noch 35 oder gar 40 oder mehr Stunden arbeiten? Wie kann man denn so naiv sein und glauben, dass man mit weniger Arbeit, mit weniger "Stress", mit Urlaub und Selbstverwirklichung den Wohlstand erhalten, geschweige denn steigern kann??
Ein Grundeinkommen kann wohl nur dann funktionieren, wenn es so niedrig ist, dass es wirklich nur die elementaren Grundvedürfnisse abdeckt (Höhe etwa heutige Sozialhilfe) und daher noch genügen Anreize setzt, dass die Leute wirklich noch zu Arbeit gehen müssen. (Die Kommentare der anderen Schreiber zeigen leider nur zu klar, dass es entgegen anderen Meinungen diese Anreize wirklich benötigt!)
Die positiven Effekte solch eines Grundeinkommen sind nach meiner Ansicht der Wegfall von beträchtlicher Bürokratie:
Es würde dann keine Tausende von Beamten brauchen, die Sozialhilfe, Arbeitslosenhilfe, Rente, etc. verwalten. Diese Verwaltung schafft sowieso keinen Wohlstand, aber statt dessen könnten sich die frei werdenden Arbeitkräfte sinnvoller Arbeit zuwenden.
Es würde die ganze Diskussion um Niedriglöhne vereinfachen, denn wenn man bereits ein Grundeinkommen hat, dann braucht man auch nicht mehr so hohe Löhne. Mit dem Nebeneffekt, dass unsere Unternehmen vielleicht auch wieder billiger produzieren könnten. (Man müsste dann natürlich auch schauen, woher das Geld für das Grundeinkommen auch wirklich kommt, denn irgendwie muss man es ja auch gegenfinanzieren)
Auch für Sozialhilfeempfänger würden wieder Anreize geschaffen zurück ins Arbeitsleben zu wechseln, denn jede Stunde mehr Arbeit bringt auch wieder Geld und man hat nicht am Ende des Monates in etwa genausoviel Geld, als ob man gar nicht arbeiten würde und auf die Sozialhilfe vertraue.
Auch die Rente mit 67 wäre kein Thema mehr - jeder geht, wann er mag. Gibt dann halt auch nur Rente in Höhe des Grundeinkommens. Will man mehr, so müsste man eben privat vorsorgen.
Jeder der ein neues System einführen möchte sollte sich im klaren sein, dass es danach nur allen besser geht, wenn sie mindestens genauso produktiv sind wie vorher - am besten eben noch produktiver, denn verteilt werden kann nur, was auch erarbeitet wurde.
Ob man so ein Grundeinkommen auch wirklich verwirklichen kann bezweifel ich leider. Es gibt zu viele dogmatische und beschränkt denkfähige Demagogen, die dann schon wieder den Neid streuen indem sie erzählen wie ungerecht es dann doch wäre, wenn auch der Vermögende oder Besserverdienende dieses Grundeinkommen bekäme. Das Grundeinkommen muss aber irgendwoher finanziert werden und das geht wohl sozialgerecht nur über diejenigen, die eben Besserverdienen oder Vermögen besitzen. Ob ich den Vermögenden/Besserverdienenden nun kein Grundeinkommen gebe und dafür aber weniger Steuern abknüpfe oder ihnen auch das selbe Grundeinkommen gebe, dafür die Steuern dementsprechend anpasse wäre ein Nullsummenspiel - ausser dass der erste Fall komplizierter wäre und man wieder unnötige Bürokratie implementieren müsste.
Michael Halbig (*1969), Schweiz
Wie soll denn das funktionieren? Wer würde denn dann noch 35 oder gar 40 oder mehr Stunden arbeiten? Wie kann man denn so naiv sein und glauben, dass man mit weniger Arbeit, mit weniger "Stress", mit Urlaub und Selbstverwirklichung den Wohlstand erhalten, geschweige denn steigern kann??
Ein Grundeinkommen kann wohl nur dann funktionieren, wenn es so niedrig ist, dass es wirklich nur die elementaren Grundvedürfnisse abdeckt (Höhe etwa heutige Sozialhilfe) und daher noch genügen Anreize setzt, dass die Leute wirklich noch zu Arbeit gehen müssen. (Die Kommentare der anderen Schreiber zeigen leider nur zu klar, dass es entgegen anderen Meinungen diese Anreize wirklich benötigt!)
Die positiven Effekte solch eines Grundeinkommen sind nach meiner Ansicht der Wegfall von beträchtlicher Bürokratie:
Es würde dann keine Tausende von Beamten brauchen, die Sozialhilfe, Arbeitslosenhilfe, Rente, etc. verwalten. Diese Verwaltung schafft sowieso keinen Wohlstand, aber statt dessen könnten sich die frei werdenden Arbeitkräfte sinnvoller Arbeit zuwenden.
Es würde die ganze Diskussion um Niedriglöhne vereinfachen, denn wenn man bereits ein Grundeinkommen hat, dann braucht man auch nicht mehr so hohe Löhne. Mit dem Nebeneffekt, dass unsere Unternehmen vielleicht auch wieder billiger produzieren könnten. (Man müsste dann natürlich auch schauen, woher das Geld für das Grundeinkommen auch wirklich kommt, denn irgendwie muss man es ja auch gegenfinanzieren)
Auch für Sozialhilfeempfänger würden wieder Anreize geschaffen zurück ins Arbeitsleben zu wechseln, denn jede Stunde mehr Arbeit bringt auch wieder Geld und man hat nicht am Ende des Monates in etwa genausoviel Geld, als ob man gar nicht arbeiten würde und auf die Sozialhilfe vertraue.
Auch die Rente mit 67 wäre kein Thema mehr - jeder geht, wann er mag. Gibt dann halt auch nur Rente in Höhe des Grundeinkommens. Will man mehr, so müsste man eben privat vorsorgen.
Jeder der ein neues System einführen möchte sollte sich im klaren sein, dass es danach nur allen besser geht, wenn sie mindestens genauso produktiv sind wie vorher - am besten eben noch produktiver, denn verteilt werden kann nur, was auch erarbeitet wurde.
Ob man so ein Grundeinkommen auch wirklich verwirklichen kann bezweifel ich leider. Es gibt zu viele dogmatische und beschränkt denkfähige Demagogen, die dann schon wieder den Neid streuen indem sie erzählen wie ungerecht es dann doch wäre, wenn auch der Vermögende oder Besserverdienende dieses Grundeinkommen bekäme. Das Grundeinkommen muss aber irgendwoher finanziert werden und das geht wohl sozialgerecht nur über diejenigen, die eben Besserverdienen oder Vermögen besitzen. Ob ich den Vermögenden/Besserverdienenden nun kein Grundeinkommen gebe und dafür aber weniger Steuern abknüpfe oder ihnen auch das selbe Grundeinkommen gebe, dafür die Steuern dementsprechend anpasse wäre ein Nullsummenspiel - ausser dass der erste Fall komplizierter wäre und man wieder unnötige Bürokratie implementieren müsste.
Michael Halbig (*1969), Schweiz
01 April 2007
Andreas Rüfenacht
Ich würde wahrscheinlich momentan so weiterfahren wie bisher, wüsste aber, der Druck ist weg, einst genug verdienen zu müssen, was jetzt noch in den Sternen steht. Ich glaube, ich hätte keine Angst mehr, mir zukünfitg einmal ein Bein in einer Arbeit ausreissen zu müssen, die ich gar nicht tun möchte, aber tun muss, um überleben zu können. Mir würde die Sorge mindestens geschwächt, dass ich nicht einmal an Überarbeitung eingehe (nur weil ich Geldverdienen muss und gleichzeitig aber auch die Arbeit tun will, die mir Freude macht). Vielleicht könnte ich dann doch einmal forschen, wie ich es möchte, ohne das "Geld-Messer" am Hals haben zu müssen, nebenher spazieren, nachdenken, Musikhören ohne schlechtes Gewissen, nicht zu arbeiten. Ich denke, ich wäre in all meinem Tun schlicht freier und ruhiger...
Andreas Rüfenacht (*1982), Student Kunstgeschichte
Andreas Rüfenacht (*1982), Student Kunstgeschichte
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