14 Juli 2006

Joel Weibel

Ich wollte zwar schon immer ein Millionärserbe sein, der sich nicht um sein finanzielles Auskommen kümmern muss, aber ein Grundeinkommen von Fr 2500.- wäre auch Ok. Im Moment lebe ich mit ca. Fr. 2200.- pro Monat. Ich studiere und arbeite zu 40%. Das Grundeinkommen würde also meinen Lebensstandard erhöhen. Ich würde natürlich sofort den Job künden und mich stärker um mein Studium kümmern. Die 6-Tage-Woche wäre endgültig passé, was für mich ein riesiges Stück an zusätzlicher Lebensqualität bedeuten würde. Ich könnte mich auf meine Träume konzentrieren und die meisten davon auch verwirklichen. Man stelle sich 3 Monate Semesterferien vor, ohne arbeiten gehen zu müssen. Schon das allein ein Traum. Ich wills nicht allzu lang machen, es würden mir noch tausend Sachen einfallen, aber eines würde ich ganz sicher tun: Ich würde mehr Zeit mit Lesen und Schreiben verbringen anstatt mit gewöhnlicher Arbeit.

Joel Weibel (*1982), Student, Bern

07 Juli 2006

Andreas Fröhlich

Ich würde alles genauso weiter machen wie bisher, allein der kleine schwarze Fleck der Angst, dass dies irgendwann nicht mehr reicht, wäre verschwunden.

Andreas Fröhlich ("1972), Studen und Informatiker

Ana Maria Ravines de Schur

Vielleicht würde ich endlich Zeit haben, um einige schöne Bildhauereien zu gestalten. Auch würde ich viel Zeit mit Kinder verbringen, wobei ich begeistert wäre zu sehen, wie die Kinder die Welt gestalten durch die Kunst.

Ana Maria Ravines de Schur (*1964), Mutter, Pädagogin und Künstlerin, USA

06 Juli 2006

Alec Gagneux

Ich würde wohl das Gleiche tun, was ich heute schon mache - mich für mehr Fairness einsetzen.
Warum? - Weil ich im Moment materiell so leben kann, wie wenn ich ein Grundeinkommen hätte. Wenn allerdings das Grundeinkommen für alle existieren würde, dann wäre ich wahrscheinlich bezüglich meinem heutigen Engagement so ziemlich arbeitslos - wie schön - dies ist genau das ziel von www.fairCH.ch

Alec Gagneux (*1959), Entwicklungs-Dialoger, Brugg

Petra Jakovac

Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde mein alltägliches Leben endlich entzerren. Wir sind 2 vollzeitarbeitende Eltern mit einem 5jährigen Sohn. Mein Tagesablauf besteht nur noch aus Hetzte und Hektik, um Kind, Haushalt und Beruf irgendwie mehr schlecht als recht unter einen Hut zu bekommen. Ständig ist man am Organisieren und Umorganisieren. Wenn auch nur der kleinste Zwischenfall passiert fällt der ganze sorgfältig organisierte Tageablauf in sich zusammen. Mein Tag müsste eigentlich 48 Stunden statt 24 haben, um alles so hin zu bekommen, dass alle Beteiligten zufrieden sind. Mit einem Grundeinkommen hätte ich sowohl mehr Zeit für mein Kind (weil die Verpflichtung zum ganztätigen Geldverdienen wegfiele) als auch für mich selbst. Ich könnte mehr mit unserem Sohn unternehmen, mehr mit ihm spielen, mehr mit ihm reden und diskutieren, mehr Dinge in Ruhe erklären und zeigen. Ich könnte z.B. auch 2 seit Jahren nötige, aber immer wieder aufgeschobene Operationen endlich machen lassen. Ich könnte meine Vollzeitarbeit entweder auf Teilzeit reduzierien, oder mit etwas Glück in Ruhe nach einer Arbeit suchen, die mir besser entspricht und bei der ich mich besser einbringen kann und zufriedener bin. Ich könnte kreativer, freier, zufriedener sein. Kein Gehetze mehr, sondern ein lebenswertes Leben bei dem nichts mehr zu kurz kommt, weil einem vor lauter Verpflichtungen die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt. Ich könnte mein angefangenes Buchprojekt zuende bringen. Ich könnte mich engagieren für mehr und bessere Kinderbetreuung (von 0-6 Jahren), die bei uns nie ausreichend vorhanden ist (sei es weil es keine Plätze gibt, oder die angebotenen Betreuungszeiten für Vollzeitarbeitende zu kurz sind). Ich würde mich auch für bessere Qualität der Schulen (z.B. Ganztagsschulen) einsetzen - es braucht eine Reform unseres Schulsystems, das sich inzwischen selbst überlebt hat. Zudem würde ich mich wieder mit Wonne meinem Hobby, den Sprachen, zuwenden.

Petra Jakovac (*1969), Financial Advisor, München

27 Juni 2006

Susanne Wohlwender

In Indien in einem Ashram leben
In Schottland an einem Buch schreiben
In Afrika Jugendprojekte begleiten
In der Schweiz Alzheimerpatienten pflegen

Dazwischen jedesmal ein paar Monate Pause...

Susanne Wohlwender

> danke für ihre antwort.
> und was arbeiten sie ohne grundeinkommen?

Ohne Grundeinkommen ist ja Existenz nicht möglich...
Haushalt und Kinderbetreuung, sogenanntes Arbeiten ohne Gehalt, wird
ja irgendwie von irgendwem bezahlt - jedenfalls in der Schweiz.
Ausserdem liegt ein wenig Geld auf der Bank, welches für mich arbeitet.

> und was würden sie nicht mehr tun, wenn für ihr einkommen gesorgt wäre?

Keine Arbeit für Entgelt mehr annehmen. Projektbezogen arbeiten und
Routine vermeiden.

23 Juni 2006

Oliver Kielmayer

Ich würde dasselbe tun wie bereits jetzt; irgendetwas muss man ja machen! Da es sich nicht um einen grossen Betrag handeln würde, fallen Antworten wie Ferien machen ja leider weg. Ein Grundeinkommen für alle wäre auf jeden Fall ein unserer Gesellschaft angemessenes und würdiges Modell. Wozu haben wir schliesslich alles durchrationalisiert und -perfektioniert? Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist für mich ein Grundrecht und es kann nicht falsch sein, in einer monetarisierten Gesellschaft dieses Grundrecht auf eine entsprechende Art und Weise sicherzustellen.

Oliver Kielmayer (*1970), Kurator, Zürich

13 Juni 2006

Florian Konnertz

Dasselbe wie jetzt auch: Bücher über ebay verkaufen und ein Unternehmen aufbauen. Weil ich spüre, daß ich mit viel Geld, mehr meinen Idealen entsprechend handeln kann.

Florian Konnertz (*1972), Dipl.Informatiker gelernt; ausübend: Buchhändler, Augsburg

12 Juni 2006

Michael Arntz

A) Wunderwunderschöne Bücher machen
B) Die größte Primzahl finden
C) Sonnenuhren bauen
D) Höchst effiziente Software entwickeln
E) Mit Pferden sprechen
F) Dokumentarfilme drehen
G) Forschen
H) Meinem Nachbarn das Haus umbauen
I) Schwimmteiche anlegen
J) Mensch werden

Michael Arntz (*1965), Grafikdesigner

Ulrich Tietjen

Nachhilfelehrer für Förderschüler in allen Fächern!Tietjen

Ulrich Tietjen

Werner Rölling

1. Würde Ich meinen 11-jährigen Sohn weniger mit seinen Hausaufgaben quälen, da für seine materielle Zukunft gesorgt wäre. Vielleicht würde er später im Leben freiwillig lernen.

2. Meine Vorwürfe gegenüber meiner (jetzt arbeitslosen) Frau wegen mangelndem Beitrag zum Familieneinkommen wären gegenstandslos.

3. Einige Wochen Urlaub

4. 20-(statt-40)-Stunden-Woche im jetztigen Job

5. mehr soziales Engagement


Werner Rölling (*1961), IT-Angestellter, Berlin

08 Juni 2006

Ursula Jegen

Artgerechte Pferdehaltung und deren Aufzucht. Bei einem liebevollen Umgang können wir Menschen viel von den Pferden lernen und uns an ihrer Schönheit und ihrem edlen Wesen erfreuen. - Eine Therapie für die Gesellschaft.

Ursula Jegen

Bensy Becker

Ich würde meine Ausbildung als Erzieherin beenden und in diesem Job auch lange arbeiten wollen. Mein Traum ist eine eigene kleine Wohngruppe für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche zu gründen. Auf dem Weg dahin, würde ein Grundeinkommen meine Lebenshaltungskosten sichern, sodass ich mich auf meine Arbeit konzentrieren könnte.

Bensy Becker, Erzieherin, Witten

Gabriel Schunck

Das bedingungslose Grundeinkommen, so wie Götz Werner es propagiert, würde mir auf dem Weg hin zur selbständigen Arbeit natürlich das Leben erleichtern. Jedem Menschen ermöglicht diese Form der staatlichen Subventionierung die Verwirklichung seiner beruflichen Träume, unabhängig von den persönlichen finanziellen Möglichkeiten und Arbeitsmarkt abhängigen Gegebenheiten. In meinem Fall wäre das der Aufbau einer Kunst-Theaterwerkstatt in welcher ich und andere Künstler mit Schülern und Studenten im weitesten Sinne kunsttherapeutisch arbeiten würden.


Gabriel Schunck, Student der Theaterpädagogik, Witten

Daniela Schwarz

Ich würde mich gut als Springer eignen, könnte also "aushelfen" bei Urlaub/Krankheit etc. Ansonsten würde ich meine jetztigen ehrenamtlichen Tätigkeiten fortführen. Ich betreue alte Damen von 70-90 Jahren, habe aber auch eine integrative Krabbelgruppe und tausche und verteile mit Freunden Zeug und Trödel... Das würde ich gerne ausweiten, weil es mir Spass macht, wenn Dinge noch einen besseren Platz finden als den Müllhaufen...!

Daniela Schwarz, Dipl. Sozialpädagogin

04 Juni 2006

Raphael Kokott

Als erstes erforsche ich die Schnittmenge zwischen den Kunstbegriffen von J. Beuys und A. Warhol! Danach sehe ich weiter....

Raphael Kokott (*1980), Student, Witten

Anne Paula Heymann

Keinen Müll mehr und auf allen Ebenen Recycling machen.

Anne Paula Heymann (*1985), Cleaner

Friedrich Fuhr

Ich würde als Sprachtherapeut arbeiten. Mein Wissen und meine Erfahrung mit schwierigen Lebenssituationen würde ich in der Beratung für Kinder und Jugendliche einbringen.

Friedrich Fuhr (*1970), Logopäde (in Ausbildung), Mannheim

31 Mai 2006

Michael Musil

Ein leistungsloses Grundeinkommen würde mir die Möglichkeiten eröffnen den Einsatz für unterdrückte Informationen zu intensivieren. Zukunftstechnologien, Neue Germanische Medizin und die Freiwirtschaft nach Silvio Gesell sind die Schlüsselfunktionen unsere Gesellschaft zu befreien. Diese Themen sind in den Mainstreammedien die am besten Verschwiegenen. Ich würde mich noch intensiver unserem Bürgergeldmodell widmen, in dem wir seit 3 Jahren ein bedingungsloses Grundeinkommen bezahlen. Look at www.tauschring-ww.de

Michael Musil (*1947), Betriebswirt o.A., Montabaur

30 Mai 2006

Simone Bretscher

Die Geldsorgen wären vergessen und ich könnte mehr Zeit mit meinem Partner und unserem kleinen Sohn verbringen. Meine 50%-Job würde ich weiterhin machen, aber viel entspannter. Man könnte sich auch mal was leisten, was momentan nicht drinliegt, mal einen Ausflug machen zum Beispiel. Ausserdem müsste ich keine Zahlungen aufschieben, weils sonst einfach nicht reichen würde. Das wäre ein herrliches Gefühl!

Simone Bretscher (*1976), Raumpflegerin

29 Mai 2006

Gisela Egli-Zemp

Ich gebe Musikunterricht, was aber nicht zum Leben reicht. Bin geschieden, habe mehrere Kinder aufgezogen, die jetzt erwachsen sind, aber auch nicht so viel verdienen, dass sie mich mitfinanzieren könnten. Deshalb
bekommen ich Sozialhilfe. Das reicht zum Überleben. Es werden mir
auch die Krankenkasse und der Zahnarzt bezahlt. Aber wenn Dinge kaputt
gehen, kann ich sie nicht reparieren lassen oder ersetzen. Bei meiner Armbanduhr ist der Einstellknopf kaputt, beim Digital-Klavier ist die Tastatur so abgenutzt, dass es beim Spielen klackende Geräusche gibt. Ein Austausch der Klaviatur ist für mich unbezahlbar. Mein billiger PC-Drucker verschlingt zu viel teure Tinte. Ein Laserdrucker ist für mich nicht erschwinglich. Ein Auto habe ich nicht. So kann ich auch nicht den
günstigsten Angeboten nachreisen. In meinem Altbau (Miete
300.- monatlich) gäbe es ständig dies und das zu reparieren. Hätte ich das Grundeinkommen, könnte ich auf solche Reparaturen und Anschaffungen hin sparen. Manche Leute leisten sich trotz fehlendem Geld alles mögliche. Die Privatschulden in der Schweiz sind hoch. Es wurden also Waren geliefert und Arbeiten ausgeführt, die aber nicht bezahlt wurden. Was nützt das der Wirtschaft? Wenn die Leute nichts haben, können sie nichts ausgeben. Und die Reichen verfügen über so viel Geld, dass sie es gar nicht alles ausgeben können. Sie blockieren Geld, das der Wirtschaft fehlt.
Ist es überhaupt mit der Menschenwürde vereinbar, wenn Menschen, die
"Pech" hatten, auf Jahre hinaus oder sogar für den Rest ihres Lebens
Gefangene sind in der Geldknappheit? Die Gefangenen hinter Gittern werden
auch gefüttert und ärztlich versorgt, mit TV unterhalten und
abgelenkt. Aber Freiheit gibt's nicht mehr. Für uns Arme draußen auch
nicht. Nur, dass die Gitterstäbe nicht sichtbar sind. Aber es ist eine Gefangenschaft. Wofür?

Gisela Egli-Zemp (*1950), Hausfrau und gibt Privat-Musikunterricht, Trasadingen

20 Mai 2006

Peter Rastetter

Ich würde auf alle Fälle so lange weiter arbeiten bis es nicht mehr geht. In der Beschäftigung finde ich meine Bestätigung, lerne und erfahre ich, knüpfe soziale und wirtschaftliche Kontakte. Zudem halte ich Müßiggang (siehe auch Jugenarbeitslosigkeit ) immer noch als den Anfang aller Laster - nur die wenigstens Menschen können sich sinnvoll beschäftigen. Ein BGE würde mir allerdings in auftragsschwachen Zeiten und vor allem momentan durch krankheitsbedingte Beeinträchtigung den enormen kraftraubenden Druck nehmen, wirtschaftlichen Verpflichtungen nachzukommen, ohne fürchten zu müssen, unverschuldet in die Pleite zu schleudern und dafür ein Leben lang diskreditiert zu werden.

Peter Rastetter (*1954), Globaler Dokumententransporter, München

Jutta Thiele

Ich bin jetzt, sozusagen am Ende meines beruflichen Lebens auf Hartz IV "gesunken", aber ich empfinde diesen Zustand an sich nicht so schrecklich. Als ehemalige Lehrerin arbeite ich in einer Grundschule als Lesepatin und in einer anderen Initiative unterrichte ich Frauen in deutscher Sprache, beides ehrenamtlich. Es macht mir viel Spaß und wenn ich nicht das Jobcenter im nacken hätte, wäre das noch besser und ich könnte noch mehr in der Richtung leisten. Ich würde gerne noch Jugendliche betreuen, die mit ihrem Elternhaus nicht ganz klar kommen oder so etwas ähnliches. Die Idee vom Grundeinkommen finde ich ganz prima!

Jutta Thiele (*1947), Diplom-Lehrerin, Berlin

18 Mai 2006

Markus Notter

Freie Menschen brauchen ein bedingungsloses Grundeinkommen

Moderne Menschen sind global. Sie denken global, reisen global, kaufen global ein. Eine grosse Auswahl. Von diesem und jenem. Nach Lust und Laune. Freie Menschen. Und in der Arbeitswelt? Wir sind nirgends so gefangen, wie in unserer Arbeitswelt. Es erwachen Ideen, Hoffnungen, Wünsche. Veränderungwünsche.

Im Glücksfall fliessen diese in die aktuelle Arbeit ein. Möglicherweise passen sie aber nicht zur aktuellen Arbeit. Nicht selten entstehen daraus Unstimmigkeiten, Konflikte, Grabenkämpfe, Mobbingvorwürfe. Die positiven Ideen, Hoffnungen, Wünsche werden überschüttet von Ärger und Verdrossenheit. Gegen die Menschen am Arbeitsplatz.

Die Ideen, Hoffnungen und Wünsche werden als unrealistisch erlebt. Verstärkt wird dieses Gefühl noch durch die Tatsache, dass in Zeiten grosser Erwerbslosigkeit nur wenig Bewegung stattfindet. Dieser Bewegungsmangel ist bei der Besetzung von Stellen wie auch bei der Planung von Zukunftsschritten zu beobachten. Die sicher scheinende Variante wird bevorzugt.

Menschen bleiben am Arbeitsplatz, obwohl sie sich nicht mehr wohl fühlen und neue Dinge ausprobieren möchten. Zum Nachteil für sie persönlich wie auch für die ganze Gesellschaft werden so Freude und Energie, Innovationspotential an der Entfaltung gehindert. Ein erschreckender Umstand, welcher sich nicht nur in einer Lähmung in der Arbeitswelt auswirkt sondern auch in einer Zunahme von psychischen und körperlichen Leiden.

Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein Beitrag zur Befreiung der Menschen am Arbeitsplatz. Für diejenigen, die es sich dadurch erlauben können zu gehen, wie auch für diejenigen, welche bleiben wollen.

Markus Notter-Binder ("1966), Konfliktberater - Coach - Team- & Organisationsentwickler, Urnäsch

16 Mai 2006

Adriana Colonello

...wenn ich könnte, würde ich mich für die Landschaft einsetzen, Landschaftsräume erhalten -auch in der Umgebung von Städten. Vor allem der Übergang von bewohnten Gebieten zu der Natur würde ich gerne im Auge halten und dafür Aufmerksamkeit wecken. Je nachdem würde ich auch mit anderen Interessierten einen Bio-Bauernhof bewirtschaften.

Adriana Colonello, Basel

09 Mai 2006

Sascha Giger

Nach einem Retreat die ausgewählten Projekte realisieren...

Sascha Giger (*1974), Informatiker, Sternenberg

08 Mai 2006

Martin Rudolf

dank meiner "lebenserfahrung" hätte ich heute viel zu tun, wenn für mein einkommen gesorgt wäre. sei dies im sozialen bereich, in der landwirtschaft, bei krankheiten etc. was ich mir sehr gut vorstellen kann: wir alle hätten viel weniger ängste! hätten wir keine lebensängste wären wir auch viel weniger krank. es gäbe hoffentlich auch weniger neid auf dieser erde. zusätzliches geld kann ja jeder "machen", aber er muss nicht. der materialismus wird ja nicht total verschwinden, er wird aber stark an kraft verlieren, wir werden ihm viel weniger energie zuführen als heute.


Martin Rudolf (*1950), Schweiz

04 Mai 2006

Karl-Heinz Walk

Wer seit 25 Jahren freiberuflich arbeitet, ist es gewohnt, dass es mal viel, mal weniger bezahlte Arbeit gibt. Ein Grundeinkommen würde ich begrüssen, weil es mir erlauben würde, in viel stärkerem Masse meine eigenen Ideen umsetzen. Anstatt mit einem Auge immer nach neuen Aufträgen zu schielen, würde ich konsequenter meine eigenen Projekte verfolgen und zwar nicht nur im Bereich der Software-Entwicklung, sondern auch in sozialen Bereichen, z. B. als kostenloser Berater bei Entwicklungshilfe-Projekten oder der weltweiten Armutsbekämpfung mit Mikrokrediten.

Um meinen Horizont zu erweitern, würde ich auch gerne wieder ein paar Semester studieren oder meine Spanischkenntnisse vertiefen. Letztlich würde aber auch dies wieder in neuen - bezahlt oder unbezahlten - Tätigkeiten zum Einsatz kommen.

Noch eine Anmerkung zur Finanzierung: Ich denke, dass das Modell (nach Prof. Götz Werner) der massiven Komsumbesteuerung (50% Mehrwertsteuer) bei gleichzeitiger Nichtbesteurung jeweder Art von Einkommen das geeignetste ist. Ich habe es immer als Ungerecht empfunden, dass Mehrleistung durch eine progressive Besteuerung bestraft wird. Ich bin überzeugt, dass ein derartiges Steuermodell grosse produktive und kreative Ideen freisetzen würde.

Karl-Heinz Walk (*1952),Software-Entwickler, freiberuflich

01 Mai 2006

M. Friedrich Fissler

Ich würde gerne arbeiten. Zwar nicht ständig täglich 12-14 Stunden, so wie z.Zt. und dies an 6 Tagen in der Woche. Dabei seit 1986 ingesamt nur 2 Wochen Urlaub. Ständig die Angst im Nacken, dass der Umsatz zu gering ausfällt und damit der erwirtschaftete Rohertrag nicht mal ausreicht um Kosten abzudecken.
Eine bedingungsloses Grundeinkommen würde diese Ängste beseitigen und die Freude an der Arbeit als solche wiederbringen. So kommt jeden Tag die Frage warum man das tut. Ob es nicht doch besser wäre Arbeitslosengeld zu beantragen.

M. Friedrich Fissler (*1948), selbstständig, Stuttgart

Frank Hoffmann

Ich würde mich faul auf die Haut legen und mir das gebratene Hähnchen direkt in den Mund fliegen lassen.....um dann festzustellen, dass dauerhafter Müssiggang direkt in die Krise führt. Ohne Arbeit kein Genuss, ohne ying kein yang.......

Frank Hoffmann (*1967), EDV-Dienstleister