Zum Teil würde ich dasselbe arbeiten, dann aber die Arbeit günstiger oder kostenlos zur Verfügung stellen können (PC-Dienste/Grafik/Design usw.).
Ich könnte mehr Energie in die Verwirklichung einer Idee packen: Bürgernetz (kostenlose, regionale Vernetzung von Bürgerleistungen und Bedürfnisausgleichen der Bürger untereinander).
Wahrscheinlich würde ich auch mehr Musik machen ;-)
Jürgen Elsen (*1961), Selbstständig/span>
09 Dezember 2008
02 November 2008
Andreas Hölzemann
Ein Grundeinkommen halte ich für sehr sinnvoll und erstrebenswert. Ich würde deswegen nicht weniger arbeiten, jedoch mein Bezug zur Arbeit würde sich ändern. Ich selbst arbeite in einer Werbeagentur und hier geht es eigentlich darum, das die notwendige Arbeit (gut) gemacht wird und nicht das Leute ihre Stunden abfeiern, um damit dem alten Modell der "Arbeitsleistung" und Bezahlung folgen. 8/10/12 Stunden "körperliche Anwesenheit" sind keine Garantie für echte Arbeitsleistung. Die Arbeit mit einem Grundeinkommen würde sehr viel entspannter (und damit auch effektiver) werden, auf der anderen Seite steigt der Sinn für die Verantwortung des Einzelnen seine Beitrag auch wirklich leisten zu dürfen...
Andreas Hölzemann (*1976), Kundenberater, München
Andreas Hölzemann (*1976), Kundenberater, München
Monika Schacherl
Dann hätte ich weniger Zukunftsängste u. mein Immunsystem käme wieder in Ordung.
Würde mich beruflich nicht mehr so "zerreissen" u. hauptsächlich das machen was mir besonderen Spaß macht (Raumgestaltung, Kunst), darüber hinaus hätte ich die Muße um Neues dazuzulernen (z.B. Psychologie, Gestltungstherapie, u. v. mehr). Hätte auch Zeit um mich körperlich durch mehr Sport + Wandern fit zu halten. Ehrenamtlich tätig sein wäre auch keine Zeitfrage mehr.
Monika Schacherl (*1960), Zahnmed. Fachangestellte, Fußpflegerin, Einrichtungsberaterin, Karlstadt
Würde mich beruflich nicht mehr so "zerreissen" u. hauptsächlich das machen was mir besonderen Spaß macht (Raumgestaltung, Kunst), darüber hinaus hätte ich die Muße um Neues dazuzulernen (z.B. Psychologie, Gestltungstherapie, u. v. mehr). Hätte auch Zeit um mich körperlich durch mehr Sport + Wandern fit zu halten. Ehrenamtlich tätig sein wäre auch keine Zeitfrage mehr.
Monika Schacherl (*1960), Zahnmed. Fachangestellte, Fußpflegerin, Einrichtungsberaterin, Karlstadt
Stefan Burchard
Ich würde meinen Job als Erzieher weitermachen, da ich als Erzieher im Behindertenbereich eine positive Erfüllung in meiner Arbeit sehe. Die Möglichkeit wäre da, dass dann auch Menschen mit Behinderung durch ein Grundeinkommen viel besser Individuell gefördert werden könnten.
Der Druck würde genommen, dass man etwas machen muss, was man eigentlich nicht möchte. Der Mensch würde auch als Mensch von seinen Vorgesetzten behandelt werden, da dann der Arbeitgeber für eine zufriedene Arbeit sorgen müsste, da mir die Möglichkeit eines Arbeitswechsel ohne Existenzängste möglich wäre!!
Grundeinkommen = Menschlichkeit = Demokratie = Jeder hat die Möglichkeit sich Individuell zu entwickeln = Zufriedenheit
Stefan Burchard (*1968), staatlich anerkt. Heilerziehungspfleger, Essen
Der Druck würde genommen, dass man etwas machen muss, was man eigentlich nicht möchte. Der Mensch würde auch als Mensch von seinen Vorgesetzten behandelt werden, da dann der Arbeitgeber für eine zufriedene Arbeit sorgen müsste, da mir die Möglichkeit eines Arbeitswechsel ohne Existenzängste möglich wäre!!
Grundeinkommen = Menschlichkeit = Demokratie = Jeder hat die Möglichkeit sich Individuell zu entwickeln = Zufriedenheit
Stefan Burchard (*1968), staatlich anerkt. Heilerziehungspfleger, Essen
Sabrina Müsse
Ich finde die Idee eines Grundeinkommens sehr nützlich und hilfreich für jeden Bürger. Hätte jeder eine Grundsicherung würden sich mehr Menschen für Themen wie Umweltschutz, Förderung von Kindern und Jugendlichen etc. einsetzen. Ich stehe in meinem Leben gerade an einem wichtigen Entscheidungspunkt. Entweder für eine sichere Anstellung nach meiner Ausbildung zur Gesundheits-und Krankenpflegerin oder ich gehe den Weg mit weniger Sicherheit und finanziellen einbußen und mache das, was ich schon immer wollte, in der Kinder und Jugendarbeit tätig sein, und dies wäre dann ehrenamtlich. Hätte jeder eine Grundsicherung, könnte jeder das tun was ihm/ihr am meisten liegt und die größte Freude bereitet und weil dadurch alle Menschen zufriedener wären, würden sich Themen wie Kriege, Armut, Hungersnöte erübrigen. Außerdem hätten alle einen Nutzen davon, denn wenn Menschen das tun was sie am besten können und mit Freude machen, würden der Gärtner die besten Gemüse ernten und man würde im Geschäft mit Freundlichkeit empfangen und auch der Postbote hätte ein Lächeln im Gesicht. Keiner braucht um seine Existenz und dem was uns allen zusteht fürchten: Ein Dach über dem Kopf, Nahrung und Kleidung und dann auch noch einigem mehr. Somit wäre dies eine der tollsten Neurungen unserer Zeit.
Sabrina Müsse (*1987), Gesundheits-und Krankenpflegerin, Siegen
Sabrina Müsse (*1987), Gesundheits-und Krankenpflegerin, Siegen
Madlena Stark
Ich würde an mir arbeiten! Ich würde mein Kind erziehen und mich dabei wertvoll fühlen. Ich würde studieren. Ich würde vielleicht eher ein zweites oder drittes Kind haben wollen. Wenn für mein Einkommen gesorgt wäre, einfach so, dann würde ich mich nicht abhängig fühlen müssen von meinem Lebenspartner. Ich hätte mich früher nicht von meinem Vater abhängig fühlen müssen. Ich würde nicht den Druck spüren müssen, eine Ausbildung abzuschließen, um mit dem entsprechenden Schein wedeln zu können, der das Ticket für ein ausreichendes Gehalt darstellt. Ich würde einfach arbeiten, was ich kann und mag. In der Pädagogik. In der Heilpädagogik. Und dies auch nochmal studieren. Vielleicht nicht zu Ende. Aber desswegen hätte ich dann kein schlechtes Gewissen mehr. Ich würde mich als wertvollen Teil der Gesellschaft erleben, da ich ja auch jetzt arbeite.
Madlene Starke (*1980), Hausfrau und Mutter, NRW
Madlene Starke (*1980), Hausfrau und Mutter, NRW
Dodo Petit Prince
Ich hätte endlich ein Einkommen und könnte besser schlafen.
Aber ich denke das werde ich leider nicht erleben -
würde mich aber riesig freuen meine Existenz gesichert zu wissen.
Dodo Petit Prince
Aber ich denke das werde ich leider nicht erleben -
würde mich aber riesig freuen meine Existenz gesichert zu wissen.
Dodo Petit Prince
Astrid Priebs
Ich würde so weitermachen, wie ich vor drei Jahren angefangen habe: Schreiben, lektorieren, als Dramaturgin und Zuhörerin/Interviewerin arbeiten. Dann nicht mehr mit dem Zwang, auch damit Geld verdienen zu müssen oder als Alternative beim Amt um ergänzendes Alg II zu betteln. Die Demütigung und die Würdelosigkeit wären einfach weg und damit viel mehr Kreativität, Lust und Freiheit da!
Astrid Priebs (*1963), Potsdam
Astrid Priebs (*1963), Potsdam
Lea Bohnenblust
Ich würde schreiben, in meine Gedankenwelt abtauchen, mich intensiver mit der Gesellschaft auseinander setzen und schreiben, malen, gestalten. Natürlich schreibe ich auch jetzt, nur hindern mich oft meine Existenzbemühungen daran, daran zu bleiben, eben, mich wirklich weiterzuentwickeln, das ist ein riessiges thema für mich, da mir oft die möglichkeiten fehlen. Schreiben wurde dadurch ein Hobby für mich, es kostet nichts und ist mein Ausgleich zum zentralen Lebensthema; wie lebe ich, wie komme ich über die Runde und kann trotzdem noch etwas für mich tun. Und eigentlich lebe ich nur dafür, für mein Hobby, das ein Hobby ist, weil ich meinen Lebensunterhalt damit nicht prestieren kann. Vielleicht würde ich noch viel mehr gerne machen, wenn ich die Gelegenheit gehabt hätte, Dinge auszuprobieren. Es ist nicht nur sehr schwer für mich, genug Einkommen zu erwerben ohne wichtige Grundbedürnisse wie die eigene Gesundheit zu missachten, weil meine Arbeitsbedingungen oft eine sehr hohe Felxibilität erfordern, aber doch kein geregeltes Einkommen aufgrund unsicherer Pensen und tiefen Stundenlöhnen. Selbstbestimmtheit, eigene Ideen und Freude am Tun sind ein Luxus. In diese Situation geriet ich weil ich nie einen eidgenössischen Abschluss gemacht hatte, als Schulabgängernin nicht wusste, was ich genau lernen will, und der Markt an Lehrstellen zu der Zeit auch noch zu krieseln begann.
Typische Frauenjobs, für welche es keine Qualifikation braucht wie das Gastgewerbe beispielsweise, sind und waren seit jeher meine Realität, aus der ich auch schon auszubrechen versuchte, der Bildungsweg es mir aber nicht gerade einfach macht als dreissig jährige Frau, welche keine anerkannte Grundausbildung hat. Der Berufsberater der Stadt Zürich riet mir, meine Vater um die Finanzierung zu bitten. Da ich aber trotz intensiver Suche keine Lehrstelle fand, da alle fanden, ich sei zu alt, erledigte sich das Thema für mich. Heute will ich keine Lehre mehr machen. Es wäre ein Zweck gewesen, Coiffeuse zu lernen, um als Maskenbildnerin mehr Chancen zu haben.
Aus diesem Teufelskreis zu entkommen finde ich nicht ganz einfach, so sind jedenfalls meine Erfahrungen. Jobs die ich finde, bieten auch nie eine Möglichkeit zu berufsbegletenden Ausbildungen, aufgrund der hohen Flexibilität und unsicheren Arbeitszeiten. In Deutschland absolvierte ich eine Maskenbildnerschule im Jahre 2002, zurück in der Schweiz war ich dann nach der Ausbildung direkt zur Sozialhilfeempfängerin geworden, da mich die Arbeitslosenkasse verneinte. Das war in meinem Heimat Kanton Solothurn. Mit Mühe, ich meldete mich beim Sozialamt ab, zog mit Hilfe eines Freundes nach Zürich vor drei Jahren, da ich hier hoffte, Arbeit zu finden um einerseits zu "Überleben", andereseits freischaffend als Maskenbildnerin etwas aufzubauen. Seit ich bei meinen Eltern ausgezogen bin mit 18j. lebte und lebe ich im Durschnitt unter dem Niveau eines Sozialhilfeempfängers, diese bezog ich knapp ein Jahr. Ich bevorzugte immer die Freiheit; lieber mit weniger Geld, als in der Abhängigkeit vom Staat, welche alles andere als förderlich ist um wirklich das zu tun, woran man Freude hat. Oft scheiterte ich am fehlenden Geld, als Maskenbildnerin, ohne Führerausweis, viele Jobs bleiben mir verschlossen aufgrund meines Werdeganges, fehlenden Fähigkeiten, ich wollte Sprachen lernen, konnte mir die Kurse nicht leisten, und so weiter und so fort. Heute ist für mich klar, ich will schreiben und visuell Gestalten - und wünsche mir oft, Erfahrung in dieser Richtung zu sammeln. Beispielsweise im Journalismus. Auch würde ich mir den profesionellen Umgang mit Farbe auf der Leinwand beibringen. Ich würde regelmässig Tanzstunden nehmen wie zu Kinderzeiten, einfach weil es mir gut tun würde, ich meiner Kreativität Ausdruck verleihen könnte. Aber prinzipiell würde ich den Traum verwirklichen, ein Buch zu schreiben. Heute schreibe ich meine erste Kurzgeschichte, doch ich komme kaum voran, weil mich der Existenzstress blockiert. So gesehen fehlt mir die Garantie für eine Konstanz in meinem Leben, welche es mir ermöglichen würde, mich auf eine Sache zu konzentrieren, und ich mich darin nachhaltig weiter entwickeln könnte.
Lea Bohnenblust (*1979), eigentlich Nichts
Typische Frauenjobs, für welche es keine Qualifikation braucht wie das Gastgewerbe beispielsweise, sind und waren seit jeher meine Realität, aus der ich auch schon auszubrechen versuchte, der Bildungsweg es mir aber nicht gerade einfach macht als dreissig jährige Frau, welche keine anerkannte Grundausbildung hat. Der Berufsberater der Stadt Zürich riet mir, meine Vater um die Finanzierung zu bitten. Da ich aber trotz intensiver Suche keine Lehrstelle fand, da alle fanden, ich sei zu alt, erledigte sich das Thema für mich. Heute will ich keine Lehre mehr machen. Es wäre ein Zweck gewesen, Coiffeuse zu lernen, um als Maskenbildnerin mehr Chancen zu haben.
Aus diesem Teufelskreis zu entkommen finde ich nicht ganz einfach, so sind jedenfalls meine Erfahrungen. Jobs die ich finde, bieten auch nie eine Möglichkeit zu berufsbegletenden Ausbildungen, aufgrund der hohen Flexibilität und unsicheren Arbeitszeiten. In Deutschland absolvierte ich eine Maskenbildnerschule im Jahre 2002, zurück in der Schweiz war ich dann nach der Ausbildung direkt zur Sozialhilfeempfängerin geworden, da mich die Arbeitslosenkasse verneinte. Das war in meinem Heimat Kanton Solothurn. Mit Mühe, ich meldete mich beim Sozialamt ab, zog mit Hilfe eines Freundes nach Zürich vor drei Jahren, da ich hier hoffte, Arbeit zu finden um einerseits zu "Überleben", andereseits freischaffend als Maskenbildnerin etwas aufzubauen. Seit ich bei meinen Eltern ausgezogen bin mit 18j. lebte und lebe ich im Durschnitt unter dem Niveau eines Sozialhilfeempfängers, diese bezog ich knapp ein Jahr. Ich bevorzugte immer die Freiheit; lieber mit weniger Geld, als in der Abhängigkeit vom Staat, welche alles andere als förderlich ist um wirklich das zu tun, woran man Freude hat. Oft scheiterte ich am fehlenden Geld, als Maskenbildnerin, ohne Führerausweis, viele Jobs bleiben mir verschlossen aufgrund meines Werdeganges, fehlenden Fähigkeiten, ich wollte Sprachen lernen, konnte mir die Kurse nicht leisten, und so weiter und so fort. Heute ist für mich klar, ich will schreiben und visuell Gestalten - und wünsche mir oft, Erfahrung in dieser Richtung zu sammeln. Beispielsweise im Journalismus. Auch würde ich mir den profesionellen Umgang mit Farbe auf der Leinwand beibringen. Ich würde regelmässig Tanzstunden nehmen wie zu Kinderzeiten, einfach weil es mir gut tun würde, ich meiner Kreativität Ausdruck verleihen könnte. Aber prinzipiell würde ich den Traum verwirklichen, ein Buch zu schreiben. Heute schreibe ich meine erste Kurzgeschichte, doch ich komme kaum voran, weil mich der Existenzstress blockiert. So gesehen fehlt mir die Garantie für eine Konstanz in meinem Leben, welche es mir ermöglichen würde, mich auf eine Sache zu konzentrieren, und ich mich darin nachhaltig weiter entwickeln könnte.
Lea Bohnenblust (*1979), eigentlich Nichts
Andreas Schölzel
Ich würde gern als ehrenamtlicher Musiklehrer in Kindergärten arbeiten (sozusagen sporadisch "auf Zuruf"). Gruppen-(therapeutischen) Musikunterricht ohne die Strenge oder den Stress des "Lernen-Müssens". Sondern die Kinder, ohne daß sie es merken, mit Freude am TUN in ihr "musikalisches Schaffen" hineinlocken, um die zarten Saiten ihrer Seelen zum Schwingen zu bringen und somit der fortschreitenden Verrohung, Brutalisierung, geistigen Verflachung, emotionalen Verarmung, seelischen Degeneration und musischen Verkümmerung, mit einem Wort, der Barbarisierung unserer Gesellschaft, hervorgerufen durch die Tyrannei des Kapitals und die Propheten und Priester des Verderbens, die mit Ihrer Konkurrenz-Philosophie täglich und sogar stündlich immer neue Zwietracht säen, versuchen etwas entgegenzusetzten, was vielleicht EIN WENIG hilft, einer Philosophie des WOHLWOLLENS Vorschub zu leisten, um evtl. zu helfen eine gesellschaftliche Neuformierung vorzubereiten, welche ZUKUNFTSFÄHIG ist und der man das menschliche Dasein anvertauen kann !!!
Das würde ich gerne machen, Jawoll!
Andreas Schötzel, ehemals Musiker z.Zt. Hartz IV
Das würde ich gerne machen, Jawoll!
Andreas Schötzel, ehemals Musiker z.Zt. Hartz IV
P. W.
Ich würde erstmal mein Studium sehr viel stressfreier zuende bringen können. Anschließend würde ich gerne noch weiter forschen, was mit einem Grundeinkommen finanziell tatsächlich ginge. In meiner aktuellen finanziellen SItuationen kann ich mir weitergehende Qualifikationen in meinen Fächern Ostasienwissenschaften und Geschichte nicht wirklich leisten...
Ich würde noch weitere Fremdsprachen lernen, und dann auch andere Interessierte unterrichten. Auch sonst würde ich mich gerne sozial mehr engagieren, was mit dem Grundeinkommen möglich wäre.
Im Moment muß ich mich bemühen, nach der Uni bloß einen antständig bezahlten Job zu finden, was für Absolventen der Geisteswissenschaften in beinahe jedem Falle ein Schritt ins sogenannte Präkariat darstellt... mir graut jedenfalls jetzt schon davor. Mit einem Grundeinkommen könnte ich sehr viel gelassener an die Sache herangehen, und mich auch noch anderweitig engagieren.
P. W., (*1982), Studentin
Ich würde noch weitere Fremdsprachen lernen, und dann auch andere Interessierte unterrichten. Auch sonst würde ich mich gerne sozial mehr engagieren, was mit dem Grundeinkommen möglich wäre.
Im Moment muß ich mich bemühen, nach der Uni bloß einen antständig bezahlten Job zu finden, was für Absolventen der Geisteswissenschaften in beinahe jedem Falle ein Schritt ins sogenannte Präkariat darstellt... mir graut jedenfalls jetzt schon davor. Mit einem Grundeinkommen könnte ich sehr viel gelassener an die Sache herangehen, und mich auch noch anderweitig engagieren.
P. W., (*1982), Studentin
27 September 2008
Urs Rüegger
Ich würde ein Grundeinkommen für alle begrüssen, weil damit die Sozialeinrichtungen entlastet würden. Es bliebe auch mehr Geld in der Oeffentlichkeit für kulturelle Aktivitäten. Ich selber würde wohl genau gleich weiter arbeiten, mich allerdings hoffentlich mehr sozialen und kulturellen Fragen widmen.
Urs Ruegger (*1943), Chemiker, Zofingen
Urs Ruegger (*1943), Chemiker, Zofingen
Walth
Ich würde wie bisher jedes Jahr in der Südsee oder auf den Malediven (Angagafushi) Urlaub machen, die einzige Änderung: 8 Monate statt 3 Wochen. Zusätzlich zum Grundeinkommen kann ich von Erspartem leben.
Walther Scheiffele (*1965), strategischer Einkäufer, Österreich
Walther Scheiffele (*1965), strategischer Einkäufer, Österreich
25 September 2008
Renate Nover
Ich würde endlich meinen Traum leben zum Nutzen der Menschen: Lebensberatung, geistig seelische Unterstützung geben, denen die es not-wendig brauchen: die Kinder rausholen aus der Verwahrlosung - auch bei reichen Eltern herrscht Einsamkeit und Emotionslosigkeit - viele "Mit-Täter" an Land ziehen, die meinen Weg begleiten und unterstützen. Geborgene Kinder sind unsere Zukunft...ich glaube an und hoffe auf die langsame und tiefe Wandlung, die unsere Zeit zulässt: "wenn einer einen Traum träumt, so bleibt es ein Traum. Wenn viele ihn träumen, so wird es eine neue Wirklichkeit." Renate N. Lindau
Renate Nover (*1944), Krankenschwester/Altenpflegerin/Mutter+Tagesmutter
Renate Nover (*1944), Krankenschwester/Altenpflegerin/Mutter+Tagesmutter
Wolfgang Scupin
Ich hätte viel weniger Angst, dass ich in der Arbeit Fehler mache, die zum Jobverlust und zur Verarmung meiner Familie (drei Kinder) führen würde. Ich würde ruhiger und freier entscheiden.
Wolfgang Scupin
Wolfgang Scupin
14 September 2008
Evelin K.
Ich würde fast alles so machen, wie bisher.
Meine Zeit für das Berufliche allerdings reduzieren und statt dessen mich sozial und gesundheitspolitisch engagieren. Sozialer Frieden und vitale Gesundheit sind Werte, für die ich mich mit anderen einsetzen würde.
Außerdem denke ich, dass ein sehr harmonisches Miteinander entstehen würde, wenn niemand des Geldes wegen Produkte herstellen und verkaufen müsste, die die Welt nicht braucht oder ihr sogar schadet.
Eveline K. (*1970), Organisationsentwicklerin
Meine Zeit für das Berufliche allerdings reduzieren und statt dessen mich sozial und gesundheitspolitisch engagieren. Sozialer Frieden und vitale Gesundheit sind Werte, für die ich mich mit anderen einsetzen würde.
Außerdem denke ich, dass ein sehr harmonisches Miteinander entstehen würde, wenn niemand des Geldes wegen Produkte herstellen und verkaufen müsste, die die Welt nicht braucht oder ihr sogar schadet.
Eveline K. (*1970), Organisationsentwicklerin
Jonas Fehr
Ich würde mehr Saxophon spielen, meine Band würde besser und wir könnten mit weniger Gage spielen. Ich würde im kulturellen Bereich mehr Veranstalten und allgemein für die Gemeinschaft mehr investieren.
Ich denke mir würden die "2500" sogar reichen, um mein Leben zu finanzieren und ich hätte mehr Zeit anderen zu helfen. Ich würde gemeinnützige Projekte aufbauen und sie müssten nicht mehr oder weniger subventioniert werden, es gäbe sicher viele arbeitswillige Helfer. Vielleicht würde ich mit einem innovativen Spielplatz beginnen, ihn aufbauen und unterhalten. Schon beim schreiben dieses Textes kommen mir zig Ideen in den Sinn!
Eh... fertig geschwatzt lasst uns Handeln!
Jonas Fehr (*197), Elektroniker, Bern
Ich denke mir würden die "2500" sogar reichen, um mein Leben zu finanzieren und ich hätte mehr Zeit anderen zu helfen. Ich würde gemeinnützige Projekte aufbauen und sie müssten nicht mehr oder weniger subventioniert werden, es gäbe sicher viele arbeitswillige Helfer. Vielleicht würde ich mit einem innovativen Spielplatz beginnen, ihn aufbauen und unterhalten. Schon beim schreiben dieses Textes kommen mir zig Ideen in den Sinn!
Eh... fertig geschwatzt lasst uns Handeln!
Jonas Fehr (*197), Elektroniker, Bern
30 August 2008
Janosch K.
Ich würde versuchen jedwelchem System zu entfliehen.(Falls das überhaupt möglich ist.) Mir widerstrebt es mich regeln zu unterwerfen die von Menschen gemacht werden, die ich nicht gewählt habe.
Janosch K. (*1985), Fahrrad Schrauber und Cutter, München
Janosch K. (*1985), Fahrrad Schrauber und Cutter, München
Lars Häglöv
Ich denke, ich bleibe, wie ich bin: 20 - 40 % weniger arbeiten und mit meinem Sohn Baumhäuser bauen und im Wald campen gehen. Einen grossen Garten hätt ich auch noch und den Nachbarn unter die Arme greifen...
Lars Häglöv (*1972), Pflegefachmann, Steffisburg
Lars Häglöv (*1972), Pflegefachmann, Steffisburg
Mark Stenzel
Ich würde meinen Weg weiter gehen, mein Studium fortsetzen, allerdings mit einer viel größeren Sicherheit. Meine Ideen und Theorien und Philosophien könnten sich freier entfalten, weil sie nicht durch die momentan sehr starke Existenzangst blockiert werden würden. Insgesamt denke ich, dass sich mein Lebensweg nicht großartig unterscheiden würde, abgesehen, dass er wahrscheinlich erfolgreicher wäre.
Mark Stenzel (*1982), Student, Jena
Mark Stenzel (*1982), Student, Jena
29 August 2008
Albert Neuner
Ich würde wieder ein Unternehmen gründen... und in ein paar Jahren das nächste und jedes mal etwas neues ausprobieren, Ideen verwirklichen, Visionen umsetzen ... und so für ANDERE etwas schaffen.
Albert Neuner (*1973), Unternehmer, Nittenau
Albert Neuner (*1973), Unternehmer, Nittenau
Mathias Joos
Ich würde erst einmal gar nichts tun. Warum auch, wenn ich mich damit beschäftigen könnte, meine 2500 Franken auszugeben. ... und wird es mir einmal zu langweilig, würde ich in ein Land auswandern, in welchem meine Wertschöpfung grösser ist.
Joos Mathias (*1984), Student, Schweiz
Joos Mathias (*1984), Student, Schweiz
Julian Lutz
Ich würde jetzt noch mein Abitur machen und dann meinen großen Traum, eine Weltreise mit dem Fahrrad, verwirklichen. Wenn ich wieder zurück bin würde ich Studieren.
Ohne das Grundeinkommen müsste ich erst einmal ein Jahr lange arbeiten und für die Reise sparen. Und dann natürlich noch mal für das Studium (in Deutschland ja mit Studiengebühren) schuften.
Julian Lutz (*1989), Schüler
Ohne das Grundeinkommen müsste ich erst einmal ein Jahr lange arbeiten und für die Reise sparen. Und dann natürlich noch mal für das Studium (in Deutschland ja mit Studiengebühren) schuften.
Julian Lutz (*1989), Schüler
09 August 2008
Haiko Cyriaks
Ich würde bestimmt das gleiche arbeiten wie jetzt (Softwareentwicklung) weil mir meine Arbeit im Prinzip Spaß macht. Ich würde allerdings weniger sinnlose Projekte machen müssen nur um Geld zum überleben zu bekommen, sondern könnte mehr Community-Projekte und freie Software realisieren.
Haiko Cyriaks
Haiko Cyriaks
Peter Lutz
Das wäre mein Traum! Ich habe gearbeitet ab meinem 15 Lebensjahr und war bis vor einem Jahr noch Selbständig. Jtzt bin 51 jährig und Sozialfall mit sehr wenig Geld!
Auch Gesundheitliche Probleme. (Burn Out Syndrom )
Ich würde auch mit 1500 im Monat sehr gut in einem anderen Land Leben und müsste kein schlechtes Gewissen haben für mein Land zuwenig getan zu haben in meinem Leben. Aber das Sozialamt würde mir nicht gestatten auszuwandern und weniger Geld als jetzt zu zahlen. Ich bin mit der jetzigen Sozial-Situation nicht zufrieden. Ein Grundeinkommen wie Sie sagen wäre meine Lösung.
Peter Lutz, (*1957), Elektromechaniker, Regensdorf
Auch Gesundheitliche Probleme. (Burn Out Syndrom )
Ich würde auch mit 1500 im Monat sehr gut in einem anderen Land Leben und müsste kein schlechtes Gewissen haben für mein Land zuwenig getan zu haben in meinem Leben. Aber das Sozialamt würde mir nicht gestatten auszuwandern und weniger Geld als jetzt zu zahlen. Ich bin mit der jetzigen Sozial-Situation nicht zufrieden. Ein Grundeinkommen wie Sie sagen wäre meine Lösung.
Peter Lutz, (*1957), Elektromechaniker, Regensdorf
U. S.
Ich würde meine selbständige Arbeit weiterführen. Wäre aber dem Erfolgszwang nicht mehr so ausgesetzt. Mein Mann (selbständig seit 30 Jahren) hat 2 Jahre Krankentaggeld bezogen. Nun hat IV-Abklärung ergeben das eine weitere finanzielle Unterstützung nicht gegeben ist, mit der Begründung, dass zwar die angestammte Aktivität nicht mehr möglich sei, es aber auch noch einfach Arbeiten gäbe, die zumutbar seien.
Also ist mein kleiner Verdienst nun alles was wir haben, plus etwas Mietertrag aus unserer kleineren Liegenschaft, die wir uns erarbeitet haben und allenfalls als unsere Pensionskasse dienen soll.
Uns wäre mit einem Grundeinkommen sehr viel geholfen.
Frau U.S., Selbstständig, Schweiz
Also ist mein kleiner Verdienst nun alles was wir haben, plus etwas Mietertrag aus unserer kleineren Liegenschaft, die wir uns erarbeitet haben und allenfalls als unsere Pensionskasse dienen soll.
Uns wäre mit einem Grundeinkommen sehr viel geholfen.
Frau U.S., Selbstständig, Schweiz
Renate Müller
Ich würde mir zuerst mal ein paar Wochen Zeit nehmen, herauszufinden, was ich wirklich machen will in meinem Leben. 47 Jahre wurde ich geschoben von Konventionen, die es zu erfüllen gilt, andere haben bestimmt, wann ich was lernen muss, wie ich sein und leben sollte, was möglich ist und was nicht...
Ich würde sicher mehr Zeit mit meinen Gottekindern verbringen und mich mit Freunden und Freundinnen treffen, um mich mit ihnen über die neuen Möglichkeiten auszutauschen, Projekte entwickeln und diese umsetzen.
Renate Müller (*1960), Musik-Pädagogin
Ich würde sicher mehr Zeit mit meinen Gottekindern verbringen und mich mit Freunden und Freundinnen treffen, um mich mit ihnen über die neuen Möglichkeiten auszutauschen, Projekte entwickeln und diese umsetzen.
Renate Müller (*1960), Musik-Pädagogin
Isabelle Lübke
Somit hätte ich einen Bonus zur Weiterbildung um danach den Job auszuüben, der mir Spass macht oder in meinem Alter, noch etwas von der Welt zu sehen.
Isabelle Lübke (*1947), PTT Telefonistin
Isabelle Lübke (*1947), PTT Telefonistin
18 Juni 2008
Andrea Gross
Ich würde das Grundeinkommen in sinnvolle, d.h. HUMANE Projekte investieren, sowohl mit Geld als auch mit meiner Arbeitszeit. Es würde die KULTURELLE VIELFALT, innere Ruhe + Ausgeglichenheit IN EINEM UNGLAUBLICHEN AUSMASS BEREICHERN.
Derzeit gibt es ja KAUM ZEIT für wirkliche ECHTE GEMEINSCHAFT, die nicht auf Lüge oder ILLUSIONEN aufgebaut ist. DAS MÖCHTE ICH ÄNDERN ! *
Andrea GROSS (*1961), Raumplanerin, Wien
Derzeit gibt es ja KAUM ZEIT für wirkliche ECHTE GEMEINSCHAFT, die nicht auf Lüge oder ILLUSIONEN aufgebaut ist. DAS MÖCHTE ICH ÄNDERN ! *
Andrea GROSS (*1961), Raumplanerin, Wien
14 Juni 2008
Günter Schwarz
Ich betrachte mich als Lebenskünstler, Geld steht bei mir nicht im Mittelpunkt.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde mich jedoch freier machen und nebenbei arbeiten lassen. Die individuelleren Gestaltungsmöglichkeiten mit einem bedingungslosen Grundeinkommen würden positv auf mich wirken.
Jetzt in Deutschland mit der sozialen Absicherung bei Arbeitslosigkeit, sehe ich mich eher behindert. Die Zwangsarbeit des jetzigen Systems in Deutschland wirkt feindlich auf mich, so dass ich mich lediglich ehrenamtlich betätige.
Günter Schwarz (*1951), Betriebswirt, Berlin
Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde mich jedoch freier machen und nebenbei arbeiten lassen. Die individuelleren Gestaltungsmöglichkeiten mit einem bedingungslosen Grundeinkommen würden positv auf mich wirken.
Jetzt in Deutschland mit der sozialen Absicherung bei Arbeitslosigkeit, sehe ich mich eher behindert. Die Zwangsarbeit des jetzigen Systems in Deutschland wirkt feindlich auf mich, so dass ich mich lediglich ehrenamtlich betätige.
Günter Schwarz (*1951), Betriebswirt, Berlin
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