ich würde weiterhin meiner berufung nachgehen, wie bisher, nur ohne druck, und mit viel mehr zeit für wirklich wichtiges.
meine kunden würden noch öfters kommen, da auch hier die finanzielle zwangsjacke wegfällt.
Silke Schaubhut (*1968), freie Reiki-Lehrerin, Schopfheim
16 März 2007
15 März 2007
René Schoch
Ich denke weil mir mein Beruf gefällt, würde ich sicher als Lokführer weiter arbeiten aber sicher mit reduziertem Pensum so um 50 - 60%, arbeiten um zu leben und nicht leben um zu arbeiten.
René Schoch (*1962), Lokführer, Romanshorn
René Schoch (*1962), Lokführer, Romanshorn
11 März 2007
Mo Richner
zuerst würde ich einfach mal innenhalten... und danach: lieber langsam leise als lauter schnelles laut! ganz gemächlich in meinem tempo, meinem rhythmus leben. und auch bei den menschen um mich herum würden die worte "ich habe zeit" kein fassungsloses kopfschütteln mehr auslösen.
die im moment noch sehr lähmende finanzzitterpartie mit meinem einfraukleinunternehmen wäre zu ende. aufatmen und drauflos zeichnen, malen, gestalten...
ich würde sehr gern in meinem beruf weiter arbeiten - und jedes jahr mindestens einen monat am meer verbringen, irgendwo. der aufunddavonlust nachgeben und im zug oder mit dem schiff dahin unterwegs sein.
und ich wünschte mir, die menschen hätten dann lust und musse, sich wieder den wirklich wesentlichen dingen des lebens zu widmen!
Mo Richner, (*1960), Illustratorin, Gestalterin, Pädagogin, Basel www.schriftbildform.ch
die im moment noch sehr lähmende finanzzitterpartie mit meinem einfraukleinunternehmen wäre zu ende. aufatmen und drauflos zeichnen, malen, gestalten...
ich würde sehr gern in meinem beruf weiter arbeiten - und jedes jahr mindestens einen monat am meer verbringen, irgendwo. der aufunddavonlust nachgeben und im zug oder mit dem schiff dahin unterwegs sein.
und ich wünschte mir, die menschen hätten dann lust und musse, sich wieder den wirklich wesentlichen dingen des lebens zu widmen!
Mo Richner, (*1960), Illustratorin, Gestalterin, Pädagogin, Basel www.schriftbildform.ch
08 März 2007
Julia Auer
Als Studentin und Praktikanten würde ich vermutlich das gleiche machen wie jetzt: Eifrig studieren und gleichzeitig interessante Jobprofile erkunden. Wenn mir was gefällt würde ich versuchen dabeibleiben zu können...
Julia Auer (*1982)
Julia Auer (*1982)
06 März 2007
Eric Hurner
Ich würde das tun, was ich jetzt tue - in IDEM arbeiten und in der Arbeit in Entwicklungsländer.
Eric Hurner (*1952, Eigentlich Waldorflehrer, Dornach
Eric Hurner (*1952, Eigentlich Waldorflehrer, Dornach
Marie Müller
Ich könnte endlich ohne existenziellen Druck und entspannter und engagierter das tun, was ich ohnehin tue! Im Privaten: "ein kleines erfolgreiches`Familienunternehmen managen", meine sozialen Leistungen in der Familienarbeit, Kindererziehung, Kranken- und Altenpflege, Bildungsarbeit, Konfliktmanagement, etc. wären endlich wirtschafltich anerkannt. Beruflich: Da könnte ich meine Fortbildungs- und Lehrtätgikeit in unserem inzwischen maroden Bildungssystem konsequenter und entlasteter fortführen. Meinen Beitrag zur Qualifizierung von KiTas, Ganztagsschule und Familien einbringen.
Marie Müller (*1953), Freiberufliche Dipl. Soz.u. Gesundheitspädagogin, Köln
Marie Müller (*1953), Freiberufliche Dipl. Soz.u. Gesundheitspädagogin, Köln
02 März 2007
Martin Kieser
Ich bin Lehrer und arbeite gerne als Lehrer. Das Grundeinkommen ermöglichte mir, nurmehr 50 % zu arbeiten. Dadurch kann eine andere engagierte Lehrkraft ihren Beruf ausüben. Ich gewinne dadurch Austausch, Energie, Gelassenheit und Zeit. Diese wiederum benutze ich, um mich (50-jährig) auf das einzulassen, was mich auch noch interessiert. Eine politische Tätigkeit. Weiterbildung in berufsfremden Bereichen. Suchen nach meiner Zukunft und allmählich einsteigen in die Tätigkeit mit älteren Personen. Ich freue mich darauf.
Martin Kieser, Oberhofen CH
Martin Kieser, Oberhofen CH
01 März 2007
Reinmund Ebert
Ich habe Kinder im alter von drei und sechs jahren und würde meinen heutigen Erwerbsarbeitstag von acht auf fünf Stunden verkürzen, um meine Betereuungs- und Erziehungsarbeit gegenüber meinen Kindern von vier auf Sieben Stunden zu verlängern.
Reimund Ebert (*1958), Angestellter, Teupitz
Reimund Ebert (*1958), Angestellter, Teupitz
Sandra Krazulo
Ich würde ohne Scham und Schuldgefühle, dass ich Hartz IV bekomme und mich nicht "ordentlich" für jede zumutbare Stelle bewerbe, an meiner Vision von einem Kreativhof arbeiten. Ein Hof, wo jeder anbietet, was er/sie kann und lernt, was er/sie schon immer mal lernen wollte. Frei von finanziellem Druck. Ich hätte den Kopf frei, hier an meinen Bildern zu arbeiten, ohne ständig zu denken - eigentlich müsste ich die Stellenanzeigen durchgehen... Ich hätte nicht den Druck, mich "verkaufen" zu müssen, sondern könnte meinem Naturell entsprechend Handeln, Helfen, meine Talente und Stärken in Projekte stecken, die ich wichtige finde - unabhängig, ob man mich dafür auch bezahlt.
Sandra Krazulo (*1967), Berlin
Sandra Krazulo (*1967), Berlin
20 Februar 2007
Adrian Hofstettler
Ich würde mir eine Ausbildung (Clown) finanzieren und meine Familie finanziell entlasten... vorallem aber würde ich bescheiden, glücklich und ohne den Druck in finanzielle Nöte zu kommen leben wollen...
Adrian Hostettler (*1977), Dip. Behindertenbetreuer, Basel
Adrian Hostettler (*1977), Dip. Behindertenbetreuer, Basel
19 Februar 2007
Gabriele Berghaus
Ich möchte mit 60zig eine neue Tätigkeit gefunden haben, die 40zig Berufsjahre im Gintergrund hat. Sooderso!
Gabriele Berghaus (*1949), Journalistin, Dortmund
Gabriele Berghaus (*1949), Journalistin, Dortmund
17 Februar 2007
Eva Stetter
Ich würde eine Kunstwerkstatt betreiben, Interessierte unterrichten, einen großen Garten anpflanzen und mich selbst versorgen.
Eva Stetter, Deutschland
Eva Stetter, Deutschland
15 Februar 2007
Julia Stock
Ich würde mich für die Förderung des nachhaltigen Nahverkehrs einsetzen. Den Radverkehr in Städten ausbauen, Stadt und Stadtviertel lebenswerter für Jung und Alt gestalten.
Julia Stock (*1978), Studentin / Produktdesign, Kassel
Julia Stock (*1978), Studentin / Produktdesign, Kassel
12 Februar 2007
Klaus Würzner
Endlich mal das tun was einem Spaß macht, kreativ sein und vielleicht etwas tun wovon auch andere profitieren könnten, z.B. im kulturellen Bereich der jetzt schon als Stiefkind behandelt wird.
Klaus Würzner (*1948), Feinmechaniker
Klaus Würzner (*1948), Feinmechaniker
09 Februar 2007
Susanne Badener
Das wäre der helle Wahnsinn... mir würden schon 800.- Euro monatlich reichen! Das wäre wirklich toll, ich würde sofort meinen jetzigen Job in der Verwaltung kündigen und irgendwas in der Natur machen, Ziegenkäse, Kräuter, Irgendwas, bloß weg aus der Großstadt.
Susanne Badener (*1956), Angestellte, Stuttgart
Susanne Badener (*1956), Angestellte, Stuttgart
01 Februar 2007
Sonja Eder
Ich würde genau dieselbe Arbeit tun, nur vielleicht auf etwas mehr Freizeit plädieren. Ich liebe meine Arbeit, den Kontakt mit den Menschen und den Tieren! Jeder Mensch braucht eine sinnvolle Aufgabe.... Sonst verkümmert man...
Sonja Eder (*1975), Ordinationsgehilfin einer Tierärztin, Wien
Sonja Eder (*1975), Ordinationsgehilfin einer Tierärztin, Wien
22 Januar 2007
Lorenz Gfeller
Ich würde wohl Bier brauen. Irgendwo in einer mittelgrossen Brauerei oder in einer Gasthausbrauerei. Natürlich bin ich mir noch nicht ganz sicher, aber wenn ich jetzt entscheiden müsste würde ich den Brauerberuf wählen.
Lorenz Gfeller (*1989), Gymnasiast, Hinterkappelen
Lorenz Gfeller (*1989), Gymnasiast, Hinterkappelen
16 Januar 2007
Dietrich Hahn
Ich würde vermehrt im eherenamtlichen Bereich tätig werden und somit weiter meinen aktiven Beitrag zum Fortbestand und zur Weitertentwicklung der Gesellschaft leisten. Ausserdem gäbe es mit dieser Idee keine dritte Welt mehr und viel gesellschaftlicher Neid und Hass währen damit behoben.
Derzeit bin ich als Krankenpfleger angestellt in Deutschland, arbeite aber nur noch halbtags, da sich eine Volzeitbeschäftigung in diesem Job einfach nicht rechnet! Liebend gerne würde ich studieren um mich persönlich wieterzuentwickeln; leider fehlen mir dazu in der momentanen Lage aber die Mittel ...
Dieterich Hahn (*1974), Krankenpfleger, Frankfurt am Main
Derzeit bin ich als Krankenpfleger angestellt in Deutschland, arbeite aber nur noch halbtags, da sich eine Volzeitbeschäftigung in diesem Job einfach nicht rechnet! Liebend gerne würde ich studieren um mich persönlich wieterzuentwickeln; leider fehlen mir dazu in der momentanen Lage aber die Mittel ...
Dieterich Hahn (*1974), Krankenpfleger, Frankfurt am Main
13 Januar 2007
Tabea Borchardt
Ich denke ich würde viele handwerkliche Dinge so miteinander verbinden, dass ich davon einen Laden eröffnen kann mit fair gehandelten Kunst-, und Gebrauchsgegenständen aus eigener Herstellung. Teppiche, Handtücher, Filzkleidung (etc.), Deko, Holzarbeit, Schmiedearbeiten (Schmuck und Kerzenständer) und solche Arbeiten würden neben Postkarten und Auftragsfotografie und Gelegenheits-journalismus meinen 'Alltag' bestimmen.
Nebenher würde ich herumreisen und in ferner Länder Slums helfen Spielplätze und Schulen zu errichten. Und dabei Kulturen und Sprachen (kennen-)lernen.
Anbei Information: Ich bin noch Schülerin und eigentlich wäre es mein Wunsch, so Leben zu können, also so mein Grundeinkommen verdienen zu können und trotzdem quer durch die Weltgeschichte zu reisen. Aber noch ist ja nichts entschieden...
Tabea Borchardt
Nebenher würde ich herumreisen und in ferner Länder Slums helfen Spielplätze und Schulen zu errichten. Und dabei Kulturen und Sprachen (kennen-)lernen.
Anbei Information: Ich bin noch Schülerin und eigentlich wäre es mein Wunsch, so Leben zu können, also so mein Grundeinkommen verdienen zu können und trotzdem quer durch die Weltgeschichte zu reisen. Aber noch ist ja nichts entschieden...
Tabea Borchardt
Ingrid Thönen-Mathys
Unser Dauerthema in der Familie wäre dann nicht mehr die Finanzen, sondern wir könnten uns um die Betreuung unserer 2 Kinder kümmern. Wir könnten mit ihnen lernen, wie man sich in einem (Schul)system zurechtfindet, das sich mehr an der Wirtschaft orientiert, als am natürlichen Bedürfnis (Freiheit, Eigenverantwortung, Mitverantwortung, Geben/Nehmen etc.) des Menschen. Wir könnten mit unseren Kindern noch mutiger zeigen, wie es auch anders geht. Wie unsere Kinder auch mit guten Noten, in Bereichen wie musisch-kreativen Schaffen, Handarbeit, meditativem Sein, grossen sozialen Kompetenzen und indem sie selbständig Denken gelernt haben, etc. fähig sind, eine Ausbildung zu machen.
Ich persönlich könnte meine Massage-und Beratungsangebote so günstig gestalten, das sich diese alle leisten könten. Durch meine Gesundheits-Beratungen würde das Krankheitssystem das wir heute haben, mit ursachenorientierter Selbstevrantwortung ersetzt. Durch das Grundeinkommen hätten somit auch andere Menschen mehr Zeit sich für ihre Gesundheit einzusetzen. Ebenfalls würde ich mein Konzept für alternatives und selbstbestimmtes Wohnen im Alter umsetzen. Da ich zeitliche Kapazitäten hätte, könnte ich mich dem Projekt, das ich bereits in meiner Schublade habe, widmen. Auch könnte ich vermehrt Kinder-Ferinlager organsieren, um so bereits den Kidnern auch aus sozial schwächeren Familien ein gesundes Alltagserleben (Mensch, Umwelt, Ernährung, Freude, Entspannung, Tanzen etc.)zu ermöglichen.
Ohne dieses Grundeinkommen haben die Menschen grösstenteil keine Zeit sich um andere Menschen, um ihre Angehörigen, Verwandten oder gar Kinder in einer befriedigenden Weise zu kümmern. Altersheime werden zu Abstellzentren von alten Menschen, die auf ihren Tod warten (mit einigen Ausnahmen), Kinderbtereuungsangebote müssen ausgebaut werden (gerade weil auch alleinerziehende Eltern arbeiten müssen...). Viele Kinder werden gar nicht betreut... Ich frage mich, wo bleibt unsere Solidarität, unsere Nachbarschaftshilfe?
Meine Vision:
Ein Gesundheitszentrum/Oase, wo wir uns durch unseren Bio-Garten selber ernähren können, ganzheitliche bezahlbare Beratungen anbieten, Feriengäste mit Vollwertverpflegung verwöhnen, einen Garten zum SEIN... meditieren, sinnvolle Beschäftigungen für behinderte Menschen anbieten, viele Tiere betreuen, mit gleichdenkenden Menschen im Austausch sein, und natürlich selber das leben und arbeiten was mein Herz mir rät.
Vielleich schenkt mir ja jemadnd ein Haus und viel Land dazu, wo ich dann wiederum meine Fähigekeiten anderen Menschen weitergeben kann. Über einen Austausch und neue Kontakte mit Gleichdenkenden freue ich mich sehr: i.thoenen@vtxmail.ch
Ingrid Thönen-Mathys (*1970), Pflegefachfrau, Therapeutin, Gesundheitsberaterin, Egisau, Schweiz
Ich persönlich könnte meine Massage-und Beratungsangebote so günstig gestalten, das sich diese alle leisten könten. Durch meine Gesundheits-Beratungen würde das Krankheitssystem das wir heute haben, mit ursachenorientierter Selbstevrantwortung ersetzt. Durch das Grundeinkommen hätten somit auch andere Menschen mehr Zeit sich für ihre Gesundheit einzusetzen. Ebenfalls würde ich mein Konzept für alternatives und selbstbestimmtes Wohnen im Alter umsetzen. Da ich zeitliche Kapazitäten hätte, könnte ich mich dem Projekt, das ich bereits in meiner Schublade habe, widmen. Auch könnte ich vermehrt Kinder-Ferinlager organsieren, um so bereits den Kidnern auch aus sozial schwächeren Familien ein gesundes Alltagserleben (Mensch, Umwelt, Ernährung, Freude, Entspannung, Tanzen etc.)zu ermöglichen.
Ohne dieses Grundeinkommen haben die Menschen grösstenteil keine Zeit sich um andere Menschen, um ihre Angehörigen, Verwandten oder gar Kinder in einer befriedigenden Weise zu kümmern. Altersheime werden zu Abstellzentren von alten Menschen, die auf ihren Tod warten (mit einigen Ausnahmen), Kinderbtereuungsangebote müssen ausgebaut werden (gerade weil auch alleinerziehende Eltern arbeiten müssen...). Viele Kinder werden gar nicht betreut... Ich frage mich, wo bleibt unsere Solidarität, unsere Nachbarschaftshilfe?
Meine Vision:
Ein Gesundheitszentrum/Oase, wo wir uns durch unseren Bio-Garten selber ernähren können, ganzheitliche bezahlbare Beratungen anbieten, Feriengäste mit Vollwertverpflegung verwöhnen, einen Garten zum SEIN... meditieren, sinnvolle Beschäftigungen für behinderte Menschen anbieten, viele Tiere betreuen, mit gleichdenkenden Menschen im Austausch sein, und natürlich selber das leben und arbeiten was mein Herz mir rät.
Vielleich schenkt mir ja jemadnd ein Haus und viel Land dazu, wo ich dann wiederum meine Fähigekeiten anderen Menschen weitergeben kann. Über einen Austausch und neue Kontakte mit Gleichdenkenden freue ich mich sehr: i.thoenen@vtxmail.ch
Ingrid Thönen-Mathys (*1970), Pflegefachfrau, Therapeutin, Gesundheitsberaterin, Egisau, Schweiz
02 Januar 2007
Marta Wey
Ich versuche seit einiger Zeit, so zu denken und zu leben als wäre für mein Einkommen gesorgt! Wenn es mir gelingt, bin ich in einem Zustand der Fülle und es macht mich total glücklich. Da ich die andere Seite auch kenne, weiss ich, welche Freiheit mir das gibt, wenn der finanzielle Aspekt gesichert d.h. kein Dauerthema mehr ist. Ich lebe dann aus dem Moment heraus und erschaffe mir neue Formen von kreativen Mäglichkeiten, die mir Spass bereiten. Das wäre u.a. eine Zukunftswerkstatt von neuen Ideen und Projekten mit interessierten Menschen.
Schauen Sie einmal nach unter joytopia. Die haben sich auch Gedanken zu diesem Thema gemacht.
Marta Wey (*1947), Therapeutin / dipl. Pflegefachfrau, Kaltbrunn
Schauen Sie einmal nach unter joytopia. Die haben sich auch Gedanken zu diesem Thema gemacht.
Marta Wey (*1947), Therapeutin / dipl. Pflegefachfrau, Kaltbrunn
29 Dezember 2006
Boris Zitta
Zu erst einmal würde ich mein Leben wieder anständig leben können. Im Moment gibt es besonders in der Familie viele Streitereien bezüglich des Geldes. Das drückt auf die Stimmung und erschwert die andauernde Bewerbungsphase mit all Ihren Absagen, teilweise ohne Rückantworten der Arbeitgeber. Es würde mir die Möglichkeit geben, mich endlich in die Richtung zu entwickeln, die mich interessiert, ohne mit dauernden Existenzängsten den paar Euros hinterher zu rennen. Vor allem aber legt es die Grundlage für all jene (mich eingeschlossen) die sich im Leben weiter umschauen wollen und Inspiration für Ihre künftige Arbeit suchen bzw. eine Tätigkeit ausüben, von der man im Moment nicht genug Geld bekommt um davon würdevoll zu leben. Ich kann nur hoffen das diese Initiative vom Volk verstanden und akzeptiert wird. Sie ist die Antwort auf so viele Fragen.
Boris Zitta (*1978), Mediengestalter - Mädchen für alles, Nürnberg
Boris Zitta (*1978), Mediengestalter - Mädchen für alles, Nürnberg
22 November 2006
Rose Trottenberger
Ich würde gerne noch in der Altenpflege arbeiten, denn ich mag alte Menschen sehr gerne. Des öfteren gehe ich in ein Pflegeheim mit meinem Akkordeon und musiziere. Die Menschen singen oder tanzen dann mit. Dies ist für mich "Geben" und "Nehmen", denn ich gehe immer voller Freude nach Hause.
Rose Trottberger (*1955), Biobalnace Fachberaterin
Rose Trottberger (*1955), Biobalnace Fachberaterin
15 November 2006
Britta Schuhmacher
Zunächst würde ich einmal tief aufatmen und einen großteil meiner Sorgenfalten glätten. Schulden, nicht viel aber konstant könnten beglichen werden und ich könnte endlich meinen Freuden und Pflichten als alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern nachkommen ohne ständig überlegen zu müsen, ob wir uns in diesem Winter Schuhe kaufen können/müssen oder wieder das Glück haben, welche geschenkt zu bekommen..... In der freien Zeit, die durch das Älterwerden der Kinder entsteht, würde ich mich dann verstärkt in deren Schule (Rudolf Steiner Schule) engagieren und "nebenher" versuchen, Kinder durch kleine Kunstprojekte (Schauspiel, Musik etc.)"von der Straße" zu holen.
Es gäbe sooo viel zu tun...... aber nicht in meinem gelernten Beruf, denn durch unser haarsträubendes Gesundheitssystem sind wir kaum mehr BEZAHLBAR! Wobei ein gesichertes Grundeinkommen es möglich machte, eine Praxis zu eröffnen, in der nach Selbsteinschätzung honoriert würde. Ja, das würde mir zusagen.
Britta Schumacher (*1964, Masseurin, med. Bademeisterin, Mutter
Es gäbe sooo viel zu tun...... aber nicht in meinem gelernten Beruf, denn durch unser haarsträubendes Gesundheitssystem sind wir kaum mehr BEZAHLBAR! Wobei ein gesichertes Grundeinkommen es möglich machte, eine Praxis zu eröffnen, in der nach Selbsteinschätzung honoriert würde. Ja, das würde mir zusagen.
Britta Schumacher (*1964, Masseurin, med. Bademeisterin, Mutter
14 November 2006
Valerija Pintschuk
ich könnte endlich nur das lernen was ich will. ich müsste mich nicht festlegen, um später einen beruf zu haben, um was verdienen zu können. ich würde meine eigenschaften perfektionieren, um anderen menschen damit dienen zu können und würde guten gewissens die eigenschaften anderer nutzen um weiter zu kommen.
valerija pintschuk (*1985), studiert "kulturarbeit" an der fh potsdam
valerija pintschuk (*1985), studiert "kulturarbeit" an der fh potsdam
12 November 2006
Jürgen Beck
Als ehemaliger Selbständiger und heutiger Hartz IV Empfänger würde ich an einem start up Konzept für alternative Antriebssysteme mitwirken, denn die Umwelt muss auch gerettet werden. Ausserdem würde ich ins Tonstudio gehen und meine Musik aufnehmen. Gleichzeitig würde ich an Konzepten zu alternativen Wohn- und Lebensformen im Alter schreiben. Wenn die Zeit für meine Mutter käme, würde ich sie pflegen. Es gäbe so viel sinnvolles zu tun.
Jürgen Beck (*1956), Rheurdt
Jürgen Beck (*1956), Rheurdt
06 November 2006
Maria Gasljevic
Ich würde in meinem Heilpflanzengarten rhytmische Menüpläne schreiben und probieren Tinkturen und Salben zu erforschen. Ich würde Intressierte in die Pflanzenwelt einladen und Zeit haben endlich mal "auf mich zu warten"...
Maria Gasljevic (*1959), Küchenmeisterin/Phytotherapeutin
Maria Gasljevic (*1959), Küchenmeisterin/Phytotherapeutin
05 November 2006
Claudia Hotz
Ich würde eine weitere Ausbildung in meinem Beruf (Behindertenbetreuung) und oder Hobby (Hunde - Tiere) machen. Ich hätte dann auch mehr Zeit für Familie - Freunde - und andere...
Claudia Hotz (*1983), kaufmännisch Angestellte, Zollbrück
Claudia Hotz (*1983), kaufmännisch Angestellte, Zollbrück
02 November 2006
Christoph Breuer
Grundlohn? - Vielleicht nur noch 20 Stunden, statt 40 Stunden in der Woche „unselbstständig“ arbeiten? Vielleicht könnte ich auch ein Job in meiner Nähe suchen, so dass ich jede Woche nicht mehr 10 Stunden Fahrtzeit hätte. Dadurch hätte ich 20 – 30 Stunden in der Woche mehr von und für meine Familie und mehr für vieles mehr... immerhin! 20 – 30 Stunden in der Woche mehr Anteil und mit ein Teil der Familie.!
20 – 30 Stunden in der Woche ohne Sachzwänge selbstständig unternehmerisch tätig sein.
Stellen Sie sich vor, ich wollte eine Familie und sehe sie kaum, weil ich jetzt für das Nötigste zum überleben unterwegs bin (für eine Wohnung, fließend kaltes und warmes Wasser, Elektrische Versorgung, ein Auto, eine Monatsfahrkarte, Telefon/Internet, „Versicherungen“, Kinderbetreuung/Kindergarten und kindliche Entwicklungsförderung und zu wenig für 100% Bio-Lebensmittel und Textilien und was man sonst noch zur Pflege und Reinhaltung von Wohnung und Körper braucht).
Wir haben nicht genügend Geld für: gemeinsame Urlaube, für Freizeit-, Sport-, Bildungs-, und Kulturveranstaltung, für qualitativ hochwertige und sozial- und ökologisch verträgliche Produkte, für Spenden an Wohltätige Initiativen, für eine Gewerkschaft, für einen Rechtsschutz und so weiter. Wir haben Schulden und schon zu Mitte des Monats kein Geld mehr. So geht es vielen!
Mehr Zeit zum Hinschauen, zur Einsicht, zur Muße, zur Methodischen Sinnfindung (Meditation), für die Alltägliche Arbeit mit und für die Familie als praxisnahestes Kloster/Ashram, für die Entfaltung des künstlerischen Potentials in mir und für die Arbeit am Gemeinwohl - würde für mich die Befreiung aus den Sachzwängen durch die Einführung des Grundlohnes längerfristig bedeuten.
Der Staat subventioniert meinen Arbeitgeber, weil ich ihm nicht mehr Wert bin (SGB II und Familienförderung der Stadt), obwohl ich für ihn schon von 37,5 auf 40 Stunden/Woche zum gleichen Lohn arbeite. Außerdem erhalten wir Kindergeld.
Wie viele Steuerzahler unterstützen sich eigentlich schon untereinander und wie lange können sie das noch - in unserer alternden Gesellschaft? Soll meine Frau auch noch 20 – 30 Stunden unselbstständig arbeiten und sollen wir unser Kind deshalb auch irgendwo, staatlich subventioniert - unterbringen? Für wen? Für die Wirtschaft? Ich dachte die Wirtschaft ist für den Menschen da und nicht umgekehrt?
Wir haben keine Zeit weil wir irgendwas unselbstständig arbeiten müssen und das schlimmste dabei ist: Die dringlichste Arbeit bleibt liegen: Teilen!
Wir sind so erschöpft mit lohnabhängiger Arbeit und Familienarbeit, dass wir keine Zeit haben zum Beispiel das Elend und den Hunger, die Armut und Bedürftigkeit in der Nachbarschaft, im Dorf, in der Stadt, im Land und auf der ganzen Welt lindern zu helfen.
Wir sind uns einfach am nächsten und wollen das gar nicht, weil wir von Geburt an ein Soziales, Spirituelles und freies Wesen sind. Andere Menschen kommen noch nicht einmal eingeschränkt in den Genuss dieser Geburts- und Grundrechte.
Täglich sterben nämlich allein an den Folgen von Hunger und Unterernährung 24.000 Menschen weltweit. Mehr als eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Jährlich sterben elf Millionen Kinder an vermeidbaren Krankheiten.
In den ärmsten Ländern ist eine Schwangerschaft lebensgefährlich: Eine von 48 Frauen stirbt bei der Entbindung. Mehr als 860 Millionen Menschen können nicht lesen und schreiben.
Hinzu kommt, dass ich mich für die Anschaffung des Europäischen Materiellen Mindeststandards von meinen Vorgesetzten schikanieren lassen muss.
Ein Firmenphilosophisches Menschenbild, das den Menschen in den Mittelpunkt stellen will, und in Wirklichkeit durch und durch negativ ist, weil es kontrolliert, statt zu vertrauen (Stichwort: Taschenkontrollen, Testkäufer, nichts von dem was abgelaufen oder nicht mehr frisch ist, darf von den Angestellten mitgenommen werden, stattdessen wird es weggeschmissen, Bewertungsprofilerstellung zur Person und zu den Arbeitsergebnissen, kontrollierte Eigeneinkäufe während des Dienstes und wenn es nur ein Brötchen für die Pause ist, sowie miese Behandlung für einige meiner Kolleginnen oder die Äußerung unserer Bezirksvertreterin „bei dem Wort Betriebsrat, schlagen bei uns die Alarmglocken“, sind absolut demotivierend, zumal das im Licht und Glanz der Ganzheitlichkeit geschieht.
Mit dem Grundlohn sind wir ein Stück weit aus dieser Sklaverei befreit und könnten uns frei entscheiden, ob wir solchen „Arbeitgebern“ unsere Lebenskraft zu Verfügung stellen wollen.
Hoffentlich kommt diese Befreiung aus den Sachzwängen bald. Hoffentlich!
Christoph Breuer (*1967), Verkäufer
20 – 30 Stunden in der Woche ohne Sachzwänge selbstständig unternehmerisch tätig sein.
Stellen Sie sich vor, ich wollte eine Familie und sehe sie kaum, weil ich jetzt für das Nötigste zum überleben unterwegs bin (für eine Wohnung, fließend kaltes und warmes Wasser, Elektrische Versorgung, ein Auto, eine Monatsfahrkarte, Telefon/Internet, „Versicherungen“, Kinderbetreuung/Kindergarten und kindliche Entwicklungsförderung und zu wenig für 100% Bio-Lebensmittel und Textilien und was man sonst noch zur Pflege und Reinhaltung von Wohnung und Körper braucht).
Wir haben nicht genügend Geld für: gemeinsame Urlaube, für Freizeit-, Sport-, Bildungs-, und Kulturveranstaltung, für qualitativ hochwertige und sozial- und ökologisch verträgliche Produkte, für Spenden an Wohltätige Initiativen, für eine Gewerkschaft, für einen Rechtsschutz und so weiter. Wir haben Schulden und schon zu Mitte des Monats kein Geld mehr. So geht es vielen!
Mehr Zeit zum Hinschauen, zur Einsicht, zur Muße, zur Methodischen Sinnfindung (Meditation), für die Alltägliche Arbeit mit und für die Familie als praxisnahestes Kloster/Ashram, für die Entfaltung des künstlerischen Potentials in mir und für die Arbeit am Gemeinwohl - würde für mich die Befreiung aus den Sachzwängen durch die Einführung des Grundlohnes längerfristig bedeuten.
Der Staat subventioniert meinen Arbeitgeber, weil ich ihm nicht mehr Wert bin (SGB II und Familienförderung der Stadt), obwohl ich für ihn schon von 37,5 auf 40 Stunden/Woche zum gleichen Lohn arbeite. Außerdem erhalten wir Kindergeld.
Wie viele Steuerzahler unterstützen sich eigentlich schon untereinander und wie lange können sie das noch - in unserer alternden Gesellschaft? Soll meine Frau auch noch 20 – 30 Stunden unselbstständig arbeiten und sollen wir unser Kind deshalb auch irgendwo, staatlich subventioniert - unterbringen? Für wen? Für die Wirtschaft? Ich dachte die Wirtschaft ist für den Menschen da und nicht umgekehrt?
Wir haben keine Zeit weil wir irgendwas unselbstständig arbeiten müssen und das schlimmste dabei ist: Die dringlichste Arbeit bleibt liegen: Teilen!
Wir sind so erschöpft mit lohnabhängiger Arbeit und Familienarbeit, dass wir keine Zeit haben zum Beispiel das Elend und den Hunger, die Armut und Bedürftigkeit in der Nachbarschaft, im Dorf, in der Stadt, im Land und auf der ganzen Welt lindern zu helfen.
Wir sind uns einfach am nächsten und wollen das gar nicht, weil wir von Geburt an ein Soziales, Spirituelles und freies Wesen sind. Andere Menschen kommen noch nicht einmal eingeschränkt in den Genuss dieser Geburts- und Grundrechte.
Täglich sterben nämlich allein an den Folgen von Hunger und Unterernährung 24.000 Menschen weltweit. Mehr als eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Jährlich sterben elf Millionen Kinder an vermeidbaren Krankheiten.
In den ärmsten Ländern ist eine Schwangerschaft lebensgefährlich: Eine von 48 Frauen stirbt bei der Entbindung. Mehr als 860 Millionen Menschen können nicht lesen und schreiben.
Hinzu kommt, dass ich mich für die Anschaffung des Europäischen Materiellen Mindeststandards von meinen Vorgesetzten schikanieren lassen muss.
Ein Firmenphilosophisches Menschenbild, das den Menschen in den Mittelpunkt stellen will, und in Wirklichkeit durch und durch negativ ist, weil es kontrolliert, statt zu vertrauen (Stichwort: Taschenkontrollen, Testkäufer, nichts von dem was abgelaufen oder nicht mehr frisch ist, darf von den Angestellten mitgenommen werden, stattdessen wird es weggeschmissen, Bewertungsprofilerstellung zur Person und zu den Arbeitsergebnissen, kontrollierte Eigeneinkäufe während des Dienstes und wenn es nur ein Brötchen für die Pause ist, sowie miese Behandlung für einige meiner Kolleginnen oder die Äußerung unserer Bezirksvertreterin „bei dem Wort Betriebsrat, schlagen bei uns die Alarmglocken“, sind absolut demotivierend, zumal das im Licht und Glanz der Ganzheitlichkeit geschieht.
Mit dem Grundlohn sind wir ein Stück weit aus dieser Sklaverei befreit und könnten uns frei entscheiden, ob wir solchen „Arbeitgebern“ unsere Lebenskraft zu Verfügung stellen wollen.
Hoffentlich kommt diese Befreiung aus den Sachzwängen bald. Hoffentlich!
Christoph Breuer (*1967), Verkäufer
01 November 2006
Ugo Pecoraio
Ich würde ein Grundeinkomme sehr begrüssen. Mit dem Grundeinkommen könnten alle das arbeiten was sie am besten können und wollen. Es ist kein Zwang mehr da etwas nur wegen dem Geld zu tuen. Ich persönlich würde mein Hobby zum Beruf machen und selber Musik produzieren!
Ugo Pecoraio (*1988), Schüler, Basel
Ugo Pecoraio (*1988), Schüler, Basel
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