Genau wie jetzt als Heilpraktiker in meiner Praxis arbeiten. Mit dem Plus, einfach zwischendurch mal kürzere Retraiten zu nehmen.
(Was dann auch wieder der Qualität der Arbeit in der Praxis zu Gute kommen würde)
Stefan Mumenthaler (*1975), Heilpraktiker, Thun
09 Dezember 2008
Werner Peter
Ich würde eine Mischung machen, von mich weiterbilden (ev. Studium beginnen) und selbständiger Tätigkeit nachgehen. Das bedingungslose Grundeinkommen nimmt das Schuldgefühl welches man hat bei Arbeitslosigkeit und setzt dadurch auch viel mehr kreative Energie frei.
Werner Peter (*1959), Coach, Maschinenschlosser, Schweiz
Werner Peter (*1959), Coach, Maschinenschlosser, Schweiz
Elisabeth Heimlicher
ich würde gratis oder zu geringem entgelt kindern, die in der schule mühe haben, nachhilfestunden geben oder als heilpädagogin in den grossen schulklassen mithelfen. ferner würde ich gratis oder für wenig lohn als psychotherapeutin für kinder und erwachsene arbeiten und ihnen helfen bei der bewältigung von lebenskrisen, die auch mit dem grundeinkommen nicht ausbleiben werden...
Elisabeth Heimlicher (*1948), Lehrerin, Wetzikon
w
Elisabeth Heimlicher (*1948), Lehrerin, Wetzikon
w
Reto Nussbaumer
Ich würde trotzdem arbeiten, jedoch nicht 100%, was auch für die Wirtschaft gut ist. Denn die Arbeitslosigkeit steigt ständig. wenn jetzt jeder nur noch zb.70% arbeiten würde, gäbe es auch mehr Arbeitsplätze.
Reto Nussbaumer, Elektroinstallateur EFZ, Schweiz
Reto Nussbaumer, Elektroinstallateur EFZ, Schweiz
Nicole Weber
Da ich momentan studiere, muss ich nebenbei sehr viel jobben, um mein Leben finanzieren zu können. Ich würde nur meinen Job am Theater beibehalten, Marktforschung und Promotion würden wegfallen. Ich würde mich mehr für die Uni engagieren. Endlich einer Partei beitreten. Eine Praktikumsstelle bei einem Verlag annehmen, die ich mir momentan nicht leisten kann. Mehr reisen. Wahrscheinlich würde ich in zwei Jahren nicht erst Lehrerin werden, wie ich das plane, sondern versuchen, als Lektorin oder Kulturjournalistin erfolgreich zu sein oder einen Verlag zu gründen.
Ich würde also nichts machen, was ich nicht auch so früher oder später hoffentlich machen werde. Die Hoffnung wäre aber noch viel berechtigter.
Nicole Weber, (*1987), Studentin, Bern
Ich würde also nichts machen, was ich nicht auch so früher oder später hoffentlich machen werde. Die Hoffnung wäre aber noch viel berechtigter.
Nicole Weber, (*1987), Studentin, Bern
Alexander Keßler
Ich würde mein Studium verändern. Nur noch die Vorlesungen hören die mich wirklich interessieren und dann vermutlich ohne Abschluss einfach direkt in den Beruf starten. Ich arbeite gerne. Es macht mir viel Spaß, nur der Weg dahin ist zu umständlich. Was bringt es 5 Jahre zu studieren, wenn man direkt arbeiten kann und während der Arbeit das benötigte Wissen in 2 Monaten Zwischenstudium einschieben kann.
Mit einem Grundeinkommen wäre ich schon lange im Beruf und würde immer dann, wenn ich neues Wissen für den Job bräuchte kurz die Uni besuchen um es mir in den passenden Vorlesungen anzueignen.
Außerdem müsste ich keine Prüfungen mehr machen. Ich hasse Prüfungen.
Vielleicht würde ich auch einfach gar nicht mehr für Geld arbeiten. Ich könnte mir auch gut vorstellen freie Software zu entwickeln und diese ganz ohne Entgeld abzugeben.
Mit der Software können dann wieder Maschinen betrieben werden die dadurch besser laufen und so auch mein Leben mit unterhalten... Die Möglichkeiten wären unendlich... :-)
Alexander Keßler (*1978), Student
Mit einem Grundeinkommen wäre ich schon lange im Beruf und würde immer dann, wenn ich neues Wissen für den Job bräuchte kurz die Uni besuchen um es mir in den passenden Vorlesungen anzueignen.
Außerdem müsste ich keine Prüfungen mehr machen. Ich hasse Prüfungen.
Vielleicht würde ich auch einfach gar nicht mehr für Geld arbeiten. Ich könnte mir auch gut vorstellen freie Software zu entwickeln und diese ganz ohne Entgeld abzugeben.
Mit der Software können dann wieder Maschinen betrieben werden die dadurch besser laufen und so auch mein Leben mit unterhalten... Die Möglichkeiten wären unendlich... :-)
Alexander Keßler (*1978), Student
Tony Schurrpfeil
Zuerst einmal würde ich mich in eine solche Gesellschaft wieder entschieden mehr einbringen. Nach vielen Jahren der beruflichen Selbsständigkeit habe ich das angesichts der Entwicklung der letzten Jahre aufgegeben. Nicht ganz freiwillig muss ehrlicherweise dazu gesagt werden. Jedenfalls war ich nicht bereit dem ständig wachsenden Druck nach immer billigerer Arbeit nachzugeben und letztendlich Hungerlöhne zu zahlen.
(Wichtiger erscheint mir aber ein anderes Faktum. Es ist nun mal so das tatsächlich immer weniger Menschen immer mehr leisten können. Das folgt aus den Entwicklungen in Wissenschaft, Technik usw.. Das uns zur Verfügung stehende Wissen ist Produktivkraft. Schon immer gewesen. Doch heute überwiegt dieser Teil der Wirtschaft bereits deutlich die klassischen Arbeitsanteile. Zudem verringert sich innerhalb der Arbeit der Teil der motorischen Tätigkeiten. Der kreativ- geistige Anteil steigt ständig. Der Charakter der Arbeit hat sich bereits grundlegend geändert. Die gesellschaftliche Entwicklung dagegen ging in die andere Richtung oder stagnierte zumindest. Die Folgen werden nun almählich sichbar. Nach meinem Dafürhalten sehen wir im Moment nur die Blasen auf einer üblen Suppe platzen und die Politik gibt einige Krümel Wohlgeruch dazu statt zumindest einmal kräftig umzurühren. Dabei stehen die Regierungen der Industrienationen vor gewaltigen Herausforderungen. Damit ist nicht nur der Klimawandel gemeint.
Computer mit freiem Umweltmodell werden in einigen Jahren die Dienstleistungberufe vollständig verändern. Die Baubranche wird die Entwickling der Industrie damit nachvollziehen.
Kürzlich wurde eine deutsche Wissenschaftlerin für Ihre Erkenntnisse in der Genforschung geehrt. Sie hat nicht mehr und nicht weniger als den Grund des Alterns gefunden. Methusalemmäuse existieren bereits. Eine simple Frage. Glaubt irgendwer das unsere Gesellschaften noch die gleichen sind wenn das statistische Lebensalter auf, sagen wir zurückhaltend, 130 Jahre steigt?
Utopie? Sehen wir uns um und nehmen zur Kenntniss was sich nur in den letzten 20 Jahren verändert hat. Ich staple tief, die Realität wird viel unglaublicher.
Das sind nur zwei Punkte die aber allein schon einiges durcheinander bringen werden.
Natürlich müssen wir Grundeinkommem von Erwerbstätigkeit trennen. Ein Anteil am gesellschaftlichen Reichtum steht erst mal jeden zu. Basta.)
Ich grüße alle Denkenden
Tony Schnurrpfeil (*1961), Selbstständig a.D., Leipzig
(Wichtiger erscheint mir aber ein anderes Faktum. Es ist nun mal so das tatsächlich immer weniger Menschen immer mehr leisten können. Das folgt aus den Entwicklungen in Wissenschaft, Technik usw.. Das uns zur Verfügung stehende Wissen ist Produktivkraft. Schon immer gewesen. Doch heute überwiegt dieser Teil der Wirtschaft bereits deutlich die klassischen Arbeitsanteile. Zudem verringert sich innerhalb der Arbeit der Teil der motorischen Tätigkeiten. Der kreativ- geistige Anteil steigt ständig. Der Charakter der Arbeit hat sich bereits grundlegend geändert. Die gesellschaftliche Entwicklung dagegen ging in die andere Richtung oder stagnierte zumindest. Die Folgen werden nun almählich sichbar. Nach meinem Dafürhalten sehen wir im Moment nur die Blasen auf einer üblen Suppe platzen und die Politik gibt einige Krümel Wohlgeruch dazu statt zumindest einmal kräftig umzurühren. Dabei stehen die Regierungen der Industrienationen vor gewaltigen Herausforderungen. Damit ist nicht nur der Klimawandel gemeint.
Computer mit freiem Umweltmodell werden in einigen Jahren die Dienstleistungberufe vollständig verändern. Die Baubranche wird die Entwickling der Industrie damit nachvollziehen.
Kürzlich wurde eine deutsche Wissenschaftlerin für Ihre Erkenntnisse in der Genforschung geehrt. Sie hat nicht mehr und nicht weniger als den Grund des Alterns gefunden. Methusalemmäuse existieren bereits. Eine simple Frage. Glaubt irgendwer das unsere Gesellschaften noch die gleichen sind wenn das statistische Lebensalter auf, sagen wir zurückhaltend, 130 Jahre steigt?
Utopie? Sehen wir uns um und nehmen zur Kenntniss was sich nur in den letzten 20 Jahren verändert hat. Ich staple tief, die Realität wird viel unglaublicher.
Das sind nur zwei Punkte die aber allein schon einiges durcheinander bringen werden.
Natürlich müssen wir Grundeinkommem von Erwerbstätigkeit trennen. Ein Anteil am gesellschaftlichen Reichtum steht erst mal jeden zu. Basta.)
Ich grüße alle Denkenden
Tony Schnurrpfeil (*1961), Selbstständig a.D., Leipzig
Sebastian Lüben (*1983), Student, Berlin
Mit einem Grundeinkommen würde ich arbeiten. Jetzt tue ich dies nicht. Ich bin 25 Jahre, habe 8 Semester Design studiert, gefühlte 70% der Zeit gingen für typische Nebenjobs im Niedriglohnsektor drauf, sowie dafür mich um den Erhalt von "Staatsleistungen" (Bafög, Kindergeld etc.) zu kümmern, teilweise mussten diese gerichtlich eingeklagt werden. Dennoch reichte das Geld nicht für das Studium aus, die Zeit zum studieren erst recht nicht.
Nun stehe ich endgültig vor dem Abbruch des Studiums, werde mich mit dem Hartzer Amt auseinandersetzen müssen und stehe mit nichts da.
Aufgrund des absurden ständigen Überlebenskampfes (kann ich mir die bessere Maggiesuppe heute leisten, was steht auf meinem Stromzähler etc.) habe ich eine art Tunnelblick entwickelt, durch welchen ich nicht in der Lage bin meinen eigenen Kompetenzen noch zu vertrauen - um doch einen Job zu finden der zu meinen Quallifikationen passt. Ein Teufelskreis, je länger dieser Zustand anhält, desto bedrohlicher die finanzielle Situation. Je bedrohlicher die finanzielle Situation desto unreflektierter die Selbstwahrnehmung - der Tunnelblick verschärft sich und in Folge dessen verschwindet die Möglichkeit überhaupt einen Raum für persönliche Entwicklung zu sehen ganz.
Von paradisischen Zuständen, wie "sich einfach mal selbständig melden" ohne einen Haufen Papier, einem uninteressierten Bankberater und der Frage im Hinterkopf, wie ich meine Miete bezahle, solange sich die Idee noch nicht rentiert, ganz zu schweigen.
Mit einem angemessenem Grundeinkommen (z.B. 900 EURO) würde ich hier nicht sitzen und einfach nur düster und deprimiert in die Zukunft schauen, sondern wahrscheinlich im 2-3 Semester Journalismus studieren.
Sebastian Lüben (*Student), Berlin
Nun stehe ich endgültig vor dem Abbruch des Studiums, werde mich mit dem Hartzer Amt auseinandersetzen müssen und stehe mit nichts da.
Aufgrund des absurden ständigen Überlebenskampfes (kann ich mir die bessere Maggiesuppe heute leisten, was steht auf meinem Stromzähler etc.) habe ich eine art Tunnelblick entwickelt, durch welchen ich nicht in der Lage bin meinen eigenen Kompetenzen noch zu vertrauen - um doch einen Job zu finden der zu meinen Quallifikationen passt. Ein Teufelskreis, je länger dieser Zustand anhält, desto bedrohlicher die finanzielle Situation. Je bedrohlicher die finanzielle Situation desto unreflektierter die Selbstwahrnehmung - der Tunnelblick verschärft sich und in Folge dessen verschwindet die Möglichkeit überhaupt einen Raum für persönliche Entwicklung zu sehen ganz.
Von paradisischen Zuständen, wie "sich einfach mal selbständig melden" ohne einen Haufen Papier, einem uninteressierten Bankberater und der Frage im Hinterkopf, wie ich meine Miete bezahle, solange sich die Idee noch nicht rentiert, ganz zu schweigen.
Mit einem angemessenem Grundeinkommen (z.B. 900 EURO) würde ich hier nicht sitzen und einfach nur düster und deprimiert in die Zukunft schauen, sondern wahrscheinlich im 2-3 Semester Journalismus studieren.
Sebastian Lüben (*Student), Berlin
Jörg Mußbach
Sicherlich würde ich mich endlich der Betreueung von Menschen mit den verschiedensten Problemen widmen können, ohne Existenzängste zu bekommen.
Es gibt viele Aufgaben die ich schon jetzt als Gemeindevertreter, Kindertheater, Sänger in Chören, Schiedsmann und Fußballtrainer wahrnehme.
Nur möchte ich diese Arbeit fundierter ausführen und nicht nur begrenzt werden. ABER es gibt kein Geld und auch keine Anerkennung dafür. So das mir so langsam die Kraft ausgeht.
Probleme bleiben immer bestehen auch bei einem Grundeinkommen. Gesundheit, Habgier, Eifersucht, Erziehung usw... Wem sind wir dankbar und müssen wir das überhaupt sein.
Was passiert mit Grundeinkommen für Straftäter?
Aber letztendlich könnte ich das arbeiten, bei dem ich für unsere Gesellschaft am nützlichten bin und für mich persönlich am sinnvollsten und humansten.
Jörg Mußbach, Drucker, Schönstedt
Es gibt viele Aufgaben die ich schon jetzt als Gemeindevertreter, Kindertheater, Sänger in Chören, Schiedsmann und Fußballtrainer wahrnehme.
Nur möchte ich diese Arbeit fundierter ausführen und nicht nur begrenzt werden. ABER es gibt kein Geld und auch keine Anerkennung dafür. So das mir so langsam die Kraft ausgeht.
Probleme bleiben immer bestehen auch bei einem Grundeinkommen. Gesundheit, Habgier, Eifersucht, Erziehung usw... Wem sind wir dankbar und müssen wir das überhaupt sein.
Was passiert mit Grundeinkommen für Straftäter?
Aber letztendlich könnte ich das arbeiten, bei dem ich für unsere Gesellschaft am nützlichten bin und für mich persönlich am sinnvollsten und humansten.
Jörg Mußbach, Drucker, Schönstedt
Tina R.
Ich würde meine derzeitige Arbeit reduzieren und einfach mehr ausprobieren können, ohne daß es sich sofort "rechnen" muß. Mein Leben würde kreativer, entspannter, gesünder. Ich könnte mir endlich die Zeit nehmen, die ich brauche, um eine Arbeit gut zu machen und müßte nicht mehr gehetzt arbeiten, um alles irgendwie noch zu schaffen. Ich würde mir auch keine Gedanken mehr über Altersversorgung machen, da ich mit Freude so lange aktiv bleiben würde, wie ich könnte, egal, ob es bezahlte Arbeit wäre oder soziales Engagement oder künstlerische Tätigkeit. Ein Traum!
Tina R., Lehrerin in der Erwachsenenbildung
Tina R., Lehrerin in der Erwachsenenbildung
Jutta Koch-Francisco
Wenn für mein Einkommen gesorgt wäre, würde ich das gleiche tun, was ich jetzt tue, aber ich könnte viel entspannter sein und dadurch viel effectiver und zielgerichteter. Ich könnte mich in sozialen Bereichen in meinem Umfeld mehr engagieren. Ich wäre gesünder, weil die finanziellen Sorgen und Nöte mich nicht so stressen würden.
Jutta Koch-Francisco (*1955), Freischaffende Künstlerin, Goldschmiedin, Bad Birnbach
Jutta Koch-Francisco (*1955), Freischaffende Künstlerin, Goldschmiedin, Bad Birnbach
Ursula Müller-Albrecht
Ich würde weiter arbeiten, da 2500 Franken zuviel zum Sterben, aber zuwenig zum Leben ist. Schliesslich will ich leben und nicht am Hungertuch nagen.
Ursula Müller-Albrecht (*1968), Verwaltungsangestellte
Ursula Müller-Albrecht (*1968), Verwaltungsangestellte
Jürgen Elsen
Zum Teil würde ich dasselbe arbeiten, dann aber die Arbeit günstiger oder kostenlos zur Verfügung stellen können (PC-Dienste/Grafik/Design usw.).
Ich könnte mehr Energie in die Verwirklichung einer Idee packen: Bürgernetz (kostenlose, regionale Vernetzung von Bürgerleistungen und Bedürfnisausgleichen der Bürger untereinander).
Wahrscheinlich würde ich auch mehr Musik machen ;-)
Jürgen Elsen (*1961), Selbstständig/span>
Ich könnte mehr Energie in die Verwirklichung einer Idee packen: Bürgernetz (kostenlose, regionale Vernetzung von Bürgerleistungen und Bedürfnisausgleichen der Bürger untereinander).
Wahrscheinlich würde ich auch mehr Musik machen ;-)
Jürgen Elsen (*1961), Selbstständig/span>
02 November 2008
Andreas Hölzemann
Ein Grundeinkommen halte ich für sehr sinnvoll und erstrebenswert. Ich würde deswegen nicht weniger arbeiten, jedoch mein Bezug zur Arbeit würde sich ändern. Ich selbst arbeite in einer Werbeagentur und hier geht es eigentlich darum, das die notwendige Arbeit (gut) gemacht wird und nicht das Leute ihre Stunden abfeiern, um damit dem alten Modell der "Arbeitsleistung" und Bezahlung folgen. 8/10/12 Stunden "körperliche Anwesenheit" sind keine Garantie für echte Arbeitsleistung. Die Arbeit mit einem Grundeinkommen würde sehr viel entspannter (und damit auch effektiver) werden, auf der anderen Seite steigt der Sinn für die Verantwortung des Einzelnen seine Beitrag auch wirklich leisten zu dürfen...
Andreas Hölzemann (*1976), Kundenberater, München
Andreas Hölzemann (*1976), Kundenberater, München
Monika Schacherl
Dann hätte ich weniger Zukunftsängste u. mein Immunsystem käme wieder in Ordung.
Würde mich beruflich nicht mehr so "zerreissen" u. hauptsächlich das machen was mir besonderen Spaß macht (Raumgestaltung, Kunst), darüber hinaus hätte ich die Muße um Neues dazuzulernen (z.B. Psychologie, Gestltungstherapie, u. v. mehr). Hätte auch Zeit um mich körperlich durch mehr Sport + Wandern fit zu halten. Ehrenamtlich tätig sein wäre auch keine Zeitfrage mehr.
Monika Schacherl (*1960), Zahnmed. Fachangestellte, Fußpflegerin, Einrichtungsberaterin, Karlstadt
Würde mich beruflich nicht mehr so "zerreissen" u. hauptsächlich das machen was mir besonderen Spaß macht (Raumgestaltung, Kunst), darüber hinaus hätte ich die Muße um Neues dazuzulernen (z.B. Psychologie, Gestltungstherapie, u. v. mehr). Hätte auch Zeit um mich körperlich durch mehr Sport + Wandern fit zu halten. Ehrenamtlich tätig sein wäre auch keine Zeitfrage mehr.
Monika Schacherl (*1960), Zahnmed. Fachangestellte, Fußpflegerin, Einrichtungsberaterin, Karlstadt
Stefan Burchard
Ich würde meinen Job als Erzieher weitermachen, da ich als Erzieher im Behindertenbereich eine positive Erfüllung in meiner Arbeit sehe. Die Möglichkeit wäre da, dass dann auch Menschen mit Behinderung durch ein Grundeinkommen viel besser Individuell gefördert werden könnten.
Der Druck würde genommen, dass man etwas machen muss, was man eigentlich nicht möchte. Der Mensch würde auch als Mensch von seinen Vorgesetzten behandelt werden, da dann der Arbeitgeber für eine zufriedene Arbeit sorgen müsste, da mir die Möglichkeit eines Arbeitswechsel ohne Existenzängste möglich wäre!!
Grundeinkommen = Menschlichkeit = Demokratie = Jeder hat die Möglichkeit sich Individuell zu entwickeln = Zufriedenheit
Stefan Burchard (*1968), staatlich anerkt. Heilerziehungspfleger, Essen
Der Druck würde genommen, dass man etwas machen muss, was man eigentlich nicht möchte. Der Mensch würde auch als Mensch von seinen Vorgesetzten behandelt werden, da dann der Arbeitgeber für eine zufriedene Arbeit sorgen müsste, da mir die Möglichkeit eines Arbeitswechsel ohne Existenzängste möglich wäre!!
Grundeinkommen = Menschlichkeit = Demokratie = Jeder hat die Möglichkeit sich Individuell zu entwickeln = Zufriedenheit
Stefan Burchard (*1968), staatlich anerkt. Heilerziehungspfleger, Essen
Sabrina Müsse
Ich finde die Idee eines Grundeinkommens sehr nützlich und hilfreich für jeden Bürger. Hätte jeder eine Grundsicherung würden sich mehr Menschen für Themen wie Umweltschutz, Förderung von Kindern und Jugendlichen etc. einsetzen. Ich stehe in meinem Leben gerade an einem wichtigen Entscheidungspunkt. Entweder für eine sichere Anstellung nach meiner Ausbildung zur Gesundheits-und Krankenpflegerin oder ich gehe den Weg mit weniger Sicherheit und finanziellen einbußen und mache das, was ich schon immer wollte, in der Kinder und Jugendarbeit tätig sein, und dies wäre dann ehrenamtlich. Hätte jeder eine Grundsicherung, könnte jeder das tun was ihm/ihr am meisten liegt und die größte Freude bereitet und weil dadurch alle Menschen zufriedener wären, würden sich Themen wie Kriege, Armut, Hungersnöte erübrigen. Außerdem hätten alle einen Nutzen davon, denn wenn Menschen das tun was sie am besten können und mit Freude machen, würden der Gärtner die besten Gemüse ernten und man würde im Geschäft mit Freundlichkeit empfangen und auch der Postbote hätte ein Lächeln im Gesicht. Keiner braucht um seine Existenz und dem was uns allen zusteht fürchten: Ein Dach über dem Kopf, Nahrung und Kleidung und dann auch noch einigem mehr. Somit wäre dies eine der tollsten Neurungen unserer Zeit.
Sabrina Müsse (*1987), Gesundheits-und Krankenpflegerin, Siegen
Sabrina Müsse (*1987), Gesundheits-und Krankenpflegerin, Siegen
Madlena Stark
Ich würde an mir arbeiten! Ich würde mein Kind erziehen und mich dabei wertvoll fühlen. Ich würde studieren. Ich würde vielleicht eher ein zweites oder drittes Kind haben wollen. Wenn für mein Einkommen gesorgt wäre, einfach so, dann würde ich mich nicht abhängig fühlen müssen von meinem Lebenspartner. Ich hätte mich früher nicht von meinem Vater abhängig fühlen müssen. Ich würde nicht den Druck spüren müssen, eine Ausbildung abzuschließen, um mit dem entsprechenden Schein wedeln zu können, der das Ticket für ein ausreichendes Gehalt darstellt. Ich würde einfach arbeiten, was ich kann und mag. In der Pädagogik. In der Heilpädagogik. Und dies auch nochmal studieren. Vielleicht nicht zu Ende. Aber desswegen hätte ich dann kein schlechtes Gewissen mehr. Ich würde mich als wertvollen Teil der Gesellschaft erleben, da ich ja auch jetzt arbeite.
Madlene Starke (*1980), Hausfrau und Mutter, NRW
Madlene Starke (*1980), Hausfrau und Mutter, NRW
Dodo Petit Prince
Ich hätte endlich ein Einkommen und könnte besser schlafen.
Aber ich denke das werde ich leider nicht erleben -
würde mich aber riesig freuen meine Existenz gesichert zu wissen.
Dodo Petit Prince
Aber ich denke das werde ich leider nicht erleben -
würde mich aber riesig freuen meine Existenz gesichert zu wissen.
Dodo Petit Prince
Astrid Priebs
Ich würde so weitermachen, wie ich vor drei Jahren angefangen habe: Schreiben, lektorieren, als Dramaturgin und Zuhörerin/Interviewerin arbeiten. Dann nicht mehr mit dem Zwang, auch damit Geld verdienen zu müssen oder als Alternative beim Amt um ergänzendes Alg II zu betteln. Die Demütigung und die Würdelosigkeit wären einfach weg und damit viel mehr Kreativität, Lust und Freiheit da!
Astrid Priebs (*1963), Potsdam
Astrid Priebs (*1963), Potsdam
Lea Bohnenblust
Ich würde schreiben, in meine Gedankenwelt abtauchen, mich intensiver mit der Gesellschaft auseinander setzen und schreiben, malen, gestalten. Natürlich schreibe ich auch jetzt, nur hindern mich oft meine Existenzbemühungen daran, daran zu bleiben, eben, mich wirklich weiterzuentwickeln, das ist ein riessiges thema für mich, da mir oft die möglichkeiten fehlen. Schreiben wurde dadurch ein Hobby für mich, es kostet nichts und ist mein Ausgleich zum zentralen Lebensthema; wie lebe ich, wie komme ich über die Runde und kann trotzdem noch etwas für mich tun. Und eigentlich lebe ich nur dafür, für mein Hobby, das ein Hobby ist, weil ich meinen Lebensunterhalt damit nicht prestieren kann. Vielleicht würde ich noch viel mehr gerne machen, wenn ich die Gelegenheit gehabt hätte, Dinge auszuprobieren. Es ist nicht nur sehr schwer für mich, genug Einkommen zu erwerben ohne wichtige Grundbedürnisse wie die eigene Gesundheit zu missachten, weil meine Arbeitsbedingungen oft eine sehr hohe Felxibilität erfordern, aber doch kein geregeltes Einkommen aufgrund unsicherer Pensen und tiefen Stundenlöhnen. Selbstbestimmtheit, eigene Ideen und Freude am Tun sind ein Luxus. In diese Situation geriet ich weil ich nie einen eidgenössischen Abschluss gemacht hatte, als Schulabgängernin nicht wusste, was ich genau lernen will, und der Markt an Lehrstellen zu der Zeit auch noch zu krieseln begann.
Typische Frauenjobs, für welche es keine Qualifikation braucht wie das Gastgewerbe beispielsweise, sind und waren seit jeher meine Realität, aus der ich auch schon auszubrechen versuchte, der Bildungsweg es mir aber nicht gerade einfach macht als dreissig jährige Frau, welche keine anerkannte Grundausbildung hat. Der Berufsberater der Stadt Zürich riet mir, meine Vater um die Finanzierung zu bitten. Da ich aber trotz intensiver Suche keine Lehrstelle fand, da alle fanden, ich sei zu alt, erledigte sich das Thema für mich. Heute will ich keine Lehre mehr machen. Es wäre ein Zweck gewesen, Coiffeuse zu lernen, um als Maskenbildnerin mehr Chancen zu haben.
Aus diesem Teufelskreis zu entkommen finde ich nicht ganz einfach, so sind jedenfalls meine Erfahrungen. Jobs die ich finde, bieten auch nie eine Möglichkeit zu berufsbegletenden Ausbildungen, aufgrund der hohen Flexibilität und unsicheren Arbeitszeiten. In Deutschland absolvierte ich eine Maskenbildnerschule im Jahre 2002, zurück in der Schweiz war ich dann nach der Ausbildung direkt zur Sozialhilfeempfängerin geworden, da mich die Arbeitslosenkasse verneinte. Das war in meinem Heimat Kanton Solothurn. Mit Mühe, ich meldete mich beim Sozialamt ab, zog mit Hilfe eines Freundes nach Zürich vor drei Jahren, da ich hier hoffte, Arbeit zu finden um einerseits zu "Überleben", andereseits freischaffend als Maskenbildnerin etwas aufzubauen. Seit ich bei meinen Eltern ausgezogen bin mit 18j. lebte und lebe ich im Durschnitt unter dem Niveau eines Sozialhilfeempfängers, diese bezog ich knapp ein Jahr. Ich bevorzugte immer die Freiheit; lieber mit weniger Geld, als in der Abhängigkeit vom Staat, welche alles andere als förderlich ist um wirklich das zu tun, woran man Freude hat. Oft scheiterte ich am fehlenden Geld, als Maskenbildnerin, ohne Führerausweis, viele Jobs bleiben mir verschlossen aufgrund meines Werdeganges, fehlenden Fähigkeiten, ich wollte Sprachen lernen, konnte mir die Kurse nicht leisten, und so weiter und so fort. Heute ist für mich klar, ich will schreiben und visuell Gestalten - und wünsche mir oft, Erfahrung in dieser Richtung zu sammeln. Beispielsweise im Journalismus. Auch würde ich mir den profesionellen Umgang mit Farbe auf der Leinwand beibringen. Ich würde regelmässig Tanzstunden nehmen wie zu Kinderzeiten, einfach weil es mir gut tun würde, ich meiner Kreativität Ausdruck verleihen könnte. Aber prinzipiell würde ich den Traum verwirklichen, ein Buch zu schreiben. Heute schreibe ich meine erste Kurzgeschichte, doch ich komme kaum voran, weil mich der Existenzstress blockiert. So gesehen fehlt mir die Garantie für eine Konstanz in meinem Leben, welche es mir ermöglichen würde, mich auf eine Sache zu konzentrieren, und ich mich darin nachhaltig weiter entwickeln könnte.
Lea Bohnenblust (*1979), eigentlich Nichts
Typische Frauenjobs, für welche es keine Qualifikation braucht wie das Gastgewerbe beispielsweise, sind und waren seit jeher meine Realität, aus der ich auch schon auszubrechen versuchte, der Bildungsweg es mir aber nicht gerade einfach macht als dreissig jährige Frau, welche keine anerkannte Grundausbildung hat. Der Berufsberater der Stadt Zürich riet mir, meine Vater um die Finanzierung zu bitten. Da ich aber trotz intensiver Suche keine Lehrstelle fand, da alle fanden, ich sei zu alt, erledigte sich das Thema für mich. Heute will ich keine Lehre mehr machen. Es wäre ein Zweck gewesen, Coiffeuse zu lernen, um als Maskenbildnerin mehr Chancen zu haben.
Aus diesem Teufelskreis zu entkommen finde ich nicht ganz einfach, so sind jedenfalls meine Erfahrungen. Jobs die ich finde, bieten auch nie eine Möglichkeit zu berufsbegletenden Ausbildungen, aufgrund der hohen Flexibilität und unsicheren Arbeitszeiten. In Deutschland absolvierte ich eine Maskenbildnerschule im Jahre 2002, zurück in der Schweiz war ich dann nach der Ausbildung direkt zur Sozialhilfeempfängerin geworden, da mich die Arbeitslosenkasse verneinte. Das war in meinem Heimat Kanton Solothurn. Mit Mühe, ich meldete mich beim Sozialamt ab, zog mit Hilfe eines Freundes nach Zürich vor drei Jahren, da ich hier hoffte, Arbeit zu finden um einerseits zu "Überleben", andereseits freischaffend als Maskenbildnerin etwas aufzubauen. Seit ich bei meinen Eltern ausgezogen bin mit 18j. lebte und lebe ich im Durschnitt unter dem Niveau eines Sozialhilfeempfängers, diese bezog ich knapp ein Jahr. Ich bevorzugte immer die Freiheit; lieber mit weniger Geld, als in der Abhängigkeit vom Staat, welche alles andere als förderlich ist um wirklich das zu tun, woran man Freude hat. Oft scheiterte ich am fehlenden Geld, als Maskenbildnerin, ohne Führerausweis, viele Jobs bleiben mir verschlossen aufgrund meines Werdeganges, fehlenden Fähigkeiten, ich wollte Sprachen lernen, konnte mir die Kurse nicht leisten, und so weiter und so fort. Heute ist für mich klar, ich will schreiben und visuell Gestalten - und wünsche mir oft, Erfahrung in dieser Richtung zu sammeln. Beispielsweise im Journalismus. Auch würde ich mir den profesionellen Umgang mit Farbe auf der Leinwand beibringen. Ich würde regelmässig Tanzstunden nehmen wie zu Kinderzeiten, einfach weil es mir gut tun würde, ich meiner Kreativität Ausdruck verleihen könnte. Aber prinzipiell würde ich den Traum verwirklichen, ein Buch zu schreiben. Heute schreibe ich meine erste Kurzgeschichte, doch ich komme kaum voran, weil mich der Existenzstress blockiert. So gesehen fehlt mir die Garantie für eine Konstanz in meinem Leben, welche es mir ermöglichen würde, mich auf eine Sache zu konzentrieren, und ich mich darin nachhaltig weiter entwickeln könnte.
Lea Bohnenblust (*1979), eigentlich Nichts
Andreas Schölzel
Ich würde gern als ehrenamtlicher Musiklehrer in Kindergärten arbeiten (sozusagen sporadisch "auf Zuruf"). Gruppen-(therapeutischen) Musikunterricht ohne die Strenge oder den Stress des "Lernen-Müssens". Sondern die Kinder, ohne daß sie es merken, mit Freude am TUN in ihr "musikalisches Schaffen" hineinlocken, um die zarten Saiten ihrer Seelen zum Schwingen zu bringen und somit der fortschreitenden Verrohung, Brutalisierung, geistigen Verflachung, emotionalen Verarmung, seelischen Degeneration und musischen Verkümmerung, mit einem Wort, der Barbarisierung unserer Gesellschaft, hervorgerufen durch die Tyrannei des Kapitals und die Propheten und Priester des Verderbens, die mit Ihrer Konkurrenz-Philosophie täglich und sogar stündlich immer neue Zwietracht säen, versuchen etwas entgegenzusetzten, was vielleicht EIN WENIG hilft, einer Philosophie des WOHLWOLLENS Vorschub zu leisten, um evtl. zu helfen eine gesellschaftliche Neuformierung vorzubereiten, welche ZUKUNFTSFÄHIG ist und der man das menschliche Dasein anvertauen kann !!!
Das würde ich gerne machen, Jawoll!
Andreas Schötzel, ehemals Musiker z.Zt. Hartz IV
Das würde ich gerne machen, Jawoll!
Andreas Schötzel, ehemals Musiker z.Zt. Hartz IV
P. W.
Ich würde erstmal mein Studium sehr viel stressfreier zuende bringen können. Anschließend würde ich gerne noch weiter forschen, was mit einem Grundeinkommen finanziell tatsächlich ginge. In meiner aktuellen finanziellen SItuationen kann ich mir weitergehende Qualifikationen in meinen Fächern Ostasienwissenschaften und Geschichte nicht wirklich leisten...
Ich würde noch weitere Fremdsprachen lernen, und dann auch andere Interessierte unterrichten. Auch sonst würde ich mich gerne sozial mehr engagieren, was mit dem Grundeinkommen möglich wäre.
Im Moment muß ich mich bemühen, nach der Uni bloß einen antständig bezahlten Job zu finden, was für Absolventen der Geisteswissenschaften in beinahe jedem Falle ein Schritt ins sogenannte Präkariat darstellt... mir graut jedenfalls jetzt schon davor. Mit einem Grundeinkommen könnte ich sehr viel gelassener an die Sache herangehen, und mich auch noch anderweitig engagieren.
P. W., (*1982), Studentin
Ich würde noch weitere Fremdsprachen lernen, und dann auch andere Interessierte unterrichten. Auch sonst würde ich mich gerne sozial mehr engagieren, was mit dem Grundeinkommen möglich wäre.
Im Moment muß ich mich bemühen, nach der Uni bloß einen antständig bezahlten Job zu finden, was für Absolventen der Geisteswissenschaften in beinahe jedem Falle ein Schritt ins sogenannte Präkariat darstellt... mir graut jedenfalls jetzt schon davor. Mit einem Grundeinkommen könnte ich sehr viel gelassener an die Sache herangehen, und mich auch noch anderweitig engagieren.
P. W., (*1982), Studentin
27 September 2008
Urs Rüegger
Ich würde ein Grundeinkommen für alle begrüssen, weil damit die Sozialeinrichtungen entlastet würden. Es bliebe auch mehr Geld in der Oeffentlichkeit für kulturelle Aktivitäten. Ich selber würde wohl genau gleich weiter arbeiten, mich allerdings hoffentlich mehr sozialen und kulturellen Fragen widmen.
Urs Ruegger (*1943), Chemiker, Zofingen
Urs Ruegger (*1943), Chemiker, Zofingen
Walth
Ich würde wie bisher jedes Jahr in der Südsee oder auf den Malediven (Angagafushi) Urlaub machen, die einzige Änderung: 8 Monate statt 3 Wochen. Zusätzlich zum Grundeinkommen kann ich von Erspartem leben.
Walther Scheiffele (*1965), strategischer Einkäufer, Österreich
Walther Scheiffele (*1965), strategischer Einkäufer, Österreich
25 September 2008
Renate Nover
Ich würde endlich meinen Traum leben zum Nutzen der Menschen: Lebensberatung, geistig seelische Unterstützung geben, denen die es not-wendig brauchen: die Kinder rausholen aus der Verwahrlosung - auch bei reichen Eltern herrscht Einsamkeit und Emotionslosigkeit - viele "Mit-Täter" an Land ziehen, die meinen Weg begleiten und unterstützen. Geborgene Kinder sind unsere Zukunft...ich glaube an und hoffe auf die langsame und tiefe Wandlung, die unsere Zeit zulässt: "wenn einer einen Traum träumt, so bleibt es ein Traum. Wenn viele ihn träumen, so wird es eine neue Wirklichkeit." Renate N. Lindau
Renate Nover (*1944), Krankenschwester/Altenpflegerin/Mutter+Tagesmutter
Renate Nover (*1944), Krankenschwester/Altenpflegerin/Mutter+Tagesmutter
Wolfgang Scupin
Ich hätte viel weniger Angst, dass ich in der Arbeit Fehler mache, die zum Jobverlust und zur Verarmung meiner Familie (drei Kinder) führen würde. Ich würde ruhiger und freier entscheiden.
Wolfgang Scupin
Wolfgang Scupin
14 September 2008
Evelin K.
Ich würde fast alles so machen, wie bisher.
Meine Zeit für das Berufliche allerdings reduzieren und statt dessen mich sozial und gesundheitspolitisch engagieren. Sozialer Frieden und vitale Gesundheit sind Werte, für die ich mich mit anderen einsetzen würde.
Außerdem denke ich, dass ein sehr harmonisches Miteinander entstehen würde, wenn niemand des Geldes wegen Produkte herstellen und verkaufen müsste, die die Welt nicht braucht oder ihr sogar schadet.
Eveline K. (*1970), Organisationsentwicklerin
Meine Zeit für das Berufliche allerdings reduzieren und statt dessen mich sozial und gesundheitspolitisch engagieren. Sozialer Frieden und vitale Gesundheit sind Werte, für die ich mich mit anderen einsetzen würde.
Außerdem denke ich, dass ein sehr harmonisches Miteinander entstehen würde, wenn niemand des Geldes wegen Produkte herstellen und verkaufen müsste, die die Welt nicht braucht oder ihr sogar schadet.
Eveline K. (*1970), Organisationsentwicklerin
Jonas Fehr
Ich würde mehr Saxophon spielen, meine Band würde besser und wir könnten mit weniger Gage spielen. Ich würde im kulturellen Bereich mehr Veranstalten und allgemein für die Gemeinschaft mehr investieren.
Ich denke mir würden die "2500" sogar reichen, um mein Leben zu finanzieren und ich hätte mehr Zeit anderen zu helfen. Ich würde gemeinnützige Projekte aufbauen und sie müssten nicht mehr oder weniger subventioniert werden, es gäbe sicher viele arbeitswillige Helfer. Vielleicht würde ich mit einem innovativen Spielplatz beginnen, ihn aufbauen und unterhalten. Schon beim schreiben dieses Textes kommen mir zig Ideen in den Sinn!
Eh... fertig geschwatzt lasst uns Handeln!
Jonas Fehr (*197), Elektroniker, Bern
Ich denke mir würden die "2500" sogar reichen, um mein Leben zu finanzieren und ich hätte mehr Zeit anderen zu helfen. Ich würde gemeinnützige Projekte aufbauen und sie müssten nicht mehr oder weniger subventioniert werden, es gäbe sicher viele arbeitswillige Helfer. Vielleicht würde ich mit einem innovativen Spielplatz beginnen, ihn aufbauen und unterhalten. Schon beim schreiben dieses Textes kommen mir zig Ideen in den Sinn!
Eh... fertig geschwatzt lasst uns Handeln!
Jonas Fehr (*197), Elektroniker, Bern
30 August 2008
Janosch K.
Ich würde versuchen jedwelchem System zu entfliehen.(Falls das überhaupt möglich ist.) Mir widerstrebt es mich regeln zu unterwerfen die von Menschen gemacht werden, die ich nicht gewählt habe.
Janosch K. (*1985), Fahrrad Schrauber und Cutter, München
Janosch K. (*1985), Fahrrad Schrauber und Cutter, München
Abonnieren
Posts (Atom)